Steuerbescheide sollen verständlicher werden – Pilotstudie mit BürgerInnen-Beteiligung gestartet

Für viele Bürgerinnen und Bürger sind Schreiben der Finanzämter nur schwer verständlich. Das wollen Bund und Länder ändern und überarbeiten derzeit Schreiben, Vordrucke und Steuerbescheide überprüft. Von dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) wird das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Auch allgemeine Informationen in Broschüren, Merkblättern und Internetauftritten sollen auf ihre Verständlichkeit geprüft werden. Wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS). Mindestens ebenso wichtig ist die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen in einer anonymen Onlinebefragung, die Verständlichkeit von Texten der Steuerverwaltung bewerten und so an der Verbesserung mitwirken.

MV-Finanzminister Reinhard Meyer hofft auf große Beteiligung in Mecklenburg-Vorpommern: „Die Finanzverwaltung ist ein Dienstleister. Das allerwichtigste aber ist, dass Verwaltung und Bürger einander verstehen. Nur so kann man sich auf Augenhöhe begegnen und Missverständnisse verhindern. Deshalb ist die Arbeit, die derzeit bundesweit geleistet wird auch so wichtig und daher sollten sich auch möglichst viele Menschen aus unserem Bundesland an der Umfrage beteiligen.“

Die Befragung dauert etwa 20 Minuten und ist ab sofort über folgenden Link freigeschaltet: www.unipark.de/uc/IDS_Steuertexte/.

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2021

Mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis werden alle zwei Jahre branchenunabhängig Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten engagieren. Auch 2021 wird der Deutsche Arbeitsschutzpreis in den fünf Kategorien Strategisch, Betrieblich, Kulturell, Persönlich und Newcomer verliehen.

Jetzt bewerben – seien Sie Vorbild

Die eingereichten Unterlagen werden nach folgende Kriterien bewertet: Wirksamkeit, Übertragbarkeit, Nachhaltigkeit und Kreativität. Die Lösung muss messbar sein und eine Vorbildwirkung inspirieren. Die innovativen und kreativen Ideen sollten ressourcenschonend sowie auf eine längerfristige Nutzung ausgerichtet sein und mit möglichst geringem Aufwand den Arbeits- und Gesundheitsschutz im eigenen Unternehmen verbessern. Bewerbungen sind bis zum 01. Februar 2021 möglich.

Die Bewerbung ist ganz einfach. Sie müssen sich einmal unter www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de registrieren. Anschließend füllen Sie schrittweise das Online-Bewerbungsformular aus. Sie können sich jeder Zeit wieder einloggen, wann immer Sie wollen.

Auszeichnung – Teilnahme lohnt sich

Die ausgezeichneten Unternehmen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro darin unterstützt, ihr Engagement fortzuführen.
Durch Veröffentlichung der Best-Practice-Beispiele und weitere Kommunikationsmaßnahmen werden die geehrten Firmen deutschlandweit bekannt gemacht.

Preisverleihung

Die Verleihung des Deutsche Arbeitsschutzpreis 2021 findet im Rahmen der Fachmesse und des Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin A+A am 26. Oktober 2021 in Düsseldorf statt.

Alle Informationen zum Wettbewerb auf einen Blick bietet der aktuelle Flyer sowie der Internetauftritt www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de.

Der erste Warntag im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Am 10. September 2020 waren am ersten bundesweiten Warntag im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die Sirenen teilweise sogar zweimal ausgelöst worden.

