Den Wildschweinen werden die Unterschlupfmöglichkeiten genommen

Die Vier-Tore-Stadt hat am gestrigen Dienstag mit Maßnahmen zur Vergrämung der Wildschweine auf dem Datzeberg begonnen. In dem Wohngebiet sind in der Vergangenheit immer wieder Rotten aufgetaucht und haben für Belästigungen und Schäden gesorgt. Die Stadtverwaltung hat sich des Problems angenommen. Eng wird dabei mit dem Landkreis, dem jagdausübungsberechtigten Pächter und der Jagdgenossenschaft Neubrandenburg zusammengearbeitet.

In dieser Woche finden sogenannte Biotop gestaltende Maßnahmen statt. Dabei handelt es sich um umfangreiche Entbuschungen im Bereich des Datzebergs. In dem dichten Gebüsch an den Hängen, haben die Wildschweinbestände ideale Unterschlupfbedingungen gefunden. Mit der Beseitigung des Dickichts sollen die Tiere in der Folge vergrämt werden.

Um diese Maßnahme umzusetzen, hat die Stadt eine Ausnahmegenehmigung vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhalten. Fällungen sind aufgrund des Artenschutzes nur bis Ende Februar gestattet. Auf dem Datzeberg darf jetzt bis 25. März mit Auflagen gehandelt werden. Vor Beginn der Arbeiten müssen beispielsweise die Vogelnester in den Gebüschen kontrolliert werden, ob diese bereits besetzt sind.

Im Herbst wird es weitere Abstimmungen mit dem Landkreis geben, um diese Form der Vergrämung der Wildschweine fortsetzen zu können.

Wildschweine unterliegen dem Jagdrecht. Sie dürfen nur auf Flächen, die zu einem Jagdbezirk gehören, gejagt werden. Außerhalb dieser Flächen, insbesondere in sogenannten Befriedeten Bezirken, wie z.B. Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfen oder Gärten, ist eine Jagdausübung aus Sicherheitsgründen gesetzlich verboten. Nur mit Ausnahmegenehmigung der unteren Jagdbehörde ist dies beschränkt möglich.

Das Geld liegt auf der Straße…

Dienstag am späten Abend haben Passanten in der Erich-Zastrow-Straße auf dem Datzeberg in Neubrandenburg nicht schlecht gestaunt: Etliche Banknoten jeglicher Couleur lagen vom Wind verweht auf der Straße verteilt. Die Finder riefen die Polizei. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg sammelten insgesamt 147 Scheine auf, darunter 50-Euro-Noten, 500-Euro-Noten; das Gros waren jedoch Zehner.

Links ist die Fälschung, rechts das Original. Foto: Claudia Tupeit

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei den Geldscheinen um eine Form von „Spielgeld“, welches jedoch täuschend echt wirken – vor allem beim Bezahlen in dunkleren Räumen wie etwa Discos oder auch bei unvorsichtiger Geldannahme in Geschäften. Dieses Geld wird auch „Movie Money“ oder „Prop Money“ genannt und kann legal im Internet erworben werden. Auf der Rückseite der Scheine ist mehr oder weniger deutlich das Wort „copy“ erkennbar. Zudem ist etwa der Streifen vorn rechts nicht so stark oder gar nicht spiegelnd und die kleingedruckte Banknotenzahl nicht fluoreszierend.

Strafrechtlich relevant wird es für Besitzer solcher Banknoten natürlich erst dann, wenn sie die unechten Scheine bewusst als Zahlungsmittel einsetzen. In jüngster Zeit ist auch in Neubrandenburg mit solchem Geld beim Bezahlen betrogen worden.

Die Kripo Neubrandenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wer sachdienliche Angaben zu den Scheinen auf der Straße von Mittwochabend machen kann – etwa woher das Geld geflogen kam oder Hinweise zum Besitzer hat – wendet sich bitte an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle.

