Mehrere kleine Brände

Am 29.03.2021, ab 23:30 Uhr bis 30.03.2021 gegen 02:00 Uhr, gingen in der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zeitgleich mehrere Notrufe zu Bränden auf dem Datzeberg ein.

In der Atelierstraße brannte zuerst Sperrmüll und in der Folge mehrere Sperrmüllhaufen in der Erich -Zastrow- Str., Mudder-Schulten-Str., Unkel-Bräsig-Str. und Max-Adrion-Str. Dabei wurden teilweise die Umzäunungen der Sperrmülllagerplätze beschädigt. Die Brände wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.

Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an und die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Extra-Busse für Schülerverkehr ab 15. März 2021 im Einsatz

Ab dem kommenden Montag, 15. März 2021, sind im Neubrandenburger Schülerverkehr wieder zusätzliche Busse unterwegs. Nachdem der Landkreis bekanntgegeben hatte, dass ab 15. März auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen, sollen die zusätzlichen Busse helfen, die Fahrgäste besser zu verteilen.

Um die Abstandsregeln in den Bussen vor allem morgens und nachmittags zu gewährleisten, fahren auf den Linien 2 (Lindenberg) und 9 (Datzeberg) in der Zeit von 7:00 bis 8:00 Uhr sowie von 13:00 bis 15:00 Uhr ein Linienbus und ein Reisebus zeitgleich an die Haltestellen. Die Reisebusse sind mit einem Schulbus-Schild gekennzeichnet und vor allem Schülerinnen und Schülern vorbehalten. In diesen Fahrzeugen können keine Fahrscheine verkauft oder entwertet werden. Inhaber von Monats- und Jahreskarten können im Bedarfsfall ebenfalls die Verstärker-Busse nutzen. Dies gilt auch für Fahrgäste mit einem HandyTicket.

In allen Bussen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Die Maßnahme ist vorerst bis zu den Osterferien befristet.

Zeugenaufruf nach Wohnungseinbruch – Elektronikartikel im Wert von 3.000 Euro entwendet

Im Zeitraum vom 02.03.2021, 09:30 Uhr, bis zum 04.03.2021, 12:30 Uhr, ist es auf dem Neubrandenburger Datzeberg zu einem Wohnungseinbruch gekommen, bei welchem Elektronikartikel im Wert von ca. 3.000 Euro entwendet wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter über den Balkon gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung in der Erich-Zastrow-Straße verschafft und in der Folge einen neuen 80-Zoll Fernseher der Marke Samsung, eine Playstation und eine Nintendo Switch entwendet. Der Wert der entwendeten Gegenstände beträgt ca. 3.000 Euro. Die angegriffene Wohnung befindet sich in dem Wohnblock in der Erich-Zastrow-Straße der Nummern 1-13.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung vor Ort. Zeugen, die im genannten Tatzeitraum auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder sachdienliche Hinweise zu dem Wohnungseinbruch oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Diverse Gegenstände aus Diebstahlshandlungen in Wohnung gefunden

Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg wurden in den frühen Morgenstunden des 16.02.2021 auf den Neubrandenburger Datzeberg gerufen. Hintergrund war die Mitteilung, dass sich der Anrufende in einer hilflosen Lage befinden und medizinische Hilfe benötigen soll. Als die Polizeibeamten und Rettungskräfte in der Wohnung des vermeintlichen hilflosen Mannes in die Unkel-Bräsig-Straße in Neubrandenburg ankamen, bestätigte sich der Sachverhalt nicht. Der 25-jährige deutsche Wohnungsinhaber war wohlauf.

Im Rahmen der Sachverhaltsklärung stellten die Beamten offenliegende Betäubungsmittel und diverse Gegenstände fest, für die der Wohnungsinhaber keinen Eigentumsnachweis vorlegen konnte. Die Überprüfung der einzelnen Gegenstände ergab, dass diese teilweise aufgrund von Diebstahlshandlungen zur Fahndung ausgeschrieben waren. Schlussfolgernd stellten die eingesetzten Beamten diese Gegenstände zur Eigentumssicherung sicher. Dabei handelte es sich u.a. um 11 Fahrräder, 12 Laptops, 43 Mobiltelefone, 2 Pocketbikes, einen Roller und ein Quad. Zum Abtransport der 91 sichergestellten Gegenstände waren mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers und Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hat die Ermittlungen gegen den 25-jährigen Tatverdächtigen wegen des Verdachts des Diebstahls und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen. Wie hoch die Zahl der dadurch aufgeklärten Straftaten und Rückgaben der Gegenstände an die jeweiligen Geschädigten ist, bleibt Gegenstand des laufenden Ermittlungsverfahrens.

