Auch im Oktober auf ein Verbrennen von Gartenabfällen verzichten

Das Umweltministerium appelliert an die Bürger des Landes Mecklenburg-Vorpommern, auf das Verbrennen von Gartenabfällen in diesem Oktober ganz zu verzichten. Die Erlaubnis zum Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist nicht nur rechtlich als Ausnahme an strenge Vorgaben geknüpft.

Es ist auch aus ökologischer Sicht unzeit­gemäß. Die Luft wird durch den Rauch belastet und ein wertvoller Rohstoff geht verloren. Zudem ist es in Zeiten der Corona-Pandemie besonders wichtig zu lüften. Das bedeutet, dass Feuer und Rauch gerade jetzt die Luftqualität nicht mindern sollten. Das Ministerium weist darauf hin, dass das Verbrennen grundsätzlich untersagt ist.

Seit 2001 regelt die Landes­verordnung über die Entsorgung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen (Pflanzenabfalllandesverordnung), dass in Mecklenburg-Vorpommern pflanzliche Abfälle dem Stoffkreislauf auf natürlichem Weg zurückgegeben werden sollen. Pflanzliche Abfälle sind vorrangig durch ein Kompostieren, ein Einbringen in den Boden oder ein einfaches Liegenlassen auf dem Grundstück zu entsorgen, auf dem sie angefallen sind.

Daneben können die Gartenabfälle aus privaten Haus­halten auch über die Sammelsysteme der Landkreise und kreisfreien Städte entsorgt werden. Geltende Regelungen für die jeweilige Region sind in den einzelnen Abfall­entsorgungssatzungen sowie Gebührensatzungen festgeschrieben.

Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungs­träger bieten neben Sammlungen im Bringsystem, wie beispielsweise auf den Wertstoffhöfen, in den meisten Landkreisen auch Sammlungen im Holsystem, etwa über die Biotonne, an. Lediglich dann, wenn die vorangehend genannten Entsorgungswege nicht möglich oder nicht zumutbar sind, erlaubt die Landesverordnung ausnahmsweise ein Verbrennen von Pflanzenabfällen auf privat genutzten Grundstücken. Die Zumutbarkeit ist von den vor Ort zuständigen Abfall- bzw. Ordnungsbehörden einzu­schätzen.

Bei Vorliegen der Ausnahmegründe ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle lediglich vom 1. bis 31. März und vom 1. bis 31. Oktober und nur werktags während zwei Stunden täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zulässig. Um eine starke Rauchentwicklung zu vermeiden, dürfen nur trockene pflanzliche Abfälle verbrannt werden. Diese sind am Verbrennungstag umzulagern oder erstmalig aufzu­schichten, um Tiere zu schützen, die dort Unterschlupf gesucht haben.

Brennender PKW auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Nord

Am Sonntagabend, 04.10.2020, um 18:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg der Brand eines PKW zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Neubrandenburg Nord, Richtungsfahrbahn Lübeck mitgeteilt.

Mitteilender hierzu war der 43jährige polnische Fahrzeugführer des in Brand geratenen PKW BMW. Der Fahrzeugführer gab an, dass es aus dem Motorraum heraus plötzlich stark qualmte. Er lenkte seinen PKW auf den rechten Standstreifen um nach der Ursache zu sehen.

Beim Öffnen der Motorhaube schlugen ihm plötzlich Flammen entgegen. Ihm und seinem 33jährigen polnischen Mitfahrer gelang es noch persönliche Sachen aus dem PKW zu nehmen, bevor dieser vollständig in Flammen aufging.

Als Ursache für den Brand wird hier ein technischer Defekt angenommen. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 5000 €. Die Autobahn musste für den Zeitraum der Löscharbeiten und Bergung des Fahrzeuges voll gesperrt werden. Vor Ort befanden sich 32 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Sponholz, Pragsdorf, Rühlow und Sadelkow mit sechs Einsatzfahrzeugen zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde der PKW durch einen Abschleppdienst aus Neubrandenburg geborgen und die Vollsperrung der Autobahn um 21:00 Uhr aufgehoben. Die zuständige Autobahnmeisterei Glienke wurde über den Schaden an der Fahrbahn in Höhe von ca. 1000 €, der durch das Feuer entstand, informiert.

