IHK-Top-Ausbildungsbörse lädt vom 7. bis 12. September zum Online-Stöbern nach passenden Ausbildungsberufen ein

Die von der IHK ausgezeichneten TOP-Ausbildungsbetriebe 2020 präsentieren sich exklusiv vom 7. bis zum 12. September während der „TOP-Ausbildungsbörse online“ auf der Internetseite der IHK Neubrandenburg unter www.neubrandenburg.ihk.de/top-ausbildungsboerse Ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler der Region können sich dort ausführlich zu den Unternehmensprofilen der beteiligten Unternehmen und den angebotenen Ausbildungsplätzen und Karrieremöglichkeiten im östlichen MV informieren.

Insgesamt werden in mehr als 50 Berufen Ausbildungsplätze angeboten. „Jugendliche, die nach dem Besuch der „TOP-Ausbildungsbörse online“ noch unsicher sind, welcher Beruf wirklich zu ihnen passt, sollten sich an die IHK-Ausbildungsberater wenden“, empfiehlt Ellen Grull, Leiterin im Bereich Aus- und Weiterbildung.

In den vergangenen Jahren hatte die IHK jeweils im September eine Lehrstellenbörse in Neubrandenburg durchgeführt, zu der immer weit mehr als 1000 Besucher kamen. Wegen der Corona-Pandemie wurde sich in diesem Jahr gegen eine Durchführung entschieden. Ziel ist aber, die Börse im nächsten Jahr wieder vor Ort zu organisieren.

Hintergrund TOP-Ausbildungsbetriebe

52 Firmen aus der Region der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern wurden kürzlich mit dem Titel „TOP- Ausbildungsbetrieb 2020“ ausgezeichnet. 28 von ihnen kommen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, 24 aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Bewerben konnten sich alle Ausbildungsbetriebe, die mindestens seit fünf Jahren durchgehend in sehr guter Qualität in IHK-Berufen in der Region ausbilden.

Mehr Studienplätze für zukünftige Lehrkräfte an beruflichen Schulen

Die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Rostock bilden ab dem kommenden Wintersemester 2020/2021 verstärkt Lehrerinnen und Lehrer für die beruflichen Schulen aus. Die duale berufliche Ausbildung ist einer der Grundpfeiler der Ausbildung im Land. Dafür brauchen wir gut ausgebildete, fachlich versierte und engagierte Berufsschullehrerinnen und -lehrer. Gerade in den Gesundheitsberufen und im sozialen Bereich wird der Bedarf an Fachkräften in den kommenden Jahren steigen.

Ein Schwerpunkt des 200-Mio-Euro-Schulpaktes ist es, mehr Lehrkräfte im Land auszubilden. In einer Teilzielvereinbarung haben sich das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die Hochschule Neubrandenburg geeinigt, die beiden Bachelorstudiengänge „Berufspädagogik für Gesundheitsfachberufe“ und „Berufspädagogik für Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und Kindheitspädagogik“ dauerhaft fortzuführen und mehr Studienplätze anzubieten.

In beiden Studiengängen werden jeweils jährlich 25 Plätze für Studienanfängerinnen und -anfänger bereitgestellt. Bislang haben seit 2014 an der Hochschule Neubrandenburg jährlich zwischen 15 und 20 junge Menschen diese Fächer studiert. Des Weiteren wird in Kooperation mit der Universität Rostock die Studienstruktur flexibilisiert. So ist geplant – je nach Nebenfachwahl – ein siebensemestriges oder sechssemestriges Bachelorstudium zu absolvieren. Nach dem berufspädagogischen Bachelorstudiengang wechseln die Absolventinnen und Absolventen in den Masterstudiengang „Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe“ an der Universität Rostock. Dadurch wird den Studierenden ermöglicht, ein allgemeinbildendes Zweitfach an der Universität Rostock zu erwerben.

„Die Hochschule Neubrandenburg hat in Kooperation mit der Universität Rostock die berufspädagogischen Studiengänge seit 2014 im Angebot. Im Zuge der aktuellen Zielvereinbarungen 2021-2025 werden diese Angebote dauerhaft eingerichtet“, sagte Professor Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg. „In diesem Zusammenhang wird in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock die Studienangebotsstruktur mit Blick auf Qualitätssicherung und Zweitfachwahl angepasst. So soll dieses Angebot sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch bundesweit eine noch höhere Strahlkraft erlangen.“

Mit der Universität Rostock hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vereinbart, die jährliche Aufnahmekapazität von 95 auf 120 Studienanfängerinnen und -anfänger zu erhöhen und die Ausbildung von Berufsschullehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern zu verbessern. Für den Bachelor- und Masterstudiengang „Berufspädagogik für gewerblich-technische Fachrichtungen“ sowie „Wirtschaftspädagogik“ sollen innovative Studiengangmodelle wie z. B. ein Teilzeitstudium erprobt und digitale Lehr- und Lernformate entwickelt werden. Darüber hinaus sollen in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für berufliche Schulen und dem Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern die Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger nachqualifiziert werden.

„Ich freue ich mich sehr, dass es nun möglich ist, die Anzahl der Studienplätze in der Berufspädagogik auszubauen, um den künftigen Bedarf des Landes Mecklenburg-Vorpommern an Berufsschullehrerinnen und -lehrern mit qualifizierten Absolvierenden besser gerecht zu werden“, so der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck.