Zeugenaufruf nach Diebstahl einer Harley Davidson

Harley Davidson (privat)

Am Montag, 25.05.2020, in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr wurde in Burg Stargard eine Harley Davidson im Wert von ca. 22.000 Euro entwendet. Die entwendete Harley stand unter dem vor dem Wohnhaus befindlichen Carport in der Straße Am Teufelsbruch in Burg Stargard.

Die Harley Davidson vom Typ GFYKGO, SPORT GLIDE ist zwei Jahre alt und auffällig, da es nicht sehr viele im Landkreis MSE gibt. Sie ist schwarz und hat im hinteren Bereich der Außenspiegel sogenannte „Mikroblinker“.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland haben eine Diebstahlsanzeige aufgenommen und die Sachfahndung eingeleitet. Bisher konnten keine Erkenntnisse zum derzeitigen Verbleib der entwendeten Harley Davidson gewonnen werden.

Die Polizei bittet um Hilfe aus der Bevölkerung. Wer hat am Montag in dem relativ neu bebauten Wohngebiet (in der Nähe des Quastenberges) auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen oder gar die beschrieben Harley Davidson gesehen? Wer Angaben zu möglichen Tatverdächtigen, dem Diebstahl oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Betrugsdelikt durch unseriöse Handwerker in Burg Stargard

In einer Gaststätte in Burg Stargard kam es am 14.05.2020 zu einem Wasserrohrbruch. Daraufhin wurde durch Mitarbeiter der Gaststätte über eine 0800-Servicenummer telefonisch der Kontakt zu einer vermeintlichen Servicefirma aus Bergisch-Gladbach aufgenommen.

Am gleichen Tag erschienen zwei männliche Personen in der Gaststätte zur Inaugenscheinnahme des Schadens. Sie teilten der Hinweisgeberin danach mit, dass sie aufgrund der Größe des Schadens am Folgetag mit weiteren Mitarbeitern und weiterem Werkzeug zur Schadensbehebung erneut erscheinen würden. Sie müssten den zu erwartenden Rechnungsbetrag von ca. 2.000,00 EUR aber sofort bezahlen.

Durch die vorgeblichen Firmenmitarbeiter wurde sofort eine Rechnung erstellt, die auch durch eine Mitarbeiterin mittels Zahlungskarte sofort vor Ort bezahlt wurde. Ein mobiles Lesegerät wurde hierfür von den Firmenmitarbeitern mitgeführt.

Zu der angekündigten Reparatur am Folgetag kam es nicht. Über die angegebene Telefonnummer der vorgeblichen Firma war keine Kontaktaufnahme mehr möglich. Die beiden Servicemitarbeiter schienen osteuropäischer Herkunft und sprachen Deutsch mit starkem Akzent. Sie fuhren einen schwarzen bzw. dunklen Pkw bzw. Kombi mit Essener Kennzeichen ohne Firmenaufdruck.

Es entstand ein Schaden von 2.000,00 EUR. Hinweise zu diesem Betrugsdelikt, insbesondere zum Pkw, nimmt das Polizeirevier Friedland unter 039601 300 224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei nochmals vor unseriösen Handwerkern warnen. Insbesondere bei einem Notfall sollte darauf geachtet werden, regionale Firmen zu beauftragen, welche über eine regionale Telefonnummer verfügen und dann auch im Streitfall erreichbar sind.

Politisch motivierte Kriminalität im Landkreis

In der Nacht des 29.04.2020 gegen 23:00 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz den Hinweis, dass durch unbekannte Täter ein Holzkreuz auf einem Parkplatz der B 198 Höhe Carpin aufgestellt wurde. Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt.

Am Waldparkplatz in der dortigen Kurve des Chausseehauses befand sich das 1,20 Meter hohe und 60 Zentimeter breite Holzkreuz. Auf dem Querbalken des Kreuzes wurde der Schriftzug „8. Mai 1945 BEFREIUNGSLÜGE“ angebracht. Nach der Sicherstellung des Objektes durch die eingesetzten Beamten, konnten in einer anschließenden Nahbereichssuche keine weiteren Holzkreuze festgestellt werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz.

Des Weiteren wurden Beamte des Polizeireviers Friedland am 29.04.2020 darauf aufmerksam gemacht, dass sich auf einem Grundstück im Umkreis von Burg Stargard eine Strohpuppe mit einem Wehrmachtshelm und einem ausgestreckten rechten Arm befinden soll.

Vor Ort konnte die Puppe, die eine Vogelscheuche darstellte und mit Gummistiefeln, einer Regenjacke, einer Wathose und einem Wehrmachtshelm bekleidet war, aufgefunden und sichergestellt werden. Die 42-jährige deutsche Frau, die die Eigentümerin der Strohpuppe ist, gab an, dass die Puppe anders nicht gehalten hätte und der rechte ausgestreckte Arm lediglich zur Stabilität dienen würde. Zeugen, die das Grundstück einsehen konnten, gaben an, einen sogenannten Hitlergruß der Puppe deutlich wahrgenommen zu haben.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg ermittelt in diesem Fall wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Zeugenaufruf nach Diebstahl auf einer Baustelle

Am vergangenen Wochenende ist es zu einem Diebstahl auf dem Gelände einer Baustelle in Burg Stargard gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 24.04.2020, 10:00 Uhr bis zum 27.04.2020, 07:00 Uhr widerrechtlich auf das Baustellengelände im Kreuzungsbereich Burg Stargard / Quastenberg / Kreuzbruchhof begeben und einen dort abgestellten Kleinbagger der Marke Kubota angegriffen.

Die Täter haben diverse Fahrzeugteile, wie z.B. Hydraulikzylinder, Hydraulikschläuche und die Baggerschaufel entwendet. Zudem haben die Täter aus dem Tank einer Horizontalspühlbohranlage, die einige Hundert Meter entfernt in Richtung Kreuzbruchhof stand, etwa 180 Liter Diesel entwendet. Der entstandene Schaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland waren zur Spurensicherung vor Ort und haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die am vergangenen Wochenende auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Bereich der genannten Kreuzung wahrgenommen haben oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, richten dies bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Warnung vor Betrugsmasche – lukrative Jobangebote "Homeoffice" im Internet

Gerade zu Zeiten von Corona erscheinen lukrative Jobangebote im Internet für Tätigkeiten im Homeoffice für viele sehr attraktiv. Wer möchte nicht für 10 Stunden in der Woche über 2.000 EUR verdienen?

Betrüger veröffentlichen derzeit vermehrt als angebliche Firmen-Inserate für Jobangebote im Internet. Die Inserate wirken zunächst seriös. Allerdings werden von den Bewerbern kaum Voraussetzungen oder Vorkenntnisse erwartet. Es wird suggeriert, dass unabhängig von Schulbildung oder bisherigem beruflichen Werdegang ausschließlich Wert auf das Engagement der Bewerber gelegt wird. Das Motto lautet: „Bei uns bekommt jeder eine zweite Chance.“ Angeboten wird eine Tätigkeit, die bequem von Zuhause aus bewältigt werden kann. Hierzu muss man nur wenige Stunden im Monat arbeiten und soll dafür ungewöhnlich viel Gehalt erhalten. Das klingt doch interessant, oder? Dass die Betrüger es jedoch ausschließlich auf das Abfischen Ihrer Daten abgesehen haben, um damit Betrugshandlungen zu begehen, wird im Inserat verschwiegen. Denn wenn die Täter das Interesse der ahnungslosen Bewerber erlangt haben, soll der Bewerber sämtliche Personalien, Bankdaten und zum Teil auch seine Sozialversicherungsnummer für den angeblichen Arbeitsvertrag übersenden. Ausdrücklich werden auch ein Foto des Personalausweises sowie ein Selfie des Bewerbers mit seinem Ausweis in der Hand verlangt, angeblich um sich zu verifizieren.

Mit diesen Datensätzen können Betrüger im Darknet viel Geld verdienen, direkt online Bankkonten auf Ihren Namen eröffnen, diverse Online-Bestellungen auf Ihren Namen tätigen, Accounts auf Ihren Namen auf sämtlichen Webseiten erstellen, Verkäufe in Ihrem Namen tätigen oder tun und lassen etc.

Ein Beispiel ist, dass dieses Jobangebot beinhaltet, dass Sie das neu eingerichtete Onlinebanking einer innovativen Internetbank testen sollen, indem Sie ein neues Bankkonto erstellen und anschließend das Programm bewerten sollen. Ihnen wird vorher gesagt, dass diese „Test-Konten“ natürlich am Ende des Testverfahrens gelöscht werden. Letztlich ist nun allerdings der Grundstein für Geldwäsche gelegt! Die Täter können ihr illegal erlangtes Geld Dank dem von Ihnen eröffneten Konto rein waschen. Am Ende der polizeilichen Ermittlungen stehen Sie als Kontoinhaber und somit Beschuldigter im Strafverfahren, da Ihnen eine Tätigkeit als Finanzagent unterstellt wird!

Hier noch ein weiteres Beispiel: Das gut bezahlte Jobangebot, das Ihr Interesse geweckt hat, beinhaltet, dass Sie Pakete empfangen, in einem PC-System registrieren und anschließend ungeöffnet weiterversenden sollen. Klingt ganz einfach, wenn man dafür auch noch 2.000 EUR im Monat erhält?! Was nicht erwähnt wird: Die Täter rekrutieren Sie als „Paketagent“. Die Betrüger bestellen teure Waren online auf Ihren Namen und lassen die Ware an Sie verschicken. Sie quittieren dem Postboten, dass Sie das Paket entgegen genommen haben und leiten es ungeöffnet weiter ins Ausland, so wie es Ihnen die Firma vorgab. Jedoch bezahlt niemand die teure Ware. Demnach erhalten Sie eines Tages Mahnungen und im Zweifel auch Inkassoschreiben und Schufa-Einträge, wissen jedoch gar nicht wofür. Alle Indizien richten sich jedoch gegen Sie als Betrüger.

Eine 31-jährige Deutsche aus Burg Stargard ist bereits Opfer dieser Betrugsmasche geworden. Sie ist auf ein Jobangebot im Internet eingegangen und hat dafür ihre vollständigen persönlichen Daten an den vermeintlichen neuen Arbeitgeber gesendet. Mit den Daten wurde dann ein Konto eröffnet. Die 31-Jährige hat davon erfahren, als sie von dem Geldinstitut eine Aufforderung bekommen hat, ausstehende Geldbeträge zu überweisen. Dann wurde ihr bewusst, dass sie Opfer einer Betrugsstraftat geworden ist und erstattete Strafanzeige bei der Polizei.
Prüfen Sie also bei jedem Jobangebot genau, was wirklich dahinter steckt. Lassen Sie sich nicht von Geld blenden, denn in keinem Fall wird Ihnen letztlich von den Tätern Geld für Ihre Tätigkeiten ausgezahlt.

Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person in Burg Stargard

Am Sonnabend, 11.04.2020, gegen 10:47 Uhr, ereignete sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Carl-Stolte-Straße in Burg Stargard ein
schwerer Verkehrsunfall.

Der 55-jähriger deutsche Fahrzeugführer eines PKW Ford befuhr den Parkplatz und beabsichtigte auf diesem in Richtung der Parkflächen abzubiegen. Dabei kollidierte der Ford mit einer Fußgängerin, die sich gerade bückte, um eine Flasche aufzuheben. Die 40-jährige Deutsche geriet dabei unter den Ford und wurde unter diesem eingeklemmt.

Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Burg Stargard wurde die 40-jährige Frau befreit. Sie erlitt bei dem Unfall schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Der 55-jährige Ford-Fahrer blieb unverletzt und an seinem PKW entstand kein sichtbarer Sachschaden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Fahrplanänderungen Linie RE 5 Rostock/Stralsund – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda

An mehreren Terminen von Donnerstag, 5. März, 15:45 Uhr bis Freitag, 6. März, 0:30 Uhr und von Samstag, 14. März, 15:45 Uhr bis Sonntag, 15. März, 1:45 Uhr kommt es zu Zugausfällen zwischen Demmin/Neubrandenburg und Burg Stargard. Ein Schienenersatzverkehr wird angeboten.

Zahlreiche Züge fallen zwischen Demmin und Burg Stargard (Meckl) aus und werden durch Busse ersetzt. Da in Burg Stargard (Meckl) kein Anschluss an den planmäßigen Zug zur Weiterfahrt besteht, fahren die Busse über den Ausfallabschnitt hinaus weiter bis Neustrelitz Hbf. Ihre Reisezeit verlängert sich um bis zu 60 Min. Nutzen Sie bitte ggf. eine frühere Verbindung, um Ihr Ziel planmäßig zu erreichen.

Mehrere Züge, die planmäßige in Neubrandenburg beginnen/enden, fallen zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard (Meckl) aus und werden durch Busse ersetzt. Beachten Sie dabei die 17 Min. frühere Abfahrt/spätere Ankunft der Busse in Neubrandenburg.

Bitte beachten Sie, dass die Busse in Richtung Demmin nicht in Gnevkow halten. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Gnevkow und Sternfeld. Die Busse verkehren mit vom Zugverkehr abweichenden früheren/späteren Fahrzeiten. In Sternfeld haben Sie Anschluss an die Ersatzbusse von/nach Demmin.

Bitte beachten Sie, dass die Haltestellen des Schienenersatzverkehrs nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen liegen. In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich, wobei Fahrräder Nachrang haben.