Bürgertestzentren sind nach wie vor in Betrieb

Das Corona-Testzentrum des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, in dem PCR-Tests auf Grundlage einer Überweisung vorgenommen wurden, kann auf Grund der aktuellen Lage geschlossen werden. Notwendige Labortests werden bei Bedarf weiterhin von Hausärzten und von den mobilen Teams vorgenommen. Sofern es auf Grund der pandemischen Lage notwendig werden sollte, wird der Landkreis erneut ein Testzentrum einrichten.

Im vergangenen Jahr 2020 waren von März bis Ende Dezember im Testzentrum in der Neubrandenburger Begonienstraße mehr als 15.700 Menschen getestet worden. In diesem Jahr sind dort bisher insgesamt etwas mehr als 18.020 PCR-Tests genommen worden. Täglich waren im Testzentrum – je nach Bedarf – 6 bis 8 Mitarbeiter im Einsatz.

Bürgertestzentren und Bürgerteststellen für einen Schnelltest sind nach wie vor im gesamten Landkreis geöffnet. Die Liste der Anbieter steht auf der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de unter „Corona“.

Hinweis zu den Impfungen in dieser Woche

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weist noch einmal darauf hin, dass in dieser Woche Impfaktionen stattfinden, zu denen Impfwillige ohne Termin kommen können. Das ist auch für diejenigen möglich, die eine Zweitimpfung brauchen – unabhängig davon, wo sie die Erstimpfung erhalten hatten. Wie schon mitgeteilt, können auch Urlauber das Impfangebot wahrnehmen.

Im Impfzentren in Trollenhagen wird von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16 Uhr sowohl mit als auch ohne Termin geimpft. Im Impfzentrum Waren (Müritz) wird von Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 12:30 Uhr bis 16 Uhr geimpft. Am Freitag, den 30. Juli, wird in Waren (Müritz) von 8 bis 13 Uhr geimpft. Bereits vereinbarte Termine, die für beide Impfzentren vergeben wurden, gelten selbstverständlich unbenommen von der Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen.

Zusätzlich wird am Mittwoch, den 28. Juli, erneut in Demmin, von 8 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16 Uhr in der beruflichen Schule in der Saarstraße ohne vorherige Anmeldung geimpft. Ebenfalls morgen hat das Leea in Neustrelitz, Am Kiefernwald 1, von 13 bis 19 Uhr für Impfungen ohne Termin geöffnet. Und der DRK-Kreisverband Neubrandenburg impft ebenfalls ohne Terminvergabe am 28. Juli von 14 bis 17 Uhr in seinen Räumen in der Robert-Blum-Straße 34 in Neubrandenburg.

An allen genannten Orten und allen genannten Tagen wird BioNTech Pfizer geimpft.

Landkreis führt weiterhin Impfaktionen durch

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben am gestrigen Mittwoch weitere 468 Menschen eine Erstimpfung erhalten und weitere 463 haben die Zweitimpfung bekommen. Die Impfungen wurden in den beiden Impfzentren und darüber hinaus an mobilen Orten in Neustrelitz, Waren (Müritz) und Neubrandenburg vorgenommen.

In der nächsten Woche gibt es – wie schon angekündigt – erneut Impfaktionen, zu denen Impfwillige ohne Termin kommen können. „Unser Ziel ist es, in den nächsten Tagen noch einmal mehr als 2.000 Menschen zu impfen“, sagte Thomas Müller, Leiter des Verwaltungsstabs „Corona“ und 2. Stellvertretender Landrat.

Trotzdem könne man nicht sagen, dass die Impfbereitschaft nachlässt. „Sondern der Bedarf ist inzwischen weitgehend gedeckt. Wir schätzen, dass bereits mehr als 70 Prozent der Erwachsenen eine Erstimpfung erhalten haben.“, erklärte Thomas Müller. Er kündigte an, dass der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in den nächsten Wochen weiterhin impfen wird und dass es weiterhin gesonderte Impfaktionen mit freien Terminen geben wird.

