Deutschlandstipendium 2021/2022 – Bewerberportal geöffnet

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms schreibt die Hochschule Neubrandenburg zum Wintersemester 2021/2022 trotz der angespannten Situation wieder Deutschlandstipendien aus.

Für die nächste Förderperiode sind Online-Bewerbungen vom 19. Juli 2021 bis zum 15. August 2021 ausschließlich über das Bewerbungsportal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) möglich. Sie gelangen über folgenden Link zum Portal: bewerbung.dstip.de/hs-nb/.

Online bewerben können sich alle immatrikulierten Studierenden der Hochschule Neubrandenburg und Studienanfänger/innen, die kurz vor Aufnahme des Studiums an der Hochschule Neubrandenburg stehen.

Weitere Informationen finden zum Deutschlandstipendium und die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.

Ausgezeichnetes Badeerlebnis in Deutschland

Wer diesen Sommer in Deutschland Urlaub macht, kann sich über ausgezeichnete Badegewässer freuen. Das zeigt der aktuelle Badegewässerbericht der EU-Kommission und der Europäischen Umweltagentur. 96 Prozent der Badestellen in Deutschland erfüllen die Anforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie.

In der Badesaison 2020 wurden 2.304 deutsche Badegewässer geprüft und bewertet. 363 der Badegewässer an der Küste von Nord- und Ostsee, 1.907 an Binnenseen und 34 an Flüssen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: 2.072 (89,9 Prozent) der Badegewässer wurden als ausgezeichnet bewertet, 113 (4,9 Prozent) als gut, 31 (1,3 Prozent) als ausreichend und lediglich 11 (0,5 Prozent) wurden als mangelhaft eingestuft. Somit sind 9 von 10 Badegewässern in Deutschland von ausgezeichneter Qualität. Diese Ergebnisse ähneln jenen der Vorjahressaison.

Deutschland unter den Top 10

In den EU-Mitgliedstaaten sowie in Albanien und der Schweiz wurde die Wasserqualität 2020 bewertet. Auch die Daten des Vereinigten Königreichs wurden in den Bericht aufgenommen: Die Auswertung wurde in einer Übergangsperiode durchgeführt, in der das EU-Recht noch immer für das Vereinigte Königreich galt.

93 Prozent der 22.276 Badegewässer in Europa erfüllten die strengen Anforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie und knappe 83 Prozent gelten sogar als „ausgezeichnet“. Deutschland schaffte es mit Platz 6 nach Zypern, Österreich, Griechenland, Malta und Kroatien im EU-Ranking unter die Top 10.

Wasserqualität dank guter Zusammenarbeit

Seit 2008 wird die Qualität der EU-Badegewässer überwacht und kontrolliert. Die Zahl der Badegewässer mit mangelhafter Qualität ist seit 2013 gesunken. EU-Umweltkommissar, Virginijus Sinkevičius, erklärte: „Die Qualität der Badegewässer in Europa ist weiterhin hoch, und das sind gute Nachrichten für die Europäerinnen und Europäer, die diesen Sommer Erholung an Stränden und anderen Badeorten suchen werden.“ Dies sei das Ergebnis der seit mehr als 40 Jahren andauernden Umsetzung der Badegewässerrichtlinie, des großen Einsatzes engagierter Menschen und guter Zusammenarbeit.

Hans Bryninchx, Exekutivdirektor der EUA, fügt dem hinzu: „Durch die EU-Vorschriften konnte nicht nur die Qualität insgesamt verbessert werden, sondern es war auch möglich festzustellen, in welchen Bereichen besondere Maßnahmen erforderlich waren.“

Aufgrund einiger Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie konnte die Badewasserqualität an einigen Standorten nicht gemessen werden. Demnach wurden 1.309 (6 Prozent) der Badegewässer nicht bewertet, 2019 waren es noch 806 (3,7 Prozent).

Mehr als 1,8 Millionen Euro für den Neubrandenburger Kulturpark

Der Bund unterstützt die Sanierung des Kulturparks der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit 1.845.000 Euro. Darüber hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner heutigen Sitzung entschieden. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ aus dem Energie- und Klimafonds.

„Ich freue mich, dass wir diese Mittel erhalten“, betonte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt. „Derzeit wird der Eingangsbereich des Kulturparks neugestaltet. Mit dem Geld vom Bund können wir eine nachhaltige Entwicklung für den gesamten Park anstreben und weitere Projekte umsetzen. Gleichzeitig sind wir in der Lage die sogenannte grüne Lunge unserer Stadt nachhaltig zu entwickeln.“

Mit dem Geld möchte die Vier-Tore-Stadt als Modellvorhaben einen nachhaltigen Beitrag zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflächen zur Nutzung der in urbanen Räumen lebenden Menschen leisten, heißt es in dem Antrag. Neubrandenburg hat 2019 ein Klimaschutzkonzept verabschiedet. Einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten unter anderem solche städtischen Grünflächen wie der Kulturpark.

