Neubrandenburger Kochschule

Ein „Kochbuch der Neubrandenburger Kochschule“ ist im Buchhandel und im Museum (nach coronabedingter Schließung) ausgelegt.

Das Heft 52 in der Schriftenreihe des Regionalmuseums entstand auf Grundlage handschriftlicher Aufzeichnungen von Alma Kurth aus Bartow bei Altentreptow, die um 1910 die Vier-Tore-Städter Kochschule am Schützenwall besuchte. Ihre in Kurrentschrift festgehaltenen Notizen wurden von Museumsvereinsmitgliedern übertragen und sind in einer Auswahl von fast 50 Rezepten Anregung zum Nachkochen für traditionelle Speisen, Kuchen und Marmeladen.

Das Heft ist aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Wiedergründung des Museumsvereins entstanden und wurde mit Unterstützung der „Gertrud und Franz Schubert Stiftung“ finanziert. Es ist für 10 Euro erhältlich. Die Illustrationen, Fotomotive von historischen Küchengerätschaften aus dem Bestand des Regionalmuseums, lieferte der Fotograf Thomas Kunsch.

Die Wiedergründung des Neubrandenburger Museumsvereins wird in der nächsten Sonderausstellung des Museums im Franziskanerkloster thematisiert.

Fürs Fenster: „Mit Abstand mein Lieblingsbuch“

Nach der Regenbogen-Mal-Aktion im vergangenen Frühling, ruft die Regionalbibliothek jetzt zu einer neuen Aktion auf: Die Mitarbeiterinnen wollen die Fenster des Hauses wieder mit Bildern schmücken. „Mit Abstand mein Lieblingsbuch“ lautet das Motto.

Wer mitmachen möchte, kann sich seine Lieblingslektüre einfach vor das Gesicht halten oder in einer anderen Form präsentieren, das Foto mit Vornamen und Alter versehen und an die E-Mail-Adresse stephanie.pallentin@neubrandenburg.de schicken.

Die Einsendungen werden bis zum 16. Januar 2021 in den Schaufenstern der Bibliothek präsentiert.

Lesekreis in der Bibliothek

Regionalbibliothek und Förderverein laden am 22. September 2020 um 17 Uhr wieder zum Lesekreis ein.

In dieser Runde plaudern die Protagonisten über Neuerscheinungen aus Belletristik und Sachliteratur, geben Anregungen zu Bestsellern und Zeitschriften oder greifen saisonale bzw. fachspezifische Wunschthemen auf.

Interessierte sind bei freiem Eintritt willkommen.

Mit Kraft und Kran: eine Telefonzelle für die Bibliothek

Mit Kraft und Kran: eine Telefonzelle für die Bibliothek Neubrandenburgs Regionalbibliothek hat jetzt eine Telefonzelle – eine britische Version in kräftigem Rot. Kein leichtes Unterfangen, aber mit Hilfe von neu.sw hat es geklappt.

Vergangene Woche hatte sich die Chefin der Bibliothek Neubrandenburg, Angelika Zillmer, hilfesuchend und etwas verzweifelt an neu.sw gewandt. Sie durfte die alte Telefonzelle aus dem Hotel am Ring übernehmen, wusste aber nicht wie. Etwa 750 Kilogramm wiegt das gusseiserne Stück. Das ist selbst für starke Männer zu viel und auf die Schnelle war kein Kran zu aufzutreiben. Angelika Zillmers Hoffnung: „Die Stadtwerke haben uns schon oft geholfen, vielleicht auch diesmal?“

Freitagmorgen dann wagte sich ein Monteursteam aus dem Bereich Stromverteilung an die schwere Aufgabe. Die Kollegen waren selbst skeptisch, ob sie den Transport stemmen können. Mit Kraft und Kran haben sie es dann aber geschafft. Nach zwei Stunden stand die Zelle wieder aufrecht. Zunächst bleibt sie nun erstmal am Seitenangang der Bibliothek.

Angelika Zillmer hatte vor Aufregung die halbe Nacht kein Auge zugemacht: „Hoffentlich geht alles gut.“ Sie war am Ende sehr gerührt über die Hilfsbereitschaft: „Das ist wirklich nicht selbstverständlich! Ich bin sehr glücklich“, sagte sie dankbar. Nach 47 Jahren verabschiedet sich die Leiterin der Bücherei am Jahresende in den Ruhestand und hat sich und ihrer Bibliothek mit Hilfe von neu.sw nun noch ein besonderes Abschiedsgeschenk gemacht.

Künftig soll die Telefonzelle in der Bücherei stehen – als Bücherbox für gespendete Bücher und als Symbol für Informationskompetenz, sagt Angelika Zillmer. Dafür muss angesichts des enormen Gewichts zuvor aber noch die Statik des geplanten Aufstellortes geprüft werden.

Bücherbasar – ein neuer Versuch

Da am vergangenen Samstag der Bücherbasar des Fördervereins der Regionalbibliothek wegen des regnerischen Wetters ausfallen musste, laden die Akteure die Lesehungrigen erneut ein.

Am Samstag (12. September) in der Zeit von 10 bis 13 Uhr werden vor der Bibliothek wieder Bücher gegen Spenden angeboten. Die Erlöse setzt der Verein für Projekte der Leseförderung ein.

Veranstaltung „Herbst 89 – Zeitzeugen berichten“ am 03. September

Die Friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung sind Ereignisse von welthistorischer Bedeutung. In den drei Nordbezirken der DDR waren es die Menschen in Waren (Müritz), die sich das erste Mal am 16. Oktober 1989 auf die Straße trauten, um ihren Forderungen nach demokratischen Strukturen und einem Ende des wirtschaftlichen Verfalls der DDR Ausdruck zu verleihen.

Dieses Ereignis gilt heute als erster Protestmarsch der Friedlichen Revolution auf dem Gebiet, das wenig später zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern werden sollte. Das Buch „Herbst 89 in Waren (Müritz) – Zeitzeugen berichten über die Friedliche Revolution“ fasst die Erinnerungen von Aktiven zusammen, die den Mut fanden die Ereignisse von damals mitzugestalten.

Zur Präsentation des Buches und zur Erinnerung an die Zeit der Wende in Waren (Müritz) möchte die Europaische Akademie M-V e.V. alle Interessierten herzlich am 03. September 2020 ab 18:30 Uhr in die Georgenkirche Waren einladen. Anlässlich des in Kürze stattfindenden 30. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands möchte man zusammen mit den Gästen und den Autorinnen und Autoren des Buches ins Gespräch kommen.

Aufgrund der geltenden Abstandregelungen verfügt die Georgenkirche nicht über die gewohnte Anzahl von Plätzen. Eine Anmeldung unter e.wilk@ea-mv.com oder per Telefon: 03991 1537 11 wird angeraten.

2. Bücherbox für die Vier-Tore-Stadt

Vor der Musikschule Kon.centus in der Ziegelbergstraße wurde im Auftrag der Bürgerstiftung Bürgerstiftung und mit Hilfe von Sponsoren eine zweite Bücherbox aufgestellt.

Die bietet ausreichend Lesematerial für alle die Interesse haben. Gleichzeitig kann mit ausgelesener Literatur das Regal der Bücherbox aufgefüllt werden – alles ohne Anmeldung und Registrierung.

Die erste Bücherbox hat die Bürgerstiftung bereits in der Innenstadt vorm Ärztehaus eingeweiht. Zwei weitere Boxen sollen in absehbarer Zeit folgen.