Online-Vortrag "Energiesparen im Haushalt"

Anlässlich des Weltverbrauchertages am Montag, den 15. März 2021 bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale MV den kostenfreien Online-Vortrag „Energiesparen im Haushalt“ an. Die Veranstaltung beginnt 13 Uhr und endet inklusive der Diskussionszeit 14 Uhr.

Informiert wird über Vor- und Nachteile beim Stromanbieterwechsel und über Möglichkeiten, die im Haushalt zum Senken des Stromverbrauchs sowie des eigenen CO2-Fußabdruckes beitragen können. Weiterhin gibt es Informationen zur CO2-Bilanz Deutschlands sowie den Strompreisen und deren Entstehung.

Durch den Vortrag führt der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale MV Torsten Lembke. Die Veranstaltung dauert inklusive Teilnehmerdiskussion eine Stunde. Für Fragen steht die Chatfunktion zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter:

www.edudip.com/de/webinar/energiesparen-im-haushalt/1019220 oder bit.ly/3bumpld

Online-Vortrag zu Photovoltaikanlagen – älter als 20 Jahre

Was tun mit einer PV-Anlage, die älter als 20 Jahre ist?

Bild: VZMV

Am Dienstag, 02.03.2021, bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale einen kostenlosen Online-Vortrag mit dem Thema „Was tun mit einer PV-Anlage, die älter als 20 Jahre ist?“ an. Die Veranstaltung beginnt 18:00 Uhr und dauert inklusive Diskussion bis 19:30 Uhr.

Für die ersten Photovoltaikanlagen endete 2020 die EEG-Förderung. In Zukunft wird das immer mehr PV-Anlagen betreffen. Für Hauseigentümer mit einer zwanzig Jahre alten Anlage stellt sich nun die Frage, ob und wie ihre PV-Anlage weiter genutzt werden kann. Auch für einen Anlagencheck ist es bei solchen in die Jahre gekommenen Anlagen höchste Zeit. Der Onlinevortrag geht auf Fragen zu dem Thema ein und zeigt auf, welche Vorgehensweisen ab dem Jahr 2021 für Besitzer einer Ü20 PV-Anlage, ohne gesetzlich garantierte Vergütung, wichtig sind.

Durch den Vortragsabend führt Ferdinand Mießl, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern und Sigrid Goldbrunner, Regionalmanagerin, der VZ Bayern. Die Teilnahme ist für Interessierte deutschlandweit möglich. Die Vortragsdauer beträgt circa eine Stunde und für Fragen der Vortragsteilnehmer steht die Chatfunktion zur Verfügung. Welche technischen Voraussetzungen für den Online-Vortrag nötig sind, erfahren die Verbraucher bei der Anmeldung.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter:
www.edudip.com/de/webinar/was-tun-mit-der-u20-pv-anlage-wenn-die-eeg-forderung-endet/666310

Diesen und weitere Online-Vorträge können Verbraucher:innen auf der Website www.verbraucherzentrale-mv.eu unter „Termine“ einsehen.

Schluss mit A+++ Neue Energiekennzeichnung ab März 2021

Ab 1. März 2021 wird es bei elektronischen Geräten eine neue Energieverbrauchskennzeichnung geben. Die alten Energielabel mit Kennzeichnungen wie A+++ sind dann nicht mehr zu verwenden. Da die Händler nicht wissen, wann ihr Gerät verkauft wird, kleben sie das noch aktuelle Etikett auf das Produkt und legen das neue Etikett in den Produktkarton. Das kann bei Käufer/inne/n zu Verwirrung führen.

Die Anschaffung von neuen Elektrogeräten geht für viele Verbraucher mit dem Wunsch einher, ein besonders energieeinsparendes Produkt zu kaufen. So wird seitens des Käufers besonders auf die Kennzeichnung A+++ geachtet, da diese bisher die höchste Gruppierung der Energieeinsparung anzeigt.

Nur einige Elektrogeräte mit neuem Etikett

Ab 1. März 2021 werden die Energiekennzeichnungen in den neuen Klassen A bis G ausgewiesen. Durch diese Umstellung werden heutige Modelle in weniger effiziente Klassen eingestuft. Was vorher Klasse A+++ war, wird sich ab März 2021 in der Klasse D oder E wiederfinden. Die neuen Labels gibt es zunächst für Geschirrspüler, Waschmaschinen und kombinierte Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte sowie elektronische Displays inklusive Fernseher und Monitore. Bis es wieder Geräte der neuen Klasse A gibt, wird etwas Zeit vergehen, denn erst ganz besonders energieeffiziente Geräte erhalten dann diese Kennzeichnung.

Neues Energielabel jetzt schon im Umlauf

Schon seit dem Herbst 2020 finden Käufer das neue Etikett im Produktkarton einiger Geräte. Das noch aktuelle Energielabel befindet sich auf dem Produkt. Der Grund dafür ist die längere Vorbereitungs- und Lagerzeit.

Auch die Messmethode ändert sich

Auch die Messmethoden werden umgestellt. Das kann dazu führen, dass der angegebene Energieverbrauch zwischen dem alten und neuen Label abweicht. Die neuen Angaben zum Jahresverbrauch sind zumindest etwas näher an der tatsächlichen alltäglichen Nutzung als die alten.

Kostenloser Online-Vortrag: Energiesparen – So starte ich meine persönliche Energiewende!

Am Dienstag, den 26. Januar bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale einen kostenlosen Online-Vortrag zu dem Thema „Energiesparen – So starte ich meine persönliche Energiewende!“ an. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und dauert inklusive Diskussion bis ca. 19:00 Uhr.

