Polizeibeamte erfahren Widerstand, werden beleidigt und bedroht

Am Mittwochnachmittag kam es in einem Geschäft in der Neubrandenburger Innenstadt zu einer Sachbeschädigung, in dessen Folge der flüchtige Täter durch Polizeibeamte gestellt werden konnte.

Gegen 14:10 Uhr des 31.03.2021 wurde die Polizei gerufen, weil sich eine augenscheinlich betrunkene, männliche Person im Kassenbereich eines Geschäftes aggressiv verhielt und gegen mehrere Infektionsschutzscheiben schlug. Dadurch wurde eine der Scheiben beschädigt, sodass Sachschaden in Höhe von 50 EUR entstand. Der Täter flüchtete anschließend und konnte im Nahbereich durch umgehend eingesetzte Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gestellt werden.

Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der Tatverdächtige äußerst aggressiv und lautstark gestikulierend. Er wurde zur Anzeigenaufnahme und Feststellung der Identität auf das Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. In der weiteren Folge kam es zur Beleidigung, Bedrohung und zum Widerstand gegen die Polizeibeamten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, obwohl es seitens des Täters zu Fußtritten in Richtung Kopf und Oberkörper eines Beamten kam. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 25-jährigen Deutschen ergab einen Wert von 1,97 Promille.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde der Beschuldigte in Gewahrsam genommen. Beamte des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen aufgenommen.

Bombendrohung gegen die Rettungswache – Ernsthaftigkeit war nicht gegeben

Am Montagabend, 01.03.2021, gegen 23:50 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Information, dass zuvor in der Rettungsleitstelle des Landkreises MSE telefonisch eine Bombendrohung einging. Die Bombendrohung richtete sich gegen die Rettungswache in der Robert-Blum-Straße in Neubrandenburg.

Unmittelbar darauf wurde mit den polizeilichen Maßnahmen begonnen. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg durchsuchten mit Unterstützung eines Sprengstoffsuchhundes das gesamte Objekt. Gegen 01:00 Uhr wurden die Durchsuchungsmaßnahmen beendet und kein verdächtiger Gegenstand gefunden. Nach weiterer Prüfung der Sachlage stellte sich heraus, dass eine Ernsthaftigkeit der Bombendrohung nicht gegeben war.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Anrufer ergaben, dass es sich dabei um einen 38-jährigen deutschen Staatsbürger handelt, der unter anderem wegen Missbrauchs von Notrufen polizeibekannt ist. Die Beamten durchsuchten mit Unterstützung eines Sprengstoffsuchhundes die Wohnung des Neubrandenburgers und konnten auch hier keine gefährlichen Gegenstände auffinden. Nach der Belehrung gab der 38-Jährige zu, die Anrufe getätigt zu haben. Ein Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,23 Promille ergeben. Nach der Blutprobenentnahme und Belehrung wurde der 38-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat werden durch die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg geführt. Eine mögliches Motiv wird im Rahmen der Ermittlungen geklärt.

Beamte stellen zwei Schreckschusswaffen sicher

In den Nachtstunden des 01.11.2020 kam es auf Grund einer Bedrohung zu einem Polizeieinsatz im Neubrandenburger Industrieviertel, bei dem die Beamten zwei Schreckschusspistolen und ein Pfefferspray sicherstellten.

Am 01.11.2020 gegen 02:40 Uhr meldete der 30-jährige Geschädigte über den Notruf der Polizei Neubandenburg, dass er soeben von einer Person aus einer Personengruppe heraus mit einer Schusswaffe bedroht wurde.

Anhand der Personenbeschreibung des Hinweisgebers konnten Einsatzkräfte des Polizeihauptreviers Neubandenburg im Rahmen der Nahbereichsfahndung zwei verdächtige Personen in der Sponholzer Straße feststellen. Es erfolgte die Durchsuchung der Tatverdächtigen. Bei dem 32-jährigen Beschuldigten fanden die Beamten eine Schreckschusspistole sowie ein Pfefferspray. Bei dem 22-jährigen Beschuldigten stellten die Beamten ebenfalls eine Schreckschusswaffe fest. Ferner führte dieser einen Aufsatz für eine Schreckschusspistole mit dazugehöriger Knattermunition mit sich.

Alle aufgefundenen Gegenstände wurden durch die Beamten sichergestellt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Bei allen Beteiligten handelt es sich um deutsche Staatsbürger aus Neubrandenburg. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen der Bedrohung sowie den Verstößen gegen das Waffengesetz gefertigt. Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubandenburg aufgenommen.

