Sexueller Übergriff in Gartenanlage war erfunden

Eine 30-jährige Deutsche hat sich den mutmaßlichen sexuellen Übergriff an der Kleingartenanlage Küssow in Neubrandenburg, über den mit Zeugenaufruf am 15. Juni berichtet wurde, ausgedacht. Wie durch weitere Ermittlungsarbeit mittlerweile klar feststeht, hat sie die Geschichte aus persönlichen Gründen erfunden.

Die Ermittlungen zur versuchten Vergewaltigung sind eingestellt, dafür werden nun neue aufgenommen: gegen das vermeintliche Opfer. Sie wird sich wegen des Vortäuschens einer Straftat gemäß §145d StGB verantworten müssen.

Zumindest die Besucher der Kleingartenanlage sollten jetzt wieder beruhigter in ihre Gärten gehen können, da dort kein – wie bisher vermutet – potenzieller Vergewaltiger sein Unwesen treibt.

Für die Ermittler der Kripo ist natürlich jeder am Ende ausgedachte Fall ein Ärgernis. Zum einen werden Personal und Arbeitsstunden eingesetzt, um mögliche Sexualstraftäter dingfest zu machen, die es am Ende gar nicht gab. Es wird Zeit investiert, die in dem Moment für echte Fälle fehlt.

Zum anderen bedeutet das auch einen Schlag ins Gesicht für jedes echte Opfer, das sich scheut, sich zu offenbaren – aus Sorge, ihm könnte nicht geglaubt werden. Aus der Erfahrung heraus schätzen unsere Ermittler den Anteil an ausgedachten bzw. „modifizierten“ Anschuldigungen im Bereich von Sexualstraftaten als nicht unerheblich ein.

Wer aus Rache oder wegen sonstiger persönlicher Probleme einen konkreten oder unbekannten Tatverdächtigen eines Sexualdelikts beschuldigt, wird strafrechtlich verfolgt!

Belästigung im Kulturpark

Dienstag Nachmittag ist eine Zwölfjährige Opfer einer sexuellen Belästigung im Kulturpark Neubrandenburg geworden. Die Deutsche war gegen 16:10 Uhr am Oberbach etwa auf Höhe des Fußballplatzes in Richtung Oberbachbrücke mit zwei Freundinnen unterwegs. Plötzlich ist nach bisherigem Kenntnisstand ein Mann aus einem Gebüsch gesprungen, fasste der Schülerin ans Gesäß und gab dabei Stöhngeräusche von sich. Zu zusätzlichen exhibitionistischen Handlungen soll es nicht gekommen sein. Nach dem Übergriff ist er weggegangen – bis zur Fußgängerbrücke Ölmühlenbach konnten ihn das Opfer und die Zeuginnen noch sehen.

Die Mädchen riefen sofort per Notruf die Polizei. Die Beamten haben vor Ort nach dem Tatverdächtigen gesucht, ihn jedoch nicht gefunden.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 1,70 m groß, normale Statur
  • 30 – 35 Jahre alt
  • südländischer Typ
  • auffällig großer Leberfleck oder auch eine Verletzung auf der Wange
  • wahrscheinlich alkoholisiert (er schien zu torkeln)

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang mögliche Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Angaben zum Tatverdächtigen machen könnten, sich mit sachdienlichen Hinweisen an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 55825224, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Ebenso bitten wir mögliche weitere Opfer des beschriebenen Verdächtigen, sich ebenfalls an die Polizei zu wenden.

Es wird nicht ausgeschlossen, dass es zwischen dieser Tat und ähnlichen Vorfällen, bei denen es an gleicher Stelle zu exhibitionistischen Handlungen im Mai und im Juni vor jungen Frauen gekommen war, Zusammenhänge gibt.

Verdacht eines sexuellen Übergriffes – Unbekannter Zeuge gesucht

In Neubrandenburg ist es am vergangenen Donnerstag (10.06.21) zu einem sexuellem Übergriff gekommen. Die Ermittler suchen nun dringend einen Zeugen.

