Gesundheitsforum DBK: Glaukom – Grüner Star: Unbemerkt erblinden?

Er kommt schleichend und oft über Jahre unbemerkt: Wenn Patienten beispielsweise feststellen, dass sie schlechter einparken können oder häufig irgendwo anstoßen, weil sie an den Rändern des Gesichtsfeldes nichts mehr sehen können, ist der Grüne Star, wie die Augenerkrankung Glaukom auch genannt wird, oftmals schon weit fortgeschritten. Es droht Erblindung.

Zu hoher Augeninnendruck oder eine schlechte Durchblutung des Sehnervs können zu dieser Schädigung der Nervenfasern führen. Heilen kann man das Glaukom nicht. „Deshalb ist die Früherkennung wichtig. Man kann es in den Griff bekommen und verhindern, dass die Krankheit weiter fortschreitet“, sagt Dr. med. Christian Karl Brinkmann, Chefarzt der Augenklinik.

Welche Möglichkeiten es dafür gibt, welche Risikofaktoren man kennen sollte und was den Sehnerv vital erhält, darüber spricht der Chefarzt beim Gesundheitsforum DBK am 17. Februar 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik).

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Hirneigene Tumoren: Aktuelle Aspekte der Therapie

Hirneigene Tumoren sind selten, bedeuten für Betroffene aber eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. „Es trifft auch immer mehr junge Menschen. Früher war es eher eine Erkrankung im höheren Alter“, sagt PD Dr. med. habil. Michael Fritsch, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.

Um hirneigene Tumoren richtig zu diagnostizieren, zu klassifizieren und zu behandeln, braucht man ein kompetentes, interdisziplinäres Team. Dazu gehören Neurochirurgen und Neurologen ebenso wie Radiologen, Onkologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Psychoonkologen.

Deshalb kommen Fachleute aus verschiedenen Bereichen des Klinikums zu Wort, wenn es beim Gesundheitsforum DBK am 13. Januar 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) um aktuelle Aspekte bei der Behandlung von hirneigenen Tumoren geht.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Psychiatrie-Anbau kann starten

Das Zentrum für Seelische Gesundheit des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums wird in den nächsten Monaten erweitert. Der Anbau an das vorhandene Gebäude soll in zwei Bauabschnitten errichtet werden. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, überbrachte am Mittwoch den Fördermittelbescheid über 4,6 Millionen Euro für den ersten Abschnitt, für den rund 5,5 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagt sind. Der zweite Bauabschnitt, der 2021 beginnen kann, wird ebenfalls vom Land gefördert, kündigte der Minister bei seinem Besuch im Klinikum an. Er dankte den Mitarbeitenden in einem der größten Krankenhäuser des Landes für ihr engagiertes Wirken.

Dass die Platzzahl für das Einzugsgebiet des Klinikums knapp bemessen ist, zeichnete sich schon beim Einzug der Psychiatrie in das neue Haus vor einigen Jahren ab. „Es kommen immer mehr Menschen in psychiatrische Behandlung, das Gebäude war teilweise übervoll. Wir sind sehr dankbar, dass der Erweiterungsbau nun möglich wird“, sagte Chefarzt Dr. med. Rainer Kirchhefer, gleichzeitig Ärztlicher Direktor des Klinikum. Der Anbau soll zum einen für die Psychose-Behandlung genutzt werden. Für Menschen mit solchen Krankheitsbildern werden vor allem Ein- und Zwei-Bett-Zimmer gebraucht, um ein reizarmes Stationsmilieu zu schaffen. Außerdem wird im neuen Anbau ein Bereich für die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen geschaffen.

Hirneigene Tumoren: Aktuelle Aspekte der Therapie

Hirneigene Tumoren sind selten, bedeuten für Betroffene aber eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. „Es trifft auch immer mehr junge Menschen. Früher war es eher eine Erkrankung im höheren Alter“, sagt PD Dr. med. habil. Michael Fritsch, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.

Um hirneigene Tumoren richtig zu diagnostizieren, zu klassifizieren und zu behandeln, braucht man ein kompetentes, interdisziplinäres Team. Dazu gehören Neurochirurgen und Neurologen ebenso wie Radiologen, Onkologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Psychoonkologen.

Deshalb kommen Fachleute aus verschiedenen Bereichen des Klinikums zu Wort, wenn es beim Gesundheitsforum DBK am 13. Januar 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) um aktuelle Aspekte bei der Behandlung von hirneigenen Tumoren geht.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher jetzt auch im Klinikum

In Zusammenarbeit mit der Stadt Neubrandenburg möchte Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum mit dem Partner ReCup ein stadtweites Mehrweg-Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher etablieren. Seit dem 19.11.2019 gibt es nun auch im Krankenhaus in der Besuchercafeteria den ReCup-Becher.

