Brand in einem Umspannwerk in Waren

Am 19.05.2020 gegen 04:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg der Brand eines Umspannwerkes in der Teterower Straße in Waren mitgeteilt. Dadurch soll es bereits zu einem großflächigen Stromausfall in und um Waren gekommen sein.

Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, haben sie einen Schwelbrand aus einem 10mx10m großen Trafohäuschen festgestellt. Die 23 Kameraden der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren waren bereits im Einsatz.

In dem betroffenen Bereich musste die B108 kurzzeitig vollgesperrt werden. Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Durch die Mitarbeiter des betroffenen Stromunternehmens wurden schnellstmöglich Umschaltungen von Stromleitungen durchgeführt, so dass ab ca. 7 Uhr nur noch in wenigen Ortschaften der Strom fehlte.

Feuer im Haftraum der JVA Neustrelitz

In der Nacht zum Mittwoch, 29. April 2020, ist in der JVA Neustrelitz Qualm aus einem Haftraum bemerkt worden. Der betreffende Jugendstrafgefangene wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, konnte aber nach wenigen Stunden wieder in die JVA zurückkehren.

Warum die Kleidung des Gefangenen und Haftraummöbel Feuer fingen, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der 17-jährige Jugendstrafgefangene verbüßt eine Strafe wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall.

Waldbrandgefahrenstufe 5 – höchste Warnstufe im Nationalpark

Obwohl wir erst April haben und die Temperaturen nachts noch tief sinken, ist der Wald extrem trocken. Das Leitforstamt Mirow hat daher die höchste Warnstufe ab sofort ausgerufen.

Hier löschte die Feuerwehr die berühmte Luiseneiche bei Carpin im vergangenen Jahr. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Besucher dringend die Verhaltensregeln beachten. (Foto: A. Liese)

Eigentlich verbindet man Waldbrandgefahr mit dem Hochsommer. Doch seit heute haben wir die höchste Warnstufe – auch im Müritz-Nationalpark. Lange ausbleibender Regen und trockener Wind haben die aktuelle Situation schon so früh im Jahr geschaffen.

Dies bedeutet, dass alle Besucher besonders vorsichtig sein müssen. Unachtsamkeit kann jetzt dramatische Folgen haben. Daher haben wir für alle Nationalparkbesucher die Verhaltensregeln zusammengestellt:

  • Wald außerhalb der Wege nicht betreten!
  • Rauchen im Wald unterlassen!
  • Keine Zigarettenreste aus dem Autofenster werfen!
  • Kein Feuer, auch kein Grillfeuer im und am Wald (50 m Mindestabstand) machen!
  • Zufahrtswege im Wald und an Waldrändern freihalten!
  • Das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen mit Kfz ist verboten!
  • Das Abstellen von Kfz auf trockenen Wiesen- und Waldflächen ist zu unterlassen!
  • Jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112), Forstdienststelle oder Polizei melden!

Um mögliche Feuer und Gefahren frühzeitig zu entdecken, wird das Nationalparkamt besonders viele Ranger zu Gebietskontrollen in die Fläche schicken. „Außerdem appellieren wir an Ihre Vernunft: Bitte halten Sie sich an die Sicherheitsvorschriften und tun Sie nichts Unüberlegtes im Wald. Momentan ist es wirklich brandgefährlich!“, so Ulrich Meßner, Leiter des Nationalparkamtes.

 

Brand in einem Waldstück bei Glasow

Am 20.04.2020, gegen 21:15 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Mitteilung über den Brand in einem Waldstück in der Nähe der Ortschaft Glasow. Für die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Demmin bestätigte sich der Sachverhalt.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand konnte vor Ort festgestellt werden, dass durch unbekannte Täter Bruchholz, welches an einer Kiefer gestapelt war, in Brand gesetzt wurde. Dadurch kam es zum Übergreifen des Feuers auf diese Kiefer und den trockenen Waldboden samt dessen Bewuchs auf einer Fläche von ca. 200 m².

Durch die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Dargun und Zarnekow, die mit insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort waren, konnte der Brand schnell gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachtes der Brandstiftung.

Brennende Kiefer in einem Waldstück in Demmin

Am Dienstag, 14.04.2020, gegen 20:20 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle über einen brennenden Baum in einem Waldstück bei den Sandbergtannen in Demmin informiert.

Beim Eintreffen der Beamten des Polizeihauptreviers Demmin war der Brand bereits durch die Feuerwehr gelöscht worden. Der Brandort befindet sich in einem Waldstück, neben dem unbefestigten Zufahrtsweg Sandbergtannen, unweit des Parkplatzes eines dortigen Restaurants.

Nach jetzigem Ermittlungsstand bemerkte ein Spaziergänger gegen 20:10 Uhr den brennenden Stamm einer großen Kiefer und informierte die Feuerwehr. Durch den Brand verkohlte der Baumstamm halbseitig bis zu einer Höhe von 4 bis 5 m. Zusätzlich geriet die umliegende Fläche auf ca. 40 m² in Brand. Durch den zügigen Einsatz der 23 Kameraden der Feuerwehr Demmin konnte der Brand schnell gelöscht und ein Waldbrand größeren Ausmaßes werden.

Die entstandene Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Demmin auf Grund des Verdachtes der Brandstiftung wurden aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in dem Waldstück bei den Sandbergtannen in Demmin gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden in Demmin unter 03998 245 224 entgegengenommen.

Wohnungsbrand in Neustrelitz

Am Sonnabend, 11.04.2020, gegen 18:15 Uhr kam es in der Dr.-Schwentner-Straße in Neustrelitz zu einem Wohnungsbrand.

Ein 54-jähriger Wohnungsinhaber erhitzte in seiner Küche Fett, um sich Essen zuzubereiten. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung schlief er währenddessen ein. Das Fett entzündete sich und das Feuer griff auf das Mobiliar über.

Der Mann wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 3 Promille. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Vor Ort befanden sich 19 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz, welche den Brand löschten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Ergänzungen zum Brand eines Stallgebäudes in Zirzow

Am Mittwoch, 08.04.2020, gegen 13:50 Uhr kam es in einem Stallgebäude eines Agrarbetriebes in Zirzow zu einem Brand.

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort hat ein Mitarbeiter des Agrarbetriebes mit einem Radlader im Stallgebäude gearbeitet. Er hatte Strohballen zerstreut und das Stroh entzündete sich an der Abgasanlage des Radladers. Durch den Wind wurde das brennende Stroh dann im Gebäude verteilt und entzündete weitere Strohballen, von denen ca. 320 Stück in dem Stallgebäude lagerten. Das Feuer griff schnell auf das gesamte Gebäude über. Auf dem Dach befanden sich Solarmodule einer Photovoltaikanlage, welche zerstört wurde. Auch der Radlader wurde Opfer der Flammen. Das Gebäude brannte vollständig aus.

Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf ca. 500.000 Euro geschätzt. Zur Brandbekämpfung befanden sich Kameraden aus 10 Freiwilligen Feuerwehren aus Burg Stargard, Chemnitz, Mahrin, Neubrandenburger Innenstadt, Neuenkirchen/Ihlenfeld, Teetzleben, Woggersin, Wulkenzin, Brunn, Penzlin sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg im Einsatz. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.