Bildungsfreistellung für Beschäftigte

Wussten Sie, dass Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern Anspruch auf bezahlte Zeit haben, um sich zu bilden?

Bildungsfreistellung macht’s möglich. Für die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen können Beschäftigte fünf bis zehn Tage von der Arbeit freigestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung vom Bildungsministerium anerkannt ist. Die Bildungsveranstaltung kann natürlich einen Bezug zur beruflichen Tätigkeit haben, aber ebenso sind auch Sprachkurse, Studienreisen oder Qualifizierungen im Ehrenamt möglich.

Die Kosten für die Bildungsveranstaltung tragen die Beschäftigten selbst und währenddessen zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt weiter. Der Arbeitgeber kann im Falle einer Freistellung eine pauschalierte Erstattung vom Land erhalten.

Neugierig? Tipps zur Bildungsfreistellung in Mecklenburg-Vorpommern und eine Übersicht aller anerkannten Bildungsveranstaltungen sind unter www.weiterbildung-mv.de/bildungsfreistellung-bildungsurlaub-mv.php zu finden.

Live-Talk zur beruflichen Bildung

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern lädt Schüler, Eltern, Lehrer, Ausbildungsbetriebe und alle Partner der Berufsausbildung zum ersten „Live-Talk zur Beruflichen Bildung“ am Montag, 14. Juni, ein. Beginn ist um zehn Uhr unter neubrandenburg.ihk.de.

Die aktuelle Zeit ist auch für alle Partner der Berufsorientierung aus dem östlichen Mecklenburg-Vorpommern eine große Herausforderung. Fehlende praktische Erfahrungen müssen zurzeit von digitalen Angeboten ergänzt und ersetzt werden. Gemeinsam mit IHK-Ausbildungsbotschaftern, Ausbildern und Unternehmen will die Kammer deshalb an diesem Tag Informatives, Persönliches und auch Kurioses rund um die Duale Berufsausbildung live diskutieren. Die Moderatorin wird den Talk-Gästen auch ihre Geheimtipps für die richtige Berufswahl und eine erfolgreiche Bewerbung entlocken.

Die Besucher können sich live aus dem Klassenzimmer, z.B. über das Smartboard, aus dem Büro oder auch vom Distanz-Arbeitsplatz über den moderierten Chat am Talk beteiligen. Dieser soll eineinhalb Stunden gehen. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind im Internet unter neubrandenburg.ihk.de zu finden.

Einladung zur Siebten Hochschulpolitischen Konferenz

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur lädt Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Beschäftigte der Hochschulen am Freitag, 18. Juni 2021, zur Siebten Hochschulpolitischen Konferenz in Mecklenburg-Vorpommern ein, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Das Thema: „Gute Lehre – gutes Studium“. Wegen der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung digital statt. Wer dabei sein möchte, kann sich bis Freitag, 11. Juni 2021, anmelden.

Prof. Dr. Evelyn Korn, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Hamburg, spricht zum Thema „Lernen leuchten lassen“. Vertreterinnen und Vertreter der Landeskonferenz der Studierendenschaften diskutieren das Schwerpunktthema der Konferenz aus dem Alltag der Studierenden. Außerdem sind verschiedene Workshops geplant.

Die Siebte Hochschulpolitische Konferenz endet mit einem Abschlusspodium, u. a. mit Wissenschaftsministerin Bettina Martin; der Prorektorin für Studium und Lehre der Hochschule Neubrandenburg, Prof. Dr. Barbara Bräutigam; Prof. Evelyn Korn; dem AStA-Vorsitzenden der Universität Rostock, Ruven Kronenberg; und dem Landesvorsitzenden des Deutschen Hochschulverbandes, Prof. Dr. Rüdiger Köhling.

Anmeldungen unter: www.bm.regierung-mv.de

Projektstart „Inklusive Bildung Mecklenburg-Vorpommern“

Zum 1. Februar ist das Projekt „Inklusive Bildung M-V“ an der Hochschule Neubrandenburg gestartet. Christoph Biallas, Sophia Brückner und Christian Jenewsky bilden zusammen mit Prof.n. Dr.n. Anke Kampmeier und Prof.n. Dr.n. Steffi Kraehmer das Projektteam.

