Scheunenbrand in Darbein

Am Montag, 23.03.2020, meldete eine deutsche Zeugin um 19:15 Uhr den Brand einer Scheune in der Ortschaft Darbein (LK MSE).

Den 70 Kameraden der alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Dargun, Demmin, Stubbendorf und Brudersdorf gelang es zwar, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude zu verhindern, jedoch brannte die 10 m x 15 m große Scheune nieder. Ein dort untergebrachtes Pferd und ein Ziegenbock starben durch das Feuer. Ebenso wurden bei dem Brand in der Scheune lagernde Heuballen sowie Gartengeräte vernichtet.

Der Gesamtschaden wird auf 20.000 EUR geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen. Ein Staatsanwalt entscheidet im Laufe des Vormittags, ob ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommt.

Brand eines Altkleidercontainers in Cölpin

Am Sonntag, 01.03.2020, kam es gegen 17:15 Uhr zu einem Entstehungsbrand an der Kita Hummelnest in Cölpin, Straße des Friedens 18 in einem dortigen Altkleider-Container. Ein Übergreifen des Feuers auf wesentliche Bauelemente des Kitagebäudes konnte durch die 45 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pragsdorf und weitere Wehren der Gemeinde Lindetal frühzeitig verhindert werden.

Der Kräfteansatz bezog sich auf die zunächst unklare Gefahrenlage, da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob und in wie weit auch das Kitagebäude bereits in Mitleidenschaft gezogen worden war. Namentlich bekannt gemacht werden konnten durch Zeugenaussagen drei Kinder im Alter von 8, 11 und 12 Jahren, die in einer Ecke am Container der Kindertagesstätte vermutlich herumkokelten.

Die Erziehungsberechtigen der Kinder wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten aufgesucht und über den Sachverhalt informiert. Eine Strafanzeige wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung durch Feuer wird von Amts wegen erstattet. Der Altkleider-Container wurde durch das Feuer von innen heraus beschädigt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 500 EUR.

Laubenbrand in der Kleingartenanlage KGV „Eschenhof e.V.“

Am Sonntag, 16.02.2020, gegen 23:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber in der
Rettungsleitstelle des Landkreises MSE den Brand einer Gartenlaube im KGV „Eschenhof e.V.“

Beim Eintreffen der Feuerwehr sowie der Polizei, brannten ein Anbau sowie die rechte Giebelseite der Gartenlaube in voller Ausdehnung. Das Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr der Stadt Neubrandenburg gelöscht. Zu Personenschäden kam es nicht.

Angaben über die Höhe des entstandenen Sachschadens können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Da im vorliegenden Fall von Brandstiftung ausgegangen wird, kam der KDD Neubrandenburg zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.

Zeugen, die zur angegebenen Tatzeit in Tatortnähe auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter
www.polizei.mvnet.de.

Carportbrand in Wendfeld

Am 11.02.2020 gegen 18:50 Uhr teilte die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte der Polizei einen Carportbrand in Blumenholz in der Ortslage Wendfeld mit.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten des Polizeirevieres Neustrelitz führtendie Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Blumenholz bereits Löschmaßnahmen durch. Der unter dem Carport stehende PKW brande in voller Ausdehnung. Des Weiteren befanden sich ein Wohnmobil, ein Motorrad, zwei Kleinkrafträder, zwei E-Bikes sowie vier hochwertige Fahrräder ebenfalls unter dem Carport.

Diese Fahrzeuge wurden vom Feuer erfasst und wurden durch dieses zerstört. Die Hausfassade des angrenzenden Wohnhauses wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Ein Übergreifen des Feuers konnte durch die eingesetzte Kräfte der Feuerwehr aber verhindert werden. Das Feuer konnte durch die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 140.000 EUR. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Überhitzter Akku löst Brand in einer Turnhalle in Neustrelitz aus

Am Mittwoch, 29.01.2020, gegen 08:00 Uhr wurde das Polizeihauptrevier Neustrelitz in Kenntnis gesetzt, dass es in der Tiergartenstraße in Neustrelitz, in einem Umkleideraum der Turnhalle der Regionalschule, zu einem Brand gekommen war.
Der Brand wurde gegen 07:45 Uhr durch einen Sportlehrer rechtzeitig bemerkt und mittels Pulverlöscher gelöscht, sodass eine Alarmierung der Feuerwehr nicht von Nöten war.

Den eingesetzten Polizeibeamten bestätigte sich der Sachverhalt. Nach bisherigen Erkenntnissen fand in der Turnhalle der Sportunterricht einer 6. Klasse statt. Während des Unterrichts bemerkte der Sportlehrer Brandgeruch aus einer Umkleidekabine. Ihm gelang es den Brand zu löschen, sodass keines der Kinder verletzt wurde.

Zur Ermittlung der Brandursache waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg vor Ort im Einsatz. Hierbei wurde festgestellt, dass offenbar ein überhitzter Akku einer Fahrradlampe, welcher sich in der Jackentasche eines Schülers befand, brandursächlich gewesen ist. Es handelte sich hierbei um einen handelsüblichen Lithium-Ionen-Akku, der in verschiedenen Supermärkten vertrieben wird.

Durch den Brand sowie die Löschmaßnahmen entstand in der Umkleidekabine und insbesondere an der Kleidung und den Schulsachen von 15 Schulkindern ein Schaden in Höhe von ca. 2.000 EUR. Die Ermittlungen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz aufgenommen und dauern weiter an. Der Einsatz eines Sachverständigen des TÜV Nord wird gegenwärtig geprüft.

Brandursache zum Brand eines Schuppens in Tentzerow

Wie bereits berichtet wurde, kam es am 20.01.2020 gegen 23:15 Uhr zum Brand eines Schuppens in Tentzerow, bei dem zusätzlich ein benachbarter Carport mit einem darunter stehenden Pkw sowie zwei Scheiben des Nachbarhauses beschädigt wurden. Der Schaden wurde auf 20.000EUR geschätzt.

Am Dienstagnachmittag, dem 21.02.2020, kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Im Ergebnis dessen geht die Polizei von einem technischen Defekt in der Elektroanlage aus.

Ermittlungen nach Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung eingestellt – jugendlicher Tatverdächtiger ermittelt

Wie bereits berichtet, ist es am 19.01.2020 gegen 21:40 Uhr zum Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Blumenstraße in Malchin gekommen, bei dem niemand verletzt wurde und ein Schaden von ca. 20.000 Euro entstanden ist.

Ein männlicher Bewohner der betroffenen Kinder- und Jugendeinrichtung hat sich inzwischen an eine Betreuerin gewandt und gestanden, den Brand verursacht zu haben. Die polizeilichen Ermittlungen sind damit abgeschlossen und der Vorgang wird zur weiteren Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg übergeben.