„Wir hatten die Übung so geplant, dass bei der ersten Warnung und Entwarnung des Bundes auch gleichzeitig die Sirenen unseres Landkreises angesteuert werden. Jedoch gingen nach dieser ersten Sirenenauslösung bei die Integrierten Leitstelle und der Brandschutzdienststelle Anrufe von Amtsverwaltungen und Städten ein, die uns mitteilten, dass es punktuell technische Probleme gibt und Sirenen teilweise nicht angelaufen sind“, erklärte Peter Handsche, Leiter des Ordnungsamtes beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Daraufhin sei kurzerhand entschieden worden, die Probewarnung des Landes, die 30 Minuten später stattfand, ebenfalls mitzumachen, um die technischen Probleme zusammen mit den Gemeinden und Städten erkennen und lösen zu können. „Damit hat die Übung also ihren Zweck erfüllt. Sie hat uns auf Schwachstellen aufmerksam gemacht. Und wir hoffen, sie hat die Gemeinden und Städte unseres Landkreises, die keine Sirene mehr benutzen, angeregt, zu der bewährten Form der Alarmierung zurückzukehren“, so Peter Handsche.

Der bundesweite Warntag soll von nun an jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden.

(Siehe auch „Angemerkt“ beim landesweiten Artikel.)

Warntag2020 | Wir warnen Deutschland | 10. September 2020

Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11:00 Uhr auf Ebene der Länder und Kommunen ein Probealarm unter Einbindung aller vorhandenen Warnmittel durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Warn-Apps, Radio, Fernsehen und lokale Warnmittel wie Sirenen. Warnmultiplikatoren wie zum Beispiel Rundfunksender übermitteln die Probewarnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Auch die Entwarnung wird durch die Warnzentrale des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) versendet, welche ebenfalls durch die Warnmultiplikatoren und die Warnmittel an die Bevölkerung übermittelt wird.

Flankierend findet eine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit statt. Diese und die Probewarnung selber haben zum Ziel, Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Warnung der Bevölkerung“ zu sensibilisieren, auf die verfügbaren Warnmittel (z.B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen und notwendiges Wissen zum Umgang mit Warnungen zu vermitteln, um die Bevölkerung in ihrer Fähigkeit zum Selbstschutz zu unterstützen.

Festkonzert der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am 3. Oktober

Auch in diesem Jahr gibt es anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 3. Oktober ein Festkonzert in der Konzertkirche. Oberbürgermeister Silvio Witt möchte aus diesem Anlass auf 30 Jahre Deutsche Einheit zurückblicken. Nach der Festrede wird die Neubrandenburger Philharmonie Folk Songs von Luciano Berio zur Gehör bringen. Außerdem wird die Streicherserenade E-Dur op. 22 von Antonín Dvořák erklingen.

Aufgrund der Maßgaben zur Eindämmung des Corona-Virus kann die Konzertkirche nicht voll ausgelastet werden und es wird in diesem Jahr zwei Veranstaltungen mit weniger Publikum geben. Um 17 Uhr findet ein Konzert für geladene Gäste statt. Das zweite Konzert beginnt um 11 Uhr. Die Stadt bittet um Verständnis, dass es für das Festkonzert um 11 Uhr auf Grund der Vorgaben im Rahmen der Corona-Pandemie nur ein begrenztes Kartenkontingent gibt. Der Kartenverkauf beginnt am Mittwoch (26. August) im Ticketservice im Haus der Kultur und Bildung (HKB).

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg bietet gemeinsam mit dem Veranstaltungszentrum (VZN) in diesem Jahr zudem eine besondere Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Unsere Stadt. Unsere Künstler!“ an. Mit einem kleinen Festival wird der lokalen Kulturszene jetzt eine Chance gegeben, sich nach dem Lockdown wieder dem Publikum zu präsentieren.

Auftritte der Neubrandenburger Bands „The Jukeboys“ (5. September) und „One Trick Pony“ (18. September) sowie der Neubrandenburger Philharmonie (25. September) oder des Meisterzauberers Felix Jenzowsky (12. September) sorgen für einen unterhaltsamen Spätsommer. Der junge Maler Tom Wollenberg umrahmt die Aktion mit eigens entworfenen grafischen Motiven.

Die Neubrandenburger Stadtwerke GmbH sowie der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz unterstützen einzelne Darbietungen in der Konzertkirche bzw. im HKB, die jeweils um 20 Uhr beginnen. Karten für 15 Euro gibt es im Ticket-Service im Haus der Kultur und Bildung und beim Ticketservice des Nordkuriers in der Turmstraße.

