Klinikum bedankt sich für Hilfe

Mehrere Firmen aus Neubrandenburg und Umgebung sind der Bitte des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums um Schutzausrüstung gefolgt und haben uns in den vergangenen Tagen angeboten, aus ihren eigenen Beständen Schutzmittel zu kaufen oder bei ihnen bekannten Lieferanten zu bestellen, was im Krankenhaus gerade dringend gebraucht wird. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Auch Mitarbeitende aus dem Klinikum meldeten sich, weil sie Firmen oder Personen kennen, die uns eventuell mit Schutzausrüstung versorgen können. Viele Angebote sind noch in der Prüfung.

Eine Spende erreichte das Klinikum nach dem Aufruf ebenfalls. Rüdiger Ferdyn von der Onyx Rohr- und Kanal-Service-GmbH, die gleichzeitig Niederlassung des Veolia-Konzerns ist, packte kurzentschlossen rund 60 flüssigkeitsabweisende Schutzanzüge in sein Auto und brachte sie zum Krankenhaus. Seine Kollegen benötigen die Anzüge nicht so häufig und wenn sie im Klinikum dringend gebraucht werden, sei es für ihn keine Frage zu helfen, betonte der Niederlassungsleiter. Dafür sind wir sehr dankbar.

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum steht selbst mit zahlreichen Lieferanten für Schutzmittel im Kontakt, hat jedoch in jüngster Zeit bei vielen Bestellungen die Auskunft bekommen, dass die Artikel vorläufig nicht lieferbar sind. Das gilt beispielsweise für flüssigkeitsdichte bzw. flüssigkeitsabweisende Schutzanzüge und -kittel, die für spezielle Tätigkeiten im Infektionsbereich – also auch bei COVID-19-Patienten und Verdachtsfällen – gebraucht werden.

Besuche im Krankenhaus ab Donnerstag wieder erlaubt

Ab Donnerstag, 14. Mai 2020, sind Besuche im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in begrenztem Umfang wieder möglich. Das Haus freut sich mit seinen Patienten, dass solche persönlichen Kontakte den Aufenthalt im Krankenhaus erleichtern können. Das Klinikum bittet aber um Verständnis, dass jeder Patient eine Bezugsperson festlegen muss, die täglich zu Besuch kommen darf. Ausnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst möglich.

Es wird empfohlen, die Besuchszeit nicht länger als eine Stunde pro Tag auszudehnen und nach Möglichkeit den Vormittag für Besuche zu vermeiden, da dies erfahrungsgemäß die Zeit mit dem größten Zulauf von Patienten am Empfangspunkt ist. Den Empfangspunkt am Haupteingang, an dem eine Selbstauskunft ausgefüllt wird, müssen auch alle Besucher passieren.

Darüber hinaus gilt auch für Besucher, dass sie das Klinikum nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten dürfen. Alle anderen Hygieneregeln wie Händedesinfektion müssen ebenfalls eingehalten werden.

Weiterhin Besucherstopp am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum

Der Besucherstopp im Neubrandenburger Klinikum bleibt bis auf Weiteres bestehen.

Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und insbesondere, um die Patienten und die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, sind im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum und an allen Standorten weiterhin Besuche nicht gestattet. Nur in begründeten Fällen und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt können Ausnahmen erfolgen.

Das Klinikum bittet um Verständnis für die ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen.

Neubrandenburger Klinikum braucht dringend Schutzausrüstung

„Nicht lieferbar“ – mit dieser Antwort werden Krankenhäuser seit Beginn der Corona-Krise häufig konfrontiert, wenn sie medizinische Schutzausrüstung wie beispielsweise Atemschutzmasken bestellen wollen. Derzeit bereiten dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum vor allem die Lieferengpässe bei Schutzanzügen und -kitteln große Sorgen.

Artikel wie flüssigkeitsabweisende bzw. flüssigkeitsdichte Overalls, Schutzkittel und langärmelige Schürzen, aber auch Schuhüberzüge aus Kunststoff, die im Moment vor allem für die Arbeit im Isolierbereich mit COVID-19-Patienten und Verdachtsfällen gebraucht werden, sind nach Auskunft unserer Lieferanten nicht verfügbar.