Die Geschädigte, eine 30-jährige Deutsche, ging gegen 22:30 Uhr an der Kleingartenanlage Küssow entlang. Plötzlich wurde sie von einem bisher unbekannten Tatverdächtigen zu Boden geworfen und es kam vermutlich zu einem sexuellen Übergriff. Ein bisher unbekannter Zeuge erschien ebenso plötzlich und der Unbekannte ließ von der jungen Frau ab und entfernte sich. Der Zeuge fragte die 30-Jährige noch, ob er die Polizei rufen solle. Doch dies verneinte sie in diesem Moment aufgrund ihres Schockzustandes.

Die Neubrandenburgerin begab sich zunächst in ärztliche Behandlung und konnte sich aufgrund der traumatischen Erfahrung erst später dazu durchringen die Polizei zu informieren. Sie ist leicht verletzt.

Den unbekannten Tatverdächtigen beschrieb die Geschädigte als etwa 45 Jahre alt, europäischer Phänotypus, dicke Figur, sehr kurze stoppelige Haare, bekleidet mit einer dunkelblauen Stoffjacke mit weißem Emblem auf der Vorderseite.

Die Polizei bittet nun dringend den unbekannten Zeugen, sich zu melden! Wenden Sie sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Sex-Chats und kinderpornografische Bilder per Insta, TikTok und Co. auf Kinder-Handys – Eltern sollten Telefone kontrollieren und aufklären

In dieser Woche ist es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zu mehreren angezeigten Fällen gekommen, bei denen Kinder und Jugendliche über Apps wie Instagram oder TikTok Kontakt mit Unbekannten hatten und nach einiger Zeit in eindeutige Sex-Chats verwickelt worden sind. Außerdem erhielten sie Bilder mit kinderpornografischem Material und wurden teilweise auch aufgefordert, selbst Nacktbilder von sich zu verschicken.

Eine Elfjährige auf Rügen hatte jemanden über die Plattform TikTok kennengelernt und mit ihm zunächst per Instagram und später via WhatsApp gechattet – in dem Glauben, es handle sich ebenfalls um einen Schüler. Nach „normalen“ Unterhaltungen per Nachricht, schickte ihr der Unbekannte plötzlich kinder- und jugendpornografische Fotos und gab vor, dass sich so etwas alle in seiner Klasse anschauen würden. Er forderte das Mädchen auf, selbst Nacktaufnahmen von sich zu fertigen und zu senden. Das geschah glücklicherweise nicht, da die Eltern das Handy des Mädchens kontrolliert haben und Fotos und Chats sichergestellt haben.

In einem anderen Fall hatte ein 14-Jähriger aus Neustrelitz kinder-und jugendpornografisches Material zugeschickt bekommen und selbst Bilder von sich verschickt. Der Kontakt zu dem angeblichen Mädchen ist nach derzeitigen Erkenntnissen durch Teilnahme an Online-Spielen entstanden. Auch hier fielen die Chats durch eine Handykontrolle auf und konnten gestoppt werden.

Die beschriebenen Geschädigten sind Deutsche.

In beiden Fällen erstatteten die Eltern richtigerweise Anzeige bei der Polizei. Wir gehen dennoch von einer hohen Dunkelziffer aus.

Das Polizeipräsidium Neubrandenburg appelliert hiermit an Eltern: Kontrollieren Sie regelmäßig die Handys und Laptops der Kinder und Jugendlichen. Eine Überprüfung von Chats bwz. der Nutzung von Apps wie WhatsApp, TikTok, Instagram und Co. kann solche Fälle aufdecken und ggf. noch verhindern, dass die Kinder und Jugendlichen selbst Bilder oder Videos von sich verschicken.

Doch nicht nur die Kontrolle ist wichtig, sondern auch Aufklärung von Beginn der Handynutzung an. Wer bestimmte Apps oder Chatmöglichkeiten nicht von vornherein für seine Kinder sperrt bzw. deren Nutzung nicht unterbindet, sollte den eigenen Kindern klar machen, dass sie sich Eltern sofort anvertrauen, wenn sie selbst Bilder oder Videos mit sexuellem Hintergrund erhalten. Kindern sollte klar gesagt werden, dass es in keinem Fall in Ordnung oder eine lapidare Angelegenheit ist, wenn sie zu Sex-Chats mit Unbekannten oder zum Verschicken von Nacktbildern aufgefordert werden. Hinter vermeintlichen etwa gleichaltrigen Jungen oder Mädchen, stecken in Wahrheit zumeist erwachsene Täter, die sich das Vertrauen der Opfer erschleichen. Sofern sie Material zugesendet bekommen haben, verbreiten sie dieses höchstwahrscheinlich auch im Darknet oder auf anderen Wegen weiter.