Bei der Corona-Hotline des Gesundheitsamtes gehen in diesen Tagen immer wieder Fragen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung ein. Es entstehe der Eindruck, dass das beim Einkaufen oder im ÖPNV nicht mehr notwendig sei. Jedoch gilt nach wie vor die Corona-Landesverordnung. Danach ist eine medizinische Gesichtsmaske in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, zu tragen. Also beispielsweise beim Einkauf, beim Frisör, bei der Fußpflege usw.

Weitere freie Impftermine

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird auch in der kommenden 30. Kalenderwoche Personen impfen, die keinen Termin haben.

Im Impfzentren in Trollenhagen wird von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16 Uhr sowohl mit als auch ohne Termin geimpft. Im Impfzentrum Waren (Müritz) wird von Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 12:30 Uhr bis 16 Uhr, am Montag sogar bis 17:30 Uhr geimpft. Am Freitag, den 30. Juli wird in Waren (Müritz) von 8 bis 13 Uhr geimpft.

Wohl gemerkt: die bereits vereinbarten Termine, die für beide Impfzentren vergeben wurden, gelten in der Woche vom 26. bis 30. Juli selbstverständlich unbenommen von der Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen.

Zusätzlich wird am Mittwoch, den 28. Juli, erneut in Demmin, von 8 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16 Uhr in der beruflichen Schule in der Saarstraße ohne vorherige Anmeldung geimpft. Ebenfalls am 28. Juli hat das Leea in Neustrelitz, Am Kiefernwald 1, von 13 bis 19 Uhr für Impfungen ohne Termin geöffnet. Und der DRK-Kreisverband Neubrandenburg impft ebenfalls ohne Terminvergabe am 28. Juli von 14 bis 17 Uhr in seinen Räumen in der Robert-Blum-Straße 34 in Neubrandenburg.

An allen genannten Orten und allen genannten Tagen wird BioNTech Pfizer geimpft. Falls Urlauber aus anderen Bundesländern geimpft werden möchten, so können auch sie an den besagten Standorten und Tagen ohne Termin geimpft werden.

Impfaktionen in der kommenden Woche

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte führt am 21. Juli 2021 erneut Impfaktionen durch.

Wer seine Erst- oder Zweitimpfung bekommen möchte, kann das an diesem Tag ohne Termin erledigen. Geimpft wird mit dem Impfstoff BioNTech Pfizer.

In Demmin, in der Beruflichen Schule, Saarstraße, von 8 bis 12 Uhr und 12.30 bis 16 Uhr. In Neustrelitz, Leea, Am Kiefernwald 1, von13 bis 19 Uhr.

Der DRK-Kreisverband Neubrandenburg impft ebenfalls am 21. Juli zwischen 14 und 17 Uhr in Neubrandenburg, in der Robert-Blum-Straße 34 ohne vorherigen Termin.

Terminvergabe beim Impfen

Für neu zu vereinbarende Impf-Termine ist ein kürzerer Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung der zur Verfügung stehenden Impfstoffe möglich. Die Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch keinen Impftermin haben, können eine mRNA-Impfung – also für die Impfstoffe Moderna oder BioNTech – mit einem Impfintervall von vier Wochen über die Hotline oder das zentrale Terminmanagement buchen. Für bereits eingebuchte Termine von Moderna und BioNTec bleibt es weiterhin beim gebuchten 6-Wochen-Intervall.

Terminvergabe verkürzen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte Ende der vergangen Woche eine Empfehlung bekannt gegeben, wonach alle mit dem Impfstoff AstraZeneca begonnenen Impfserien mit einem mRNA-Impfstoff – wie BioNTec/Pfizer oder Moderna – abgeschlossen werden können. „Das setzen wir um. Wir vereinfachen die Möglichkeit, den Zweitimpftermin vorzuziehen. Das ist insbesondere bei AstraZeneca-Erstgeimpften von Bedeutung, weil hier ein 12 Wochen-Intervall für Erst- und Zweitimpfung gilt. Voraussetzung ist, dass die Zweitimpfungs-Kapazitäten in den Impfzentren verfügbar sind und die Termine entsprechend freigegeben werden. Dann kann über das Callcenter telefonisch eine Umbuchung vorgenommen werden“, so Gesundheitsminister Glawe weiter. Konkret geht es um eine Anpassung des Abstandes zwischen der ersten Impfung mit AstraZeneca und einer zweiten Impfung mit einem mRNA Impfstoff. Mindestens vier Wochen müssen seit der AstraZeneca-Erstimpfung vergangen sein.

