Brände in der Ihlenfelder Vorstadt

Am frühen Montagmorgen ereigneten sich in der Ihlenfelder Vorstadt mehrere Brände, bei denen Feuerwehr und Polizei im Einsatz waren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Gegen 04:30 Uhr am 08.03.2021 wurde die Polizei Neubrandenburg durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte über zwei brennende Mülltonnen in der Rühlower Straße verständigt. Im Rahmen des umgehend ausgelösten Polizeieinsatzes stellten die Beamten darüber hinaus 6 weitere Mülltonnen im näheren Umfeld fest, die durch bislang unbekannte Täter entzündet und dadurch beschädigt wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf 2000 EUR geschätzt. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten die in Brand gesetzten Tonnen in der Rühlower und Cölpiner Straße rechtzeitig löschen. Eine Nahbereichsfahndung nach verantwortlichen Tätern blieb erfolglos.

Gegen 05:35 Uhr meldet die Rettungsleitstelle sodann einen weiteren Brand auf einem Privatgrundstück in der Ihlenfelder Straße. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg stellte sich heraus, dass durch bislang unbekannte Täter zwei Raummeter gelagertes Holz in Brand gesetzt wurden. Das Feuer griff in der weiteren Folge auf eine angrenzende mobile Toilette und einen Wohnanhänger über. Die Dixi-Toilette ist durch das Feuer im unbrauchbaren Zustand, der Wohnanhänger wurde an der Außenseite beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 2000 EUR.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg ermittelt wegen der Brände und prüft im Zuge der Ermittlungen mögliche Zusammenhänge zu den in Brand gesetzten Mülltonnen in der vergangenen Woche. Es werden weiterhin Zeugen gesucht. Wer heute früh auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen an den Tatorten wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise zu den Bränden geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Brand eines leerstehenden Gebäudes

Am Sonnabendnachmittag, 23.01.2021, kam es zu einem gemeinsamen Einsatz des Polizeihauptrevieres Neubrandenburgs und der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Um 16:27 Uhr wurde bekannt, dass ein leerstehendes Gebäude am Gerichtsberg in Flammen stand. Der Brand konnte durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg erfolgreich gelöscht werden. Eine Gefahr für Personen bestand zu keiner Zeit.

Aufgrund des ruinösen Charakters des Objektes und dem Fehlen eines Stromanschlusses kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Insofern besteht der Verdacht einer Brandstiftung, sodass eine entsprechende Strafanzeige aufgenommen wurde. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 4000,00 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen kann, wendet sich bitte an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 0, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

Verdacht der schweren Brandstiftung

In der Silvesternacht kam es in der Erich-Zastrow-Straße 17 in Neubrandenburg gegen 19:30 Uhr zu einem gemeinsamen Einsatz des Polizeihauptreviers, der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt der Stadt Neubrandenburg. Zuvor war über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Gebäudes gemeldet worden.

Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten die gemeldete Rauchentwicklung in einer derartigen Intensität bestätigen, die eine Evakuierung der Anwohner erforderlich machte. Bei der Brandbekämpfung konnte im Keller abgestelltes Mobiliar als Ursprung des Brandes ausgemacht werden. Das Feuer wurde durch die insgesamt 21 eingesetzten Kameraden der Feuerwehren gelöscht.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 40.000 EUR. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten jedoch im Anschluss an die Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der schweren Brandstiftung wurden aufgenommen. Hierbei kam unterstützend auch der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zum Einsatz.

Unbekannte Täter legen zweimal Feuer im Lindetal-Center in der Oststadt

Am Donnerstagnachmittag, 10.12.2020, gegen 15:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zu einem Feuer im Lindetal-Center in der Neubrandenburger Oststadt gerufen. Durch unbekannte Täter war in einem Behinderten-WC ein Papierstapel entzündet worden. Durch die eingesetzten Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500,-EUR.