Auch das Weiterleiten von kinder- und jugendpornografischem Material zum Beispiel an Freunde ist strafbar. Es ist also kein Kavaliersdelikt, etwa in Gruppenchats mit Mitschülern Nacktbilder von Mädchen oder Jungen weiterzuverbreiten.

Ermittlungserfolg nach sexueller Belästigung im Bus

Nachdem eine 18-jährige Deutsche in einem Stadtbus in Neubrandenburg Ende November mutmaßlich sexuell belästigt wurde, ist ein 34-jähriger Deutscher aus Neubrandenburg als Tatverdächtiger ermittelt worden. Ihm wird einfache Körperverletzung und sexuelle Belästigung vorgeworfen.

Die junge Frau war am 24. November nachmittags im Bus im Neubrandenburger Stadtgebiet unterwegs, als der Tatverdächtige zustieg. Er setzte sich zu der Geschädigten und soll sie dabei bereits grob angegangen sein, um sich Platz zu verschaffen. Nachdem ihn die Frau darauf ansprach, soll der Mann sie ohne seine Maske angehustet und sie schließlich unsittlich berührt haben. Die Frau stieg bei nächster Gelegenheit aus dem Bus aus und erstattete am nächsten Tag Anzeige.

Durch Bilder von der Auswertung der Videoaufzeichnungen im Bus konnten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg entscheidende Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben. Er ist bereits mehrfach wegen anderer Delikte polizeibekannt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wird die polizeiliche Ermittlungsarbeit nun zur weiteren Bearbeitung an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Zeugen nach Verdacht einer sexuellen Belästigung gesucht

In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag (25.10.2020, gegen 01:20 Uhr) kam es im Neubrandenburger Vogelviertel zu einer sexuellen Belästigung zum Nachteil einer 17-jährigen Deutschen.

Die Jugendliche begab sich zu Fuß die Adlerstraße entlang und befand sich auf Höhe der dortigen Kindertagesstätte, als ein ihr unbekannter Mann frontal auf sie zukam, sie direkt ansprach und dabei um Geld bat.

Als das Mädchen die Bitte abtat, sei der Mann körperlich aggressiv geworden, habe ihr den Rucksack von der Schulter gerissen und sie sexuell belästigt. Nach der Tat habe er sich in unbekannte Richtung entfernt. Den Rucksack beließ er vor Ort.

Sie beschrieb den Mann als etwa 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dunkelhäutig und von schlanker Statur. Der unbekannte Tatverdächtige sei schwarz gekleidet gewesen. Eine nähere Beschreibung war zunächst nicht möglich. Eine Fahndung verlief negativ.

Das Mädchen wurde in das Polizeihauptrevier verbracht. Hier erfolgte die Spurensicherung und sie wurde ihrer Mutter übergeben. Die Jugendliche erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen, die keiner ärztlichen Behandlung bedurften.

Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und Körperverletzung aufgenommen und bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Zeugen nach exhibitionistischen Handlungen in Neubrandenburg gesucht

Ein 14-jähriges Mädchen meldete sich am Dienstag, 08.09.2020, gegen 15:00 Uhr über den Notruf bei der Polizei. Ein ihr unbekannter Mann hatte sich in der Öffentlichkeit selbst befriedigt.

Sie gab telefonisch die Beschreibung des Mannes und den Tatort durch. Die eingesetzten Beamten des Neubrandenburger Hauptrevieres konnten den unbekannten Tatverdächtigen jedoch nicht mehr feststellen.

Die Geschädigte berichtete, dass sie sich in der Stargarder Straße, in Höhe des Mudder-Schulten-Brunnens befand, als sie die Handlungen wahrnehmen musste. Sie reagierte vorbildlich, indem sie sich vom Ort entfernte und den Notruf wählte.

Den Unbekannten beschrieb die Jugendliche als etwa 20 Jahre alt, leicht dunkler Teint, kurzes schwarzes Haar, bekleidet mit dunkelgrüner Jacke (eventuell Flecktarn).

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wird die Ermittlungen übernehmen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.