Schwere Räuberische Erpressung im Kulturpark

Am Sonnanend, 16.05.2020, gegen 23:15 Uhr kam es im Neubrandenburger Kulturpark zu einer schweren räuberischen Erpressung.

Der 15-Jährige deutsche Geschädigte und sein ebenfalls 15-jähriger deutscher Begleiter verließen den Kulturpark in Richtung Schillerstraße. Dabei führten sie eine Partybox (Lautsprecher) mit sich. In der Nähe des dortigen Eiscafés folgte ihnen eine männliche Person und forderte plötzlich unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe der Partybox. Der Geschädigte gab die Box heraus und der Täter flüchtete anschließend fußläufig in Richtung Schwedenstraße.

Durch eine sofort eingeleitete Fahndung mit sechs Funkstreifenwagen konnte der 23-jährige deutsche Tatverdächtige fußläufig durch Polizeibeamte im Bereich der Schwimmhalle gestellt und vorläufig festgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,61 Promille. Eine Blutprobe wurde vom Tatverdächtigen entnommen.

Die Partybox und das Messer wurden aufgefunden und sichergestellt. Durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg wurden die Ermittlungen aufgenommen und der Geschädigte und sein Begleiter umgehend zeugenschaftlich vernommen.

Junge Frau mit Kind in Neubrandenburg überfallen

Am Sonntag, 05.04.2020, gegen 14:00 Uhr kam es am Ihlenpool in der Robert-Koch-Straße in Neubrandenburg zu einer räuberischen Erpressung einer 32-jährigen deutschen Frau.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielt sich die 32-jährige Geschädigte gemeinsam mit ihrem 1-jährigen Sohn am Ihlenpool in Neubrandenburg auf. Plötzlich wurde sie von einer unbekannten männlichen Person von hinten auf eine nahestehende Bank gezogen. Hier forderte der Tatverdächtige die Herausgabe von Bargeld und drohte das Kleinkind in den Ihlenpool zu werfen.

Die Geschädigte verfügte über keinerlei Barmittel, woraufhin der Tatverdächtige die Geschädigte mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf schlug und anschließend versuchte eine brennende Zigarette in ihrem Gesicht auszudrücken. Die Geschädigte konnte rechtzeitig den Kopf wegdrehen, so dass es bei einer oberflächlichen Verletzung der Wange blieb.

Gleichzeitig erkannte in einiger Entfernung ein unbekannter Zeuge auf einem Fahrrad die gefährliche Situation und rief dem Tatverdächtigen zu, dass er von der Geschädigten ablassen solle. Daraufhin flüchtete dieser vom Ihlenpool in Richtung Norma in der Ziolkowskistraße.

Die 32-jährige Geschädigte wurde leichtverletzt und zur Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Dieses konnte sie nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet den unbekannten Zeugen auf dem Fahrrad, sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben oder Hinweise machen können, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Rufnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Hundehalterin in Kriesow erpresst

Am Donnerstag, 23.01.2020, kam es in Kriesow (in der Nähe von STavenhagen) zu einer Erpressung zum Nachteil einer Hundehalterin. Sie bot im Internet ihre Welpen zum Verkauf an.

Als ein vermeintlicher Interessent die Hunde besichtigte, erschien dieser statt mit der vereinbarten Anzahlung mit einer weiteren
männlichen Person und forderte die Begleichung einer angeblichen Schuldleistung. Da die Hundehalterin die Summe nicht zahlen wollte, nahmen die beiden Tatverdächtigen die 6 Welpen, sowie deren Elternhunde als Pfand mit und bedrohten die Frau, sodass diese
eingeschüchtert war und zunächst nicht die Polizei informierte.

Am Folgetag wurde durch eine weitere tatverdächtige Frau eine höhere Geldforderung gestellt, um die Hunde auszulösen. Die Geschädigte meldete sich daraufhin bei der Polizei. Alle Tatverdächtigen konnten im Zuge der ersten Ermittlungen bekannt gemacht werden.

In enger Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Prenzlau der Landespolizei Brandenburg konnte der Aufenthaltsort der Hunde festgestellt werden. Die Hunde konnten letztendlich unverletzt durch die Beamten des Reviers Prenzlau an die geschädigte Hundehalterin übergeben werden. Gegen die drei Tatverdächtigen wird nun weiter strafrechtlich ermittelt.

Räuberische Erpressung in einem Supermarkt

Am Donnerstag, 23.01.2020, gegen 20:00 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Burgholzstraße in Neubrandenburg zu einer räuberischen Erpressung. Ein bewaffneter Täter bedrohte den Kassierer und erbeutete mehrere hundert Euro aus der Kasse.

Nach der Tat floh er in unbekannte Richtung. An den Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Täter waren Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg, des Polizeireviers Friedland, der Autobahnpolizei und der Bereitschaftspolizei beteiligt.

Trotz der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter nicht mehr festgestellt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Räuberische Erpressung

Am Sonnabend, 01.12.2018, gegen 01:00 Uhr kam es im Reitbahnviertel in Neubrandenburg zu einer Raubstraftat. Ersten Ermittlungen zufolge, befand sich der Geschädigte gemeinsam mit einem Freund in der Wohnung. Ein weiterer Freund des Geschädigten wollte vorbeikommen, sodass der Geschädigte die Tür öffnete, als es klingelte.

Jedoch standen nun statt dem Freund, zwei unbekannte männliche Tatverdächtige vor der Tür. Diese betraten die Wohnung des Geschädigten und verschlossen die Tür von innen. Unter Vorhalt eines Messers und eines pistolenähnlichen Gegenstandes wurde die Herausgabe von Wertsachen sowie der Geldkarte inklusive der zugehörigen PIN erpresst. Zudem wurde der Geschädigte durch mehrere Schläge leicht verletzt. Einer der Tatverdächtigen begab sich umgehend mit der Geldkarte des Geschädigte zu einem Geldinstitut und hob Geld ab. Der andere Tatverdächtige hielt den Geschädigten und seinen Freund in der Wohnung unter Beobachtung.

Nachdem beide Tatverdächtige wieder in der Wohnung des Geschädigten waren, wurden die Wertsachen in Taschen verstaut und aus der Wohnung abtransportiert. Während der Freund des Geschädigten in der Wohnung eingesperrt wurde, musste der Geschädigte helfen, die Beute aus dem Haus zu schaffen. Anschließend wurde er aufgefordert, in Richtung Reitbahnsee wegzulaufen.

Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395/5582-5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.