Sexuelle Belästigung in Neubrandenburg – Zeuginnen gesucht

Am Sonnabend, 08.08.2020, ging eine 16-Jährige auf dem äußeren Ring des Neubrandenburger Stadtwalls mit ihrem Hund Gassi. Gegen 13:20 Uhr befand sie sich in Höhe des ZOB und ging in Richtung Justizzentrum.

Ein bisher unbekannter Tatverdächtiger folgte dem deutschen Mädchen und blieb immer dann stehen, wenn die Jugendliche auch stehen blieb. Plötzlich überholte er die Geschädigte, fasste ihr dabei unter den Rock und sagte in akzentfreiem Deutsch etwas Anzügliches zu ihr.

Die 16-Jährige wurde laut und verlangte seinen Namen. Daraufhin ergriff der Unbekannte die Flucht.

Die Jugendliche beschrieb den unbekannten Tatverdächtigen als etwa 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank. Er war bekleidet mit einem hellblauen T-Shirt und einer dunkelblauen langen Hose (vermutlich Jeans). Sein dunkles Haar trug er sehr kurz, in Mitte des Kopfes sind Ansätze einer Glatze erkennbar.

Der Geschädigten kam kurz vor der Tatbegehung eine Frau entgegen, die einen jungen Hund (ähnlich Bernhardiner) bei sich führte. Diese Frau müsste den Tatverdächtigen auch gesehen haben. Darüber hinaus befanden sich unmittelbar während der Tatausführung zwei Frauen auf dem inneren Ring der Wallanlage in Höhe der Jugendlichen. Die Polizei bittet insbesondere diese Zeuginnen, sich an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung aufgenommen.

28-jähriger Tatverdächtiger bedroht Passanten am Brodaer Strand

Am Dienstag, 02.06.2020, kam es gegen 17:00 Uhr zu einem Polizeieinsatz am Brodaer Strand in Neubrandenburg. Zuvor hatten mehrere Hinweisgeber über den Notruf der Polizei mitgeteilt, dass sich dort eine männliche, offenbar stark alkoholisierte Person aufhält und Passanten in aggressiver Weise belästigt und bedroht.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten den Mann aufgrund von Zeugenhinweisen vor Ort schnell ausfindig machen und dessen Identität feststellen. Hierbei handelte es sich einen 28-jährigen eritreischen Staatsbürger, der der Polizei bereits mehrfach aufgrund von Diebstahlsdelikten bekannt ist.

Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte der Beschuldigte zuvor mehrere Passanten belästigt und verbal bedroht. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Beschuldigte unkooperativ und aggressiv. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort versuchte der Beschuldigte nach der im Holster gesicherten Dienstwaffe eines Beamten zu greifen. Diese Handlung konnte durch die Beamten abgewehrt und unterbunden werden. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Beschuldigten einen Wert von 1,84 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verblieb der Beschuldigte bis zum 03.06.2020 auf Anordnung des Amtsgerichtes Neubrandenburg im Gewahrsam der Polizei.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wegen Bedrohung und aufgrund des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Am Mittwochvormittag (03.06.2020) wurde der Beschuldigte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Beschuldigtenvernehmung entlassen. Alle Zeugen und die Hinweisgeber haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Zeugenaufruf nach sexueller Belästigung

In der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg werden gegenwärtig zwei Straftaten wegen einer sexuellen Belästigung bearbeitet. Demnach soll es in der Nacht zum Sonntag, den 12.05.2019 in der Zeit von 01:00 Uhr und 03:00 Uhr in der Diskothek „Colosseum“ an der Neubrandenburger Hochstraße zur sexuellen Belästigung von zwei Frauen gekommen sein.

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wurden beide Taten unabhängig voneinander begangen. In beiden Fällen konnten die Tatverdächtigen auf Grund unverzüglicher Einbindung der Security namhaft gemacht werden.

Während es sich beim Tatverdächtigen im ersten Fall um einen jungen mitteleuropäischen Mann handeln soll und die Tat durch Zeugen weitestgehend erhellt werden konnte, stellt sich der zweite Fall etwas komplizierter dar.

Aus diesem Grund werden Zeugen gesucht, die durch ihre Beobachtungen zu einer allumfassenden Tataufklärung beitragen können.

Laut Angaben der 26-jährigen Geschädigten soll sie auf der Tanzfläche von einem südländischen jungen Mann mehrfach angetanzt und in der weiteren Folge unsittlich begrapscht worden sein. Als die Geschädigte daraufhin die Tanzfläche verlassen und sich mit der Bitte um Hilfe an die Security wenden wollte, seien ihr zwei junge Frauen aufgefallen, welche den Vorfall möglicherweise in vollem Umfang beobachtet haben könnten.

Die Polizei bittet nun um Mithilfe bei der Aufklärung dieses Falls. Entsprechende Hinweise werden in der Einsatzleitstelle des PP
Neubrandenburg unter der Rufnummer 0395-5582 2223 entgegengenommen.

Mutmaßliche sexuelle Belästigung am Bahnhof Altentreptow

Am späten Dienstagabend (13.11.2018, ca. 21:45 Uhr) soll es zu einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung auf dem Bahnhofsgelände in Altentreptow gekommen ein. Eine 17-Jährige sei mit dem Zug aus Neubrandenburg angekommen und habe auf dem Bahnsteig spontan mit einem ihr unbekannten Mann eine Zigarette geraucht. Im weiteren Verlauf sei es zu dem sexuellen Übergriff gekommen, bei dem der Tatverdächtige die Jugendliche festgehalten und mehrfach auf den Mund und im Gesicht geküsst habe.

Die Geschädigte beschreibt den Mann wie folgt:

  • ca. 1,70 Meter groß
  • normal gebaut
  • grauer, kurzer Vollbart
  • türkisches Erscheinungsbild
  • Der Tatverdächtige hat vermutlich auch türkisch gesprochen.
  • Bekleidung: dunkelblaue Übergangsjacke mit Vierecken

Wer zu diesem Sachverhalt Beobachtungen gemacht hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0395/5582-2224 zu melden oder sich an die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.