Botschaftergespräch Litauen

Unter dem Titel „Botschaftergespräch“ wird am 23. Januar 2020 ab 18:00 Uhr der Botschafter der Republik Litauen Darius Semaska in der Europäischen Akademie zum Thema „Litauen – Ein Land im Mittelpunkt“ referieren und so einen Einblick in dieses zwar kleine, aber dennoch hochspannende und vielschichtige Land geben. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum gemeinsamen Gespräch bei einem kleinen Imbiss.

Veranstaltungsort ist die Europäische Akademie M-V (Eldenholz 23, 17192 Waren). Der Eintritt ist frei.

Um vorherige Anmeldung wird bis zum 20.01.2020 gebeten, per E-Mail: e.wilk@ea-mv.com oder telefonisch unter: 03991 1537 11.

M-V ein Agrarland?

Mecklenburg-Vorpommern wird gemeinhin als Agrarland bezeichnet. Doch ist diese Charakterisierung wirklich zutreffend, obwohl die Bevölkerung nur noch zu einem geringen Teil direkt in der Landwirtschaft beschäftigt ist? Fakt ist, dass sich die ländlichen Räume in Mecklenburg-Vorpommern im Wandel befinden. Die Entwicklungen sind dabei – insbesondere in den letzten Jahren – jedoch nicht ausschließlich negativ. Heute entscheiden sich wieder immer mehr Menschen bewusst für das Leben auf dem Lande. Doch wie kann Landleben zukünftig so gestaltet werden, dass es für die Menschen attraktiv ist, die dort leben? Welche Potentiale und Chancen gibt es? Wo liegen die Probleme?

Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen, laden die Europäische Akademie M-V, die Mecklenburger AnStiftung und die Ehrenamtsstiftung M-V alle Interessierten herzlich zum Vortrags- und Diskussionsabend am 13. Dezember ab 18:00 Uhr ins Haus des Gastes in Waren (Neuer Markt 21) ein. Zusammen mit Ihnen und Dr. Wolf Schmidt, Autor und Verantwortlicher des Projekts Neue Ländlichkeit in der Mecklenburger AnStiftung, soll den Themen Ländlichkeit und Landleben in MV auf den Grund gegangen werden.

China auf dem Weg zur wirtschaftlichen Supermacht

In den Medien werden sowohl die sogenannte neue chinesische Seidenstraße, für die es verschiedene englische Akronyme wie OBOR (one belt, one road) oder BRI (belt and road initiative) gibt, als auch die strategische Rivalität zwischen den USA und China zunehmend thematisiert. Dazu kommen inzwischen zahlreiche Berichte über eine Systemkonkurrenz mit Verweis auf subventionierte chinesische Monopole und eine reportierte flächendeckende Überwachung (Stichwort Punktesystem).

Tatsächlich fühlen sich insbesondere die USA durch die im Jahre 2015 offiziell verkündete Strategie „Made in China 2025“ als Weltmacht ökonomisch wie politisch herausgefordert. Dies findet seinen letzten öffentlich sichtbaren Niederschlag in den im Jahre 2019 verhängten US-amerikanischen Strafzöllen gegenüber chinesischen Exporten sowie insbesondere der amerikanische ZTE- und Huawei-Boykott. Medial weniger thematisiert wird das sogenannte 16 + 1 Format, in dem China bilaterale Verhandlungen mit kleinen ost- und mitteleuropäischen Staaten führt, wobei dieses erstens einen Teil einer chinesischen wirtschaftlich-politischen Globalstrategie darstellt und zweitens für uns bzw. die EU relevant in dem Sinne ist, dass China (im Gegensatz zu Russland) bei der EU praktisch mit am Tisch sitzt. Europa ist für China sowohl Partner, strategischer Rivale als auch in gefühlter Sandwichposition zwischen den USA und China.

Am 25. Juni wird Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski, der seit 2004 „Distinguished Guest Professor“ (auf Deutsch: Dauerhafter Gastprofessor) an der Shanghai Normal University ist, zu diesem Thema an der Volkshochschule Neubrandenburg referieren. Die Europäische Akademie M-V lädt herzlich zu diesem Vortrag und der anschließenden Diskussion ein. Bitte melden Sie sich unter luebeck@freiheit.org an. In Zusammenarbeit mit: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Länderbüro Norddeutschland und VHS Neubrandenburg