Defekter Toaster löst Einsatz aus

In den Samstagbendstunden, 03.04.2021, kam es zu einem gemeinsamen Einsatz der Berufsfeuerwehr und des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg, nachdem gegen ca. 22:40 Uhr eine Rauchentwicklung in einer Wohnung der Turmstraße 3 gemeldet wurde.

Durch die eintreffenden Einsatzkräfte wurden zunächst insgesamt 9 Personen aus 6 Haushalten evakuiert. Als Brandquelle konnte schnell ein Toaster in der Küche einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgemacht werden. Das entstandene Feuer konnte gelöscht werden, bevor es auf wesentliches Inventar der Wohnung übergreifen konnte.

Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 2000 Euro. Die drei Bewohner der betreffenden Wohnung wurden vor Ort durch den Rettungsdienst erstversorgt, konnten aber im Anschluss aus der Behandlung entlassen werden.

Während die anderen evakuierten Parteien nach Beendigung des Einsatzes in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, mussten die Bewohner der Wohnung, in der der Brand ausbrach, diese zunächst aufgrund des Zustandes nach Brand und Rettungseinsatz verlassen. Der Kriminaldauerdienst kam zur Untersuchung des Brandortes zum Einsatz.

Im Ergebnis der ersten Untersuchungen bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um einen technischen Defekt des Toasters handelte. Insgesamt waren 15 Kameraden der Berufsfeuerwehr und 6 Kollegen des Polizeihauptrevieres im Einsatz.

Mehrere kleine Brände

Am 29.03.2021, ab 23:30 Uhr bis 30.03.2021 gegen 02:00 Uhr, gingen in der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zeitgleich mehrere Notrufe zu Bränden auf dem Datzeberg ein.

In der Atelierstraße brannte zuerst Sperrmüll und in der Folge mehrere Sperrmüllhaufen in der Erich -Zastrow- Str., Mudder-Schulten-Str., Unkel-Bräsig-Str. und Max-Adrion-Str. Dabei wurden teilweise die Umzäunungen der Sperrmülllagerplätze beschädigt. Die Brände wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.

Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an und die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Brand eines PKW auf der A 20

Am Sonntagnachmittag, 21.03.2021, gegen 14:55 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg per Notruf mit, dass er mit seinem PKW auf der A 20 steht und sein Fahrzeug brennt. Konkrete Ortsangaben waren nicht möglich, lediglich die Fahrtrichtung sowie die Angabe, dass die Anschlussstelle Altentreptow bereits passiert wurde, konnte gemacht werden. Es wurde weiterhin mitgeteilt, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befinden.

Zur Bewältigung der Lage wurden neben den Kräften der Feuerwehr auch die Beamten der Autobahnpolizei aus Altentreptow an die Gefahrenstelle entsandt. Der brennende PKW konnte dann auf dem Standstreifen der A 20 bei km 259,750 hinter der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord in Fahrtrichtung Kreuz Uckermark festgestellt werden.

Beim Eintreffen der Polizei qualmte es lediglich noch aus dem Motorraum des betroffenen PKW (Opel Astra Cabrio), der Motorbrand war durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Brunn, die mit zwei Einsatzfahrzeugen und 16 Kameraden vor Ort waren, bereits gelöscht. Der Fahrzeugverkehr auf der Bundesautobahn wurde während der Löscharbeiten in Richtung Kreuz Uckermark voll gesperrt und anschließend auf der Überholspur an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Es kam hierbei zu Verkehrsbehinderungen und geringen Stauerscheinungen.

Am PKW entstand ein Sachschaden in Höhe von ca.3000,- Euro, ein Schaden an der Bundesautobahn entstand nicht. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt angenommen. Die Bergung des Fahrzeuges wurde durch den 31-jährigen deutschen Fahrzeughalter aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald in eigener Zuständigkeit organisiert.

Brand einer Gartenlaube

Am Donnerstagabend, 25.02.2021, wurde das Polizeihauptrevier Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle der Feuerwehr informiert, dass ein Garten in voller Ausdehnung brennen soll.

In der Gartenanlage Kuhdamm stellte der eingesetzte Funkwagen gegen 21:55 Uhr fest, dass sich der Sachverhalt bestätigt hat. Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg begann sofort nach ihrem Eintreffen mit den Löscharbeiten.

Währenddessen konnten die Beamten mit dem Hinweisgeber (deutscher Staatsangehöriger) Rücksprache halten und so einen Kontakt zum Gartenbesitzer (deutscher Staatsangehöriger) herstellen. Dieser hatte am heutigen Tag seinen Kühlschrank erstmalig in Betrieb genommen. Ein technischer Defekt könnte daher als Brandursache in Betracht kommen.

Glücklicherweise befand sich keine Person im Inneren der Laube, die vollständig zerstört wurde. Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktueller Einschätzung auf ca. 10.000 Euro.

Wohnungsbrand auf dem Datzeberg

Bilder vom Brandort (Quelle: Polizei)

Am 25.01.2021 kam es gegen 20:30 Uhr in der Max-Adrion-Straße in Neubrandenburg zu einem Wohnungsbrand in einer 2-Raum-Paterrewohnung eines 5-geschossigen Mehrfamilienhauses.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 36-jährige Wohnungsinhaber im Schlafzimmer seiner Wohnung und schlief hier mit einer brennenden Zigarette in seinem Bett ein. In der weiteren Folge entzündete sich das Bett und es kam zum Brand. Der Wohnungsinhaber wachte durch den Brandgeruch sowie die starke Hitzeentwicklung auf und versuchte das Feuer zunächst mit eigenen Mitteln zu löschen. Seine in diesem Moment in der Wohnung eintreffende Lebensgefährtin unterstützte ihn dabei.

Als beide Personen bemerkten, dass sie nicht in der Lage waren das Feuer selbstständig zu löschen, verließen beide fluchtartig die Wohnung. Durch andere Bewohner des Hauses wurde zeitgleich Brandgeruch sowie eine starke Verqualmung des Treppenhauses wahrgenommen, woraufhin diese die Feuerwehr alarmierten.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr befand sich das Schlafzimmer der 2-Raum-Wohnung bereits im Vollbrand. Durch die zeitgleich vor Ort eintreffenden Polizeibeamten mussten aufgrund der starken Verqualmung des Treppenhauses 15 Bewohner des Hauses evakuiert werden. Das Feuer konnte in der weiteren Folge durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht werden.

Die Wohnung in der es zum Brand gekommen war sowie die Wohnung direkt darüber waren nach Beendigung der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Angaben über die Höhe des entstandenen Sachschadens können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Gegen den Wohnungsmieter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch das Kriminalkommissariat der PI
Neubrandenburg.

Zwei Schwerverletzte nach Brand in Ihlenfeld

Am Montagabend, 18.01.2021, gegen 19:11 Uhr teilte eine aufmerksame Zeugin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Brand einer Werkstatt in einer Garage auf einem Privatgrundstück in Ihlenfeld mit.

Nach ersten Erkenntnissen bemerkte das geschädigte Ehepaar im Innenraum der Garage einen Brand. Der 81-jährige Deutsche versuchte zunächst selbst den Brand zu löschen, während die 73-jährige deutsche Ehefrau den Notruf wählte. Nach Absetzen des Notrufes unterstützte diese ihren Mann bei der Brandbekämpfung. Beide zogen sich beim Löschversuch vermutlich eine Rauchvergiftung zu und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in das Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.

Die 15 Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten gemeinsam mit den 34 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Neuenkirchen/Ihlenfeld, Sponholz und Neverin das Feuer zügig unter Kontrolle bringen, so dass weiterer Schaden unterbunden wurde.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Brandursache zu klären. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 7.500,- EUR geschätzt.

Abriss der Brandruine am Bahnhof verzögert sich

Nachdem Anfang September 2020 ein Imbiss am Bahnhof komplett abgebrannt ist, hat sich die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg dafür eingesetzt, dass die Brandruine so schnell wie möglich abgerissen werden kann. Der Mietvertrag mit dem Kioskbetreiber sollte bereits im Oktober gekündigt werden, doch die Kündigung und der damit mögliche Abriss verzögern sich nun aus rechtlichen Gründen.

Ungeklärte Eigentumsfragen verhindern, dass ein eigenmächtiger Abriss der Brandruine seitens der Stadt Neubrandenburg erfolgen kann. Der Grundstücksmietvertrag besteht aus diesem Grund bis zum heutigen Tag fort und muss durch fristlose Kündigung und hilfsweise fristgerechte Kündigung beendet werden. Dies wird noch in diesem Monat geschehen.

Die Stadt setzt sich derzeit mit dem Anwalt der Imbissbetreiberin auseinander und schließt nicht aus, eine Beräumung auf gerichtlichem Weg durchzusetzen. Da dieser Vorgang kostenintensiv und langwierig sein wird, bemüht sich die Verwaltung um eine einvernehmliche Lösung mit der Imbissbetreiberin bzw. deren Anwalt in der Hoffnung, dass die Brandruine so schnell wie möglich verschwindet.