Walpurgisnacht abgesagt

Die Stadt Penzlin teilt mit: Angesichts der jüngsten Entwicklungen in Deutschland und des aktuellen Verlaufs der Pandemie SARS-CoV-2-Infektionen lässt sich die Gefahr einer Virusübertragung bei großen Menschenansammlungen, mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern, nicht sicher beurteilen.

Die Stadt Penzlin folgt dieser Allgemeinverfügung.

Allgemeinverfügung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte
über die Meldepflicht von Veranstaltungen mit 50 bis 999 erwarteten Besuchern oder Teilnehmern anlässlich der Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19 (Corona virus disease 2019)

1. Mit Verweis auf den Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit zur Durchführung von Veranstaltungen ab dem 12. März 2020, sind Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Besuchern oder Teilnehmern in Anwendung
von § 28 IfSG ab dem 12. März 2020, 12 Uhr untersagt.

Demnach ist die Ausrichtung der am 30. April geplanten Walpurgisnacht auf dem Gelände der Burg Penzlin untersagt.

Eine Woche voller Veranstaltungen

Regionalmuseum zeigt BLUTIGES GOLD ab 18. März im Franziskanerkloster

Bildungsministerin Bettina Martin, Oberbürgermeister Silvio Witt sowie Landesarchäologe Dr. Detlef Jantzen eröffnen am 18. März um 18:30 Uhr die Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums „BLUTIGES GOLD – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“.

In einer großen Schlacht im Tollensetal bei Altentreptow vor über 3.200 Jahren fanden Hunderte von jungen Männern gewaltsam ihren Tod. Spektakuläre Funde zeugen von einer Vernetzung der Menschen in der Bronzezeit bis an das Mittelmeer und von großen Reichtümern, die in unsere Region gelangten. Diese Sonderausstellung zeigt Licht- und Schattenseiten einer lang vergangenen Zeit, die durchaus Bezüge zur Gegenwart aufweist. Am 25. März, 2. sowie 23. April finden jeweils um 19 Uhr begleitende Vorträge zum Thema statt.

Abenteuer LANTSCHAFT | Drei Filme und eine Soundinstallation von aktuell ausstellenden Künstlern am 19. März um 19 Uhr in der Kunstsammlung

Einige der neun Kunstschaffenden, deren Malereien noch bis zum 22. März in der Kunstsammlung zu sehen sind, arbeiten genreübergreifend, beispielsweise an filmischen oder musikalischen Projekten. Die hier dargebotenen Arbeiten erzählen Geschichten, rufen vielfältige Assoziationen hervor oder setzen sich direkt oder indirekt mit deren Werken auseinander.

Die Soundinstallation Waterfalls des Norwegers Anders Grønlien entführt in ungewöhnliche Klangwelten und verbindet diese mit der Zeichnung eines Wasserfalls. Pentimenti, ein fünfeinhalb minütiger Film von Denise Richardt aus Deutschland, dokumentiert in höchst spannender Weise die Entstehung ihres Bildes „Trikolore Litauen“. Der 35-minütige Kurzfilm Colonna des österreichischen Malers und Filmemachers Berthold Bock zeigt in traumhaften surrealen Erzählsträngen sein Verhältnis zu verschiedenen malerischen Werkzyklen. Neues Tahiti, das ca. eineinhalbstündige Roadmovie des österreichischen Landschaftsmalers und Konzeptkünstlers Lukas Pusch erzählt die anarchisch fröhliche Geschichte von der Gründung des ersten Zentrums für Gegenwartskunst in Sibirien und von der romantischen Suche einer neuen Welt nach dem Ende der Sowjetunion. Denise Richardt und Berthold Bock sind an diesem Abend anwesend.

