Zeugen gesucht – Brand von Arbeitsmaterialien auf einem Firmengelände

Am Dienstag Abend, 27.07.2021, gegen 18:50 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Brand von Arbeitsmaterialien auf einem Firmengelände in der Lindenstraße in Neubrandenburg gemeldet.

Eingesetzte Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg übernahmen noch vor Eintreffen der Polizei die Löscharbeiten am Brandort, die bereits durch einen aufmerksamen Bürger sowie Mitarbeiter eines naheliegenden Restaurants begannen. Dank des couragierten Einsatzes der Erstelfer konnte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Firmengebäude verhindert werden. Mit Abschluss der Löscharbeiten wurde festgestellt, dass eine Holzpalette und Arbeitsmaterialien, die an einer Hauswand lehnten, brannten. Folglich wurde die Gebäudefassade, ein Fenster sowie eine Tür durch die Flammen beschädigt. Der entstandene Schaden wird derzeit mit 3000 EUR beziffert.

Am Brandort kamen Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zum Einsatz, in dessen Ergebnis weitere Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet wurden.

In diesem Zusammenhang werden weitere Zeugen gesucht. Wer am gestrigen Abend in der Lindenstraße im Bereich des ehemaligen RWN-Geländes auffällige Beobachtungen gemacht hat oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Brand eines Mähdreschers in Wischershausen

Am Samstagnachmittag, 24.07.2021, gegen 13:50 Uhr wurde über die Rettungsleitstelle der Brand eines Mähdreschers in der Ortschaft Wischershausen bei Wildberg gemeldet. Vor Ort wurde bekannt, dass dem 20-jährigen Fahrer des betroffenen Mähdreschers der Marke Claas im Verlauf durchgeführter Erntearbeiten ein technischer Defekt angezeigt wurde.

Kurz darauf kam es zu einer stärkeren Rauchentwicklung im gemeldeten Bereich, der der Fahrer umgehend durch den Einsatz von Löschmitteln entgegenwirkte. Hierdurch konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. Es kamen die freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften Reinberg, Wildberg und Pinnow mit 30 Kameraden sowie vier Fahrzeugen zum Einsatz, die die Löscharbeiten vor Ort zusätzlich unterstützten.

Durch den Brand wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand nach aktuellen Erkenntnissen an dem Mähdrescher ein Sachschaden in Höhe von circa 65.000,- Euro.

Brand im Keller eines Einfamilienhauses in Altentreptow

Am Samstagmittag, 17.07.2021, gegen 13:05 Uhr meldete die Geschädigte der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte (MSE) einen Brand im Keller ihres Einfamilienhauses in Altentreptow.

Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus. Sie stellten draußen Brandgeruch fest und sahen, dass aus dem Kellerbereich der derzeit unbewohnten Haushälfte Rauch kam. Der Hauseigentümer löschte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig, wurde dabei jedoch durch die Rauchentwicklung leicht verletzt und mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Ersten Erkenntnissen nach brach der Brand im Keller an einem Sicherungskasten aus. Das Einfamilienhaus ist weiterhin bewohnbar, es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.000,- EUR. Die weiteren Ermittlungen nimmt die Kriminalpolizei auf.

Die Freiwillige Feuerwehr Altentreptow war mit einem Löschzug, 17 Kameraden, im Einsatz und lüftete das Haus im Anschluss an die Löschmaßnahmen zur Minderung des Brandgeruchs.

Dachstuhlbrand infolge eines Blitzeinschlags

Am Montagmittag, 14.07.2021, gegen 12:00 Uhr kam es in Pleetz zum Brand eines Einfamilienhauses.

Bei Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Friedland brannte der Dachstuhl des Hauses. Die eingesetzten Kameraden der umliegenden Feuerwehren begannen umgehend mit den Löscharbeiten am Dachstuhl und konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche des Hauses verhindern. Das Einfamilienhaus ist weiterhin bewohnbar. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich vier Personen im Haus, die dieses eigenständig und unverletzt verlassen konnten.

Nach bisherigem Kenntnisstand ist ein Blitzeinschlag ursächlich für den Brandausbruch. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 EUR.

Brand eines Wohnwagens auf Autobahnparkplatz

Am Sonnabendvormittag, 10.07.2021, gegen 10:50 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg über einen brennenden Wohnwagen (VW California) auf dem Parkplatz Brohmer Berge an der A 20, Höhe Groß Miltzow, informiert.