Brand in einer Wohnung in Neustrelitz

Am Mittwoch, 30.09.2020, gegen 20:10 Uhr wurde der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte durch eine Anwohnerin der Friedrich-Wilhelm-Straße 30 in Neustrelitz ein ausgelöster Brandmelder und wahrnehmbarer Rauchgeruch im Wohnhaus gemeldet.

Die eingesetzten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr konnten schnell die Ursache der Meldung feststellen und die Gefahr beseitigen. Eine Wohnungsmieterin hatte eine Kerze auf einem Küchentisch angezündet, die plötzlich auf einem neben dem Abstellort befindlichen Stuhl gefallen war und dessen Polster entzündet hatte.

Auf Grund ihrer körperlichen Einschränkungen war die Frau nicht in der Lage, das Feuer selbständig zu löschen. Sie öffnete unter erheblicher Anstrengung und der Einwirkung der zwischenzeitlich deutlichen Rauchentwicklung des Schwelbrandes den Einsatzkräften selbständig ihre Wohnungstür. Durch die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz wurde der brennende Stuhl durch das Fenster auf eine Rasenfläche vor dem Haus geworfen und hier abgelöscht.

Die Geschädigte wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Neustrelitzer Krankenhaus transportiert. Weitere Bewohner des Hauses kamen nicht zu Schaden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf ca. 100,00 Euro. Die 68-jährige Deutsche muss sich nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung verantworten.

Stand der Erkenntnisse zum Brand eines Mehrfamilienhauses in Neustrelitz

Wie bereits berichtet kam es am 25.09.2020 zum Brand eines Mehrfamilienhauses in der Zierker Straße in Neustrelitz. Anwohner hatten die ausgelöste Brandmeldeanlage und starke Rauchentwicklung mitgeteilt. Die unmittelbar eintreffenden Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz brachen die Wohnungstür eines 55-jährigen deutschen Bewohners auf, aus dessen Wohnung bereits Flammen schlugen. Sie konnten den Mieter aus der Wohnung bergen und er wurde mittels eines Rettungshubschraubers in eine Spezialklinik nach Berlin geflogen. Hier erlag der 55-Jährige wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen.

Die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war, befindet sich in einem Anbau des Mehrfamilienhauses. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr konnten ein Übergreifen des Feuers auf das Haupthaus verhindern. Das 110 Jahre alte Fachwerkhaus ist jedoch durch die Flammen, Rauchgas und durch das Löschwasser in wesentlichen Gebäudeteilen erheblich beschädigt worden. Lediglich eine Mietwohnung ist weiterhin bewohnbar. Die anderen Mieter wurden durch die Stadt Neustrelitz anderweitig untergebracht. Zur Schadenshöhe kann noch keine Auskunft gegeben werden.

Noch am Freitag befanden sich der Kriminaldauerdienst und der Brandursachenermittler am Brandort im Einsatz. Bei den Löscharbeiten wurde Schaum verwendet, der sich einige Zeit hält. Eine Brandortuntersuchung war somit vor Montag nicht sachgemäß. Daher wurde der Brandort beschlagnahmt.

Am Montag befanden sich der Brandursachenermittler und Kriminaltechniker der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg am Einsatzort. Der abschließende Bericht des Brandursachenermittlers liegt noch nicht vor. Dennoch kann nach bisherigen Erkenntnissen gesagt werden, dass sich in der Wohnung Gaskartuschen befunden haben, die sich umgesetzt haben. Meldungen in den sozialen Netzwerken, in denen von Sprengstoff die Rede ist, möchte die Polizei ausdrücklich dementieren. Es gab keine Explosion, sondern eine Verpuffung. Der 55-jährige Mieter befand sich allein in der Wohnung. Eine Fremdeinwirkung wird derzeit ausgeschlossen.

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Neustrelitz (aktualisiert)

Am 25.09.2020 gegen 15:00 Uhr kam es zu einer Verpuffung und in der Folge zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Zierker Straße in Neustrelitz. Als die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz vor Ort eintrafen, brannte eine Wohnung des Mehrfamilienhauses.