BiboKino thematisiert Brigitte Reimann am 17. März in der Regionalbibliothek

Inspiriert von der Leipziger Buchmesse und vom baldigen Start in den Bücherfrühling zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek am 17. März um 17 Uhr zwei Film-Dokumentationen, die an die Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973) erinnern. Erfahren Sie mehr über ihr Leben, ihr literarisches Werk oder das nach ihr benannte Literaturhaus in der Gartenstraße. Im ersten Beitrag geht es um Reimanns Zeit in Neubrandenburg zwischen 1968 und 1973. In dem 1998 entstandenen Kurzfilm kommen die Schriftstellerkollegen Christa Wolf, Helmut Sakowski und Wolfgang Schreyer, ihr Bruder Lutz Reimann, ihre Schwester Dorothea Herrmann, ihre Freundin Ingrid Weinhofen, der Künstler Wolfgang Schubert oder die Ärztin Marie-Luise Matthes zu Wort. Der zweite Film dokumentiert den Neubau des Literaturhauses von 1996 bis zur Eröffnung 1999.

„Umwelt und Wandel“ – Öffentliche Vorlesungen der Hochschule im Sommersemester

Im Sommersemester 2020 öffnet die Hochschule Neubrandenburg dienstags ihre Hörsäle für öffentliche Vorlesungen im Kontext „Umwelt und Wandel“. Mit dem neuen Modul im StudiumPlus sollen verschiedene Problembereiche der Gegenwart durch profunde Fachleute beleuchtet, Zusammenhänge erläutert und mögliche Perspektiven aufgezeigt werden.

Weiterhin wird zu einer Doppelveranstaltung am 18.03.2020 eingeladen: Um 16:00 Uhr diskutiert Selina Tenzer (Zukunftsstiftung Landwirtschaft) das Thema „Weltenacker: 2000 m² – Ist genug für alle da?“ mit den Anwesenden (https://www.hs-nb.de/hochschule/aktuelles/termine-und-veranstaltungen/detail/n/2000-m2-weltacker-ist-genug-fuer-alle-da-60780/), ab 17:30 Uhr wird der Film „Anders essen“ von Kurt Langbein und Andrea Ernst gezeigt. (https://langbein-partner.com/film/detail/anders-essen-das-experiment#trailer),

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eintritt ist kostenfrei.

2000 m² Weltacker – Ist genug für alle da?
Beginn: Dienstag, 18. März 2020, 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Hochschule Neubrandenburg, Haus 1, Hörsaal 3

Webseite zur Veranstaltung: https://www.hs-nb.de/hochschule/aktuelles/termine-und-veranstaltungen/detail/n/2000-m2-weltacker-ist-genug-fuer-alle-da-60780/

Semesterbegleitenden Veranstaltung „Umwelt und Wandel“

Zeitraum: 10.03. bis 24.06.2020, jeweils Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Hochschule Neubrandenburg
Webseite zur Veranstaltung: https://www.hs-nb.de/studium-weiterbildung/im-studium/studium-plus/programm/einzelansicht/n/umwelt-und-wandel-60619

BiboKino und Heimat-Geschichte(n): Brigitte Reimann und Brigitte-Reimann-Haus

Am 17.03.2020 um 17 Uhr lädt der Förderverein der Neubrandenburger Regionalbibliothek herzlich ein ins „BiboKino“: In der Reihe Heimat-Geschichte(n) geht es in 2 Kurzfilmen um „Ankunft und Abschied“, um Brigitte Reimann und Neubrandenburg.

Inspiriert von der Leipziger Buchmesse und vom Start in den Bücherfrühling zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek zwei Film-Dokumentationen, die neugierig machen auf eine einzigartige Neubrandenburger „Literatur- und Lebens-Geschichte“: auf die Erinnerung an die Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973). Wer einfach einmal wissen möchte, weshalb es in der Gartenstraße ein Brigitte-Reimann-Literaturhaus gibt und wer Brigitte Reimann eigentlich war, der ist herzlich willkommen!

