Verkehrsunfall mit drei schwerverletzten Personen

Am Freitagnachmittag, 11.12.2020, um 15:23 Uhr ereignete sich auf der L28 kurz vor Friedland ein Verkehrsunfall, bei dem die drei Insassen eines Opel Vivaro schwer verletzt wurden.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr der bisher unbekannte Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit die L28 in Richtung Friedland. In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte beinahe mit einem neben der Straße befindlichen Baum. Dabei verlor der Fahrzeugführer bei dem Ausweichmanöver die Kontrolle über das Fahrzeug, sodass sich der Opel im linken Straßengraben überschlug.

Die beiden 31-jährigen und 26-jährigen Insassen sowie die weibliche 31-jährige Insassin wurden schwerverletzt in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Das Fahrzeug wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt, da sich keiner der männlichen Insassen als Fahrzeugführer zu erkennen gab. Die Frau konnte als Fahrerin ausgeschlossen werden. Weiterhin besteht bei beiden Männern der Verdacht auf vorherigen Rauschmittelkonsum, sodass jeweils Blutproben entnommen wurden. Der 31-jährige ist darüber hinaus nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Führerschein des 26-jährigen Insassen wurde beschlagnahmt.

Während der polizeilichen Maßnahmen wurde die L28 zwischen Salow und Friedland zeitweilig in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Am PKW entstand Totalschaden in Höhe von 6000 EUR. Die beiden männlichen Insassen müssen sich nun unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Start der Verkehrskontrollen "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Alkohol & Drogen"

Am Donnerstag starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Fahren unter Alkohol und/oder Drogen gehört seit Jahren zu den häufigsten Unfallursachen bei den schweren Verkehrsunfällen. Darauf soll mit dem Slogan „Nüchtern betrachtet könnte es auch dein Kind sein“ aufmerksam gemacht werden.

Im gesamten Land verteilt werden Beamte in allen acht Inspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Kontrolliert wird den gesamten Monat Dezember über. Dass die Verkehrskontrollen notwendig sind, zeigen die Ergebnisse des letzten Jahres. Landesweit wurden 2019 insgesamt 4.610 Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss standen.

Meldung eines Wasserrohrbruches führt zur Feststellung einer Indoor-Cannabis-Zucht

Am Montagnachmittag, 30.11.2020, kamen die Beamten des Polizeireviers Barth auf Grund eines gemeldeten Wasserrohrbruches in einem in Klausdorf (Gemeinde Altenpleen) befindlichen Mehrfamilienhaus zum Einsatz.

Die Mieter der betreffenden Wohnung öffneten diese trotz wiederholten Klingelns und Klopfens nicht. Um eine Ausweitung des Schadens zu verhindern, wurde die Wohnungstür in Verantwortung des Vermieters notgeöffnet. In den Räumlichkeiten wurden die Bewohner, eine 34-jährige deutsche Frau und ein 32-jähriger deutscher Mann angetroffen. Da beim Betreten der Wohnung Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt wurden, erfolgte im weiteren Verlauf eine richterlich angeordnete Durchsuchung. Diese führte zum Auffinden zweier Indoor-Gewächszelte mit jeweils 12 Cannabispflanzen, einer Machete und weiterer verbotener Gegenstände, die sichergestellt wurden.

Weiterhin lag gegen den 32-Jährigen ein Haftbefehl vor, der in diesem Zusammenhang vollstreckt wurde. Der Gesuchte hatte eine Geldstrafe in Höhe von mehreren hundert Euro zu begleichen. Gegen die beiden Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Barth durchgeführt.

Rauschmittelbeeinflusster Fahrer ohne Führerschein verursacht Verkehrsunfall

Am Montagmorgen, 30.11.2020, um 08:45 Uhr kamen Beamte der Polizeistation Penzlin in ihrer Streifentätigkeit auf einen Verkehrsunfall mit einem beteiligten Pkw zu.

Ein 37-jähriger Deutscher befuhr mit seinem PKW die B 192 aus Richtung Marihn in Richtung Penzlin. Kurz hinter Marihn Ausbau kam er nach links von der Fahrbahn ab, überquerte die Gegenfahrbahn und kollidierte in der weiteren Folge mit der Schutzplanke der Gegenfahrbahn. Dort kam er nach einigen Metern in entgegengesetzter Richtung zum Stehen. Er verständigte anschließend eigenständig einen Abschleppdienst und sicherte die Unfallstelle. Die Polizei informierte er jedoch nicht. Glücklicherweise trafen Abschleppdienst und Polizei gleichzeitig an der Unfallstelle ein. Der Fahrzeugführer befand sich allein im Fahrzeug und blieb bei dem Unfall unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2400 EUR.

Während der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 37-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zudem stellten die Beamten körperliche Auffälligkeiten fest, die für den Konsum von Betäubungsmitteln sprachen.

Neben der Untersagung der Weiterfahrt erfolgte eine Blutprobenentnahme im Klinikum Waren. Gegen den Beschuldigten wurde Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Führerscheins, des Verdachts des Rauschmitteleinflusses im Straßenverkehr sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Neustrelitzer Beamte stellen zahlreiche Verstöße während einer Verkehrskontrolle fest

Am 23.11.2020 gegen 22:00 Uhr beabsichtigten Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz im Rahmen ihrer Streifentätigkeit ein Fahrzeug zu kontrollieren. Mit Einschalten des Anhaltesignals versuchte der Fahrzeugführer des zu kontrollierenden Pkw sich zunächst der Kontrolle zu entziehen, konnte jedoch in der Hohenzieritzer Straße weniger Meter vor dem Auffahren auf die B 96 gestoppt und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.