Der Kulturpark in unmittelbarer Nähe zum Tollensesee und naturnahen Waldgebieten gehört zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der Vier-Tore-Städter. Er wurde 1968 bis 1972 angelegt und ist einer der wenigen neu geschaffenen, bedeutenden Parkanlagen der ehemaligen DDR. Er ist in der Denkmalliste der Vier-Tore-Stadt eingetragen.

Von der See bis zu den Alpen: Deutschland wird neu vermessen

In einer außergewöhnlichen Aktion des amtlichen deutschen Vermessungswesens werden in diesem Frühjahr die vermessungstechnischen Grundlagen für die gesamte Bundesrepublik Deutschland erneuert. Dazu entsenden die Landesvermessungsämter und das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie Messtrupps in das gesamte Bundesgebiet von der Küste bis zu den Alpen. Ihr Auftrag: eine vollständige Überprüfung von 250 grundlegenden Vermessungspunkten Deutschlands in Position und Höhe mit dem Ziel, die neuen Koordinaten auf den Millimeter genau zu bestimmen.

Die insgesamt 35 hochmodern ausgerüsteten Vermessungstrupps der Länder und des Bundes führen vom 7. Juni bis 15. Juli 2021 in der gesamten Bundesrepublik Vermessungen mit Hilfe von Satelliten durch, teilweise auch während der Nacht. Dabei werden drei Satellitennavigationssysteme gleichzeitig genutzt. Dies sind das amerikanische GPS, das russische GLONASS und das europäische Galileo.

Mit der diesjährigen Vermessungsaktion wird das im Jahr 2008 in Deutschland geschaffene hochgenaue Grundlagennetz überprüft und aktualisiert. Damit liefert dieses eine hochgenaue Arbeitsgrundlage für vielfältige Aufgaben in der Vermessung und künftig auch für weitere interdisziplinäre Anwendungen und Forschungen, z. B. autonomes Fahren, Klimawandel, Hochwasserschutz, Geodynamik (Veränderungen von Alpen und Küsten) und Oberflächendeformationen durch menschliche Eingriffe (Straßen- und Wasserbau, Bergbau).

Die ersten grundlegenden Vermessungen Deutschlands fanden bereits im 19. Jahrhundert statt. Was damals Jahrzehnte dauerte, lässt sich heute jedoch dank der Satelliten in wesentlich kürzeren Zeiträumen mit einer deutlich höheren Genauigkeit realisieren. Dabei lassen sich europa- und weltweit einheitliche Koordinaten festlegen und die geodätischen Grundlagen aller Länder leicht miteinander vernetzen. Wenn die Vermessungstrupps ihre Messungen Mitte Juli beendet haben, beginnt die Arbeit erst richtig: Die gesammelten Daten müssen in tagelangen Berechnungen auf Hochleistungscomputern ausgewertet werden. Die Mühe lohnt sich, denn am Ende stehen hochgenaue Koordinaten in geographischer Breite, Länge und Höhe zur Verfügung, die ganz neue Erkenntnisse für Forschung und Praxis verschiedenster Themengebiete liefern werden.

Das Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit seinem Fachpersonal an der Messkampagne.

Informierende Mediennutzung so hoch wie nie – Internetnutzung legt weiter zu

Im Corona-Jahr 2020 stieg das Informationsbedürfnis der Deutschen auf Rekordniveau. Neun von zehn Personen ab 14 Jahre haben sich täglich in TV und Radio, Online oder in Printmedien über das aktuelle Zeitgeschehen informiert. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Veröffentlichung der Mediengewichtungsstudie durch die Medienanstalten im Jahr 2015, wie die jetzt veröffentlichte Auswertung für den Zeitraum des zweiten Halbjahrs 2020 zeigt.

Rundfunk spielt nach wie vor eine zentrale Rolle zur Information über das Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur aus Deutschland und aller Welt. Der bisherige Spitzenreiter Fernsehen konnte seinen Vorsprung um mehr als fünf Prozentpunkte gegenüber 2019 ausbauen, das Radio gewinnt ebenfalls fünf Prozentpunkte zusätzliche Tagesreichweite. Satte 12 Prozentpunkte hat die informierende Internetnutzung zugelegt. Jeder Zweite (51%) greift mittlerweile täglich auf Onlineangebote zurück.

