Starkes Zeichen für das Ehrenamt

Bundestag und jetzt auch Bundesrat haben der Gründung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt zugestimmt. Die neue Ehrenamtsstiftung des Bundes wird ihren Sitz in Neustrelitz haben.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erklärte dazu in einer Videobotschaft: „Ich freue mich, dass es zukünftig eine Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt geben wird. Das ist ein starkes Zeichen für das Ehrenamt in Deutschland. Besonders freue ich mich, dass die Stiftung zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern, nach Neustrelitz kommen wird. Wir achten hier das Ehrenamt mit einer eigenen Landesstiftung und sind mit Sicherheit ein guter Platz auch für die Bundesstiftung. Es ist wichtig, zukünftig noch mehr dafür zu tun, dass Frauen, Männer, Jugendliche, die sich im Ehrenamt engagieren, unterstützt werden. Wir werden unseren Beitrag dafür leisten.“

Bereits zuvor erklärte Schwesig, dass wir, vor allem im ländlichen Raum, denkt man an die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren, der Sportvereine oder Landfrauen, das Ehrenamt bräuchten. Vor dem Hintergrund sei es gut, dass die Stiftung das Ehrenamt und den Zusammenhalt im ländlichen Raum besonders in den Fokus nehmen soll. Außerdem sei es seit langem eine Forderung der ostdeutschen Landesregierungen, dass Einrichtungen des Bundes verstärkt in den ostdeutschen Ländern angesiedelt werden. Auch aus diesen Gründen ist, so Manuela Schwesig, Neustrelitz eine sehr gute Wahl.

Neubrandenburger können nach Flensburg reisen

30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit: Bundesregierung lädt Neubrandenburger zum Austausch nach Flensburg ein – Anmeldung jetzt möglich

Anlässlich von 30 Jahren Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit lädt die Bundesregierung Neubrandenburger zum Dialog ein. Insgesamt 16 Dialogveranstaltungen zwischen deutsch-deutschen Partnerstädten werden bis Mai 2020 durchgeführt. Am 22. Februar 2020 geht es in unsere Partnerstadt nach Flensburg

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Bundesbester Abwassertechnik-Azubi in Mecklenburgischer Seenplatte zu Hause

Zum 14. Mal fand am Montag in Berlin beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die jährliche Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Der bundesbeste Abwassertechnik-Azubi kommt aus Stavenhagen und wird auf der Bühne von Moderatorin Barbara Schöneberger geehrt.

Lennart Burau absolvierte nach seinem Verfahrenstechnik-Studium noch eine Ausbildung beim WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen, um auch in der Praxis fit zu sein. In nur 15 Monaten schloss er die Ausbildung mit Bestleistungen ab. Der 30-Jährige wurde in dieser Zeit sogar ein zweites Mal Vater und nahm deswegen eine kurze Auszeit. Nun hat er einen unbefristeten Arbeitsvertrag beim WasserZweckVerband und ist sich sicher, seinen Traumberuf gefunden zu haben. „Wasser ist die Lebensgrundlage von uns Menschen. Es ist wichtig, dass wir es sauber halten, damit Leben möglich ist.“

Der WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen ist sehr engagiert beim Thema Ausbildung. „2005 gab es schon mal einen landesbesten Abwassertechnik-Azubi“, sagt Ellen Grull, Leiterin des Bereiches Aus- und Weiterbildung in der IHK Neubrandenburg und fügt hinzu: „Dahinter steckt viel Fleiß und Beharrlichkeit auf beiden Seiten – also beim Ausbildungsbetrieb und beim Auszubildenden.“

Insgesamt schlossen 206 junge Frauen und Männer in ihren Ausbildungsberufen als Bundesbeste ab. Vier davon kommen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Seit 1951 treten junge Handwerkerinnen und Handwerker jedes Jahr im ganzen Bundesgebiet an, um die beste Gesellin oder den besten Gesellen in rund 120 Wettbewerbsberufen zu ermitteln. Der Wettbewerb hieß bis 2008 „Praktischer Leistungswettbewerb der Handwerksjugend“, daher auch die gängige Bezeichnung „PLW“. Seit der Umbenennung heißt der Wettbewerb „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks“.

Auf Kammer-, Landes-, Bundes- und internationaler Ebene werden jeweils die besten Leistungen der Gesellinnen und Gesellen in den einzelnen Berufen ermittelt.

Der PLW bietet eine ausgezeichnete Plattform für die Nachwuchswerbung im Handwerk und spiegelt das hohe Engagement der Ausbildungsbetriebe bei der nachhaltigen Förderung ihrer Nachwuchskräfte wieder.

Aus Neubrandenburg kommt dabei der Sieger des Leistungswettbewerbers bei den Fahrzeuglackierern: Sven Entorf.

Ein Ort zum Wohlfühlen: Heute ist „Tag der Bibliotheken“

Bibliotheken haben in den vergangenen Jahren Mediengeschichte geschrieben. Heute ist der bundesweite „Tag der Bibliotheken“. Auch in Mecklenburg-Vorpommern laden die Einrichtungen mit zahlreichen Veranstaltungen dazu ein, die Breite und Vielzahl der Angebote kennenzulernen. Unter dem Motto „Heute schon geblättert?“ werden beispielsweise von 10 bis 18 Uhr Besucher in Neubrandenburg in den Räumen am Marktplatz 1 mit einem besonderen Programm willkommen geheißen.

