Tatverdächtiger gesucht – Cannabispflanzen gefunden

Am Donnerstagnachmittag, 08.04.2021, wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in die Ihlenfelder Vorstadt gerufen, da eine junge Frau Opfer Häuslicher Gewalt wurde.

Der tatverdächtige Ehemann war nicht mehr in der Wohnung, als die Beamten vor Ort eintrafen. Zur Überprüfung eines möglichen Aufenthaltsortes des Tatverdächtigen suchten die Beamten die Anschrift eines 19-jährigen deutschen Tatverdächtigen im Neubrandenburger Reitbahnviertel auf. In der Wohnung des 19-Jährigen haben die Beamten den Tatverdächtigen der Häuslichen Gewalt nicht antreffen können. Stattdessen stellten sie in der Wohnung ein Gewächszelt mit sechs Cannabispflanzen sowie Utensilien zur Zubereitung und zum Konsum von Cannabis fest.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet und die Pflanzen samt Zubehör beschlagnahmt.

Jugendliche verstoßen gegen die Corona-Landesverordnung

Am 31.03.2021 gegen 20:55 Uhr beschwerten sich über den Notruf der Polizei mehrere Bürger der Stadt Neubrandenburg über Unzulässigen Lärm vom Gelände des „Strandbades Broda“ in Neubrandenburg in der Seestraße.

Ein Funkstreifenwagen des Polizeirevieres wurde zum Einsatzort geschickt. Dieser stellte fest, dass sich ca. 150 Jugendliche vor Ort befanden und laute Musik abgespielt wurde. Hierauf wurden sofort 11 Funkstreifenwagen aus den umliegenden Revieren des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und eine Gruppe der Landesbereitschaftspolizei zum Einsatz gebracht. Diese begaben sich gemeinschaftlich zum Einsatzort. Dabei kamen insgesamt 32 Polizeibeamte zum Einsatz.

Vor Ort konnten von den 150 Jugendlichen 51 namentlich bekannt gemacht werden. Gegen alle festgestellten Jugendlichen wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung und wegen illegaler Abfallbeseitigung erstattet, da im Strandbad erhebliche Verschmutzungen festgestellt wurden. Bei einem 18-jährigen deutschen Jugendlichen wurde außerdem noch Betäubungsmittel festgestellt. Gegen diesen wurde Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Bei einem 16-jährigen deutschen Jugendlichen wurde die Musikanlage festgestellt, mit der der unzulässige Lärm verursacht wurde. Die Musikanlage wurden sichergestellt und gegen den Jugendlichen wurde noch Anzeige wegen Unzulässigen Lärm erstattet.

Rucksackeigentümer darf sich gerne bei der Polizei melden

Ein etwas kurioser Sachverhalt ereignete sich am Wochenende in Stavenhagen. Ein 23-Jähriger hatte am Samstagabend (20.03.21) Besuch von einem Verwandten, der sich auch auf den Balkon begab. Hier fand der 65-jährige Besucher einen Rucksack auf und fragte den Wohnungsinhaber danach. Der 23-Jährige gab jedoch an, die Tasche nicht zu kennen.
Als der Besucher in den Rucksack sah, stellte er fest, dass sich darin Betäubungsmittel befanden und informierte die Polizei.

Die Beamten des Polizeireviers Malchin begaben sich zur Wohnung. Tatsächlich befanden sich in dem Rucksack über 130 g Cannabisblüten und szenetypische Tütchen.

Aufgabe der Ermittler ist es nun zu klären, wer Eigentümer ist und wie der Rucksack auf den Balkon gelangte. Denn der befindet sich in der 5. Etage eines Mehrfamilienhauses und zu den Nachbarn befinden sich seitliche Trennwände. In der Wohnung selbst gab es keine Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum und auch der Wohnungsinhaber ist polizeilich nicht bekannt.

Auch auf Befragung konnte der 23-Jährige nicht sagen, wie der Rucksack dorthin gelangt sein könnte. Er gab an am Samstag früh einen Knall gehört zu haben, ging jedoch von einem Vogelschlag aus und hätte auch nicht nachgesehen. Die Beamten stellten den Rucksack sicher. Der Eigentümer kann sich also gerne bei der Polizei melden. Den Inhalt gibt es allerdings nicht wieder.

Verdacht Drogenbesitz – Durchsuchungen in Neubrandenburg

Vier Objekte, drei Beschuldigte, 17 Einsatzkräfte: In Neubrandenburg haben Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg mit Unterstützung von der Bereitschaftspolizei, inklusive eines Diensthundes, an mehreren Orten in der Stadt gleichzeitig durchsucht.

Längere Ermittlungsarbeit hatte die Polizeibeamten zu drei männlichen, deutschen Beschuldigten im Alter von 55 und je 20 Jahren geführt. Es wurden unter anderem Drogen im zweistelligen Gramm-Bereich sowie Munition und Pyrotechnik sichergestellt.