Mit dem Wort Stromsparen kann jeder etwas anfangen. Nun ist es aber so, dass man nicht nur Strom spart, in dem man einfach das Licht seltener einschaltet oder auf ein dauerhaft eingeschaltetes Radio verzichtet. Um wirklich Strom einzusparen, können Verbraucher*innen einiges tun und damit sogar ihren ökologischen Fußabdruck verbessern. Um zu erkennen, wo im Haushalt der Strom am meisten fließt, gibt ein unabhängiger Energieberater der Verbraucherzentrale wertvolle Hinweise zur Analyse des eigenen Verbrauchs. Außerdem werden unter anderem die neuen Energieeffizienzklassen erklärt, verschiedene Haushaltsverbräuche unter die Lupe genommen und unterschiedliche Einsparstrategien aufgezeigt.

Die Vortragsdauer beträgt circa eine Stunde und für Fragen der Vortragsteilnehmer steht die Chatfunktion zur Verfügung. Welche technischen Voraussetzungen für den Online-Vortrag nötig sind, erfahren die Verbraucher bei der Anmeldung.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de/veranstaltung/online-vortrag-energiesparen-meine-persoenliche-energiewende/

Energiesparmeister 2021: Pegel ruft Schulen zum Mitmachen auf

Welche Schule in Mecklenburg-Vorpommern hat 2021 das beste Energiesparkonzept? Zum 13. Mal in Folge wird für die Länder und den Bund der Titel „Energiesparmeister“ vergeben. Die jeweiligen Landessieger qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb. Preisgelder von insgesamt 50.000 Euro winken den kreativsten Schulen für ihre Konzepte.

„Das Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit Ressourcen kann nicht früh genug geweckt werden. Ich rufe alle Schüler des Landes auf, ihre Vorstellungen von der Welt von morgen kreativ in pfiffige Lösungen zur Energieeinsparung umzusetzen“, wirbt MV’s Energieminister Christian Pegel für die Teilnahme.

Bis zum 26. März werden auf www.energiesparmeister.de Bewerbungen entgegengenommen. Auf die Landessieger warten 2.500 Euro Preisgeld. Alle Landessieger haben außerdem die Chance auf den Bundessieg, der mit weiteren 2.500 Euro dotiert ist. Das effizienteste, kreativste und nachhaltigste Projekt in jedem Bundesland gewinnt.

Auch Energiesparmeister aus den vergangenen Jahren werden für ihr Klimaschutz-Engagement ausgezeichnet. Frühere Preisträger können sich für den Sonderpreis „langfristiges Engagement“ bewerben. Das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro Preisgeld belohnt.

Der Energiesparmeister-Wettbewerb ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Co2online und wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“.

Alle bisherigen Preisträger sowie die Teilnahmebedingungen sind auf www.energiesparmeister.de zu finden.

Penzlin: 31.000 Euro für E-Fahrzeug und Lade-Infrastruktur

Für die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeugs sowie die Errichtung von Ladesäulen und Stromspeicher erhält das Unternehmen „ETW Energy“ in Penzlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 31.456,80 Euro. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 62.913,60 Euro, die Gesamtinvestitionskosten 100.831,21 Euro.

Die Firma errichtet und wartet überwiegend Blockheizkraftwerke. Dazu muss sie diese Anlagen durchschnittlich dreimal pro Jahr anfahren. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sollen mit Hilfe der Fördermittel ein Elektrofahrzeug angeschafft und drei Ladesäulen sowie ein Stromspeicher am Firmensitz im Penzliner Ortsteil Mallin errichtet werden. Außerdem soll eine Photovoltaikanlage – diese wird nicht gefördert – zur Versorgung der Ladesäulen mit Strom errichtet werden.

Durch diese Maßnahme können jährlich ca. 10,5 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Mit LED-Weihnachtsbeleuchtung Strom sparen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt, bei der Weihnachtsbeleuchtung LEDs statt Glühlampen zu verwenden. Glühlampen haben bei gleicher Helligkeit einen 5- bis 10-mal höheren Stromverbrauch als LEDs.

Bild: christmasscene / KlausHausmann / Pixabay

Wer großflächig Lichterketten, Baumbeleuchtung oder Schwibbögen mit LED statt Glühlämpchen verwendet, kommt bei ein- bis zweimonatigem Einsatz schnell auf 10 bis 20 Euro Ersparnis und über 20 Kilogramm weniger CO2. Falls in der Weihnachtsbeleuchtung kein Timer eingebaut ist, empfiehlt die Energieberatung der Verbraucherzentrale, eine handelsübliche Zeitschaltuhr zu verwenden. Besonders wenn mehrere weihnachtliche Beleuchtungen lange in Betrieb gehalten werden oder großflächig beleuchtet wird, wirkt sich das spürbar auf die Stromkosten aus. „Bei der Auswahl der LED-Beleuchtung sollte auf die Lichtfarbe der LEDs geachtet werden, denn viele Verbraucher bevorzugen zu Weihnachten eine warmweiße Lichtfarbe“, erläutert Arian Freytag, Energieexperte der Verbraucherzentrale.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft Verbrauchern dabei die Energieeffizienz ihrer bestehenden Weihnachtsbeleuchtung zu bewerten und berät Verbraucher vor Neuanschaffungen. Auch alle weiteren Fragen zum Energiesparen beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale kompetent und unabhängig. Weitere Informationen kostenlos unter 0800 – 809 802 400 oder auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.