Das Klinikum braucht deshalb dringend Hilfe. Firmen, die flüssigkeitsabweisende Schutzanzüge bzw. Schutzkittel in ihren Arbeitsprozessen verwenden und größere Bestände davon haben, bitten wir, uns diese Schutzausrüstung wenn möglich zur Verfügung zu stellen.

Vietnamesische Gemeinschaft spendet Masken fürs Klinikum

Es soll ein Dankeschön an die Stadt sein, die ihre zweite Heimat geworden ist, und kommt dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum zugute: Neubrandenburger vietnamesischer Herkunft, die seit vielen Jahren in der Region leben, haben dem Krankenhaus 650 Alltagsmasken übergeben, die für Mitarbeitende und Patienten verwendet werden sollen. Acht Frauen nähten dafür gut ein Wochenende lang bis in die Abendstunden. „Es soll für die Leute sein, die bei Corona in der ersten Reihe stehen“, sagte ein Vertreter der vietnamesischen Gemeinschaft.

Über den Stadtvertreter Manfred Pawlowski, der in seiner Nachbarschaft wohnt, hatte er Kontakt zur Stadt aufgenommen, die CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Diana Kuhk vermittelte den Kontakt zum Klinikum und so gab es bei der Übergabe einen großen Bahnhof. „Es ist schön, dass Sie an die Stadt denken und der Stadt die Treue halten“, sagte der stellvertretende Oberbürgermeister Peter Modemann.

Das Klinikum kann die Stoffmasken gut gebrauchen und ist der vietnamesischen Gemeinschaft sehr dankbar. Seit dem 29. April dürfen Besucher und Patienten nur noch mit Alltagsmaske ins Haus und alle Mitarbeitenden müssen ebenfalls Alltagsmasken tragen, wenn sie sich im Haus bewegen. Für patientennahe Tätigkeiten wird medizinischer Mund-Nasen-Schutz verwendet.

Volkskrankheit Harnsteinleiden

Sie können sehr schmerzhaft sein, immer wieder auftreten und im extremen Fall sogar zu Nierenversagen führen. Steine im Harntrakt sind weit verbreitet, in Zentraleuropa haben etwa 20 Prozent der Männer und etwa 7 Prozent der Frauen ein Steinrisiko.

Harnsteine entstehen, wenn Mineralsalze, die eigentlich im Urin gelöst sind, Kristalle bilden. Sie können sowohl in der Niere als auch im Harnleiter und in der Blase auftreten. Zum Glück gibt es heute verschiedene minimalinvasive Verfahren, um der Steine im Harntrakt Herr zu werden.

So weit muss es aber nicht kommen. Man kann ihnen vorbeugen und das Risiko verringern. Warum Harnsteinleiden eine Wohlstandserkrankung sind, welche Folgen sie haben können, welche Therapien es gibt und warum man prophylaktisch öfter zur Flasche greifen sollte, das erklärt Johannes Heide, Oberarzt der Klinik für Urologie, beim Gesundheitsforum DBK am 16. März 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Chefarzt spricht wegen sehr großer Nachfrage erneut zum Grünen Star – Vortrag zum Glaukom wird am 2. März wiederholt

Das Interesse am Vortrag von Dr. med. Christian Karl Brinkmann, Chefarzt der Augenklinik des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums, war am 17. Februar so groß, dass die rund 130 Plätze im Konferenzraum bei Weitem nicht ausreichten und viele Interessierte wieder nach Hause fahren mussten.

Der Chefarzt hat sich deshalb bereit erklärt, den Vortrag am 2. März 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) noch einmal zu halten. Alle Interessierten sind dazu willkommen, der Eintritt ist wie immer frei.

Die Augenerkrankung Glaukom, die auch Grüner Star genannt wird, kommt schleichend und oft wird das Gesichtsfeld über Jahre unbemerkt immer kleiner. Es droht Erblindung. Zu hoher Augeninnendruck oder eine schlechte Durchblutung des Sehnervs können zu dieser Schädigung der Nervenfasern führen. Heilen kann man das Glaukom nicht. „Deshalb ist die Früherkennung wichtig. Man kann es in den Griff bekommen und verhindern, dass die Krankheit weiter fortschreitet“, sagt Dr. med. Christian Karl Brinkmann.