Veranstaltung „Herbst 89 – Zeitzeugen berichten“ am 03. September

Die Friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung sind Ereignisse von welthistorischer Bedeutung. In den drei Nordbezirken der DDR waren es die Menschen in Waren (Müritz), die sich das erste Mal am 16. Oktober 1989 auf die Straße trauten, um ihren Forderungen nach demokratischen Strukturen und einem Ende des wirtschaftlichen Verfalls der DDR Ausdruck zu verleihen.

Dieses Ereignis gilt heute als erster Protestmarsch der Friedlichen Revolution auf dem Gebiet, das wenig später zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern werden sollte. Das Buch „Herbst 89 in Waren (Müritz) – Zeitzeugen berichten über die Friedliche Revolution“ fasst die Erinnerungen von Aktiven zusammen, die den Mut fanden die Ereignisse von damals mitzugestalten.

Zur Präsentation des Buches und zur Erinnerung an die Zeit der Wende in Waren (Müritz) möchte die Europaische Akademie M-V e.V. alle Interessierten herzlich am 03. September 2020 ab 18:30 Uhr in die Georgenkirche Waren einladen. Anlässlich des in Kürze stattfindenden 30. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands möchte man zusammen mit den Gästen und den Autorinnen und Autoren des Buches ins Gespräch kommen.

Aufgrund der geltenden Abstandregelungen verfügt die Georgenkirche nicht über die gewohnte Anzahl von Plätzen. Eine Anmeldung unter e.wilk@ea-mv.com oder per Telefon: 03991 1537 11 wird angeraten.

Festkonzert der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am 3. Oktober

Auch in diesem Jahr gibt es anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 3. Oktober ein Festkonzert in der Konzertkirche. Oberbürgermeister Silvio Witt möchte aus diesem Anlass auf 30 Jahre Deutsche Einheit zurückblicken. Nach der Festrede wird die Neubrandenburger Philharmonie Folk Songs von Luciano Berio zur Gehör bringen. Außerdem wird die Streicherserenade E-Dur op. 22 von Antonín Dvořák erklingen.

Aufgrund der Maßgaben zur Eindämmung des Corona-Virus kann die Konzertkirche nicht voll ausgelastet werden und es wird in diesem Jahr zwei Veranstaltungen mit weniger Publikum geben. Um 17 Uhr findet ein Konzert für geladene Gäste statt. Das zweite Konzert beginnt um 11 Uhr. Die Stadt bittet um Verständnis, dass es für das Festkonzert um 11 Uhr auf Grund der Vorgaben im Rahmen der Corona-Pandemie nur ein begrenztes Kartenkontingent gibt. Der Kartenverkauf beginnt am Mittwoch (26. August) im Ticketservice im Haus der Kultur und Bildung (HKB).

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg bietet gemeinsam mit dem Veranstaltungszentrum (VZN) in diesem Jahr zudem eine besondere Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Unsere Stadt. Unsere Künstler!“ an. Mit einem kleinen Festival wird der lokalen Kulturszene jetzt eine Chance gegeben, sich nach dem Lockdown wieder dem Publikum zu präsentieren.

Auftritte der Neubrandenburger Bands „The Jukeboys“ (5. September) und „One Trick Pony“ (18. September) sowie der Neubrandenburger Philharmonie (25. September) oder des Meisterzauberers Felix Jenzowsky (12. September) sorgen für einen unterhaltsamen Spätsommer. Der junge Maler Tom Wollenberg umrahmt die Aktion mit eigens entworfenen grafischen Motiven.

Die Neubrandenburger Stadtwerke GmbH sowie der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz unterstützen einzelne Darbietungen in der Konzertkirche bzw. im HKB, die jeweils um 20 Uhr beginnen. Karten für 15 Euro gibt es im Ticket-Service im Haus der Kultur und Bildung und beim Ticketservice des Nordkuriers in der Turmstraße.