Spielgeld mit „copy“-Zeichen. Foto: Claudia Tupeit

Allgemeine Informationen zu dem Phänomen „Spielgeld“ des LKA M-V: In diesem Jahr sind bundesweit, auch in M-V, vermehrt verwechselbare, banknotenähnliche Abbildungen aufgetreten. Hierbei handelt es sich um eine Art „Spielgeld“ oder Geld für Werbezwecke, die unter Einhaltung von Regeln, die die EZB aufgestellt hat, gefertigt und auch legal vertrieben werden dürfen. Die gefertigten banknotenähnlichen Abbildungen müssen sich zum Beispiel in Größe, Material, Bildern, Aufdrucken so von echten Banknoten unterscheiden, dass eine Verwechslung mit echtem Geld ausgeschlossen ist. Auf solchen Scheinen sind unterschiedliche Aufdrucke und Schriften abgebildet, die auf Werbezwecke oder Spielgeld hinweisen. Außerhalb der EU werden diese Regelungen und Vorgaben oftmals nicht eingehalten, so dass das produzierte und zum Erwerb angebotene „Geld“ durchaus echt wirkt und somit auch zur Täuschung im Zahlungsverkehr geeignet ist. Es ist für Falschgeldverausgaber viel einfacher, sich dieses „Geld“ zu beschaffen. Verausgabungen erfolgen zumeist im Einzelhandel, bei Festivals, in Bars oder Nachtclubs.

Diebstahl eines Pkw Renault in Neubrandenburg – Tatverdächtiger in Brandenburg gestellt

In der Nacht vom 29.01.2020 zum 30.01.2020 kam es in der Alfred-Haude-Straße in Neubrandenburg zum Diebstahl eines Pkw Renault Megane im Wert von 24.000 EUR.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand hatte der Geschädigte seinen Pkw Renault am 29.01.2020 gegen 18:00 Uhr auf einem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus in der Alfred-Haude-Straße in Neubrandenburg abgestellt. Die Ehefrau des Geschädigten bemerkte heute früh, am 30.01.2020 gegen 04:50 Uhr, dass der Pkw Renault in der Farbe Grau (Bj. 2018) entwendet wurde. Sie verständigte umgehend die Polizei. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben vor Ort eine Anzeige aufgrund des Fahrzeugdiebstahls aufgenommen und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Noch während der Anzeigenaufnahme erhielten die Beamten Kenntnis darüber, dass Beamte des Polizeireviers Prenzlau gegen 04:40 Uhr nahe der Ortslage Schmölln einen 38-jährigen polnischen Fahrer eines Pkw Renault zur Verkehrskontrolle angehalten und überprüft haben. Der Fahrer war den Beamten zuvor aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit aufgefallen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren war und zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Des Weiteren wurde festgestellt, dass es sich bei dem Pkw um den in Neubrandenburg entwendeten Pkw Renault handelte. Der polnische Fahrer wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeirevier in Prenzlau zugeführt. Der Pkw wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Beamten der zuständigen Kriminalpolizei in Brandenburg übernommen und dauern gegenwärtig an.

Einbrecher steigen über Balkon in Wohnung ein

Am Sonnabend, 21.12.2019, zwischen 09:00 und 20:00 Uhr, brachen unbekannte Täter in eine Erdgeschosswohnung eines Plattenbaus in der Max-Adrion-Straße ein. Während der Abwesenheit der Mieterin gelangten die Täter über den Balkon – nach Aufhebeln der Balkontür – in die Wohnung und durchwühlten das Mobiliar. Zum Stehlgut können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Der Sachschaden an der Balkontür beträgt ca. 100 EUR.

Ein Streifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg sowie der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg waren im Einsatz. Die Neubrandenburger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen.

Störung der Trinkwasserversorgung im Bereich Datzeberg

In Neubrandenburg ist es im Bereich des Wohngebietes Datzeberg und in Hellfeld am Nachmittag zu Problemen bei der Trinkwasser- sowie der Kabelfernseh- und Internetversorgung gekommen. Gegen 15:30 Uhr war bei Tiefbauarbeiten durch eine Firma ein Stromkabel beschädigt worden.

Dadurch fiel eine für die Trinkwasserversorgung notwendige Druckstation aus. Auch der Empfang des Kabelfernsehens und Internetverbindungen waren kurzzeitig unterbrochen. Um 17:00 Uhr waren alle Störungen wieder behoben. Die neu.sw dankt den betroffenen Kunden für das Verständnis.

