Onleiheverbund Mecklenburg-Vorpommern verlängert erneut kostenloses Probeabo

Voraussichtlich werden Bibliotheken noch bis zum Ende der bundesweiten pandemiebedingten Notbremse nur mit großen Einschränkungen ihren Service anbieten können, daher wird das kostenlose Angebot der Onleihe noch einmal verlängert.

Die Mitglieder des Landesverbandes im deutschen Bibliotheksverband haben während ihrer jüngsten Vorstandssitzung ein erstes Resümee des Pandemiejahres gezogen. „Wir verzeichnen einen Veranstaltungsrückgang von mehr als 50 Prozent und einen Rückgang der Besucherinnen und Besucher um 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019“, verdeutlichte der Vorsitzende des Landesverbandes, Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt. Gleichzeitig hat der Verband eine enorme Steigerung der Zugriffszahlen auf die digitalen Medien registriert. „Somit ist gesichert, dass wir unsere Nutzerinnen und Nutzer trotz geschlossener Häuser erreichen und unserer Kernaufgabe gerecht werden.“ Dennoch richtet sich der Bibliotheksverband mit einer klaren Forderung nach einer möglichst schnellen Öffnung der Einrichtungen ans Land und fordert eine Gleichstellung der Bibliotheken mit den Buchhandlungen, die auch während des Lockdown geöffnet sind.

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Woche der Meinungsfreiheit vom 3. bis 10. Mai

Krisen und Umbrüche verunsichern die Menschen und werfen wichtige Fragen für die Zukunft der Gesellschaft auf. Gleichzeitig werden extreme Stimmungen und Meinungen national wie international immer lauter, der demokratische Diskurs gerät unter Druck.

Mit der „Woche der Meinungsfreiheit“ machen zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen und Bürger*innen aus ganz Deutschland vom 3. bis 10. Mai 2021 auf die Bedeutung der Meinungsfreiheit für eine freie, demokratische und vielfältige Gesellschaft aufmerksam und schaffen Raum für Dialog.

Vom Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai bis zum Tag der Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai finden unter dem Claim #MehrAlsMeineMeinung bundesweit Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen statt. Zudem stellt das Bündnis die „Charta der Meinungsfreiheit“ vor und ruft dazu auf, diese zu unterzeichnen. Initiator der Bewegung ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Die Charta der Meinungsfreiheit

Im Zentrum der Aktionswoche steht die Charta der Meinungsfreiheit mit elf Leitsätzen zur Freiheit des Wortes. Organisationen, Institutionen, Unternehmen sowie Privatpersonen können sie unterzeichnen, um sich hinter die Aussagen zu stellen oder sie als eine Art Selbstverpflichtung für das eigene Handeln zu übernehmen. Sie kann unter http://woche-der-meinungsfreiheit.de/charta-der-meinungsfreiheit/ abgerufen und unterzeichnet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Woche der Meinungsfreiheit

"Tropfeninstallation" – Kunst im Zeichen der Erinnerung

Anlässlich des Kriegsendes sowie der Befreiung der Lager in Neubrandenburg und Ravensbrück wird aktuell bis Ende Mai 2021 in den Fenstern der Regionalbibliothek eine „Tropfeninstallation“ von Imke Rust gezeigt. Mit diesem Werk möchte die Künstlerin an die rund 7.000 Frauen erinnern, die in einem Neubrandenburger Konzentrationslager leiden mussten.

Zudem informiert eine Plakat-Ausstellung über die Geschichte des hiesigen KZ-Außenlagers, schenkt den Stimmen von Überlebenden Aufmerksamkeit und zeigt weitere Angebote zur Thematik auf. Eine zentrale Idee der Aktion ist es, Interessierten die Möglichkeit zu geben, selbst einen „Namenstropfen“ zu gravieren und durch ihr zivilgesellschaftliches Engagement die Erinnerungsarbeit aktiv zu unterstützen.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann wenden Sie sich gern per Mail an die Koordinatorin Gedenkarbeit Frau Bülow (bianka.buelow@neubrandenburg.de).

Die Schau ist das Resultat einer Zusammenarbeit zwischen der Stadt Neubrandenburg, Abteilung Kultur, der Regionalbibliothek sowie dem Bildungsträger RAA M-V im Rahmen des regionalgeschichtlichen Projektes „zeitlupe I Stadt.Geschichte & Erinnerung“.

Bibliothek bleibt zu – Ausleihe ist dennoch möglich

Die Regionalbibliothek bleibt aufgrund der hohen Inzidenzwerte im Landkreis ab Mittwoch geschlossen. Trotz Schließung bietet die Regionalbibliothek einen Medienabholservice an, der von den Nutzern der Kultureinrichtung während der Corona-Pandemie gern angenommen wird und der sich inzwischen bewährt hat.

Einen gültigen Ausweis vorausgesetzt, sind bis zu zehn Titel gleichzeitig entleihbar. Die Bestellung ist jederzeit per Mail an ausleihe.bibl@neubrandenburg.de und zudem montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und dienstags bis 18 Uhr telefonisch unter 0395 555 1355 möglich. Die Medienrückgabe ist während der Öffnungszeiten im Vorraum oder am Automaten montags bis samstags rund um die Uhr möglich.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird darum gebeten, die Medien mindestens 24 Stunden vor der gewünschten Abholung zu ordern. Die Medien erhalten die Bibliotheksnutzer dann kontaktlos im Vorraum der Bibliothek. Die Leihfristen der bisher entliehenen Medien werden bis mindestens 10. Mai 2021 verlängert.

Darüber hinaus kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis das digitale Angebot genutzt werden. Dazu gehören die Onleihe Mecklenburg-Vorpommern, das Brockhaus-Schülertraining sowie die Enzyklopädie und der Streamingdienst Filmfriend.

An der Bibo-Fensterfront: ein Nachdenk-Angebot im Vorübergehen …

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus möchte die Neubrandenburger Regionalbibliothek gemeinsam mit dem Projekt zeitlupe : Stadt, Geschichte und Erinnerung der RAA Mecklenburg-Vorpommern mit einer besonderen Aktion „Flagge zeigen“: Im März und April 2021 machen in der Fensterfront großformatige Plakate der Bundeszentrale für politische Bildung aufmerksam auf Anregungen zur Auseinandersetzung mit Rassismus, Verschwörungstheorien, Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit oder Homophobie im Alltag.

Ein „pandemiegerechtes“ und hochaktuelles „Nachdenk-Angebot im Vorübergehen“!

Ergänzend gibt es in der Bibliothek zu diesen Themen natürlich ein buntes Spektrum von inhaltlichen Facetten zu entdecken in Kinder- und Jugendliteratur, in Sachbüchern und Romanen, in Zeitungen und Zeitschriften, in Filmen und Hörbüchern sowie in den digitalen Online-Angeboten „filmfriends“ und „Onleihe Mecklenburg-Vorpommern“. Die Annalise-Wagner-Stiftung macht außerdem auf Preisträgertexte des Annalise-Wagner-Preises aufmerksam, in denen Denkanstöße zu solchen Themen verbunden sind mit regionalgeschichtlichen Bezügen.

Bibliothek, Kunstsammlung und Museum öffnen ihre Türen

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist es ab morgen wieder möglich, kulturelle Ausstellungen, Museen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen sowie Bibliotheken und Archive ohne Terminvereinbarung zu besuchen.

Die Regionalbibliothek der Vier-Tore-Stadt und das Archiv öffnen ihre Türen ab morgen 10 Uhr. Aus Infektionsschutzgründen werden Bereiche wie beispielsweise die Leseecke (Zeitschriften und die PC-Arbeitsplätze) aber gesperrt (siehe Anhang).

Foto (Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg): Die neue Ausstellung im Regionalmuseum „Auf Spurensuche – abgestaubt“.

Die Kunstsammlung und das Regionalmuseum im Franziskanerkloster öffnen ab Mittwoch wieder ihre Türen (10 Uhr) für Besucher. Die Museumsgäste erwartet eine neue Ausstellung unter dem Motto „Auf Spurensuche – abgestaubt“. Die Wiedergründung des Neubrandenburger Museumsvereins jährte sich im vergangenen Jahr zum 30. Mal. Das Regionalmuseum freut sich, die dazu entstandene Sonderausstellung nun bis zum 24. Mai der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein Teil der Sonderausstellung widmet sich dem Kochbuch der Kochschule Neubrandenburg, das durch den Verein publiziert wurde. Hier stehen sich Küchenutensilien vergangener Zeiten und Fotos des Neubrandenburger Fotografen Thomas Kunsch gegenüber. Aber auch Vergangenheit und Gegenwart des Museumsvereins werden beleuchtet.

In der Kunstsammlung in der Großen Wollweberstraße ist noch bis zum 14. März die Ausstellung „Eilergerhard. YOU&ME“ mit faszinierenden Objekten aus Porzellan und Silikon zu sehen. Während der Zeit des Lockdown wurde die Bestandsausstellung „Der glückliche Griff“ im Obergeschoss komplett neugestaltet. Ein Besuch lohnt sich.

Bibliothek bleibt zu – Ausleihe ist dennoch möglich

Die Regionalbibliothek bleibt bis zum 14. Februar 2021 geschlossen. Die Leihfristen der bisher entliehenen Medien werden bis mindestens 1. März 2021 verlängert.

Trotz Schließung bietet die Regionalbibliothek einen Medienabholservice an, der von den Nutzern der Kultureinrichtung gern angenommen wird. Einen gültigen Ausweis vorausgesetzt, sind bis zu zehn Titel gleichzeitig entleihbar. Die Bestellung ist jederzeit per Mail an ausleihe.bibl@neubrandenburg.de und zudem montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr telefonisch unter 0395 555 1355 möglich.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird darum gebeten, die Medien mindestens 24 Stunden vor der gewünschten Abholung zu ordern.