„Die Bibliotheken des Landes haben sich gerade in den vergangenen zehn Jahren dem medialen Wandel gestellt. Digitale Bibliotheksangebote sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden“, betont Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt, der in Mecklenburg-Vorpommern Vorsitzender des Landesverbandes im Deutschen Bibliotheksverband ist. In der Vergangenheit haben Onleihe, StreamingDienste und digitale Lernplattformen zum digitalen Wandel in den Bibliotheken beigetragen und die Besucherzahlen steigen lassen. Wobei die traditionellen Angebote ebenfalls immer weiter entwickelt wurden. Als Wohlfühlorte verstehen sich die Einrichtungen, die neben dem Lesen auch zum Lernen und zum Spielen Möglichkeiten bieten.

Wie aus dem Jahresbericht 2018 der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken MV hervorgeht, haben die Einrichtungen im Land ihr Veranstaltungsangebot ausgebaut und konnten mehr als 115000 Teilnehmer bei mehr als 6700 Veranstaltungen begrüßen. „Die Hauptlast der Bibliotheken liegt bei den Kommunen und ist somit von deren finanziellen Möglichkeiten abhängig“, hebt Silvio Witt hervor. Eine wichtige Grundlage für die stabile Finanzierung der Öffentlichen Bibliotheken und den Ausbau zeitgemäßer Angebote wurde 2018 durch eine Landesförderung gelegt. 26 Bibliotheken konnten allein im vergangenen Jahr von den zusätzlichen Landesfördermitteln in Höhe von rund 160 000 Euro profitieren und in Ausstattung und Technik investieren.

Den Studierenden des Landes steht in den wissenschaftlichen Bibliotheken ein breites Medienangebot überwiegend digital zur Verfügung. Open Access ist gewollt. Moderne Nutzerarbeitsplätze runden das Angebot ab. Die Landesbibliothek dokumentiert alle Publikationen des Bundeslandes. Behördenbibliotheken und die Landtagsbibliothek machen Politik transparent.

Der „Tag der Bibliotheken“ wurde 1995 vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker aus der Taufe gehoben. Jedes Jahr wird somit auch auf die rund 100 Bibliotheken im Land die Aufmerksamkeit gelenkt.

Neubrandenburger an der Spitze der norddeutschen Friedhofsverwaltungen

Foto: Stadt Neubrandenburg

Der Neubrandenburger Andreas Vogel, Abteilungsleiter Stadtgrün, Friedhof und Forst in der Neubrandenburger Stadtverwaltung, ist einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Regionalgruppe Nord der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Friedhofsverwalter (AKF-Nord) gewählt worden.

Die Regionalgruppe im Deutschen Städtetag vertritt die Interessen der Städte in Norddeutschland mit seinen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und den Stadtstaaten Hamburg und Bremen hinsichtlich aller Aufgaben der Friedhofsverwaltungen. Nahezu alle großen Städte in den norddeutschen Bundesländern sind darin aktiv beteiligt.

„Ich freue mich, dass eine im Vergleich kleine Stadt wie Neubrandenburg den Vorsitz für Norddeutschland stellen darf und Andreas Vogel seine Kompetenz in dieses Amt einbringen kann“, betonte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt. „Schön, dass der Ruf Neubrandenburgs so geschätzt wird.“

Ziele der Arbeit der AKF-Nord sind:

  • Erhalt der Friedhofskultur
  • Beratung der Städte und Gemeinden in Friedhofsfragen
  • Bildung von Netzwerken mit den weiteren Institutionen im Friedhofsbereich
  • Ausarbeitungen für den Deutschen Städtetag
  • Zusammenarbeit mit den Kirchen, den öffentlichen Friedhofsträgern, den Bestattungsinstituten sowie allen weiteren Beteiligten

Der Vorsitzende der Regionalgruppe Nord nimmt an der Bundestagung des AKF teil. Ebenso ist der Vorsitzende der Regionalgruppe Nord Teilnehmer der bundesweiten Fachkommission Friedhof und Stadtgrün im Deutschen Städtetag.

 

Langsam aber stetig: Meinungsmacht verlagert sich ins Internet

Auf den ersten Blick scheint alles beim Alten: Mit ARD, ZDF, Bertelsmann, Springer und ProSiebenSat.1 nehmen die „Top 5“-Konzerne gut 55 % des Meinungsbildungsmarktes in Deutschland ein. Der Rest verteilt sich auf eine große Vielzahl von Unternehmen, wodurch der Meinungsmarkt in Deutschland weiterhin von einer großen Anbietervielfalt geprägt bleibt. Für den überregionalen Meinungsmarkt spielt vor allem das Fernsehen weiterhin eine wichtige Rolle.

Beim genaueren Hinschauen zeigen sich jedoch leichte Verschiebungen: In den letzten drei Jahren haben von den 15 relevantesten Unternehmen neben dem ZDF (+0,8 %) vor allem Stroer und United Internet (jeweils +0,6 %) sowie Burda (+0,5 %) hinzugewonnen, während die TV-Konzerne Bertelsmann (RTL Group) und ProSiebenSat.1 mit -0,9 bzw. -1,6 % die größten Verluste hinnehmen mussten.

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