Mehrere Anzeigen auf dem Datzeberg

Ein Mitarbeiter eines Bistro meldete sich am Sonnabend, 16.02.2019, um 01:09 Uhr in der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg und teilte mit, dass der Betreiber des Bistros von drei männlichen Personen angegriffen und hierbei auch verletzt worden sei. Darüber hinaus soll auch mit einer Schreckschusswaffe geschossen worden sein.

Nach dem Eintreffen mehrerer Funkstreifenwagenbesatzungen des PHR Neubrandenburg sowie des PR Friedland erfolgte eine erste Befragung aller vor Ort festgestellten Personen. Danach stellte sich der Sachverhalt wie folgt dar: Am 16.02.2019 gegen 01:05 Uhr erschienen drei deutsche männliche Personen im Alter von 23, 28 und 30 am Stern-Bistro mit der Absicht dort Bier zu erwerben. Der 23-jährige betrat das Geschäft trotz eines für ihn bestehenden Hausverbotes, währenddessen die anderen beiden Personen vor dem Geschäft auf ihn warteten. Da es in der Vergangenheit bereits zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen dem 52-jährigen Bistrobetreiber und dem jungen Mann gekommen war, forderte er diesen nun auf, sein Geschäft unverzüglich zu verlassen. Um sein Hausrecht durchzusetzen, schob er den 23-jährigen Mann vor die Tür seines Geschäfts.

Hier kam es nun zu einer Schubserei zwischen dem Bistrobetreiber und den drei männlichen Personen, in deren Folge der 23-jährige einen Schraubendreher aus seiner Bekleidung hervorholte und damit gezielt in Richtung des Bistrobetreibers zustieß. Diesen Stoß konnte der Bistrobetreiber zwar mit seiner rechten Hand abwehren, zog sich hierbei jedoch eine blutende Schnittwunde am Mittelfinger der rechten Hand zu. Der 30-jährige Mann der Gruppe wollte sich, nach seiner Aussage schlichtend dazwischen stellen und bekam vom Betreiber des Bistros einen Faustschlag ins Gesicht. Die 28-jährige Person der Gruppe zog nun eine Schreckschusswaffe aus seiner Bekleidung hervor und schoss damit einmal in die Luft. Der Betreiber zog sich daraufhin zügig in sein Bistro zurück und wartete auf das Eintreffen der Polizei.

Der Schraubenzieher, die Schreckschusswaffe, sowie zwei Patronenhülsen konnten in Tatortnähe aufgefunden und sichergestellt werden. Diese waren zuvor durch die beiden Tatverdächtigen hinter einer Abfalltonne versteckt worden. Gegen den 23-jährigen tatverdächtigen Mann der Gruppe wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Ein beim Beschuldigten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille, woraufhin eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde. Gegen den 28-jährigen Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Gegen den Betreiber des Bistros wird ein Ermittlungsverfahren wegen einfacher Körperverletzung zum Nachteil der 30-jährigen männlichen Person eingeleitet.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung in Neubrandenburg

Am Freitag, 28.12.2018, gegen 22:00 Uhr ist es in der Unkel-Bräsig-Straße in Neubrandenburg zu einer versuchten Körperverletzung sowie Sachbeschädigung einer Wohnungseingangstür gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist es nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung in einer Wohnung zwischen drei syrischen Asylbewerbern zu einer einfachen Körperverletzung gekommen. Ein 27-jähriger Mann erlitt dabei eine Schürfwunde am Hals. Durch den 31-jährigen Wohnungsmieter konnte der 21-jährige Tatverdächtige aus der Wohnung gedrängt werden. Dabei sprühte dieser Reizgas in die Wohnung. Durch das Reizgas wurde niemand verletzt. Kurze Zeit später kehrte der 21-Jährige zurück und schlug gegen die Wohnungstür. Anschließend stach er zweimal mit einem Messer auf die Wohnungstür ein. In der Folge verletzte er sich selbst leicht an der Hand.

Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort kehrte der Tatverdächtige an den Tatort zurück und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen
Wert von 1,84 Promille. Gegen den 21-jährigen Tatverdächtigen wird nun wegen versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.