Abstand halten auch im Bus

In den Linienbussen und in den Bussen der Stadtverkehre im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte müssen die Mitreisenden in diesen Tagen auf den Abstand zueinander achten.

Bei den Sitzplätzen ist nur jeder zweite zu besetzen, bei den Stehplätzen sollte mindestens 1,5 Meter Abstand zum Nächsten gewahrt werden.

Sollte doch einmal ein Bus zu voll sein, dann empfiehlt es sich, auf die Fahrt zu verzichten, heißt es aus der Kreisverwaltung. Gesundheit geht vor.

Streik beim Nahverkehr – Gibt es für Verbraucher/innen Ersatzansprüche?

Die Angestellten im Nahverkehr streiken für mehr Lohn in Mecklenburg-Vorpommern. Dadurch kommt es immer wieder zu Ausfällen von Bussen und Bahnen. Aus diesem Grund wenden sich Ratsuchende an die Verbraucherzentrale mit der Frage nach Ersatzansprüchen gegen die Unternehmen.

So fragt Frau S. aus Rostock, ob sie den Preis für ihre Eintrittskarten zu einer Zirkusveranstaltung ersetzt bekommt. Sie konnte diese nicht besuchen, da die Straßenbahn nicht fuhr. Herr K. nahm ein Taxi, um seinen Termin rechtzeitig zu erreichen. Muss das Verkehrsunternehmen die Taxikosten ersetzen?

Grundsätzlich gilt: Es gibt kein Recht auf Beförderung beim Nahverkehr. Deshalb besteht auch kein Anspruch auf die Erstattung von Ersatzkosten für ein anderes Verkehrsmittel oder von Eintrittspreisen für Veranstaltungen.

Auch für die Pünktlichkeit am Arbeitsplatz, in der Schule oder den Anschluss für einen Flug oder die Bahn ist jeder selbst verantwortlich.

Weitere Fragen dazu beantwortet jede Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Verkehrsunfall mit zwei Stadtbussen – Schaden: 40.000 Euro

Am Freitag, 16.08.2019, gegen 12:10 Uhr ist es in der Warliner Straße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit zwei Stadtbussen gekommen.

Beide Busse befanden sich auf der Fahrt zu einem Einsatz und waren somit ohne Fahrgäste. Als der vordere Bus die Warliner Straße in Richtung Sponholzer Straße fuhr und verkehrsbedingt anhalten musste, bemerkte dies der zweite Busfahrer zu spät und fuhr auf den stehenden Bus auf.

Der 29-jährige Fahrer des zweiten Busses erlitt einen Schock und wurde durch die Rettungskräfte vor Ort versorgt. Beide Busse waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Angaben auf ca. 40.000 Euro geschätzt.

17-Jähriger schlägt mit mehreren Faustschlägen auf einen Busfahrer ein – Höchststrafe

Am 27.05.2019 gegen 12:20 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine Schlägerei in einem Neubrandenburger Stadtbus, welcher gerade auf Friedrich-Engels-Ring auf Höhe des Rathauses befindet, gemeldet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, schilderte der 56-jährige geschädigte Busfahrer den Sachverhalt wie folgt:

Der 56-Jährige war zum Tatzeitpunkt als Busfahrer der Linie 8 – Waldfriedhof tätig und stand in der Bushaltestelle des Rathauses am Friedrich-Engels-Ring 55. Einige Passagiere, wie auch der spätere Tatverdächtige sind in den Bus eingestiegen. Als eine junge Frau den Bus betreten wollte, bemerkte der Busfahrer, dass ihr Fahrschein bereits ungültig war und verweigerte ihr den Zutritt zum Bus und damit auch die Beförderung. Plötzlich und ohne Vorwarnung kam der 17-jährige Tatverdächtige (ein Freund der jungen Frau) aus dem hinteren Teil des Busses angelaufen und schlug unvermittelt auf den Busfahrer ein. Das kam alles so plötzlich, dass der Busfahrer gar nicht so schnell seine Halbtür aufbekam, um sich wehren zu können. Der 17-Jährige schlug den Busfahrer mit der linken und rechten Faust mehrfach ins Gesicht.