Geplante Impfstoffliefermengen im Juli

In Mecklenburg-Vorpommern werden für die Impfzentren im Juli insgesamt 223.350 Dosen aller Impfstoffe erwartet (BioNTech: 87.750 Dosen; Moderna: 116.400 Dosen; Johnson & Johnson: 14.400 Dosen, AstraZeneca: 4.800 Dosen). Zusätzlich werden für die Ärzte und Betriebsärzte im Land mindestens 165.000 Impfdosen BioNTech erwartet, zusätzlich auch noch Impfdosen der Hersteller AstraZeneca und Johnson & Johnson.

Impfungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

In dieser Woche hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Impfzentrum Waren (Müritz) Impfungen ohne Termin angeboten. Mehr als 1.345 Menschen haben sich allein von Montag bis Mittwoch dort ihre Zweitimpfung geben lassen. Viele von ihnen hatten die Gelegenheit dieses Angebots genutzt, obwohl sie schon einen Termin in den kommenden zwei Wochen erhalten hatten.

„Das ist verständlich, nachdem die Impf-Empfehlung im Zusammenhang mit der ‚Delta-Variante‘ des Corona-Virus nunmehr lautet, dass die Zweitimpfung besser nicht erst nach sechs sondern schon nach vier Wochen erfolgen sollte“, sagt der 2. Stellvertretende Landrat und Leiter des Verwaltungsstabs „Corona“, Thomas Müller. Jedoch sei dadurch der Andrang am Dienstag und Mittwoch ungewöhnlich hoch gewesen.

„Das Interesse an der Erstimpfung war leider deutlich geringer“, so Thomas Müller. „Von Montag bis Mittwoch waren 335 Impffreiwillige zu dieser Aktion nach Waren (Müritz) gekommen.“

In diesem Monat organisiert das Impfmanagement des Landkreises weitere Aktionen mit Biontech Pfizer für den 21. und den 28. Juli, die von allen wahrgenommen werden können, die noch keinen Termin für eine Erst- oder Zweitimpfung bekommen haben. Geimpft wird im Leea Neustrelitz zwischen 13 und 19 Uhr und in Demmin in der beruflichen Schule in der Saarstraße zwischen 8 und 16 Uhr, teilt Herr Müller weiter mit.

„Auch unser Partner, der DRK-Kreisverband Neubrandenburg, impft an den genannten beiden Tagen zwischen 14 und 17 Uhr in der Robert-Blum-Straße 34 in Neubrandenburg ohne vorherige Terminvergabe. Wer jedoch bereits einen Termin für einen späteren Zeitpunkt hat, sollte diesen fairerweise absagen, wenn er einen dieser freien Impf-Tage wahrnehmen möchte“, betont Thomas Müller. „Das ist nicht nur hilfreich für andere, die gern einen Termin hätten. Sondern es ist auch wichtig, weil wir hier mit Impfstoff umgehen, der korrekt gelagert und transportiert werden muss und jeweils für die Termine bereitgestellt wird.“

Insgesamt haben in den beiden Impfzentren des Landkreises, von den mobilen Impf-Teams, sowie den Krankenhäusern im Landkreis etwa 30,6 Prozent der Einwohner eine Erst- und 24,2 Prozent der Einwohner die Zweitimpfung erhalten. „Der reale Prozentsatz ist jedoch deutlich höher. Denn es sind uns die Impfzahlen der niedergelassenen Ärzte im Kreis nach wie vor nicht bekannt“, sagt Thomas Müller.