Waldbrandgefahr in der Region

Während im Müritz-Nationalpark mit Stand 11.08.2020 die höchste Waldbrandwarnstufe 5 gilt, liegt sie im Bereich des Forstamtes Neubrandenburg noch auf Stufe 4. Äußerste Vorsicht gilt dabei natürlich trotzdem.

Im nördlichen Umfeld der Vier-Tore-Stadt wird im Moment ebenfalls die Waldbrandwarnstufe 4 angegeben. Anders sieht es im südlichen Bereich aus. Die Gegenden um Burg Stargard und Neustrelitz sind mit der Warnstufe 5 klassifiziert.

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Fahrplanänderungen Linie RE 5 zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard

In den Nächten Montag/Dienstag, 20./21. bis Freitag/Samstag, 24./25. Juli und in den Nächten Montag/Dienstag, 27./28. Juli bis Freitag/Samstag, 31. Juli/1. August jeweils in der Zeit von 23.15 bis 5.45 Uhr wird zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard (Meckl) Schienenersatzverkehr gefahren.

Einige Züge dieser Linie werden zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard (Meckl) durch Busse ersetzt. Reisende beachten dabei bitte die 20 bis 22 Min. frühere Abfahrt bzw. spätere Ankunft der Busse in Neubrandenburg.

In Burg Stargard (Meckl) haben Reisende Anschluss an die planmäßigen Züge zur Weiterfahrt nach Wünsdorf-Waldstadt bzw. Neustrelitz Hbf.

Burg Stargard erhält eine Konsolidierungszuweisung in Höhe von einer Million Euro

Nun erhält auch die Stadt Burg Stargard mit der Novellierung des Finanzausgleichsgesetzes zum 1. Januar 2020 eine Konsolidierungszuweisung aus dem Kommunalen Entschuldungsfonds. Mit der Zuweisung in Höhe von ca. 1,1 Mio. Euro kann die Stadt voraussichtlich deutlich schneller ihren Schuldenberg abtragen als bisher geplant. Die Hilfen des Landes können Kommunen beantragen, die selbst einen Überschuss zur Rückführung ihrer Altdefizite erwirtschaften.

Für jeden Euro selbst erwirtschafteten Überschuss im Finanzhaushalt gibt das Land im Folgejahr – grundsätzlich – einen Euro dazu, bis das Haushaltsdefizit abgebaut ist. Nach der neuen Regelung – § 27 Absatz 1 des Finanzausgleichsgesetzes – erhalten Kommunen mit einem Überschuss im Haushaltsvorjahr aber mindestens eine Zuweisung in Höhe von 20 Prozent des verbleibenden Defizits. Davon kann die Stadt Burg Stargard profitieren. Sie erhält als Anerkennung für die in 2019 erwirtschafteten ca. 377.000 Euro vom Land ca. 1,1 Mio., also 20 Prozent von etwa 5,5 Mio. Euro, dazu.

„Ich freue mich sehr über die Fortschritte, die die Stadt in den vergangenen Jahren bei der Haushaltskonsolidierung gemacht hat und hoffe, dass diese Entwicklung trotz der Auswirkungen der diesjährigen Coronavirus-Pandemie weiter so erfolgreich fortgeführt werden kann“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Sofern die Stadt Burg Stargard weiter jahresbezogen Überschüsse erwirtschaftet, kann sie in wenigen Jahren schuldenfrei sein“ so Caffier.

Radweg Lindenhof – Burg Stargard

Der Bau des Radwegs zwischen Burg Stargard und Neubrandenburg entlang der Kreisstraße MSE 85 geht weiter. Der Baubeginn ist für den 1. Juli 2020 geplant. Ende November 2020 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Während der Bautätigkeit wird die Kreisstraße MSE 85 innerhalb der Ortslage Burg Stargard halbseitig gesperrt.

Dieser 2. Bauabschnitt von Lindenhof bis zur Kreuzung Fichtenweg/Johanna-Beckmann-Straße in Burg Stargard hat eine Gesamtlänge von rund 2.630 Metern. Der Radweg wird rechtsseitig der Kreisstraße MSE 85 angeordnet und verläuft bis zum Ortseingang Burg Stargard auf der angrenzenden Acker-/Grünlandfläche. Ab dem Bereich der Marner Straße bis zum Bauende wird der Radweg direkt an die Kreisstraße MSE 85 herangeführt.

Im Zuge der Baumaßnahmen werden die Straßengräben für eine fachgerechte Entwässerung beräumt und neu profiliert. In Lindenhof wird an der Kreisstraße auf rund 165 Meter Länge ein neuer Entwässerungsgraben angelegt.

Die Kreisstraße MSE 85 zwischen Burg Stargard und Neubrandenburg hat eine Gesamtlänge von etwa 4,4 Kilometern. Im Jahr 2018 war der Radweg vom Ortsausgang Neubrandenburg bis zum Ortseingang Lindenhof im 1. Bauabschnitt gebaut worden.

Zeugenaufruf nach Diebstahl einer Harley Davidson

Harley Davidson (privat)

Am Montag, 25.05.2020, in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr wurde in Burg Stargard eine Harley Davidson im Wert von ca. 22.000 Euro entwendet. Die entwendete Harley stand unter dem vor dem Wohnhaus befindlichen Carport in der Straße Am Teufelsbruch in Burg Stargard.

Die Harley Davidson vom Typ GFYKGO, SPORT GLIDE ist zwei Jahre alt und auffällig, da es nicht sehr viele im Landkreis MSE gibt. Sie ist schwarz und hat im hinteren Bereich der Außenspiegel sogenannte „Mikroblinker“.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland haben eine Diebstahlsanzeige aufgenommen und die Sachfahndung eingeleitet. Bisher konnten keine Erkenntnisse zum derzeitigen Verbleib der entwendeten Harley Davidson gewonnen werden.

Die Polizei bittet um Hilfe aus der Bevölkerung. Wer hat am Montag in dem relativ neu bebauten Wohngebiet (in der Nähe des Quastenberges) auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen oder gar die beschrieben Harley Davidson gesehen? Wer Angaben zu möglichen Tatverdächtigen, dem Diebstahl oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Betrugsdelikt durch unseriöse Handwerker in Burg Stargard

In einer Gaststätte in Burg Stargard kam es am 14.05.2020 zu einem Wasserrohrbruch. Daraufhin wurde durch Mitarbeiter der Gaststätte über eine 0800-Servicenummer telefonisch der Kontakt zu einer vermeintlichen Servicefirma aus Bergisch-Gladbach aufgenommen.

Am gleichen Tag erschienen zwei männliche Personen in der Gaststätte zur Inaugenscheinnahme des Schadens. Sie teilten der Hinweisgeberin danach mit, dass sie aufgrund der Größe des Schadens am Folgetag mit weiteren Mitarbeitern und weiterem Werkzeug zur Schadensbehebung erneut erscheinen würden. Sie müssten den zu erwartenden Rechnungsbetrag von ca. 2.000,00 EUR aber sofort bezahlen.

Durch die vorgeblichen Firmenmitarbeiter wurde sofort eine Rechnung erstellt, die auch durch eine Mitarbeiterin mittels Zahlungskarte sofort vor Ort bezahlt wurde. Ein mobiles Lesegerät wurde hierfür von den Firmenmitarbeitern mitgeführt.

Zu der angekündigten Reparatur am Folgetag kam es nicht. Über die angegebene Telefonnummer der vorgeblichen Firma war keine Kontaktaufnahme mehr möglich. Die beiden Servicemitarbeiter schienen osteuropäischer Herkunft und sprachen Deutsch mit starkem Akzent. Sie fuhren einen schwarzen bzw. dunklen Pkw bzw. Kombi mit Essener Kennzeichen ohne Firmenaufdruck.

Es entstand ein Schaden von 2.000,00 EUR. Hinweise zu diesem Betrugsdelikt, insbesondere zum Pkw, nimmt das Polizeirevier Friedland unter 039601 300 224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei nochmals vor unseriösen Handwerkern warnen. Insbesondere bei einem Notfall sollte darauf geachtet werden, regionale Firmen zu beauftragen, welche über eine regionale Telefonnummer verfügen und dann auch im Streitfall erreichbar sind.

Politisch motivierte Kriminalität im Landkreis

In der Nacht des 29.04.2020 gegen 23:00 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz den Hinweis, dass durch unbekannte Täter ein Holzkreuz auf einem Parkplatz der B 198 Höhe Carpin aufgestellt wurde. Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt.

Am Waldparkplatz in der dortigen Kurve des Chausseehauses befand sich das 1,20 Meter hohe und 60 Zentimeter breite Holzkreuz. Auf dem Querbalken des Kreuzes wurde der Schriftzug „8. Mai 1945 BEFREIUNGSLÜGE“ angebracht. Nach der Sicherstellung des Objektes durch die eingesetzten Beamten, konnten in einer anschließenden Nahbereichssuche keine weiteren Holzkreuze festgestellt werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz.

Des Weiteren wurden Beamte des Polizeireviers Friedland am 29.04.2020 darauf aufmerksam gemacht, dass sich auf einem Grundstück im Umkreis von Burg Stargard eine Strohpuppe mit einem Wehrmachtshelm und einem ausgestreckten rechten Arm befinden soll.

Vor Ort konnte die Puppe, die eine Vogelscheuche darstellte und mit Gummistiefeln, einer Regenjacke, einer Wathose und einem Wehrmachtshelm bekleidet war, aufgefunden und sichergestellt werden. Die 42-jährige deutsche Frau, die die Eigentümerin der Strohpuppe ist, gab an, dass die Puppe anders nicht gehalten hätte und der rechte ausgestreckte Arm lediglich zur Stabilität dienen würde. Zeugen, die das Grundstück einsehen konnten, gaben an, einen sogenannten Hitlergruß der Puppe deutlich wahrgenommen zu haben.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg ermittelt in diesem Fall wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.