Ausschreibung für den Ehrenpreis 2020 des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern

Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. verleiht jährlich den Ehrenpreis für Engagierte der Heimatpflege. Er wird an Personen, Initiativen, Vereine oder andere vergeben, die sich in vorbildlicher, langjähriger und uneigennütziger Weise um die Heimat- und Traditionspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern besonders verdient gemacht haben.

Vorschläge zur Verleihung des Preises können aus dem Kreis aller Einwohnerinnen und Einwohner sowie aus Vereinen, Initiativen, Organisationen, Verbänden und anderen Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern eingereicht werden. Sie sollen folgende Informationen enthalten:

  • Name, Anschrift, Telefonnummer und ggf. Emailadresse des/der Vorgeschlagenen
  • tabellarischer Lebenslauf des/der Vorgeschlagenen, insbesondere mit Bezug zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Heimatpflege (Richtwert für die Länge: 1000 Zeichen mit Leerzeichen)
  • eine Begründung für den Vorschlag, insbesondere zur Bedeutung für Heimat- und Traditionspflege in Mecklenburg-Vorpommern (Richtwert für die Länge: 1500 Zeichen mit Leerzeichen)
  • Name und Kontaktdaten des/der Vorschlagenden.

Entscheidende Kriterien für die Verleihung des Ehrenpreises sind ehrenamtliches und unentgeltliches Engagement über einen längeren Zeitraum durch herausragende und außerordentlich vorbildliche Leistungen im Bereich der Heimat- und Traditionspflege in Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus werden bei der Entscheidung weitere Kriterien berücksichtigt: Nachhaltigkeit, Motivation und Multiplikationswirkung.

Über die Verleihung des Ehrenpreises entscheidet der Vorstand des Heimatverbandes. Der Ehrenpreis wird auf der jährlichen Mitgliederversammlung, im Jahr 2020 bei der Festveranstaltung zum fünfjährigen Bestehen des Heimatverbandes am 9. Mai im Anschluss an die Mitgliederversammlung überreicht.

Die Vorschläge für den Ehrenpreis 2020 müssen bis zum 30. März 2020, 12 Uhr (Ausschlussfrist) in der Schweriner Geschäftsstelle des Heimatverbandes in schriftlicher Form bevorzugt per Email eingereicht werden.
Bisherige Preisträger sind Karl Peplow (Stralsund), Karin Scarbarth (Warnemünde), Werner Brinckmann (Rostock) und Uwe Süßmilch (Rostock).

Software-Unternehmerin aus Neverin wird "Frau des Jahres"

Die Software-Unternehmerin Katharina Clausohm aus Neverin wird am 8. März 2020 beim Empfang zum Internationalen Frauentag im Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zur „Frau des Jahres“ in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Die 58-Jährige ist Geschäftsführerin der Firma Clausohm-Software GmbH mit Hauptsitz in Neverin sowie weiteren Standorten in Berlin und Aachen.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig würdigte die Unternehmerin als Vorbild. „Frau Clausohm managt seit 30 Jahren mit großer Leidenschaft und sehr erfolgreich ihr Unternehmen. Daneben ist sie in der Region ehrenamtlich aktiv, vor allem auf dem Gebiet der Berufsvorbereitung, der Sportförderung und des Klimaschutzes. Frauen wie Katharina Clausohm sind Vorbilder in unserer Gesellschaft“, sagte Schwesig. „Ihr Engagement verdient höchste Anerkennung.“

Katharina Clausohm ist nach Marion Löning (Leiterin der Edith-Stein-Schule Ludwigslust) in 2019 die zweite „Frau des Jahres“, die in MV gekürt wird.

Siemerling-Preis 2020 wird am 24. Februar in Neubrandenburg

Der Siemerling-Preises 2020 wird am 24. Februar durch die Neubrandenburger Dreikönigsstiftung an Prof. Hartwig Eschenburg (85) aus Rostock verliehen. Die Laudatio wird Andreas Flade, Oberkirchenrat i.R., halten.

Prof. Hartwig Eschenburg hat sich als Kirchenmusikdirektor (KMD) im besonderen Maße um christlich-humanistische, kulturelle und soziale Werte verdient gemacht und damit dem Gemeinwohl unserer Gesellschaft einen hohen Dienst erwiesen. Eschenburg war von 1964 bis 2000 als Kantor an der Rostocker St.-Johannis-Kirche tätig und entwickelte die Kantorei mit rund 350 Sängerinnen und Sänger zu einem kirchenmusikalischen Zentrum im Norden Deutschlands. Besonders am Herzen lag ihm die Kinder- und Jugendarbeit. In DDR-Zeiten schuf er damit neben der ideologisch geprägten Schule einen Hort der Bildung, der auch die Kirchengeschichte und christliche Traditionen umfasste. Über seine berufliche Tätigkeit als Kantor hinaus engagierte er sich all die Jahre auch ehrenamtlich. Legendär sind die jährlichen Singwanderungen der Sänger der Kantorei in den Sommerferien. Den Höhepunkt bildeten dann die geistlichen Abendmusiken in kleinen, oft bis auf den letzten Platz gefüllten Dorfkirchen mit der musikalischen Verkündigung der christlichen Botschaft. Die Wende 1989 empfand Eschenburg als Geschenk. Zwischen 1994 und 1998 engagierte er sich als Moderator des „Runden Tisches Kultur“ in Rostock. Eschenburg prägte durch sein christlich-humanistisches Wirken und seine kirchenmusikalische Arbeit Hunderte Menschen, insbesondere auch Kinder und Jugendliche.