Wohnungsbrand auf dem Datzeberg

Bilder vom Brandort (Quelle: Polizei)

Am 25.01.2021 kam es gegen 20:30 Uhr in der Max-Adrion-Straße in Neubrandenburg zu einem Wohnungsbrand in einer 2-Raum-Paterrewohnung eines 5-geschossigen Mehrfamilienhauses.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 36-jährige Wohnungsinhaber im Schlafzimmer seiner Wohnung und schlief hier mit einer brennenden Zigarette in seinem Bett ein. In der weiteren Folge entzündete sich das Bett und es kam zum Brand. Der Wohnungsinhaber wachte durch den Brandgeruch sowie die starke Hitzeentwicklung auf und versuchte das Feuer zunächst mit eigenen Mitteln zu löschen. Seine in diesem Moment in der Wohnung eintreffende Lebensgefährtin unterstützte ihn dabei.

Als beide Personen bemerkten, dass sie nicht in der Lage waren das Feuer selbstständig zu löschen, verließen beide fluchtartig die Wohnung. Durch andere Bewohner des Hauses wurde zeitgleich Brandgeruch sowie eine starke Verqualmung des Treppenhauses wahrgenommen, woraufhin diese die Feuerwehr alarmierten.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr befand sich das Schlafzimmer der 2-Raum-Wohnung bereits im Vollbrand. Durch die zeitgleich vor Ort eintreffenden Polizeibeamten mussten aufgrund der starken Verqualmung des Treppenhauses 15 Bewohner des Hauses evakuiert werden. Das Feuer konnte in der weiteren Folge durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht werden.

Die Wohnung in der es zum Brand gekommen war sowie die Wohnung direkt darüber waren nach Beendigung der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Angaben über die Höhe des entstandenen Sachschadens können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Gegen den Wohnungsmieter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch das Kriminalkommissariat der PI
Neubrandenburg.

Neuer Hundefreilaufplatz unterhalb des Datzebergs

Hundefreiluftplatz am Datzeberg (Bild: Stadt Neubrandenburg)

In den vergangenen Wochen wurde unterhalb des Datzebergs ein neuer Hundefreilaufplatz eingerichtet. Dieser Platz kann ab der kommenden Woche genutzt werden. Mit dem Standort hat die Stadtverwaltung einen Wunsch der Bürgerinitiative der Hundefreunde umgesetzt.

Der etwa 3000 Quadratmeter große Platz liegt zwischen den Wohngebieten Datzeberg, Reitbahnweg, Brauereiviertel und Ihlenfelder Vorstadt und ist somit für viele Hundebesitzer gut erreichbar. Die Kosten belaufen sich auf etwa 8000 Euro.

Im Stargarder Bruch soll bis zum Frühjahr ein zweiter, etwa gleich großer Platz entstehen. Mit der Initiative ist es so abgestimmt, dass in diesem Jahr gemeinsam die Nutzung der Flächen beobachtet und dann gegebenenfalls zwei weitere Plätze im Birkengrund der Oststadt und am Reitplatz in Richtung Weitin eingerichtet werden.

Verdacht der schweren Brandstiftung

In der Silvesternacht kam es in der Erich-Zastrow-Straße 17 in Neubrandenburg gegen 19:30 Uhr zu einem gemeinsamen Einsatz des Polizeihauptreviers, der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt der Stadt Neubrandenburg. Zuvor war über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Gebäudes gemeldet worden.

Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten die gemeldete Rauchentwicklung in einer derartigen Intensität bestätigen, die eine Evakuierung der Anwohner erforderlich machte. Bei der Brandbekämpfung konnte im Keller abgestelltes Mobiliar als Ursprung des Brandes ausgemacht werden. Das Feuer wurde durch die insgesamt 21 eingesetzten Kameraden der Feuerwehren gelöscht.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 40.000 EUR. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten jedoch im Anschluss an die Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der schweren Brandstiftung wurden aufgenommen. Hierbei kam unterstützend auch der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zum Einsatz.