„Fernsehen und Radio liefern in Krisenzeiten verlässliche Informationen und werden dafür stark nachgefragt. Gleichzeitig wächst durch den Corona-bedingten Digitalisierungsschub die Bedeutung von Onlineangeboten für die Meinungsbildung stark weiter. Um Chancengleichheit und Transparenz für Anbieter und Mediennutzende herzustellen, werden die Medienanstalten konsequent ihre neuen Aufsichtstätigkeiten aus dem Medienstaatsvertrag zur Sicherung von Meinungsvielfalt im digitalen Medienraum wahrnehmen“, sagt Dr. Wolfgang Kreißig, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten.

Zugelegt hat im letzten Jahr die Nutzung von Onlineangeboten der Fernsehsender (+ 7 Prozentpunkte), Zeitungsverlagen und Portalen (jeweils + 5 Prozentpunkte). Allerdings werden diese oft nicht direkt im Netz angesteuert, sondern immer häufiger der Weg über Suchmaschinen und soziale Netzwerke genommen. Fast jeder zweite (45 %) nutzt mittlerweile täglich Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Instant-Messenger-Dienste, um sich über das Zeitgeschehen zu informieren. Die informierende Tagesreichweite von Intermediären ist damit um 13 Prozentpunkte gestiegen.

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Steuerbescheide sollen verständlicher werden – Pilotstudie mit BürgerInnen-Beteiligung gestartet

Für viele Bürgerinnen und Bürger sind Schreiben der Finanzämter nur schwer verständlich. Das wollen Bund und Länder ändern und überarbeiten derzeit Schreiben, Vordrucke und Steuerbescheide überprüft. Von dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) wird das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Auch allgemeine Informationen in Broschüren, Merkblättern und Internetauftritten sollen auf ihre Verständlichkeit geprüft werden. Wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS). Mindestens ebenso wichtig ist die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen in einer anonymen Onlinebefragung, die Verständlichkeit von Texten der Steuerverwaltung bewerten und so an der Verbesserung mitwirken.

MV-Finanzminister Reinhard Meyer hofft auf große Beteiligung in Mecklenburg-Vorpommern: „Die Finanzverwaltung ist ein Dienstleister. Das allerwichtigste aber ist, dass Verwaltung und Bürger einander verstehen. Nur so kann man sich auf Augenhöhe begegnen und Missverständnisse verhindern. Deshalb ist die Arbeit, die derzeit bundesweit geleistet wird auch so wichtig und daher sollten sich auch möglichst viele Menschen aus unserem Bundesland an der Umfrage beteiligen.“

Die Befragung dauert etwa 20 Minuten und ist ab sofort über folgenden Link freigeschaltet: www.unipark.de/uc/IDS_Steuertexte/.

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2021

Mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis werden alle zwei Jahre branchenunabhängig Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten engagieren. Auch 2021 wird der Deutsche Arbeitsschutzpreis in den fünf Kategorien Strategisch, Betrieblich, Kulturell, Persönlich und Newcomer verliehen.

Jetzt bewerben – seien Sie Vorbild

Die eingereichten Unterlagen werden nach folgende Kriterien bewertet: Wirksamkeit, Übertragbarkeit, Nachhaltigkeit und Kreativität. Die Lösung muss messbar sein und eine Vorbildwirkung inspirieren. Die innovativen und kreativen Ideen sollten ressourcenschonend sowie auf eine längerfristige Nutzung ausgerichtet sein und mit möglichst geringem Aufwand den Arbeits- und Gesundheitsschutz im eigenen Unternehmen verbessern. Bewerbungen sind bis zum 01. Februar 2021 möglich.

Die Bewerbung ist ganz einfach. Sie müssen sich einmal unter www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de registrieren. Anschließend füllen Sie schrittweise das Online-Bewerbungsformular aus. Sie können sich jeder Zeit wieder einloggen, wann immer Sie wollen.

Auszeichnung – Teilnahme lohnt sich

Die ausgezeichneten Unternehmen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro darin unterstützt, ihr Engagement fortzuführen.
Durch Veröffentlichung der Best-Practice-Beispiele und weitere Kommunikationsmaßnahmen werden die geehrten Firmen deutschlandweit bekannt gemacht.

Preisverleihung

Die Verleihung des Deutsche Arbeitsschutzpreis 2021 findet im Rahmen der Fachmesse und des Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin A+A am 26. Oktober 2021 in Düsseldorf statt.

Alle Informationen zum Wettbewerb auf einen Blick bietet der aktuelle Flyer sowie der Internetauftritt www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de.