Ausstellungseröffnung: „Eine Hoffnung lernt(e) laufen – Schritte in die Freiheit“

Die Ausstellung „Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel“ der Bundesstiftung Aufarbeitung wirft einen Blick auf die dem Herbst 89 folgenden Ereignisse und Umbrüche. Diese machten auch vor Mecklenburg-Vorpommern und Waren (Müritz) nicht halt.

Die Bilder und Texte der Ausstellung werden durch Exponate und Materialien – unter anderem aus dem Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums Waren (Müritz) – ergänzt.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern und das Stadtgeschichtliche Museum Waren (Müritz) alle Interessierten ganz herzlich am 30. September ab 17:00 Uhr in den Rathaussaal Waren, Neuer Markt 1, ein. Eine vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erwünscht.

Was ist eigentlich die „Neue Seidenstraße“?

China ist wieder ökonomische Supermacht; die europäische Wirtschaft eng mit der chinesischen verflochten und man ist wechselseitig voneinander abhängig. Das geopolitische Projekt der chinesischen Regierung und zentral für die strategische außenpolitische Ausrichtung Chinas ist die sogenannte „Neue Seidenstraße“, die sich in Anlehnung an die antiken Handelsrouten vom fernen Osten u.a. bis nach Westeuropa erstrecken soll.

Dabei handelt es sich um das historisch größte geopolitische Infrastrukturprogramm der Zivilisationsgeschichte, in das bereits mehr als 100 Länder eingebunden sind. Doch was verbirgt sich hinter der „Neuen Seidenstraße“? Welche Ziele verfolgt China damit und was bedeutet dieses Projekt für Europa und Deutschland – auch für Mecklenburg-Vorpommern?

Diesen und weiteren Fragen möchte die Europäische Akademie in Waren zusammen mit Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski am 07. September ab 18 Uhr nachgehen. Prof. Linowski ist seit 2004 dauerhafter Gastprofessor an der Shanghai Normal University und ebenso häufiger Gast in den USA; wo er Fellow am Central Asian Productivity Research Center in Chicago ist.

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen und Abstandsregelungen wird um vorherige, unverbindliche Anmeldung gebeten. Anmeldung unter: e.wilk@ea-mv.com oder unter der: 03991 1537 11.
Ort: Haus des Gastes Waren (Neuer Markt 21, 17192 Waren)

Botschaftergespräch Litauen

Unter dem Titel „Botschaftergespräch“ wird am 23. Januar 2020 ab 18:00 Uhr der Botschafter der Republik Litauen Darius Semaska in der Europäischen Akademie zum Thema „Litauen – Ein Land im Mittelpunkt“ referieren und so einen Einblick in dieses zwar kleine, aber dennoch hochspannende und vielschichtige Land geben. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum gemeinsamen Gespräch bei einem kleinen Imbiss.

Veranstaltungsort ist die Europäische Akademie M-V (Eldenholz 23, 17192 Waren). Der Eintritt ist frei.

Um vorherige Anmeldung wird bis zum 20.01.2020 gebeten, per E-Mail: e.wilk@ea-mv.com oder telefonisch unter: 03991 1537 11.

M-V ein Agrarland?

Mecklenburg-Vorpommern wird gemeinhin als Agrarland bezeichnet. Doch ist diese Charakterisierung wirklich zutreffend, obwohl die Bevölkerung nur noch zu einem geringen Teil direkt in der Landwirtschaft beschäftigt ist? Fakt ist, dass sich die ländlichen Räume in Mecklenburg-Vorpommern im Wandel befinden. Die Entwicklungen sind dabei – insbesondere in den letzten Jahren – jedoch nicht ausschließlich negativ. Heute entscheiden sich wieder immer mehr Menschen bewusst für das Leben auf dem Lande. Doch wie kann Landleben zukünftig so gestaltet werden, dass es für die Menschen attraktiv ist, die dort leben? Welche Potentiale und Chancen gibt es? Wo liegen die Probleme?

Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen, laden die Europäische Akademie M-V, die Mecklenburger AnStiftung und die Ehrenamtsstiftung M-V alle Interessierten herzlich zum Vortrags- und Diskussionsabend am 13. Dezember ab 18:00 Uhr ins Haus des Gastes in Waren (Neuer Markt 21) ein. Zusammen mit Ihnen und Dr. Wolf Schmidt, Autor und Verantwortlicher des Projekts Neue Ländlichkeit in der Mecklenburger AnStiftung, soll den Themen Ländlichkeit und Landleben in MV auf den Grund gegangen werden.

China auf dem Weg zur wirtschaftlichen Supermacht

In den Medien werden sowohl die sogenannte neue chinesische Seidenstraße, für die es verschiedene englische Akronyme wie OBOR (one belt, one road) oder BRI (belt and road initiative) gibt, als auch die strategische Rivalität zwischen den USA und China zunehmend thematisiert. Dazu kommen inzwischen zahlreiche Berichte über eine Systemkonkurrenz mit Verweis auf subventionierte chinesische Monopole und eine reportierte flächendeckende Überwachung (Stichwort Punktesystem).

Tatsächlich fühlen sich insbesondere die USA durch die im Jahre 2015 offiziell verkündete Strategie „Made in China 2025“ als Weltmacht ökonomisch wie politisch herausgefordert. Dies findet seinen letzten öffentlich sichtbaren Niederschlag in den im Jahre 2019 verhängten US-amerikanischen Strafzöllen gegenüber chinesischen Exporten sowie insbesondere der amerikanische ZTE- und Huawei-Boykott. Medial weniger thematisiert wird das sogenannte 16 + 1 Format, in dem China bilaterale Verhandlungen mit kleinen ost- und mitteleuropäischen Staaten führt, wobei dieses erstens einen Teil einer chinesischen wirtschaftlich-politischen Globalstrategie darstellt und zweitens für uns bzw. die EU relevant in dem Sinne ist, dass China (im Gegensatz zu Russland) bei der EU praktisch mit am Tisch sitzt. Europa ist für China sowohl Partner, strategischer Rivale als auch in gefühlter Sandwichposition zwischen den USA und China.

Am 25. Juni wird Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski, der seit 2004 „Distinguished Guest Professor“ (auf Deutsch: Dauerhafter Gastprofessor) an der Shanghai Normal University ist, zu diesem Thema an der Volkshochschule Neubrandenburg referieren. Die Europäische Akademie M-V lädt herzlich zu diesem Vortrag und der anschließenden Diskussion ein. Bitte melden Sie sich unter luebeck@freiheit.org an. In Zusammenarbeit mit: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Länderbüro Norddeutschland und VHS Neubrandenburg