Das Projekt Inklusive Bildung M-V bildet Menschen mit Behinderungen in einer dreijährigen Qualifizierung zu Bildungsfachkräften an der Hochschule Neubrandenburg aus. Die Qualifizierungsteilnehmenden erlernen in der Vollzeitqualifizierung Instrumente, Methoden und Techniken, um anspruchsvolle Bildungsveranstaltungen durchzuführen und als Expertinnen und Experten in eigener Sache Studierende sowie Lehr-, Fach- und Führungskräfte zum Thema Inklusion weiterzubilden.

Nach Abschluss der Qualifizierung soll ihnen eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt an einer Hochschule, Universität oder Weiterbildungseinrichtung angeboten werden. Projektvorstellung als Live-Stream am 23. April Am 23. April von 10:00 bis 12:00 Uhr stellt das Team in einem Live-Stream auf dem Hochschul-YouTube-Kanal das Projekt vor.

Mit dabei sind die Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V, Frau Stefanie Drese, der Rektor der Hochschule, Herr Prof. Dr. Gerd Teschke, Vertreter/innen vom Integrationsamt M-V und dem Institut für Inklusive Bildung in Kiel sowie eine ausgebildete Bildungsfachkraft des Institutes.

Qualifizierungsstart ab August – Bewerbungsfrist bis zum 14. Mai Interessierte Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen bzw. Lernschwierigkeiten können sich ab sofort beim Projekt Inklusive Bildung für die kostenfreie Qualifizierung ab August bewerben. Bewerbungsschluss ist der 14.05.2021.

Weitergehende Informationen Das Projektteam steht für Informationsveranstaltungen, insbesondere digital, in Einrichtungen, Werkstätten oder Organisationen zur Verfügung. Die Ausschreibung, Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden sich unter mv.inklusive-bildung.org

Ansprechpartner:
Christoph Biallas, M. A.
Projektleitung „Inklusive Bildung M-V“
Hochschule Neubrandenburg
Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung
Brodaer Str. 2
17033 Neubrandenburg
E-Mail: mv@inklusive-bildung.org
Telefon: 0395 5693 5207
Fax: 0395 5693 75207

Land fördert Ferien-Lernprogramm

Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern können in den anstehenden Sommerferien zusätzliche Lern- und Förderangebote in Anspruch nehmen. Bildungsministerin Bettina Martin hat sich in einem Brief an alle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern gewandt und über das zusätzliche Angebot informiert. Gerade nach den Schwierigkeiten durch Schulschließungen und nur teilweisem Präsenzunterricht kann die Förderung während der Ferien vielen Kindern und Jugendlichen helfen.

„Nach diesem schwierigen Schulhalbjahr erhalten Schülerinnen und Schüler durch außerschulische Lern- und Förderangebote in den Sommerferien 2020 zusätzliche und pädagogisch begleitete Lern- und Förderangebote“, sagte Martin. „Sie sollen dazu beitragen, erarbeitete Lerninhalte zu festigen und so eine gute Ausgangsbasis für den Start in das neue Schuljahr zu erlangen.“ Die Angebote bei privaten Lernanbietern, wie z. B. Nachhilfeinstituten, werden vom Land mit bis zu einer Million Euro gefördert.

Zur Inanspruchnahme solcher Angebote sind Schülerinnen und Schüler berechtigt, die im Schuljahr 2019/20 eine allgemein bildende Schule in Mecklenburg-Vorpommern besucht haben und das auch im Schuljahr 2020/21 tun werden. Das heißt, Schulabgängerinnen und Schulabgänger können das Angebot nicht mehr in Anspruch nehmen. Der Nachweis wird mit dem Jahreszeugnis 2019/20 erbracht

Um an den Lernangeboten teilnehmen zu können, muss beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI) ein Berechtigungsschein angefordert werden. Das geht sehr einfach über einen E-Mail-Link auf der Internetseite des LFI unter www.lfi-mv.de. Mit diesem Berechtigungsschein können Schülerinnen und Schüler zwischen dem 22. Juni und dem 31. Juli bis zu 30 Förderstunden à 45 Minuten wahrnehmen. Mit dem Berechtigungsschein und der Zeugniskopie kann bei einem frei gewählten Lernanbieter ein Angebot vereinbart und gestartet werden. Der Lernanbieter rechnet dann direkt mit dem Land über das Landesförderinstitut ab.

„Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern tolle Sommerferien. Ich hoffe, dass viele Kinder und Jugendliche trotz der Ferien das Angebot wahrnehmen, um sich auf das kommende Schuljahr vorzubereiten“, sagte Martin. „Nach den Ferien wird die Schule dann wieder mit einem weitestgehend normalen und täglichen Betrieb losgehen.“

Kluge Antworten auf viele Fragen – Bildungsserver bietet Nachrichten für Kinder an

Das Bildungsministerium macht Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern auf dem Bildungsserver MV ein neues Angebot für den digitalen Unterricht. Wie ein tagesaktuelles Schulbuch thematisieren die „Nachrichten für Kinder“ aktuelle Ereignisse aus Deutschland und der ganzen Welt, erzählen Geschichten vom Sport, aus Kultur, Wissenschaft, Medien und berichten ausführlich über Tiere. Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland mit einem derartigen Angebot, das sich an Kinder, Lehrkräfte und auch Eltern wendet.

Die Nachrichten für Kinder bieten Orientierung und Unterhaltung. Das Themenspektrum ist groß. Unterschiedliche Fragen der Kinder werden darin in leicht zugänglicher Form beantwortet. Die Kindernachrichten bieten für das Gespräch zuhause oder auch für den Unterricht viele Anlässe, um mit Kindern über gesellschaftliche Themen, die sie beschäftigen, ins Gespräch zu kommen. Ich hoffe, dass dieses neue Online-Angebot bei möglichst vielen Kindern die Lust darauf weckt, sich mit der Welt, in der wir leben, aktiv auseinanderzusetzen.

Kinder haben viele Fragen über das Geschehen in ihrer Umwelt und über die Gesellschaft, in der sie leben. Gerade das Geschehen der vergangenen Wochen und Monate rund um die Corona-Pandemie kann Kinder verunsichern und verängstigen. Bei vielen Kindern tauchen Fragen auf, die die Erwachsenen oft nicht so einfach beantworten können. Mit dem neuen Angebot wollen wir eine Hilfe beim Erklären bieten.

Die Kindernachrichten werden von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) produziert und auf dem Bildungsserver des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt. Zu lesen sind die Kindernachrichten zunächst in einer dreimonatigen Testphase unter https://www.bildung-mv.de/dpa-uebersicht.

Umfangreiches Angebot zur politischen Bildung für Schulen

Die Landeszentrale für politische Bildung hat ein umfangreiches Projektpaket für Schulen zusammengestellt. Unter den mehr als 60 Angeboten finden sich Online-Projekte und analoge Formate. Die Projekte können von den Schulen je nach Bedarf genutzt werden. Sie sind als inhaltliche Ergänzung des regulären Unterrichtsangebotes gedacht und sollen Lehrkräften auch zur zeitlichen Entlastung dienen.
Bildungsträger, Gedenkstätten, Museen und Mitglieder des landesweiten Beratungsnetzwerks Demokratie und Toleranz aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Angebote entwickelt. Sie werden von den in der politischen Bildungsarbeit erfahrenen Trägern mit hoher fachlicher Kompetenz durchgeführt oder begleitet.

Bildungsministerin Bettina Martin sieht in dem Angebot eine sinnvolle Ergänzung für die Schulen: „Ich hoffe, dass diese Projektangebote eine Unterstützung für unsere Schulen bei den schwierigen Planungen für die kommenden Wochen sein werden. Die große Anzahl an Projekten zeigt zudem, wie wertvoll es ist, dass wir seit vielen Jahren die politische Bildung aktiv fördern und dadurch in Mecklenburg-Vorpommern eine vielfältige Trägerlandschaft haben.“

Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Jochen Schmidt wies darauf hin, dass dadurch das Wissen über die Demokratie und ihre Grundlagen gestärkt werde: „Auch die Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien und Fake news sind eine Daueraufgabe. Gerade die aktuellen Debatten zeigen, wie wichtig diese Auseinandersetzung ist. Ich freue mich deshalb, dass die Träger der politischen Bildung und Demokratiestärkung auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen dieses Angebot erstellt haben.“

Die Übersicht über die Projektangebote kann auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung und auf dem Bildungsserver abgerufen werden.