Der 60- jährige deutsche Fahrer bemerkte während der Fahrt den Qualm an seinem Fahrzeug. Er konnte die Autobahn noch verlassen und das Fahrzeug auf dem Parkplatz ohne weitere Gefährdung anderer Personen oder Sachen abstellen.

Fahrer und Mitfahrerin (deutsche Staatsangehörige) versuchten mit eigenen Mitteln den Brand zu löschen und persönliche Gegenstände zu sichern. Beim Eintreffen der Polizei brannte das Wohnmobil in voller Ausdehnung. Durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Golm, Holzendorf und Groß Miltzow (4 Einsatzfahrzeuge/ 15 Kameraden) erfolgten die Löscharbeiten. Durch das AVPR Altentreptow erfolgte die Absicherung des Brandortes.

Durch die Löscharbeiten der Feuerwehr kam es zu keinerlei Verkehrsbehinderungen auf der A 20. Am Wohnmobil entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Brandursache ist nach derzeitigem Stand ein technischer Defekt.

Brand eines kombinierten Wohn- und Stallgebäudes in Georgendorf

In der Nacht zu Sonnabend, 26.06.2021, gegen 03:25 Uhr, mussten Feuerwehr und Polizei zu einem Gebäudebrand nach Georgendorf ausrücken. Vor Ort eingetroffen brannte ein Teil des Hauses, der als Stall und Lagerraum genutzt wird, schon in voller Ausdehnung.

Die 61 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Pragsdorf, Sponholz, Burg Stargard, Ballin, Dewitz, Teschendorf und Neu Käbelich begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass das Stallgebäude vollständig niederbrannte und die Flammen auf den Dachstuhl und die Holzverkleidung des Giebels des Wohngebäudes übergriffen.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches schliefen die 21-jährige Tochter der Hauseigentümer und ihr 22-jähriger Freund im Wohnhaus. Sie wurden durch das Knacken des brennenden Holzes wach und konnten das Haus unverletzt verlassen. Der 47-jährige Hauseigentümer und seine 48-jährige Partnerin befinden sich derzeit außerhalb von Georgendorf im Urlaub. Im Stallgebäude befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Tiere. Dort wurde in Rundballen gepresstes Heu gelagert.

Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führt vor Ort die Ermittlungen und ist zur Spurensuche eingesetzt. Bei der Untersuchung der genauen Brandursache werden sie im Laufe des Tages durch einen Brandursachenermittler unterstützt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung.

Das Wohngebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Tochter der Eigentümer wird vorerst bei ihrem Freund wohnen. Der enstandene Sachschaden wird auf ca. 400.000 Euro geschätzt.

Zwei Brände in der Ihlenfelder Vorstadt – drei Minderjährige in Tatortnähe gestellt

In der zurückliegenden Nacht kam es in der Ihlenfelder Vorstadt Neubrandenburgs zu zwei Bränden, die dank umgehend eingeleiteter Brandbekämpfungen geringe Sachschäden zur Folge hatten. In unmittelbarer Nähe der Brandorte konnten drei tatverdächtige Personen gestellt werden.

Der erste Brand wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg um 01:06 Uhr des 25.06.2021 in der Wolgaster Straße gemeldet. Umgehend eingesetzte Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg bestätigten am Brandort, dass ein Blumenkübel, ein Teilstück eines Zauns sowie einer Markise im Bereich eines Carports brannten und bekämpften die Flammen umgehend mittels Feuerlöscher. Der Brandort wurde im Anschluss zur Nachbereitung an die Kräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg übergeben. Es entstand Schaden in Höhe von 500 EUR.

Der zweite Brandort wurde gegen 01:08 Uhr des 25.06.2021 polizeilich bekannt. In diesem Fall stellten die Beamten eine Gruppe von vier brennenden Mülltonnen in der Neuenkirchener Straße fest, die durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht wurden. Der Schaden wird derzeit ebenfalls mit 500 EUR beziffert.

Zu Fahndungsmaßnahmen eingesetzte Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg stellten in der Burgholzstraße zwei 14-jährige Jugendliche und ein 13-jähriges Kind fest, dessen Personenbeschreibung mit den Angaben der brandmeldenden Zeugen übereinstimmten. In den mitgeführten Taschen fanden die Beamten mehrere Feuerzeuge, Taschentücher und Deospraydosen, die in der Folge sichergestellt wurden. Die Minderjährigen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen. Ein örtlich-zeitlicher Zusammenhang zwischen den Bränden und den drei festgestellten Personen wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft.