Dieb konnte dank der Unterstützung aufmerksamer Jugendlicher gestellt werden

Am 28.07.2020 gegen 12:00 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg auf den Datzeberg gerufen, da ein bis dato unbekannter Tatverdächtiger von einem Paketzusteller ein Paket entwendet hat. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Tatverdächtige den Paketzusteller gefragt, ob sein Paket bei der Lieferung dabei sei. Der Paketbote zeigte ihm das entsprechende Paket, das auf den Namen des Tatverdächtigen ausgestellt war. Das Paket hatte einen Wert von 328 Euro, die per Nachnahme bezahlt werden sollten. Der Tatverdächtige entriss dem Paketzusteller plötzlich das Paket, ohne zu bezahlen und flüchtete.

Der Paketzusteller konnte den Tatverdächtigen sehr gut beschreiben, so dass die Beamten den Datzeberg absuchen konnten. Nach kurzer Zeit haben sie den Flüchtigen an der Kreuzung Rasgrader Straße/Max-Adrion Straße festgestellt. Als der Tatverdächtige die Beamten sah, ist er fluchtartig weggelaufen. Der Tatverdächtige lief in Richtung Max-Adrion-Straße. Einer der Beamten ist ausgestiegen und dem Flüchtigen fußläufig gefolgt, während der zweite Kollege mit dem Funkstreifenwagen folgte. Bei der Verfolgung haben die Beamten mehrfach durch mehrere Jugendliche entscheidende Hinweise zur Fluchtrichtung bekommen. Dadurch ist es den Beamten gelungen, den Tatverdächtigen im Bereich der Kita in der Max-Adrion-Straße zu stellen.

Das entwendete Paket hatte der Tatverdächtige kurz zuvor ins Gebüsch geschmissen. Auch dieses Paket haben die Beamten gefunden und im Anschluss sichergestellt. In dem Paket befand sich ein Handy der Marke Samsung S9. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 21-jährigen Deutschen aus der Region. Nach Überprüfung seiner Personalien wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

An dieser Stelle möchte sich die Polizei ausdrücklich bei den Jugendlichen bedanken. Die Jugendlichen haben wertvolle Hinweise zur Fluchtrichtung gegeben und sind dem Tatverdächtigen teilweise selbst gefolgt, um weiter bei der Verfolgung zu unterstützen. Danke!

10.000 Bienen lösen einen Polizeieinsatz aus

Am späten Nachmittag des 09.06.2020 ist es auf dem Datzeberg zu einem Polizeieinsatz gekommen, da Bewohner an einer Fassade eines Hochhauses eine erschreckend hohe Anzahl von Bienen festgestellt und daraufhin die Polizei informiert haben. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg vor Ort eintrafen, bestätigte sich der Sachverhalt. An der Fassade eines Hochhauses in der Straße Uns Hüsung wurde ein Bienenvolk festgestellt.

Daraufhin wurde ein eingetragener Imker informiert und angefordert. Als der Experte vor Ort eintraf, fand er schnell die Bienenkönigin und konnte so den Bienenschwarm umsiedeln. Nach Einschätzung des Imkers hat es sich um ca. 10.000 Bienen gehandelt.

Bei der Umsiedelung haben zwei Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg unterstützt. Dabei wurde ein Beamter auf der Stirn von einer Biene gestochen. Er konnte aber seinen Dienst fortsetzen.

Schlägerei zwischen mehreren Personen auf dem Datzeberg

Am Freitagabend, 29.05.2020, um 22:08 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg über Notruf darüber informiert, dass sich auf dem Datzeberg in Neubrandenburg mehrere Personen auf einem Hinterhof der Erich-Zastrow-Straße schlagen
sollen. Dabei sollen auch Eisenstangen zum Einsatz gekommen sein.

Mehrere Hinweisgeber informierten die Polizei, dass es sich um eine Massenschlägerei von ca. 30 Personen handeln soll. Umgehend wurden
mehrere Funkstreifenwagen aus dem PHR Neubrandenburg , dem PR Friedland, dem PHR Waren und dem PHR Neustrelitz, sowie der Bundespolizei zum Einsatz gebracht. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Lage entspannt und die Beteiligten hatten den Ort verlassen.

Nach Rücksprache mit zahlreichen Hinweisgebern konnten Personenbeschreibungen, flüchtige Fahrzeuge sowie Abgangsrichtungen bekannt gemacht werden. Zeitnah meldeten sich mehrere verletzte Personen in der Notfallambulanz des Klinikums Neubrandenburg, um sich medizinisch behandeln zu lassen.

Nach ersten Erkenntnissen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei syrischen Großfamilien. Die genauen Umstände und der Tatablauf
bleiben zu ermitteln. Sprachliche Barrieren erschwerten die bisherigen Ermittlungen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnten von 14 syrischen Bürgern die Personalien erhoben werden. Fünf Personen sind nach gegenwärtigem Ermittlungsstand leicht verletzt worden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei werden fortgeführt. Zur Aufklärung dieser Straftat bittet die Polizei die Bürger um Mithilfe. Wer Angaben zu den Tathandlungen machen kann, wendet sich bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter Tel. 0395 55825224 oder jede andere Polizeidienststelle. Auch über das Internet besteht die Möglichkeit, unter www.polizei.mvnet.de Hinweise zu geben.

Eine Party und ihre Folgen

Auflösung einer „Coronaparty“ war Ausgangspunkt einer Gefangenenbefreiung sowie einer Körperverletzung zum Nachteil eines Polizeibeamten in Verbindung mit einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Donnerstagabend, 28.05.2020, gegen 23:15 Uhr meldete sich in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Bürger, der mitteilte, dass in einer Wohnung auf dem Datzeberg gegenwärtig eine „Corona-Party“ stattfinden soll. Beim Eintreffen der Beamten vor Ort, konnten in der Wohnung insgesamt sechs männliche Personen syrischer Herkunft sowie zwei deutsche, weibliche Personen angetroffen werden.

Da alle Personen unter verschiedenen Adressen gemeldet waren, erfolgte jeweils die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens gegen die Personen i. Z. m. der Corona-Übergangs-LVO MV. Von den vor Ort angetroffenen Personen waren eine 19-jährige weibliche sowie eine 24-jährige männliche Person aufgrund des Vorliegens eines Haftbefehls zur Festnahme ausgeschrieben. Eine weitere männliche Person konnte sich vor Ort nicht ausweisen.

Alle drei Personen sollten ins PHR Neubrandenburg gebracht werden. Hierbei wurde plötzlich ein Polizeibeamter durch eine der männlichen Personen von hinten angegriffen. Dadurch gelang es der männlichen Person, die zur Identitätsfeststellung gebracht werden sollte, zu flüchten. Der Polizeibeamte wurde durch diesen Angriff leicht verletzt.

Der Tatverdächtige konnte in der weiteren Folge durch die anderen Beamten vorläufig festgenommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Alle drei Personen wurden nun in die Gewahrsamsräumlichkeiten des PHR Neubrandenburg gebracht. Gegen den Angreifer erfolgte die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Körperverletzung, Gefangenenbefreiung in Verbindung mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Den Wildschweinen werden die Unterschlupfmöglichkeiten genommen

Die Vier-Tore-Stadt hat am gestrigen Dienstag mit Maßnahmen zur Vergrämung der Wildschweine auf dem Datzeberg begonnen. In dem Wohngebiet sind in der Vergangenheit immer wieder Rotten aufgetaucht und haben für Belästigungen und Schäden gesorgt. Die Stadtverwaltung hat sich des Problems angenommen. Eng wird dabei mit dem Landkreis, dem jagdausübungsberechtigten Pächter und der Jagdgenossenschaft Neubrandenburg zusammengearbeitet.

In dieser Woche finden sogenannte Biotop gestaltende Maßnahmen statt. Dabei handelt es sich um umfangreiche Entbuschungen im Bereich des Datzebergs. In dem dichten Gebüsch an den Hängen, haben die Wildschweinbestände ideale Unterschlupfbedingungen gefunden. Mit der Beseitigung des Dickichts sollen die Tiere in der Folge vergrämt werden.

Um diese Maßnahme umzusetzen, hat die Stadt eine Ausnahmegenehmigung vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhalten. Fällungen sind aufgrund des Artenschutzes nur bis Ende Februar gestattet. Auf dem Datzeberg darf jetzt bis 25. März mit Auflagen gehandelt werden. Vor Beginn der Arbeiten müssen beispielsweise die Vogelnester in den Gebüschen kontrolliert werden, ob diese bereits besetzt sind.

Im Herbst wird es weitere Abstimmungen mit dem Landkreis geben, um diese Form der Vergrämung der Wildschweine fortsetzen zu können.

Wildschweine unterliegen dem Jagdrecht. Sie dürfen nur auf Flächen, die zu einem Jagdbezirk gehören, gejagt werden. Außerhalb dieser Flächen, insbesondere in sogenannten Befriedeten Bezirken, wie z.B. Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfen oder Gärten, ist eine Jagdausübung aus Sicherheitsgründen gesetzlich verboten. Nur mit Ausnahmegenehmigung der unteren Jagdbehörde ist dies beschränkt möglich.

Das Geld liegt auf der Straße…

Dienstag am späten Abend haben Passanten in der Erich-Zastrow-Straße auf dem Datzeberg in Neubrandenburg nicht schlecht gestaunt: Etliche Banknoten jeglicher Couleur lagen vom Wind verweht auf der Straße verteilt. Die Finder riefen die Polizei. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg sammelten insgesamt 147 Scheine auf, darunter 50-Euro-Noten, 500-Euro-Noten; das Gros waren jedoch Zehner.

Links ist die Fälschung, rechts das Original. Foto: Claudia Tupeit

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei den Geldscheinen um eine Form von „Spielgeld“, welches jedoch täuschend echt wirken – vor allem beim Bezahlen in dunkleren Räumen wie etwa Discos oder auch bei unvorsichtiger Geldannahme in Geschäften. Dieses Geld wird auch „Movie Money“ oder „Prop Money“ genannt und kann legal im Internet erworben werden. Auf der Rückseite der Scheine ist mehr oder weniger deutlich das Wort „copy“ erkennbar. Zudem ist etwa der Streifen vorn rechts nicht so stark oder gar nicht spiegelnd und die kleingedruckte Banknotenzahl nicht fluoreszierend.

Strafrechtlich relevant wird es für Besitzer solcher Banknoten natürlich erst dann, wenn sie die unechten Scheine bewusst als Zahlungsmittel einsetzen. In jüngster Zeit ist auch in Neubrandenburg mit solchem Geld beim Bezahlen betrogen worden.

Die Kripo Neubrandenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wer sachdienliche Angaben zu den Scheinen auf der Straße von Mittwochabend machen kann – etwa woher das Geld geflogen kam oder Hinweise zum Besitzer hat – wendet sich bitte an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle.

Spielgeld mit „copy“-Zeichen. Foto: Claudia Tupeit

Allgemeine Informationen zu dem Phänomen „Spielgeld“ des LKA M-V: In diesem Jahr sind bundesweit, auch in M-V, vermehrt verwechselbare, banknotenähnliche Abbildungen aufgetreten. Hierbei handelt es sich um eine Art „Spielgeld“ oder Geld für Werbezwecke, die unter Einhaltung von Regeln, die die EZB aufgestellt hat, gefertigt und auch legal vertrieben werden dürfen. Die gefertigten banknotenähnlichen Abbildungen müssen sich zum Beispiel in Größe, Material, Bildern, Aufdrucken so von echten Banknoten unterscheiden, dass eine Verwechslung mit echtem Geld ausgeschlossen ist. Auf solchen Scheinen sind unterschiedliche Aufdrucke und Schriften abgebildet, die auf Werbezwecke oder Spielgeld hinweisen. Außerhalb der EU werden diese Regelungen und Vorgaben oftmals nicht eingehalten, so dass das produzierte und zum Erwerb angebotene „Geld“ durchaus echt wirkt und somit auch zur Täuschung im Zahlungsverkehr geeignet ist. Es ist für Falschgeldverausgaber viel einfacher, sich dieses „Geld“ zu beschaffen. Verausgabungen erfolgen zumeist im Einzelhandel, bei Festivals, in Bars oder Nachtclubs.

Diebstahl eines Pkw Renault in Neubrandenburg – Tatverdächtiger in Brandenburg gestellt

In der Nacht vom 29.01.2020 zum 30.01.2020 kam es in der Alfred-Haude-Straße in Neubrandenburg zum Diebstahl eines Pkw Renault Megane im Wert von 24.000 EUR.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand hatte der Geschädigte seinen Pkw Renault am 29.01.2020 gegen 18:00 Uhr auf einem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus in der Alfred-Haude-Straße in Neubrandenburg abgestellt. Die Ehefrau des Geschädigten bemerkte heute früh, am 30.01.2020 gegen 04:50 Uhr, dass der Pkw Renault in der Farbe Grau (Bj. 2018) entwendet wurde. Sie verständigte umgehend die Polizei. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben vor Ort eine Anzeige aufgrund des Fahrzeugdiebstahls aufgenommen und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Noch während der Anzeigenaufnahme erhielten die Beamten Kenntnis darüber, dass Beamte des Polizeireviers Prenzlau gegen 04:40 Uhr nahe der Ortslage Schmölln einen 38-jährigen polnischen Fahrer eines Pkw Renault zur Verkehrskontrolle angehalten und überprüft haben. Der Fahrer war den Beamten zuvor aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit aufgefallen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren war und zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Des Weiteren wurde festgestellt, dass es sich bei dem Pkw um den in Neubrandenburg entwendeten Pkw Renault handelte. Der polnische Fahrer wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeirevier in Prenzlau zugeführt. Der Pkw wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Beamten der zuständigen Kriminalpolizei in Brandenburg übernommen und dauern gegenwärtig an.