In der Wohnung haben die Beamten den 55-jährigen deutschen Wohnungsmieter verletzt auf dem Boden liegend aufgefunden. Die Beamten haben den Verletzten aus der Wohnung gerettet und an die Rettungskräfte übergeben. Nachdem der 55-Jährige zunächst vor Ort medizinisch behandelt wurde, wurde er zur weiteren medizinischen Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht. Zur Schwere der Verletzungen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es in der besagten Wohnung des Mehrfamilienhauses zu einer Verpuffung, wonach diese Wohnung in Brand geraten ist. Die Wohnung stand in Vollbrand. Zwei weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten evakuiert werden. Dies ist rechtzeitig geschehen, so dass keine weiteren Bewohner verletzt wurden.

Alle Wohnungen wurden durch das Feuer und die Löschmaßnahmen beschädigt, so dass diese unbewohnbar sind. Ein Übergreifen auf angrenzende Wohnhäuser konnte durch die Löschmaßnahmen der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren verhindert werden. Die Löschmaßnahmen dauern zum Zeitpunkt dieser Meldung noch an, um letzte Glutnester zu löschen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes sind derzeit im Einsatz. Es können noch keine Angaben zur Brandursache gemacht werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wird ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen. Die Ermittlungen in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz wurden aufgenommen.

Aktualisierung:
Der schwer verletzte 55-jährige Wohnungsinhaber wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik nach Berlin geflogen. Trotz intensivmedizinischer Versorgung erlag er einige Stunden später seinen Verletzungen.

Brand eines Ackerschleppers in Neubrandenburg

Brennender Ackerschlepper (Foto: Polizei)

Am Dienstagnachmittag, 22.09.2016, kam es gegen 15:15 Uhr auf der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg auf Höhe der dortigen ARAL-Tankstelle zu einem Brand eines Ackerschleppers „John Deere“.

Der 63-jährige deutsche Fahrzeugführer des Ackerschleppers befuhr in Neubrandenburg die Neustrelitzer Straße stadtauswärts, als dieser plötzlich starken Qualm und wenig später Flammen aus dem Bereich unter der Fahrerkabine wahrnehmen konnte. Der Fahrzeugführer steuerte daraufhin den Ackerschlepper geistesgegenwärtig auf die mittlere Grünfläche der Neustrelitzer Straße und verließ unverzüglich das Fahrzeug.

Der Brand griff kurze Zeit später auf den gesamten Ackerschlepper über und es kam zum Vollbrand. Das Fahrzeug wurde in der weiteren Folge durch die Kameraden der eintreffenden Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht.

Während des Einsatzes musste die Neustrelitzer Straße stadtauswärts für die Dauer von einer Stunde voll gesperrt werden. Personen wurden bei dem Fahrzeugbrand nicht verletzt.

Nach gegenwärtigen Erkenntnissen kam es aufgrund eines technischen Defekts am Fahrzeug zu dem Brand, bei dem der Ackerschlepper vollständig zerstört wurde. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000,- Euro.

Drei Brände letzte Nacht in Neubrandenburg

Am Sonntag, 13.09.2020, kam es in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu drei Bränden, die durch unbekannte Täter gelegt wurden.

Gegen 20:30 Uhr brannte in der Sponholzer Straße ein Sperrmüllhaufen, der sich in der Nähe eines bewohnten Mehrfamilienhauses befand. Durch die Gegebenheiten wäre eine Ausbreitung des Feuers auf das Haus durchaus möglich gewesen.

Gegen 23:50 Uhr kam es auf dem Datzeberg zu zwei Bränden. Hier hatten unbekannte Täter in der Max-Adrion-Straße zunächst einen Müllcontainer aus Kunststoff und anschließend einen Papiercontainer aus Metall angezündet. Der Müllcontainer befand sich an einem Verbrauchermarkt, bei dem durch den Brand die Außenfassade beschädigt wurde. Der Papiercontainer befand sich ca. 200 Meter entfernt und stand einzeln, so dass lediglich dieser selbst beschädigt wurde.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 3500 Euro, Personen wurden nicht verletzt. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei im Umfeld der Brände blieben erfolglos. Es wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und versuchter schwerer Brandstiftung erstattet. Der Kriminaldauerdienst des KK Neubrandenburg befand sich vor Ort im Einsatz und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Alle Brände wurden durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Straftaten gebeten.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise im Zusammenhang mit diesen Straftaten geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 oder jede andere Dienststelle der Polizei entgegen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Hinweise im Internet unter www.polizei.mvnet.de mitzuteilen.