Im ersten Kurzfilm geht es um Brigitte Reimanns Zeit zwischen 1968 und 1973 in der Neubrandenburger Gartenstraße 6. Der 1998 entstandene Film lässt viele Zeitzeugen zu Wort kommen: u. a. den Schriftsteller Helmut Sakowski, die Schriftstellerin Christa Wolf, den Bruder Lutz Reimann, die Schwester Dorothea Herrmann, die Freundin Ingrid Weinhofen, den Schriftsteller Wolfgang Schreyer, den Künstler Wolfgang Schubert oder die Ärztin Marie-Luise Matthes. Der zweite Kurzfilm erinnert an den Neubau des Literaturhauses von 1996 bis zur Eröffnung 1999.

Im der Reihe „BiboKino“ zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek an jedem 3. Dienstag im Monat interessante Filme, die in der Region, in Vereinen, Initiativen oder Bildungseinrichtungen entstanden sind. Der Eintritt ist immer frei.
(Kontakt: foerderverein@bibliothek-nb.de, 0395 5551324 Regionalbibliothek)

Equal Pay Day

Am Dienstag, 17.03.2020 findet der bundesweite Aktionstag „Equal Pay Day“ statt. Nach wie vor gibt es bei zahlreichen Berufen eine geschlechtsspezifischen Lohnlücke. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2018 17,09 Euro, während Männer auf 21,60 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent.

Auf das Jahr gerechnet, verdienen Frauen in den ersten 77 Tagen, also bis zu diesem Symboltag 0,00 € für ihre geleistete Arbeit, während Männer ab den 01.01. entlohnt werden. Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Die Forderung lautet: Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit! Dazu veranstaltet die ISBW gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Hochschule Neubrandenburg, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und dem DGB Nord ein vielseitiges Programm.

Um 10:30 Uhr laden die Organisatoren zu einer Gesprächsrunde mit der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, ein. Anschließend werden im Foyer der Mensa die symbolischen Brötchentüten mit den Slogan „… weil Brötchentüten für Frauen und Männer gleich viel kosten!“ verteilt. Weiterhin geplant ist eine Fotoaktion mit Statements zum Thema Equal Pay. Den Abschluss findet der Tag im Hörsaal 1 mit der Filmvorführung „#femalepleasure“.

Programm:

  • 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr – Gesprächsrunde mit Sozialministerin Stefanie Drese
  • 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr – Verteilung von Brötchentüten in der Mensa
  • 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr – Frauentags-denkBar „Frauen und Mehrfachbelastungen“ mit der Referentin Anne Kuhnert im Theaterlabor
  • ab 13:00 Uhr – Fotoaktion: leere und vorgeschriebene Statements – an mehreren Orten der Hochschule
  • 20:00 Uhr Trailer von „die Anstalt“ & Film #Female Pleasure, Hörsaal 1 im Kinokombinat

Die Berliner Band „Bell, Book & Candle“ zu Gast im Schauspielhaus

Die Idee zur Gruppe Bell, Book & Candle hatte Hendrik Röder (Sohn von Puhdys-Urgestein Peter Meyer) im Jahre 1994. Seine Freundin Jana Groß wollte singen und brauchte eine Band. Hendrik rief Andy Birr (Sohn des anderen Puhdys-Urgesteins Dieter Birr) an, den er noch aus der gemeinsamen Zeit bei der Gruppe ROSALILI kannte und fragte ihn, ob er auch Lust hätte, ein gemeinsames Projekt anzuschieben. Nach seiner Zusage war Bell, Book & Candle geboren.

Den dritten Platz in den Single Charts mit dem Titel „Rescue Me“ konnte die Band trotz erstklassiger und wirklich gelungener Produktionen im Anschluss, nicht mehr toppen. Nach 13 Jahren, in denen man kein Studio von innen gesehen hatte und ausschließlich live auf den Bühnen des Landes unterwegs war, begab sich das Trio im Jahre 2017 wieder in den Produktions-Prozess. Es entstanden neue Songs und im März 2018 mit „Wie wir sind“ ein Album mit neuen und auf deutsch gesungenen Titeln.

Dieses Album präsentiert die Band am Samstag, 4. April 2020, 19:30 Uhr im Schauspielhaus Neubrandenburg.