Die Auseinandersetzung verlagerte sich dann nach draußen vor den Bus, da der Busfahrer die Personalien des Tatverdächtigen forderte. Dieser Aufforderung kam der 17-Jährige nicht nach und versuchte stattdessen weiterhin, auf den Busfahrer einzuschlagen. Zwei couragierte Zeugen bemerkten die Auseinandersetzung und gingen dazwischen. Der 37-jährige Zeuge brachte des 17-jährigen Tatverdächtigen zu Boden und hielt ihn dort fest, bis die Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg eintrafen. Sie haben den 17-Jährigen mit zum Revier genommen, wo er kurze Zeit später von seiner Mutter abgeholt wurde. Er muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

Der Busfahrer wurde durch die Faustschläge so schwer verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war und durch einen Kollegen abgelöst werden musste. Der 56-Jährige wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Wegen Neubau: Umverlegung der Bushaltestelle Koszaliner Straße

In der Neubrandenburger Oststadt wird ab der kommenden Woche die Haltestelle Koszaliner Straße umgestaltet. Von Montag, 29.04.2019 an, können Busse dort deshalb etwa zwei Monate lang nicht halten.

Es werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Linien 4, 21 und 22 halten dann in der Einsteinstraße, zwischen Ziolkowskistraße und Humboldstraße in Höhe der Kindertagesstätte „Einstein“. Die Linie 8 wird während der Baumaßnahme in der Humboldtstraße halten, kurz hinter der Einfahrt zur Einsteinstraße. Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe bitten alle Fahrgäste, sich auf die Änderungen einzustellen.

Diese sind notwendig, weil die Bushaltestelle Koszaliner Straße komplett neu gestaltet und behindertengerecht ausgebaut wird. Die Abfahrtszeiten ändern sich nicht.

Fahrplanwechsel beim regionalen Busverkehr

Nach den Winterferien gibt es ab dem 18. Februar 2019 einen Fahrplanwechsel für den regionalen Buslinienverkehr der Mecklenburg- Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG).

Die neuen Fahrpläne stehen ab dem 15. Februar 2019 auf der Interneseite mvvg-bus.de

Alle Informationen und Auskünfte gibt es selbstverständlich auch in der Mobilitätszentrale Mecklenburgische Seenplatte am Zentralen Omnibusbahnhof in Neubrandenburg. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr. Die Telefonnummer lautet: 0395 351 76350 und die E-Mail-Adresse: mobilitätszentrale@mvvg-bus.de

Verkehrsunfall zwischen Bus und Fußgängerin

Am Dienstag, 15.01.2019, gegen 06:25 Uhr ist es an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Weidenweg/Schwedenstraße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einer Fußgängerin gekommen.

Ein Linienbus befuhr die Busspur in der Neustrelitzer Straße stadteinwärts aus Richtung Bethanienberg kommend in Richtung Friedrich-Engels-Ring. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte eine 21-jährige Frau fußläufig die Neustrelitzer Straße aus Richtung Weidenweg kommend in Richtung Schwedenstraße beim Farbzeichen „rot“. Dabei wurde die Fußgängerin von dem Bus erfasst, kam zu Fall und wurde leicht verletzt. Zeugen vor Ort haben sofort erste Hilfe geleistet. Eine weitere ärztliche Behandlung erfolgte zunächst im Rettungswagen und später im Klinikum Neubrandenburg. An dem Linienbus entstand ein leichter Sachschaden. Die ca. 25 Fahrgäste im Bus wurden nicht verletzt.

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass die 21-Jährige In-Ear-Kopfhörer trug und darüber Musik hörte. Dadurch konnte sie die Geräusche im Straßenverkehr nicht bzw. nur sehr schlecht wahrnehmen. Zusätzlich zu dem Betreten der Fahrbahn bei ROT stellt das natürlich eine große Gefahr dar. Kopfhörer sollten im Straßenverkehr – wenn überhaupt – nur auf einem Ohr getragen werden oder die Musik so leise eingestellt werden, dass die Wahrnehmungen im Straßenverkehr dadurch nicht beeinträchtigt werden.