Gegen die Beschuldigten wird nun wegen des Verdachts des Drogenbesitzes und Drogenhandels ermittelt sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Sprengstoffgesetz.

Die mehrstündigen Maßnahmen endeten gegen Mittag. Die angetroffenen Beschuldigten verhielten sich kooperativ.

Radfahrer entzieht sich Polizeikontrolle bis ins Gebüsch

Am Montagabend, 01.03.2021, ist es im Stadtgebiet von Friedland zur Verfolgung eines Radfahrers gekommen. Die nacheilenden Beamten fanden ihn letztlich versteckt in einem Gebüsch.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland beabsichtigten gegen 23:00 Uhr, in der Salower Straße in Friedland einen Radfahrer zu kontrollieren. Dieser hingegen ergriff bereits während des ersten Blickkontakts die Flucht. Abbiegend in die Fritz-Reuter-Straße passierte der Radfahrer die dortige Baustelle und nutzte in der weiteren Folge einen nur für Radfahrer befahrbaren Weg in Richtung Mühlenstraße. Sogar das eingeschaltete Martinshorn und Blaulicht hielten ihn nicht von seiner Flucht ab. Er fuhr kurz vor der Turmstraße in eine Fußgängerzone. An dieser Stelle verließ ein Polizeibeamter den Streifenwagen, um dem Radfahrer fußläufig zu folgen. Der Beamte im Streifenwagen setzte die Verfolgung mit dem Streifenwagen fort. Die Flucht führte in der weiteren Folge über die Riemannstraße zur Rudolf-Breitscheid-Straße, wo der Radfahrer alleinbeteiligt zu Fall kam und fußläufig weiter in Richtung Wollweberstraße flüchtete. Dort gelang es dem nacheilenden Beamten im Streifenwagen, wieder Sichtkontakt und die Verfolgung des Flüchtigen aufzunehmen. Dabei erkannte der Beamte, dass der Flüchtige Gegenstände wegwarf und anschließend in ein Gebüsch lief.

Mithilfe des fußläufig nacheilenden Beamten sowie einer weiteren hinzugezogenen Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedland konnte der Flüchtige im besagten Gebüsch liegend, verschwitzt und außer Atem angetroffen werden.

Dabei handelte es sich um einen 31-jährigen Deutschen aus Friedland. Im Rahmen einer Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten Betäubungsmittel sowie Utensilien zum Konsum (Feinwaage). Infolge der Nachsuche im Bereich der weggeworfenen Gegenstände konnten die Beamten ebenfalls Betäubungsmittel finden, die allesamt beschlagnahmt wurden. Der nunmehr Beschuldigte wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen auf das Polizeirevier gebracht.

Der 31-jährige Beschuldigte muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Beamte der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland haben die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall mit drei schwerverletzten Personen

Am Freitagnachmittag, 11.12.2020, um 15:23 Uhr ereignete sich auf der L28 kurz vor Friedland ein Verkehrsunfall, bei dem die drei Insassen eines Opel Vivaro schwer verletzt wurden.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr der bisher unbekannte Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit die L28 in Richtung Friedland. In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte beinahe mit einem neben der Straße befindlichen Baum. Dabei verlor der Fahrzeugführer bei dem Ausweichmanöver die Kontrolle über das Fahrzeug, sodass sich der Opel im linken Straßengraben überschlug.

Die beiden 31-jährigen und 26-jährigen Insassen sowie die weibliche 31-jährige Insassin wurden schwerverletzt in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Das Fahrzeug wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt, da sich keiner der männlichen Insassen als Fahrzeugführer zu erkennen gab. Die Frau konnte als Fahrerin ausgeschlossen werden. Weiterhin besteht bei beiden Männern der Verdacht auf vorherigen Rauschmittelkonsum, sodass jeweils Blutproben entnommen wurden. Der 31-jährige ist darüber hinaus nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Führerschein des 26-jährigen Insassen wurde beschlagnahmt.

Während der polizeilichen Maßnahmen wurde die L28 zwischen Salow und Friedland zeitweilig in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Am PKW entstand Totalschaden in Höhe von 6000 EUR. Die beiden männlichen Insassen müssen sich nun unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Start der Verkehrskontrollen "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Alkohol & Drogen"

Am Donnerstag starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Fahren unter Alkohol und/oder Drogen gehört seit Jahren zu den häufigsten Unfallursachen bei den schweren Verkehrsunfällen. Darauf soll mit dem Slogan „Nüchtern betrachtet könnte es auch dein Kind sein“ aufmerksam gemacht werden.

Im gesamten Land verteilt werden Beamte in allen acht Inspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Kontrolliert wird den gesamten Monat Dezember über. Dass die Verkehrskontrollen notwendig sind, zeigen die Ergebnisse des letzten Jahres. Landesweit wurden 2019 insgesamt 4.610 Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss standen.