Drogenfund nach "Kochtopfbrand"

Am 07.07.2020 gegen 23:35 Uhr meldete eine Hinweisgeberin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Feuer in der 1. Etage eines Mehrfamilienhauses in der Woldegker Straße in Neubrandenburg.

Den eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und der Feuerwehr bestätigte sich vor Ort eine starke Rauchentwicklung. Es stellte sich zum Glück schnell heraus, dass der Wohnungsmieter, ein 39-jähriger Deutscher, vergessen hatte einen Topf mit Essen vom eingeschalteten Herd zu nehmen, weshalb es zu der starken Rauchentwicklung kam. Dem leicht alkoholisierten Mieter gelang es noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr den Topf mit Wasser zu löschen, sodass sich kein Feuer ausbreiten konnte und es zu keinen Schäden kam. Verletzt wurde niemand.

Während des Einsatzes haben die Beamten in der Wohnung rauschgiftverdächtige Substanzen, die sicherbar herum lagen, aufgefunden und sichergestellt. Diesbezüglich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln gegen den 39-Jährigen eingeleitet.

57 Cannabispflanzen bei Durchsuchung aufgefunden und sichergestellt

Die Beamten der Kriminalpolizei in Altentreptow führen gegenwärtig ein Ermittlungsverfahren gegen einen 20-jährigen Deutschen, der im Verdacht steht unerlaubten Betäubungsmittel anzubauen und zu besitzen.

Im Rahmen der Ermittlungen haben die Beamten beim Amtsgericht Neubrandenburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Beschuldigten erwirkt, der am Donnerstagvormittag, 18.06.2020, in einem Dorf bei Altentreptow, im Beisein des Beschuldigten vollstreckt wurde.

Hierbei haben die Ermittler mit Unterstützung der Beamten der Polizeistation Altentreptow und den Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow 57 Cannabispflanzen mit einer Pflanzengröße von 50cm in einem Gewächshaus sowie Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt.

Dem Beschuldigten wird in den kommenden Tagen rechtliches Gehör geboten. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern weiter an.

Videowagen stellt einen PKW mit verkehrsgefährdender Fahrweise fest

Am Freitag, 12.06.2020, waren die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Altentreptow mit dem Videowagen im Einsatz. Diese stellten gegen 17:10 Uhr auf der B96 (Ortsumgehung Neustrelitz) einen PKW BMW fest, der bei Gegenverkehr und durchgezogener Fahrstreifenbegrenzung einen vor ihm fahrenden Transporter überholte.

Hierbei und nach dem Überholvorgang beschleunigte der BMW auf eine Geschwindigkeit von 188 km/h. Nach dieser Feststellung entschlossen sich die Beamten den Pkw anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. In der Ortslage Weisdin haben die Beamten dann die LED-Schrift „Stopp Polizei“ und das Blaulicht eingeschaltet. Der Fahrer des Pkw ignorierte jedoch das Anhaltesignal und beschleunigte statt dessen sein Fahrzeug sehr stark auf 105 km/h und überholte verbotswidrig zwei Motorräder.

Hinter dem Ortsausgangschild beschleunigte er den PKW auf 200 km/h. Der Pkw fuhr dann weiter die B96 in Richtung Neubrandenburg. An der Einmündung nach Blumenholz bog er auf die L34 in Richtung Hohenzieritz. Auch hier fuhr er mit sehr hoher Geschwindigkeit. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist dort auf 80 km/h festgelegt. Der Pkw fuhr
teilweise 189 km/h. Kurz vor der Ortschaft Hohenzieritz wendete der PKW und fuhr zurück in Richtung B96. An der Einmündung zur B96 fuhr der Pkw dann wieder nach rechts in Richtung Neustrelitz. Auch hier beschleunigte der Pkw wieder stark und überholte andere Verkehrsteilnehmer an Bergkuppen und bei durchgezogener Fahrstreifenbegrenzung.

In der Ortschaft Weisdin wendete der PKW erneut und fuhr in Richtung Neubrandenburg. Auch hier beschleunigte der Pkw wieder sehr stark, so dass dieses mal eine Geschwindigkeit von 220 km/h erreicht wurde. Auf Höhe des Abzweiges nach Ehrenhof wollte der Pkw nach links abbiegen. Hier verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den Straßengraben.