Während sich die Beamten dem Fahrzeug näherten, sahen sie, wie der Fahrzeugführer unmittelbar nach Stoppen des Fahrzeuges auf die Rücksitzbank kletterte, wo bereits zwei weitere Mitfahrer saßen. So fanden die kontrollierenden Beamten einen 24-jährigen, deutschen Beifahrer ohne besetzten Fahrersitz im Frontbereich vor. Auf der Rücksitzbank des Fahrzeugs stellten sie den 19-jährigen, deutschen Fahrzeugführer in der Mitte sowie eine 24-jährige Deutsche und einen 25-jährigen Polen neben ihm sitzend fest. Der vermeintliche Fahrzeugführer gab sich jedoch unverzüglich zu erkennen, sodass dieser bezüglich seiner Fahrtauglichkeit überprüft werden konnte. Im Ergebnis dessen stellten die kontrollierenden Beamten fest, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben sich körperliche Anzeichen, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Nach erfolgter Belehrung räumte der Fahrer den Konsum ein und stimmte außerdem einem Urintest zu, der ebenfalls positiv auf Betäubungsmittel reagierte. Somit schloss sich für den Fahrzeugführer eine Blutprobenentnahme im Klinikum Neustrelitz an.

Während der weiteren Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass das am Fahrzeug geführte Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug gehörte. Außerdem fanden die Beamten vier weitere amtliche Kennzeichen, wovon eines zur Fahndung ausgeschrieben war. Die aufgefundenen Kennzeichen wurden sichergestellt.

Bei dem 25-jährigen, polnischen Mitfahrer fanden die kontrollierenden Beamten ein Utensil zum Konsum von Betäubungsmitteln, an dem Rückstände von Betäubungsmitteln zu verzeichnen waren. Gegen den Mitfahrer wurde gesondert Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Die Tatsache, dass die vier Personen gemeinsam in einem Fahrzeug unterwegs waren, stellt einen Verstoß gegen das Kontaktverbot der Corona-Landesverordnung M-V dar. Die Beamten fertigten in diesem Fall Ordnungswidrigkeitenanzeigen, die zur weiteren Bearbeitung an das zuständige Ordnungsamt weitergeleitet wurden.

Die Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz ermittelt nun gegen den 19-jährigen Fahrzeugführer wegen des Fahren ohne Führerscheins, des Kennzeichenmissbrauchs, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Verdacht des Führens eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln. Außerdem wird die zuständige Führerscheinstelle verständigt.

Nach Randale Drogen sichergestellt – Kripo ermittelt nun gegen 35-Jährigen

Am Freitagabend gegen 22:50 Uhr haben Hinweisgeber der Polizei gemeldet, dass jemand in einer Wohnung in der Salvador-Allende-Straße in der Neubrandenburger Oststadt randaliere und Möbel vom Balkon schmeiße. Die eingesetzten Beamten des Hauptreviers Neubrandenburg stellten vor Ort hörbar aggressives Verhalten in der Wohnung fest. Da der Mann die Tür nicht selbst öffnete, kam die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg zum Einsatz, um den Zugang zur Wohnung zu ermöglichen, weil bei dem Mann eine Fremd- oder Eigengefährdung nicht auszuschließen war.

In der Wohnung stellten Beamte nicht nur einen 35-jährigen Deutschen fest, sondern auch Cannabisgeruch sowie diverse Betäubungsmittel. Aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde die Wohnung mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg durchsucht. Es wurden nach derzeitigem Kenntnisstand Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sowie Utensilien, die auf Drogenhandel hindeuten, sichergestellt.

Der Mann wurde anschließend ins Gewahrsam des Reviers Neubrandenburg gebracht, da aufgrund seiner Alkoholisierung in Verbindung mit einer Rauschmittelbeeinflussung der Schutz seiner eigenen Person nicht gewährleistet war. Aus dem Gewahrsam wurde er am Samstagmorgen wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und unerlaubten Handeltreibens mit Drogen hat die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg am Montag übernommen.

Bundespolizei stellt zwei Tatverdächtige mit Betäubungsmitteln im Wert von 12.000 EUR

Am Donnerstagabend informierten Beamte der Bundespolizei Neubrandenburg ihre Kollegen der Landespolizei M-V, dass sie im Zug von Berlin nach Rostock zwei Männer kontrolliert hatten, welche Betäubungsmittel in nicht geringer Menge bei sich führten.

Am Bahnhof in Waren (Müritz) erfolgte dann die Übergabe der beiden tunesischen Staatsangehörigen und der Betäubungsmittel an die Beamten der Landespolizei, da hier die Ermittlungen geführt werden.

Die beiden Beschuldigten führten Betäubungsmittel im Wert von etwa 12.000 EUR mit sich. Dabei handelte es sich laut Vortest um etwa 1 kg Amphetamine, 10 g Kokain und über 100 Ecstasytabletten, sowie eine geringe Menge Cannabis. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Aufgrund des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge wurde noch in der Nacht durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die vorläufige Festnahme der beiden Beschuldigten angeordnet.

Am Freitag erfolgten durch Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg die Vernehmungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen mit den beiden Beschuldigten. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg stellte Antrag auf Haftbefehl, über den im Laufe des Tages ein Richter entscheiden wird.