Vier-Tore-Stadt setzt auf stabile Bevölkerungsentwicklung und auf Wachstum

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg
Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Die Vier-Tore-Stadt kann erstmals anhand eines Demografieberichtes eine analytische Betrachtung der Bevölkerungsentwicklung präsentieren. Auf der Internetseite www.neubrandenburg.de ist der Bericht ab sofort abrufbar.

In dem Bericht werden die aktuellen demografischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur, Entwicklung der Geburten und der Gestorbenen sowie die Wanderungsbewegungen über die Stadtgrenze und die innerstädtischen Umzüge über die Stadtgebietsgrenzen dargestellt. Der Stadt wird eine stabile Bevölkerungsentwicklung prognostiziert, wenngleich „die gegenwärtige Bevölkerungsentwicklung der Vier-Tore-Stadt gekennzeichnet ist, durch ein niedriges Geburtenniveau in Verbindung mit einem Gestorbenenüberschuss, einer steigenden Lebenserwartung der Menschen, einer alternden Alters- und Geschlechtsstruktur und Abwanderung junger Menschen“, heißt es in dem Bericht. Diese Entwicklungen haben einen nachhaltigen Einfluss auf die Bevölkerungsstruktur und zeigen sich im Ausmaß der demographischen Alterung der Bevölkerung in Verbindung mit einer schrumpfenden Einwohnerzahl. Ausführlich dargestellt werden zudem die aktuellen demografischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur.

Die Ausrichtung für die Vier-Tore-Stadt hat Oberbürgermeister Silvio Witt bereits 2018 verkündet. Er setzt sich für Stadtgestaltung ein, die sich nicht auf die prognostizierten schrumpfenden Bevölkerungszahlen konzentriert, sondern auf Wachstum. „Ich sehe Neubrandenburg als eine weiterhin wachsende Stadt. Unsere stadtplanerischen Aktivitäten sollten sich daher auch auf ein Wachstum ausrichten.“ Die Entwicklung der vergangenen Jahre spreche für dieses Ziel. Neubrandenburg hat nicht nur einen riesigen Schuldenberg abgebaut, sondern setzt auch auf strategisch klugen Wohnungsbau, neue Infrastrukturansätze und eine starke Wirtschaft als einen der wichtigsten Pfeiler für die Entwicklung der Stadt.

In dem Demografiebericht wird bestätigt: „Die stabile Bevölkerungsentwicklung der Stadt Neubrandenburg in den vergangenen Jahren ist Ausdruck einer gefestigten Wirtschaftsstruktur und einer positiven Ausstrahlungskraft in seiner Funktion als Oberzentrum.“

Für den Demografiebericht wurden die Einwohnerdaten als Abzug aus dem Melderegister erhoben. Die Statistikstelle der Verwaltung lieferte unter anderem detaillierte und kleinräumige Zahlen. Die in dem Bericht verwendeten Daten beruhen auf dem jeweils aktuellsten verfügbaren Stand.

Es ist beabsichtigt, künftig regelmäßig einen Demografiebericht zur demografischen Entwicklung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu veröffentlichen. Auf die vorliegende Analyse der aktuellen Bevölkerungsentwicklung aufbauend, wird zeitnah eine Bevölkerungsprognose zur künftigen Einwohnerentwicklung der Stadt Neubrandenburg und seiner Stadtgebiete folgen.

Erschließung des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes Malchin

In Malchin soll die Industriebrache auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnaus­besserungswerkes Malchin (RAW Malchin) zu einem Gewerbegebiet revitalisiert werden.

Mit dem nun geplanten Vorhaben kann die seit 20 Jahren brachliegende Fläche zielgerichtet ausgebaut werden. Die Voraussetzungen für die Ansiedlung beziehungsweise auch Erweiterung von Unternehmen werden geschaffen.

Das RAW Malchin war von ca. 1890 bis 1994 vorrangig zur Instandsetzung von Waggons der Deutschen Reichsbahn an der Bahnstrecke Lübeck-Stettin in Betrieb. Die Größe des Gesamtareals beträgt circa 57.000 Quadratmeter.

Als aktuelle Arbeiten vorgesehen sind unter anderem die Beräumung und Erschließung des Geländes, die Altlasten­beseitigung sowie der Bau einer Erschließungsstraße in Asphaltbauweise. Es ist geplant, mit der Baumaßnahme Anfang des Jahres 2021 zu beginnen.

Über Pläne zum westlichen Bahnhofsquartier wird informiert

Die Stadtvertretung hat beschlossen, für eine Brachfläche nördlich des Jahnviertels den Bebauungsplan Nummer 122 „Westliches Bahnhofsquartier“ aufzustellen. Das Vorhaben wird im Jahrviertel kontrovers diskutiert.

Aus diesem Grund lädt die Stadtverwaltung am Montag, 16. Dezember, um 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Haus der Kultur und Bildung (Haus C, Großer Seminarraum, Eingang Regionalbibliothek) ein.

Alle Interessenten sind dazu eingeladen.