Der Fahrzeugführer und sein Beifahrer sprangen aus dem Fahrzeug und versuchten fußläufig zu flüchten. Dieses konnten durch die Besatzung des Videowagens aber verhindert werden. Beide Insassen wurden dem Polizeihauptrevier zur Identitätsfeststellung zugeführt. Dabei wurde festgestellt, dass es sich beim dem Fahrzeugführer um einen 20-jährigen Deutschen und bei seinem Beifahrer um einen 22-jährigen Deutschen handelt. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer unter Einfluss von Betäubungsmittel stand. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Verkehrsgefährdung, verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Fahren unter Einfluß von Betäubungsmittel erstattet. Sein Führerschein und der wurden sichergestellt.

Diverse Fahrer unter Einfluss von Alkohol und Drogen und ohne Fahrerlaubnis festgestellt

Am vergangenen Wochenende wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg zahlreiche Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln festgestellt. Des Weiteren haben die Beamten mehrerer Fahrer erwischt, die ohne die erforderliche Fahrerlaubnis gefahren waren.

In den Fällen über 1,1 Promille wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Bei den Feststellung von 0,5 bis 1,09 Promille sowie den festgestellten Beeinflussungen unter BtM wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zur Beweissicherung wurden in den Fällen einer Beeinflussung unter Betäubungsmitteln eine Blutprobenentnahme bei dem Fahrer entnommen. Das Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis stellt eine Straftat dar und hat ebenfalls die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zur Folge.

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Beginn der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema „Alkohol und Drogen“

Fahren.Ankommen.LEBEN

Heute starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Im gesamten Land verteilt werden Beamte in allen acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen.

Das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen gehörte 2019 erneut zu den häufigsten Unfallursachen bei den schweren Verkehrsunfällen. Zusätzlich wurden im Rahmen polizeilicher Kontrollen im vergangenen Jahr landesweit 2.879 Fahrer unter Alkoholeinfluss sowie 1.735 Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln gestoppt. Mit den Kontrollen soll die Thematik gezielt ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer gerückt werden – nicht nur am heutigen Tag, die themenorientierten Verkehrskontrollen werden im gesamten Monat Juni fortgeführt.

Verkehrskontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Alkohol & Drogen“

Nach einer Corona bedingten Unterbrechung werden die themenorientierten Verkehrskontrollen ab Juni fortgesetzt. Am Donnerstag, dem 4. Juni 2020, starten in Mecklenburg-Vorpommern die Kontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol & Drogen“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ und werden über den gesamten Monat Juni fortgeführt.

Das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen gehörte 2019 erneut zu den häufigsten Unfallursachen bei den schweren Verkehrsunfällen. Die Zahl, der bei diesen Unfällen getöteten und schwerverletzten Personen stieg im letzten Jahr in Mecklenburg-Vorpommern auf 116 (2018 – 98 Getötete und Schwerverletzte).

Rauschgiftkriminalität in M-V erreicht 2019 erneut Höchststand

Die Delikte im Bereich der Rauschgiftkriminalität sind auch im Jahr 2019 erneut gestiegen. Insgesamt wurden 8.351 Fälle der Rauschgiftkriminalität registriert. Damit ist die Anzahl der bekannt gewordenen Rauschgiftstraftaten um 1.682 Fälle (+25,2%) gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erreichte den Höchststand seit Erfassung der Delikte. Der Anteil der Rauschgiftkriminalität an der festgestellten Gesamtkriminalität betrug in Mecklenburg-Vorpommern 7,5% (2018: 6,1%).

Wie bereits in den vergangenen Jahren bildeten die allgemeinen Verstöße im Zusammenhang mit Cannabisprodukten (4.285 Fälle, +23,4% gegenüber Vorjahr) mit einem Anteil von 59,6% den Schwerpunkt, gefolgt von Straftaten im Zusammenhang mit Amfetamin (1.307 Fälle, +34,2% gegenüber Vorjahr).

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