28-jähriger Tatverdächtiger bedroht Passanten am Brodaer Strand

Am Dienstag, 02.06.2020, kam es gegen 17:00 Uhr zu einem Polizeieinsatz am Brodaer Strand in Neubrandenburg. Zuvor hatten mehrere Hinweisgeber über den Notruf der Polizei mitgeteilt, dass sich dort eine männliche, offenbar stark alkoholisierte Person aufhält und Passanten in aggressiver Weise belästigt und bedroht.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten den Mann aufgrund von Zeugenhinweisen vor Ort schnell ausfindig machen und dessen Identität feststellen. Hierbei handelte es sich einen 28-jährigen eritreischen Staatsbürger, der der Polizei bereits mehrfach aufgrund von Diebstahlsdelikten bekannt ist.

Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte der Beschuldigte zuvor mehrere Passanten belästigt und verbal bedroht. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Beschuldigte unkooperativ und aggressiv. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort versuchte der Beschuldigte nach der im Holster gesicherten Dienstwaffe eines Beamten zu greifen. Diese Handlung konnte durch die Beamten abgewehrt und unterbunden werden. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Beschuldigten einen Wert von 1,84 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verblieb der Beschuldigte bis zum 03.06.2020 auf Anordnung des Amtsgerichtes Neubrandenburg im Gewahrsam der Polizei.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wegen Bedrohung und aufgrund des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Am Mittwochvormittag (03.06.2020) wurde der Beschuldigte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Beschuldigtenvernehmung entlassen. Alle Zeugen und die Hinweisgeber haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Bedrohung mit einem Messer

Am Morgen des 05.01.2019 um 5:35 Uhr kam es vor der „Global 21 Weinbar“ im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ursächlich hierfür war, dass den 3 männlichen Tatverdächtigen im Alter von 21, 21 und 22 Jahren der Einlass verwehrt wurde, da die Betreiber gerade schließen wollten.

Daraufhin kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung in deren Verlauf einer der Täter ein Messer zückte und zuerst einen Mitarbeiter und im Anschluss noch unbeteiligte Gäste vor der Tür bedrohte. Die Geschädigten verbarrikadierten sich daraufhin in der Bar, so dass die Täter anschließend flüchteten. Diese konnten jedoch in Tatortnähe durch die Polizei Neubrandenburg gestellt werden.

Es handelte sich um 3 syrische Asylbewerber. Diese wurden in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung wurde eingeleitet und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Es wurde niemand verletzt.

Versuchter Raub und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (nochmals aktualisiert)

Am 19.11.2018 gegen 16:15 Uhr kam es an einer Bushaltestelle in der Fritscheshofer Straße in Neubrandenburg zu einem versuchten Raub.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stellt sich der Ablauf wie folgt dar: Ein 64-jähriger Mann traf in der Fritscheshofer Straße auf drei Jugendliche im Alter von 13, 15 und 17 Jahren. Plötzlich bedrohte der 64-Jährige den 17-Jährigen mit einem Messer. Dieser warf sein Fahrrad hin und wollte flüchten. Als der 64-Jährige das Fahrrad an sich nehmen wollte, hielt der Jugendliche sein Eigentum fest. Nach einem Hin- und Herziehen ließ der 64-Jährige von dem Fahrrad ab und ging in Richtung Juri-Gagarin-Ring. Die Jugendlichen folgten ihm in einem sicheren Abstand und informierten die Polizei.

Der Tatverdächtige konnte dann in einer Arztpraxis festgestellt werden. Zur Verhinderung weitere Straftaten und zur Auffindung des Messers erfolgte eine körperliche Durchsuchung des Mannes. Dabei leistete er aktiven Widerstand. Er versuchte nach der Pistole eines Polizeibeamten zu greifen, was ihm aber nicht gelang. Der 64-Jährige wurde durch die eingesetzten Polizeibeamten mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die Ermittlungen dauern an.

Update: Der 64-jährige irakische, nicht polizeibekannte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung und Beschuldigtenvernehmung hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg beim Amtsgericht Haftbefehl beantragt. Das Amtsgericht Neubrandenburg ist dem gefolgt und hat am Dienstag Nachmittag den Haftbefehl gegen den 64-jährigen wegen Fluchtgefahr erlassen. Er wird in die Justizvollzugsanstalt Bützow verbracht.