„Ich habe Prof. Hartwig Eschenburg selbst erleben dürfen. Ich bin sehr dankbar, dass wir ihm mit dem Siemerling-Preis für sein Lebenswerk danken können“, sagte Rainer Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins. „Hartwig Eschenburg hat Generationen von Menschen geprägt, die mit der Musik und der christlich sozialen Botschaft im Herzen unser Miteinander bereichert haben.“

Bundesverdienstkreuz für Wetterbeobachterinnen aus M-V

Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Wettbeobachterinnen zeichnete Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus gestern in Schwerin Helga Völz aus Rehberg (LK Mecklenburgische Seenplatte) und Hedda Oldenburg aus Rüting-Diedrichshagen (LK Nordwestmecklenburg) im Namen des Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland aus.

„Seit nunmehr 40 Jahren beobachten und dokumentieren die beiden Frauen mit viel Idealismus und Einsatz das Wettergeschehen in ihrer Region und übernehmen damit eine Aufgabe, die uns allen zugutekommt“, sagte Backhaus. Sie messen den Niederschlag, notieren die Wetterverhältnisse und melden die Daten an den Deutschen Wetterdienst. Dazu müssen sie täglich um 6:50 Uhr an den örtlichen Wetterstationen sein, wenn Sommerzeit gilt, um 7:50 Uhr. Das verlange Sachverstand, Gewissenhaftigkeit und absolute Verlässlichkeit.

IHK sucht "TOP-Ausbildungsbetrieb 2020"

Noch bis zum 9. März können sich Unternehmen aus dem Bereich der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern um den Titel „TOP-Ausbildungsbetrieb 2020“ bewerben. Dazu erklärt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK: „Mit der Titelvergabe wollen wir die besonderen Leistungen der Unternehmen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung junger Menschen, bei der Berufsorientierung und der Fachkräfteentwicklung würdigen und anerkennen. ‚TOP-Ausbildungsbetrieb‘ ist ein Markenzeichen für herausragende Ausbildung.“

Bewerben können sich alle Ausbildungsbetriebe, die mindestens seit fünf Jahren durchgehend in sehr guter Qualität in IHK-Berufen in der Region ausbilden. Die entsprechenden Bewerbungsunterlagen sind auf den Internetseiten der IHK unter neubrandenburg.ihk.de zu finden. Die Entscheidung über die Verleihung obliegt einer unabhängigen Jury.

Die TOP-Ausbildungsbetriebe werden mit einer eigens kreierten Trophäe und einer Urkunde geehrt. Vergeben wird der Titel in zwei Kategorien: an Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern und an Unternehmen ab 50 Mitarbeiter. Die Bewerbungen sind zu richten an:
IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern
Bereich Aus- und Weiterbildung
Postfach 11 02 53
17042 Neubrandenburg.
Ansprechpartnerin in der IHK: Ellen Grull, Tel. 0395 55 97-400 oder per E-Mail ellen.grull@neubrandenburg.ihk.de

Unternehmer des Jahres 2020 – „Preis der Wirtschaft“ in M-V ausgelobt

Wer wird Unternehmer des Jahres 2020 in Mecklenburg-Vorpommern? Ab sofort beginnt die Bewerbungs- und Vorschlagsphase für den Preis. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten und Unternehmen in den Kategorien Unternehmerpersönlichkeit, Unternehmensentwicklung sowie Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit.

„Die Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern sind mit ihren Mitarbeitern ein Garant für die wirtschaftliche Stabilität des Landes. Sie übernehmen Verantwortung, schaffen und sichern Arbeitsplätze und entwickeln innovative Produkte und Dienstleistungen. Dieses hohe Engagement wollen wir mit der Auszeichnung würdigen. Wir wollen wissen, was unsere Unternehmen besonders macht und freuen uns über jede Bewerbung“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe zum Start der Bewerbungsphase. Im vergangenen Jahr sind 136 Nominierungen für den Preis eingegangen.

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Ministerpräsidentin lädt zum Neujahrsempfang ein

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig lädt am Montag, 13. Januar 2020, 12.00 Uhr, im Theater Vorpommern in Stralsund zu ihrem diesjährigen Neujahrsempfang ein. Erwartet werden bis zu 400 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Repräsentanten von Kommunen, Verbänden und Vereinigungen, aus Kultur, Ehrenamt und Sport.

Wie schon beim Festempfang zum 9. November in Dassow besteht auch beim Neujahrsempfang in Stralsund für interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Dafür ist eine Voranmeldung unter www.130.staatskanzlei-mv.de/ erforderlich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs verleiht die Ministerpräsidentin den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern an den Theologen Christoph de Boor aus Waren (Müritz) für sein außerordentliches Engagement im Herbst 1989 und weit darüber hinaus, Hannelore Kohl aus Greifswald für ihre Verdienste beim Aufbau und der Etablierung ehrenamtlicher und demokratischer Strukturen im Land und an den Goalballer Reno Tiede aus Rostock für seinen großartigen Einsatz für den Goalsport in Mecklenburg-Vorpommern und auf internationaler Ebene.