"Tropfeninstallation" – Kunst im Zeichen der Erinnerung

Anlässlich des Kriegsendes sowie der Befreiung der Lager in Neubrandenburg und Ravensbrück wird aktuell bis Ende Mai 2021 in den Fenstern der Regionalbibliothek eine „Tropfeninstallation“ von Imke Rust gezeigt. Mit diesem Werk möchte die Künstlerin an die rund 7.000 Frauen erinnern, die in einem Neubrandenburger Konzentrationslager leiden mussten.

Zudem informiert eine Plakat-Ausstellung über die Geschichte des hiesigen KZ-Außenlagers, schenkt den Stimmen von Überlebenden Aufmerksamkeit und zeigt weitere Angebote zur Thematik auf. Eine zentrale Idee der Aktion ist es, Interessierten die Möglichkeit zu geben, selbst einen „Namenstropfen“ zu gravieren und durch ihr zivilgesellschaftliches Engagement die Erinnerungsarbeit aktiv zu unterstützen.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann wenden Sie sich gern per Mail an die Koordinatorin Gedenkarbeit Frau Bülow (bianka.buelow@neubrandenburg.de).

Die Schau ist das Resultat einer Zusammenarbeit zwischen der Stadt Neubrandenburg, Abteilung Kultur, der Regionalbibliothek sowie dem Bildungsträger RAA M-V im Rahmen des regionalgeschichtlichen Projektes „zeitlupe I Stadt.Geschichte & Erinnerung“.

Stadtarchiv lädt ein

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt das Neubrandenburger Stadtarchiv am 27. Januar in den Studienbereich (Eingang Darrenstraße) ein. Der Neustrelitzer Autor Reinhard Simon widmet sich an diesem Tag dem Thema Euthanasie während der NS-Zeit. Reinhard Simon stellt die Dokumentation „Domjücher Schicksale. Patienten der Heil- und Pflegeanstalt“ vor, für die er 2019 den Annalise-Wagner-Preis erhielt.

Die Veranstaltung wird ergänzt durch einen persönlichen Beitrag von Christoph von Kaufmann aus Neubrandenburg, dessen Onkel Euthanasieopfer ist.

Außerdem stellt die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse an dem Abend eine kleine Ausstellung bereit, die den vorhandenen regionalen Bezug zur Thematik verdeutlicht.

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Studienbereich des Stadtarchivs am Markt (Eingang über die Darrenstraße)
Montag, 27. Januar
Beginn: 19 Uhr

Stadtarchiv lädt ein

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt das Neubrandenburger Stadtarchiv am 27. Januar in den Studienbereich (Eingang Darrenstraße) ein. Der Neustrelitzer Autor Reinhard Simon widmet sich an diesem Tag dem Thema Euthanasie während der NS-Zeit. Reinhard Simon stellt die Dokumentation „Domjücher Schicksale. Patienten der Heil- und Pflegeanstalt“ vor, für die er 2019 den Annalise-Wagner-Preis erhielt.

Die Veranstaltung wird ergänzt durch einen persönlichen Beitrag von Christoph von Kaufmann aus Neubrandenburg, dessen Onkel Euthanasieopfer ist.

Außerdem stellt die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse an dem Abend eine kleine Ausstellung bereit, die den vorhandenen regionalen Bezug zur Thematik verdeutlicht.

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Studienbereich des Stadtarchivs am Markt (Eingang über die Darrenstraße)
Montag, 27. Januar
Beginn: 19 Uhr

Themenwoche startet Montag: "Zeit im Umbruch – Erinnerungen an die friedliche Revolution von 1989"

Mit einer Themenwoche vom 21. bis 24. Oktober soll unter dem Motto „Zeit im Umbruch – Erinnerung an die friedliche Revolution von 1989“ in Neubrandenburg mit teilweise retrospektiven Rückschauen zum Ereignis selbst, Betrachtungen der Entwicklung der Stadt in den Jahren zwischen 1989 und 2019 und Auseinandersetzungen mit Zukunftsthemen gedacht werden.

Die Themenwoche startet am Montag

21.10.2019, 19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung „INNENSTADT IM WANDEL – Neubrandenburgs Zentrum in den letzten 30 Jahren 1989 – 2019 – Veränderungen im Stadtbild seit der Wende / Rückschau auf die Stadtentwicklung im Stadtarchiv
Eine Auswahl von Fotos und Dokumenten des Stadtarchivs soll die städtebaulichen Veränderungen seit 1989 veranschaulichen. Insbesondere dokumentarisch die Fort- und Rückschritte der Stadtentwicklung kritisch hinterfragen. Ein Blick zurück und der Vergleich zu heute wird interessant für viele Einwohner der Stadt.
Ein Film, der in dieser Zeit entstand, lässt die bauliche Entwicklung nochmals für Besucher lebendig werden. Die Architekten Ullrich Schmidt und Lutz Braun erinnern sich in einem Gespräch an diese Zeit. Die Ausstellung kann bis zum 31.12.2019 besichtigt werden.

22.10.2019, 19:00 Uhr
Speed-Debating – „Neubrandenburg spricht“ in der Kirche St. Michael

23.10.2019, 17:00 Uhr
„Zwischen uns die Mauer“ – Filmabend in der Kinokirche Latücht

24.10.2019, 14:00 Uhr
Einweihung der Stele „Friedliche Revolution von 1989“ vor dem Rathaus

24.10.2019, 19:30 Uhr
Festveranstaltung zur Erinnerung an die politische Wende 1989 im Güterbahnhof

Die Stadt Neubrandenburg hat für ein dezentrales Denkzeichen und die geplante Themenwoche Zuwendungsbescheide von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erhalten und von der Landeszentrale für politische Bildung.