Tickets unter:
Neubrandenburg: 0395 569 98 32
Neustrelitz: Theaterservice, Strelitzer Straße 38
Abendkasse
www.theater-und-orchester.de

Eine Woche voller Veranstaltungen

Regionalmuseum zeigt BLUTIGES GOLD ab 18. März im Franziskanerkloster

Bildungsministerin Bettina Martin, Oberbürgermeister Silvio Witt sowie Landesarchäologe Dr. Detlef Jantzen eröffnen am 18. März um 18:30 Uhr die Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums „BLUTIGES GOLD – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“.

In einer großen Schlacht im Tollensetal bei Altentreptow vor über 3.200 Jahren fanden Hunderte von jungen Männern gewaltsam ihren Tod. Spektakuläre Funde zeugen von einer Vernetzung der Menschen in der Bronzezeit bis an das Mittelmeer und von großen Reichtümern, die in unsere Region gelangten. Diese Sonderausstellung zeigt Licht- und Schattenseiten einer lang vergangenen Zeit, die durchaus Bezüge zur Gegenwart aufweist. Am 25. März, 2. sowie 23. April finden jeweils um 19 Uhr begleitende Vorträge zum Thema statt.

Abenteuer LANTSCHAFT | Drei Filme und eine Soundinstallation von aktuell ausstellenden Künstlern am 19. März um 19 Uhr in der Kunstsammlung

Einige der neun Kunstschaffenden, deren Malereien noch bis zum 22. März in der Kunstsammlung zu sehen sind, arbeiten genreübergreifend, beispielsweise an filmischen oder musikalischen Projekten. Die hier dargebotenen Arbeiten erzählen Geschichten, rufen vielfältige Assoziationen hervor oder setzen sich direkt oder indirekt mit deren Werken auseinander.

Die Soundinstallation Waterfalls des Norwegers Anders Grønlien entführt in ungewöhnliche Klangwelten und verbindet diese mit der Zeichnung eines Wasserfalls. Pentimenti, ein fünfeinhalb minütiger Film von Denise Richardt aus Deutschland, dokumentiert in höchst spannender Weise die Entstehung ihres Bildes „Trikolore Litauen“. Der 35-minütige Kurzfilm Colonna des österreichischen Malers und Filmemachers Berthold Bock zeigt in traumhaften surrealen Erzählsträngen sein Verhältnis zu verschiedenen malerischen Werkzyklen. Neues Tahiti, das ca. eineinhalbstündige Roadmovie des österreichischen Landschaftsmalers und Konzeptkünstlers Lukas Pusch erzählt die anarchisch fröhliche Geschichte von der Gründung des ersten Zentrums für Gegenwartskunst in Sibirien und von der romantischen Suche einer neuen Welt nach dem Ende der Sowjetunion. Denise Richardt und Berthold Bock sind an diesem Abend anwesend.

BiboKino thematisiert Brigitte Reimann am 17. März in der Regionalbibliothek

Inspiriert von der Leipziger Buchmesse und vom baldigen Start in den Bücherfrühling zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek am 17. März um 17 Uhr zwei Film-Dokumentationen, die an die Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973) erinnern. Erfahren Sie mehr über ihr Leben, ihr literarisches Werk oder das nach ihr benannte Literaturhaus in der Gartenstraße. Im ersten Beitrag geht es um Reimanns Zeit in Neubrandenburg zwischen 1968 und 1973. In dem 1998 entstandenen Kurzfilm kommen die Schriftstellerkollegen Christa Wolf, Helmut Sakowski und Wolfgang Schreyer, ihr Bruder Lutz Reimann, ihre Schwester Dorothea Herrmann, ihre Freundin Ingrid Weinhofen, der Künstler Wolfgang Schubert oder die Ärztin Marie-Luise Matthes zu Wort. Der zweite Film dokumentiert den Neubau des Literaturhauses von 1996 bis zur Eröffnung 1999.