Gute Stimmung in der regionalen Wirtschaft, aber vorsichtige Einschätzung der weiteren Entwicklung

„Die Stimmung in der Wirtschaft der IHK-Region stellt sich aktuell besser dar als in Deutschland insgesamt“, stellt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern fest. Seine Einschätzung resultiert aus den Ergebnissen der aktuellen Konjunkturumfrage, die am 29. Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die IHK hat rund 800 Unternehmen der Wirtschaftszweige Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen befragt. Insgesamt 264 Firmen haben geantwortet. Dass sich die Stimmung in der regionalen Wirtschaft derzeit so positiv darstellt, liegt in erster Linie an ihrer Struktur. Dadurch profitiert sie stärker vom privaten Konsum als die Wirtschaft im Bundesdurchschnitt. Das kräftige Wachstum des privaten Konsums in diesem Jahr hat den Firmen in der IHK-Region starke Impulse verliehen und so dämpfende Einflüsse aus der übrigen bundesdeutschen Wirtschaft und dem Ausland ausgeglichen.

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Neubrandenburg – 70 000 Mehr Bühne fürs Leben: Einwohner sind gefragt

Teil 5: Stadtgebiet Nord – Wieviel Naherholung braucht die Stadt?

Fläche ist endlich. Wie sollen welche Flächen langfristig genutzt werden? Für die Stadt Neubrandenburg wird der Flächennutzungsplan neu aufgestellt. Die Stadt lädt deshalb die Einwohner erneut zum Diskutieren ein. Insgesamt fünf Stadtteilforen in unterschiedlichen Stadtgebieten werden mit Unterstützung eines erfahrenen Büros aus Berlin durchgeführt und sind so konzipiert, dass der Bürger aktiv miteinbezogen wird.

Es wird zum Mitdiskutieren und Mitdenken über die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs eingeladen.

Donnerstag, 23. Mai, 17 Uhr: Stadtgebiet Nord – Wieviel Naherholung braucht die Stadt?
Wo? Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums, Demminer Straße 42

Die Stadt Neubrandenburg befindet sich in unmittelbarer Nähe des Tollensesees und naturnaher Waldgebiete; Täler und Fließgewässer durchziehen die Stadt. Neben den stadtbedeutenden Grünanlagen und Parks zählen auch zahlreiche Kleingärten zur typischen Form städtischer Erholungsflächen. Im Norden der Stadt befinden sich ausgedehnte Kleingartenanlagen, die zum Teil durch hohen Leerstand gekennzeichnet sind. Dies ist vor allem in Anlagen mit Stadtrandlage bzw. mit schwierigen naturräumlichen Bedingungen (z. B. Überschwemmungsgebiete) der Fall. Attraktive Kleingartenanlagen könnten dagegen oft auch attraktive Wohnungsbaustandorte sein. Wie geht man mit diesem Spannungsfeld um? Wie sehen die zukünftigen Naherholungsflächen in Neubrandenburg aus?

Neubrandenburg – 70 000 Mehr Bühne fürs Leben: Einwohner sind gefragt

Teil 4: Stadtgebiet Ost – Entwicklung Oststadt Mitte

Fläche ist endlich. Wie sollen welche Flächen langfristig genutzt werden? Für die Stadt Neubrandenburg wird der Flächennutzungsplan neu aufgestellt. Die Stadt lädt deshalb die Einwohner erneut zum Diskutieren ein. Insgesamt fünf Stadtteilforen in unterschiedlichen Stadtgebieten werden mit Unterstützung eines erfahrenen Büros aus Berlin durchgeführt und sind so konzipiert, dass der Bürger aktiv miteinbezogen wird.

Es wird zum Mitdiskutieren und Mitdenken über die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs eingeladen.
Ihre Meinung, Ihre Kritik und Ihre Ideen sind gefragt.

Dienstag, 14.05.19, 17 Uhr: Stadtgebiet Ost – Entwicklung Oststadt Mitte (Regionale Schule Ost, Kopernikusstraße 4)

Neubrandenburg – 70 000 Mehr Bühne fürs Leben: Einwohner sind gefragt

Teil 3: Stadtgebiet Süd – Wie sieht die Zukunft des Stargarder Bruchs und des ehemaligen RWN-Geländes aus?

Fläche ist endlich. Wie sollen welche Flächen langfristig genutzt werden? Für die Stadt Neubrandenburg wird der Flächennutzungsplan neu aufgestellt. Die Stadt lädt deshalb die Einwohner erneut zum Diskutieren ein. Insgesamt fünf Stadtteilforen in unterschiedlichen Stadtgebieten werden mit Unterstützung eines erfahrenen Büros aus Berlin durchgeführt und sind so konzipiert, dass der Bürger aktiv miteinbezogen wird.

Es wird zum Mitdiskutieren und Mitdenken über die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs eingeladen.
Mittwoch, 8. Mai, 17 Uhr: Stadtgebiet Süd – Wie sieht die Zukunft des Stargarder Bruchs und des ehemaligen RWN-Geländes aus?
Wo? Altenhilfezentrum auf dem Lindenberg, Kirschenallee 55
Ihre Meinung, Ihre Kritik und Ihre Ideen sind gefragt.

Die nächsten Termine:
Dienstag, 14.05.19: Stadtgebiet Ost – Entwicklung Oststadt Mitte (Regionale Schule Ost, Kopernikusstraße 4)
Donnerstag, 23.05.19: Stadtgebiet Nord – Wieviel Naherholung braucht die Stadt? (Albert-Einstein-Gymnasium, Demminer Straße 42)