Die Becher bestehen aus 100% recycelbarem Polypropylen, sind lebensmittelecht, BPA- & schadstofffrei und „Made in Germany“. Für eine Pfandgebühr von 1 € ist der Becher erhältlich und kann an jedem Partner-Standort abgegeben werden. Der RECUP-Mehrwegdeckel ist ein Kauf-Artikel und somit nicht Teil des Pfandsystems.

In Neubrandenburg sind bisher neben der Krankenhaus-Cafeteria die 25 Grad Kaffeebar, die Cafeteria „ins grüne“ an der Hochschule und in der „Hafenstunde“ im Yachthafen. Ebenfalls dabei sind deutschlandweite Partner wie McDonald’s, die Bio Company, Coffee Fellows, Tschibo u.a.

Werbetrommel für Krebsvorsorge gerührt – Gesundheitsforum in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Tumorzentrum

Gehen Sie zur Vorsorge! Das war der klare Appell der Referenten beim Gesundheitsforum DBK zum Thema „Krebsvorsorge: Welche Untersuchung ist sinnvoll?“ am 11. November 2019 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Tumorzentrum Neubrandenburg e.V. Egal, ob es um Darmkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs oder Hautkrebs geht – je früher die Krankheit erkannt wird, um so besser sind in der Regel die Chancen auf Heilung, machten die Mediziner vor knapp 70 Gästen deutlich.

Viele tausend Krebsfälle werden beispielsweise jährlich in Deutschland durch die vorsorgliche Darmspiegelung vermieden, sagte Dr. med. Uwe Gottschalk, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1. Und dabei seien Komplikationen – wie ein Loch in der Darmwand – sehr selten, trat er Ängsten vor der Untersuchung entgegen. Wie bei Darmkrebs kann man sich auch bei der Hautkrebs-Vorsorge ab einem bestimmten Alter in regelmäßigen Abständen einem Fachmann vorstellen. Antje Lengert, Oberärztin in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie, betonte, dass man neben der Vorsorge-Untersuchung aber auch selbst das Hautkrebs-Risiko senken kann, indem man zu viel UV-Strahlung vermeidet.

Dass Menschen von den Vorsorgeuntersuchungen wissen, sie aber nicht nutzen, ist ein häufiges Problem – auch in Sachen Prostata-Krebsvorsorge. Diese Krankheit, die in etwa zehn Prozent der Fälle tödlich verläuft, hat den Lungenkrebs als häufigste Krebserkrankung bei Männern inzwischen abgelöst, so Dr. med. Patrick Ziem, Chefarzt der Klinik für Urologie. Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr gibt es nach Angaben von Gynäkologin Dr. med. Antje Kagelmacher vom Kreiskrankenhaus Demmin rund 75 000 Neuerkrankungen in Deutschland. Vor allem durch regelmäßiges Tasten des Frauenarztes und der Frau selbst sowie durch das Mammographie-Screening werden viele Fälle schon im frühen Stadium entdeckt.

Der Förderverein Tumorzentrum Neubrandenburg e.V. wird sich auch im kommenden Jahr wieder an der Veranstaltungsreihe Gesundheitsforum DBK beteiligen. Voraussichtlich am 14. Dezember 2020 steht das Thema Krebs auf der Tagesordnung.

Zweiter Neubrandenburger Gelenktag – Arthrose steht im Mittelpunkt

Die große Resonanz auf den 1. Neubrandenburger Gelenktag im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie hoch der Informationsbedarf bei vielen Bürgern rund um die Gelenke ist. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums lädt deshalb am Sonnabend, 16. November 2019, von 10 bis 16 Uhr erneut alle Interessierten ins Haus der Kultur und Bildung am Neubrandenburger Marktplatz ein und stellt das Thema Arthrose (Gelenkverschleiß) wieder in den Mittelpunkt.

Dabei bilden die operativen Therapien nur einen kleinen Teil der Veranstaltung. Den größten Teil widmet die Klinik nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten wie Heilpflanzen, Hyaluronsäure oder Nährstoffe, die vor gelenkersetzenden Operationen intensiv angewendet werden sollten. Außerdem geht es um alternative Therapien wie Akupunktur oder Blutegeltherapie sowie um hilfreiche Bewegungsformen bei Gelenkproblemen wie Yoga oder Pilates.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.