Polizei und Feuerwehr hatten den Einsatzort gerade verlassen, als sie erneut zu einem Feuer ins Lindetal-Center gerufen wurden. Dieses Mal hatten unbekannte Täter einen Papierspender im Damen-WC in Brand gesetzt. Auch dieses Mal gelang es den Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf das Gebäude des Einkaufcenters zu verhindern.

Auf Grund der sehr starken Rußentwicklung bei diesem Feuer war der Sachschaden in diesem Fall deutlicher Höher dieser beläuft sich auf ca. 10.000 EUR. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich telefonisch im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Brand einer Strohmiete in Groß Teetzleben

Am Mittwochabend, 04.11.2020, meldete ein Zeuge gegen 18:25 Uhr der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte einen Strohmietenbrand zwischen den Ortschaften Klein Teetzleben und Rottenhof.

Die sofort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin stellten eine circa 50 x 15 m große Strohmiete fest, die bereits in voller Ausdehnung brannte. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wildberg, Pinnow, Groß Teetzleben, Altentreptow, Neubrandenburg, die Führungsgruppe des Amtes Treptow sowie die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg waren mit insgesamt 73 Kameraden im Einsatz und konnten die etwa 250 Strohballen nur noch kontrolliert abbrennen lassen und ein Übergreifen der Flammen auf angrenzendes Agrarland verhindern.

Der Sachschaden wird auf circa 5000 Euro beziffert. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg war im Einsatz und nach umfangreichen Ermittlungen und Spurensicherungen wurde Strafanzeige auf Grund vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen.

Drei Brände letzte Nacht in Neubrandenburg

Am Sonntag, 13.09.2020, kam es in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu drei Bränden, die durch unbekannte Täter gelegt wurden.

Gegen 20:30 Uhr brannte in der Sponholzer Straße ein Sperrmüllhaufen, der sich in der Nähe eines bewohnten Mehrfamilienhauses befand. Durch die Gegebenheiten wäre eine Ausbreitung des Feuers auf das Haus durchaus möglich gewesen.

Gegen 23:50 Uhr kam es auf dem Datzeberg zu zwei Bränden. Hier hatten unbekannte Täter in der Max-Adrion-Straße zunächst einen Müllcontainer aus Kunststoff und anschließend einen Papiercontainer aus Metall angezündet. Der Müllcontainer befand sich an einem Verbrauchermarkt, bei dem durch den Brand die Außenfassade beschädigt wurde. Der Papiercontainer befand sich ca. 200 Meter entfernt und stand einzeln, so dass lediglich dieser selbst beschädigt wurde.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 3500 Euro, Personen wurden nicht verletzt. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei im Umfeld der Brände blieben erfolglos. Es wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und versuchter schwerer Brandstiftung erstattet. Der Kriminaldauerdienst des KK Neubrandenburg befand sich vor Ort im Einsatz und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Alle Brände wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Straftaten gebeten.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise im Zusammenhang mit diesen Straftaten geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 oder jede andere Dienststelle der Polizei entgegen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Hinweise im Internet unter www.polizei.mvnet.de mitzuteilen.

Brand einer Scheune in Dishley

Am Pfingstmontag, 01.06.2020, gegen 19:20 Uhr kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in Dishley. Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich ein 5-jähriges Mädchen allein in die Scheune der Eltern und setzte das darin befindliche Stroh in Brand. Das Feuer dehnte sich schnell innerhalb der Scheune aus, sodass diese rasch in voller Ausdehnung brannte.

Das Mädchen konnte sich glücklicherweise unverletzt retten und die Eltern benachrichtigen. Die Scheune, die ca. 50 m mal 15 m groß ist, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Für zwei in der Scheune befindlichen Hausschweine kam jede Hilfe zu spät. Auch ein PKW Renault und diverse Gerätschaften, die in der Scheune abgestellt waren, wurden durch das Feuer zerstört.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 50.000 Euro. Zum Einsatz kamen insgesamt 120 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren
Friedland, Sadelkow, Werder, Beseritz, Kölln, Eichhorst, Brunn, Salow sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Während der Löschmaßnahmen musste die Landesstraße 273 für ca. drei Stunden voll gesperrt werden.