Geschafft: Neubrandenburg freut sich über neue Station

Die Deutsche Bahn beendet nach zweijähriger Bauzeit eines ihrer wichtigsten Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern. Christian Pegel, Landesminister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Oberbürgermeister Silvio Witt und Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn, feierten Mittwoch in Neubrandenburg die Wiedereröffnung der umfangreich erneuerten Verkehrsstation.

Im Zuge der Arbeiten wurde der nördliche Teil der Stadt besser erschlossen. Die bestehende Personenunterführung wurde vollständig erneuert, um zwölf Meter verlängert und in das Wegeleitsystem einbezogen. Die zwei erneuerten 140 Meter langen Inselbahnsteige für den Regionalverkehr sind jetzt auch barrierefrei über Aufzüge zu erreichen. Bahnsteige und Zugänge erhielten neue Dächer einschließlich Beleuchtung.

Das Schweriner Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung förderte das Projekt mit rund acht Millionen Euro, davon allein 3,4 Millionen Euro für die Verlängerung der Personenunterführung mit dem zusätzlichen Eingang. Insgesamt wurden knapp 17 Millionen Euro investiert.

Der Bahnhof Neubrandenburg wird täglich von rund 2.500 Reisenden genutzt. Hier kreuzen sich die Bahnstrecken Lübeck-Stettin und die Berliner Nordbahn Berlin-Stralsund.

Uferpromenade wird übergeben

An der Uferpromenade am Tollensesee kann erneut das symbolische Band nach Ende der Bauarbeiten durchschnitten werden. 1,3 Kilometer Weg wurden zwischen Gätenbachbrücke und Augustabad in den vergangenen Wochen instandgesetzt. Rund 55 000 Euro wurden dafür investiert.

Die Müritzer Oberflächentechnik GmbH hat im November eine wassergebundene Decke in Anlehnung an den Weg am Oberbach aufgebracht. Am kommenden Dienstag wird der neugestaltete Weg übergeben.

"Bahn frei" für Radfahrer

Am 13. August 2018 ist der neue Fahrradweg zwischen Mallin und Wulkenzinoffiziell für die Radfahrer freigegeben worden. Mit der Fertigstellung des letzten Teilstücks kann man jetzt zwischen Penzlin und Neubrandenburg durchgängig auf dem ehemaligen Bahndamm fahren, ohne die Bundesstraße überqueren zu müssen. Das ist sowohl förderlich für den Tourismus, als auch für die Sicherheit von Pendlerinnen und Pendlern. Die symbolische Verkehrsfreigabe nahmen der Bürgermeister von Wulkenzin, Sven Blank, die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte, Sabine Lauffer, der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel, Landrat Heiko Kärger und der Bürgermeister von Penzlin, Sven Flechner gemeinsam vor . Der 1,5 Kilometer lange Bauabschnitt kostet rund 268 000 Euro, wobei etwa 181 000 Euro aus Fördergeldern der Europäischen Union, dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“, stammen. Weitere Fördermittel stammen aus den Strukturförderprogrammen des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Das erste Stück ist geschafft

Am 13. August 2018 wurde der erste Bauabschnitt des neuen Radweges zwischenBurg Stargard und Neubrandenburg feierlich für die Öffentlichkeit freigegeben. Zur offiziellen Eröffnung der 825 Meter langen Teilstrecke zwischen Neubrandenburg Carlshöhe und Lindenhof waren der Minister für Verkehr und Energie des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, Landrat Heiko Kärger, sowie Neubrandenburgs Oberbürgermeister, Silvio Witt, und Marion Franke, stellvertretende Bürgermeisterin von Burg Stargard gekommen. Der geplante Radweg begleitet die Kreisstraße MSE 85 und wird vordringlich dem Alltagsverkehr nützen. Pendler sollen mit dem Rad zur Arbeit fahren können. Ein bisschen Geduld ist noch gefragt. Der zweite Bauabschnitt von Lindenhof bis Burg Stargard soll 2019 fertig sein. Dieser erste Bauabschnitts kostet rund 210 000 Euro. Etwa 156 000 Euro stammen aus Fördergeldern der Europäischen Union, dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“. Weitere Fördermittel wurden aus den Strukturförderprogrammen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt.