Verdacht der schweren Brandstiftung

In der Silvesternacht kam es in der Erich-Zastrow-Straße 17 in Neubrandenburg gegen 19:30 Uhr zu einem gemeinsamen Einsatz des Polizeihauptreviers, der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt der Stadt Neubrandenburg. Zuvor war über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Gebäudes gemeldet worden.

Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten die gemeldete Rauchentwicklung in einer derartigen Intensität bestätigen, die eine Evakuierung der Anwohner erforderlich machte. Bei der Brandbekämpfung konnte im Keller abgestelltes Mobiliar als Ursprung des Brandes ausgemacht werden. Das Feuer wurde durch die insgesamt 21 eingesetzten Kameraden der Feuerwehren gelöscht.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 40.000 EUR. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten jedoch im Anschluss an die Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der schweren Brandstiftung wurden aufgenommen. Hierbei kam unterstützend auch der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zum Einsatz.

Unbekannte Täter legen zweimal Feuer im Lindetal-Center in der Oststadt

Am Donnerstagnachmittag, 10.12.2020, gegen 15:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zu einem Feuer im Lindetal-Center in der Neubrandenburger Oststadt gerufen. Durch unbekannte Täter war in einem Behinderten-WC ein Papierstapel entzündet worden. Durch die eingesetzten Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500,-EUR.

Polizei und Feuerwehr hatten den Einsatzort gerade verlassen, als sie erneut zu einem Feuer ins Lindetal-Center gerufen wurden. Dieses Mal hatten unbekannte Täter einen Papierspender im Damen-WC in Brand gesetzt. Auch dieses Mal gelang es den Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf das Gebäude des Einkaufcenters zu verhindern.

Auf Grund der sehr starken Rußentwicklung bei diesem Feuer war der Sachschaden in diesem Fall deutlicher Höher dieser beläuft sich auf ca. 10.000 EUR. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich telefonisch im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Brand einer Strohmiete in Groß Teetzleben

Am Mittwochabend, 04.11.2020, meldete ein Zeuge gegen 18:25 Uhr der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte einen Strohmietenbrand zwischen den Ortschaften Klein Teetzleben und Rottenhof.

Die sofort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin stellten eine circa 50 x 15 m große Strohmiete fest, die bereits in voller Ausdehnung brannte. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wildberg, Pinnow, Groß Teetzleben, Altentreptow, Neubrandenburg, die Führungsgruppe des Amtes Treptow sowie die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg waren mit insgesamt 73 Kameraden im Einsatz und konnten die etwa 250 Strohballen nur noch kontrolliert abbrennen lassen und ein Übergreifen der Flammen auf angrenzendes Agrarland verhindern.

Der Sachschaden wird auf circa 5000 Euro beziffert. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg war im Einsatz und nach umfangreichen Ermittlungen und Spurensicherungen wurde Strafanzeige auf Grund vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen.

Drei Brände letzte Nacht in Neubrandenburg

Am Sonntag, 13.09.2020, kam es in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu drei Bränden, die durch unbekannte Täter gelegt wurden.

Gegen 20:30 Uhr brannte in der Sponholzer Straße ein Sperrmüllhaufen, der sich in der Nähe eines bewohnten Mehrfamilienhauses befand. Durch die Gegebenheiten wäre eine Ausbreitung des Feuers auf das Haus durchaus möglich gewesen.

Gegen 23:50 Uhr kam es auf dem Datzeberg zu zwei Bränden. Hier hatten unbekannte Täter in der Max-Adrion-Straße zunächst einen Müllcontainer aus Kunststoff und anschließend einen Papiercontainer aus Metall angezündet. Der Müllcontainer befand sich an einem Verbrauchermarkt, bei dem durch den Brand die Außenfassade beschädigt wurde. Der Papiercontainer befand sich ca. 200 Meter entfernt und stand einzeln, so dass lediglich dieser selbst beschädigt wurde.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 3500 Euro, Personen wurden nicht verletzt. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei im Umfeld der Brände blieben erfolglos. Es wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und versuchter schwerer Brandstiftung erstattet. Der Kriminaldauerdienst des KK Neubrandenburg befand sich vor Ort im Einsatz und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Alle Brände wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Straftaten gebeten.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise im Zusammenhang mit diesen Straftaten geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 oder jede andere Dienststelle der Polizei entgegen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Hinweise im Internet unter www.polizei.mvnet.de mitzuteilen.

Brand einer Scheune in Dishley

Am Pfingstmontag, 01.06.2020, gegen 19:20 Uhr kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in Dishley. Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich ein 5-jähriges Mädchen allein in die Scheune der Eltern und setzte das darin befindliche Stroh in Brand. Das Feuer dehnte sich schnell innerhalb der Scheune aus, sodass diese rasch in voller Ausdehnung brannte.

Das Mädchen konnte sich glücklicherweise unverletzt retten und die Eltern benachrichtigen. Die Scheune, die ca. 50 m mal 15 m groß ist, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Für zwei in der Scheune befindlichen Hausschweine kam jede Hilfe zu spät. Auch ein PKW Renault und diverse Gerätschaften, die in der Scheune abgestellt waren, wurden durch das Feuer zerstört.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 50.000 Euro. Zum Einsatz kamen insgesamt 120 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren
Friedland, Sadelkow, Werder, Beseritz, Kölln, Eichhorst, Brunn, Salow sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Während der Löschmaßnahmen musste die Landesstraße 273 für ca. drei Stunden voll gesperrt werden.

Brandursache zum Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung

Wie bereits berichtet, ist es am gestrigen Sonntag, 19.01.2020, gegen 21:40 Uhr zum Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Blumenstraße in Malchin gekommen. Alle Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden, so dass niemand verletzt wurde.

Den Kameraden der Feuerwehr ist es zudem gelungen, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen, so dass eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren im Einsatz.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg kam am Montag ein Brandursachenermittler zum Einsatz, da die Brandursache nicht eindeutig geklärt war. Der Brandursachenermittler hat zusammen mit den Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin den Brandort am heutigen Vormittag untersucht.

Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Weitere Einzelheiten dazu kann die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekannt geben.

Blitzer durch Brandstiftung beschädigt

Am Donnerstag, 18.07.2019, gegen 21:15 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt,dass ein Blitzer-Anhänger in der Demminer Straße in Brand gesetzt wurde. Der Blitzer-Anhänger stand in der Demminer Straße, Höhe des OBI-Baumarktes stadtauswärts Richtung Altentreptow. Noch bevor die Feuerwehr eintraf unternahmen Bewohner die ersten Löschmaßnahmen. Die eingesetzten Kameraden löschten den Brand vollständig. Personen
wurden nicht verletzt.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen hat ein bisher Unbekannter Täter versucht mittels Brandbeschleuniger den Blitzer in Brand zu setzen. Durch den Brand entstand geringer Schaden am Gehäuse der Blitzereinrichtung. Die Anlage ist weiterhin einsatzbereit. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes war vor Ort und prüfte die Funktionstüchtigkeit. Zur Spurensuche und -sicherung war der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg im Einsatz. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchter schwerer Brandstiftung.

Bisher gibt es keine weiteren Hinweise zu einem möglichen Tatverdächtigen. Zeugen,die verdächtige Personen in Tatortnähe bemerkt haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 zu melden.