Fünfte Fahrgastbeteiligung startet / Vorschläge für Fahrplan 2022 gefragt

Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger zu den Entwürfen für den Zugfahrplan 2022 äußern. Im Auftrag des Infrastrukturministeriums beteiligt die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) die Fahrgäste zum fünften Mal an der Vorbereitung eines Jahresfahrplans.

Die Entwürfe für die Zugfahrpläne sind ab sofort im Internet unter www.fahrplan2022mv.de einzusehen. Dort können Anmerkungen und Vorschläge zu den Fahrzeiten, zu zusätzlichen Fahrten, Änderungen von Anschlüssen oder andere Ideen für den Regionalbahnverkehr eingebracht werden. Bis zum 21. März 2021 können diese außerdem digital oder per Post übermittelt werden. Auf die Möglichkeit der Beteiligung wird unter anderem auch auf den Fahrgastmonitoren in den Zügen und in den regionalen Tageszeitungen des Landes hingewiesen.

„Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder möglichst viele Fahrgäste diese Möglichkeit nutzen, sich an der Fahrplangestaltung zu beteiligen“, äußerte Verkehrsminister Christian Pegel seine Erwartungen und sagte weiter: „Die Fahrgastbeteiligung ist ein wichtiger Schritt, um auf die Wünsche der Reisenden eingehen zu können. Kundenfreundlichkeit ist außerdem gleich Klimafreundlichkeit und liegt mir deshalb besonders am Herzen.“

Hintergrund

Die VMV erwartet in diesem Jahr viele Wortmeldungen von Reisenden, da zurzeit auf verschiedenen Strecken umfangreiche Baumaßnahmen im Gange sind, die Veränderungen des Fahrplans hervorrufen. Dies sind:

  • der eingleisige Betrieb zwischen Rostock-Hauptbahnhof und Rostock-Bramow mit Auswirkungen auf das Angebot der Rostocker S-Bahn
  • der eingleisige Betrieb zwischen Greifswald und Miltzow mit Beeinträchtigungen beim RE10 sowie beim RE3 zwischen Januar 2022 und dem Fahrplanwechsel im Dezember kommenden Jahres,
  • der eingleisige Betrieb zwischen Schwerin-Hauptbahnhof und Schwerin-Görries mit Beeinträchtigungen für die RB13 zwischen Anfang April und Anfang November sowie
  • die Vollsperrungen zwischen Altentreptow und Stralsund mit Behinderungen für den RE5 vom Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres bis Ende Juni 2022.

Nach Abschluss der Fahrgastbeteiligung wird es voraussichtlich im Herbst eine Stellungnahme zu den Hinweisen geben. „Wir werden die Anregungen wieder gründlich prüfen und in der Fahrplangestaltung für 2022 und die Folgejahre berücksichtigen, soweit es nach Abwägung der Vor- und Nachteile zweckmäßig erscheint“, kündigt Christian Pegel an. Unabhängig von dieser Fahrgastbeteiligung werden auch in diesem Jahr die Landkreise und kreisfreien Städte sowie Verbände an der Fahrplangestaltung beteiligt.

Radverkehrskonzept Neubrandenburg – Auftaktveranstaltung abgesagt

Am 27.11.19 sollte ein Bürgerdialog zur Erarbeitung des Neubrandenburger Radverkehrskonzeptes stattfinden.

Leider muss diese Veranstaltung krankheitsbedingt abgesagt werden. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Ein Namenszusatz für Neubrandenburg – Jede Stimme zählt!

Die Nachbarstadt Neustrelitz führt den Beinamen Residenzstadt vor ihrem Stadtnamen. Die Güstrower setzen auf Barlach und dürfen sich seit 2006 offiziell Barlachstadt nennen. „Auch Neubrandenburg hat trotz oder gerade wegen der zahlreichen Brüche in der Geschichte viele Alleinstellungsmerkmale, die die Stadt einzigartig und besonders machen“, betont Oberbürgermeister Silvio Witt. Mehr Identifikation ist deshalb eines seiner Ziele. Ein Namenszusatz ist ein Element, um die Einzigartigkeit unserer Stadt in den Fokus zu rücken.

Viertorestadt, Hochschulstadt oder Tollenseseestadt?

Sie, liebe Bürger und Bürgerinnen sind zum Mitmachen aufgefordert und ihre Stimme zählt, um am Ende einen Favoriten unter den drei Vorschlägen zu küren, über den dann die Stadtvertreter entscheiden werden. Von Mittwoch (30. Januar) bis zum 10. März kann auf der Internetseite der Stadt Neubrandenburg über den Namenszusatz abgestimmt werden. Gern werden Vorschläge auch über dem Postweg an Stadt Neubrandenburg, Pressestelle, Friedrich-Engels-Ring 53, 17033 Neubrandenburg entgegengenommen. Im aktuellen Stadtanzeiger (erscheint am 30. Januar) findet sich ebenfalls ein Formular, um über einen der drei Vorschläge zu entscheiden.
www.neubrandenburg.de