Baustart für die Nord-Süd-Fußgängerachse in der Oststadt

In diesem Monat beginnen die vorbereitenden Maßnahmen zum Bau der Nord-Süd-Fußgängerachse in der Oststadt. Die Trasse führt vom Juri-Gagarin-Ring bis zur Robert-Koch-Straße. In einem Schritt werden voraussichtlich und in Abhängigkeit von der Witterung ab nächster Woche 43 Bäume gefällt. Fußgänger werden für mögliche Absperrungen und Einschränkungen um Verständnis gebeten. Die gefällten Bäume werden im Zuge der Neugestaltung ersetzt.

Sanierungsmaßnahme „Oststadt Grün“ – Nord-Süd-Fußgängerachse

In den kommenden Jahren ist in der Oststadt der Ausbau sowie die Neuanlage einer straßenunabhängigen Fußwegeachse in Ost-West-Richtung als Verbindung zwischen dem Ihlenpool und dem Lindetal, zwischen der 9. Grundschule in der Pawlowstraße, dem Sportplatzgelände und der neuen Regionalschule Ost in der Kopernikusstraße vorgesehen. Als Schwerpunktmaßnahmen sind in diesem Rahmen der erste Bauabschnitt der Sport-und Freizeitanlage sowie die Nord-Süd-Fußgängerachse vorgesehen. Nachdem der Sportplatz im vergangenen Jahr nach umfangreichen Bauarbeiten wieder eingeweiht werden konnte, hat das Ministerium die Fördermittel für den Bau der Nord-Süd-Fußgängerachse bestätigt.

Gestaltungselemente

Im Rahmen der Neugestaltung werden Aufenthalts-und Bewegungsmöglichkeiten (Spielgeräte, Bänke) aufgestellt. Um Sitzgelegenheiten zu schaffen, wird auch der Böschungsbereich mitgenutzt. Teilweise erfolgt eine platzartige Aufweitung auf der zum Beispiel auch die Märchensäule „De Fischer un sin Fru“ neu positioniert werden. Wegbegleitend erfolgen Neupflanzungen. Dafür sind 21 rotblühende Rosskastanien vorgesehen.

Beleuchtung:

Die bisher vorhandene, aus der Entstehungszeit des Wohngebietes stammende Straßenbeleuchtung wird in diesem Bereich erneuert und in Anzahl und Ausleuchtung aktuellen Erfordernissen angepasst. Als Leuchtmittel kommen insektenfreundliche LED zum Einsatz.

Bauarbeiten beginnen: Schwanenteich wird vom Schlamm befreit

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Der Schwanenteich wird in den nächsten Wochen ausgebaggert. Mit den vorbereitenden Arbeiten dazu wird am kommenden Montag (1. Februar) begonnen. Läuft alles wie geplant, dann ist das Gewässer bis Ende Februar vom Schlamm befreit.

Der Schwanenteich ist zu etwas 2/3 zugewachsen und zeigt nur noch eine geringe Wassertiefe auf. Die letzte Entschlammung liegt 20 Jahre zurück. Geplant ist nun, rund 1.500 Kubikmeter Schlamm aus dem Teich zu baggern. Zur Abtrocknung der Sedimente ist eine Zwischenlagerung auf angrenzenden Entwässerungsflächen vorgesehen. Die Sedimente werden nach dem Trocknen unter anderem zur Bodenmodellierung im Umfeld des Schwanenteichs verbaut oder anderweitig wiederverwertet. Dies soll bis Mitte April geschehen.

Neben der Ausbaggerung wird die Uferbefestigung ausgebessert, der Ablauf des Gewässers wird erneuert und im Umfeld werden fünf Bäume gepflanzt.

Die Gesamtkosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 190.000 Euro.

Bereits im Sommer 2020 wurden Baugrunduntersuchungen und Vermessungen unter Beachtung der Naturschutz-Kriterien vorgenommen.

Während der Bauarbeiten wird für Fußgänger eine Umleitung ausgeschildert.

Sanierung des Schwanenteichs startet

Die Sanierungsarbeiten am Schwanenteich können im ersten Quartal des kommenden Jahres beginnen. Oberbürgermeister Silvio Witt hat in dieser Woche die entsprechenden Aufträge unterzeichnet. Es ist vorgesehen, im Winter die Ausbaggerung des Teiches vorzunehmen. Geld wurde dafür in den Haushalt eingestellt.

Bereits im Sommer dieses Jahres wurden Baugrunduntersuchungen und Vermessungen unter Beachtung der Naturschutz-Kriterien vorgenommen. Läuft alles nach Plan, sollen im Frühjahr des kommenden Jahres die Arbeiten am Schwanenteich abgeschlossen sein. Rund 200.000 Euro werden dafür investiert.

Sporthalle in der Großen Krauthöferstraße entsteht in Rekordzeit

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Positive Nachrichten während der Corona-Pandemie: Die neue Sporthalle in der Krauthöferstraße ist innerhalb eines Jahres fertig geworden. Gefeiert werden kann dies derzeit nicht. Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann haben heute im kleinen Kreis symbolisch den Schlüssel von den Vertretern vom Bau entgegengenommen. „Diese Sporthalle ist nicht nur funktionell, sondern sie ist mit ihren großen Fensterfronten und der Klinkerfassade auch schön und passt sich gut in den gesamten Schulkomplex ein“, hob der Oberbürgermeister hervor.

Innerhalb eines Jahres wurde die etwa 1900 Quadratmeter große Halle gebaut. Zuvor war die im Volksmund als Ruhlandhalle bekannte Sportanlage abgerissen worden. Im Dezember vergangenen Jahres (12.12.2019) wurde die Grundsteinlegung feierlich begangen. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat die Baumaßnahme durch das Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes mit einer 90-prozentigen Förderung in Höhe von 3,3 Millionen Euro unterstützt.

Im Januar des kommenden Jahres erfolgen noch technische Abnahmen für die Heizungs- und Lüftungsanlagen durch den TÜV und die behördliche Endabnahme durch die Bauaufsicht. Die offizielle Nutzungsaufnahme für den Schulsport ist für den Schulbeginn nach den Winterferien geplant.

Technische Angaben

  • Zweifeld-Sporthalle nach DIN 18032-1
  • Mindestmaße: Länge 45 Meter / Breite 22 Meter / Höhe: 7 Meter
  • Grundfläche: ca. 1.900 Quadratmeter
  • Die Halle ist eingeschossig und der Funktionsbereich zweigeschossig.
  • Die Sporthalle ist durch 2 Trennvorhänge teilbar in 3 separate Sportbereiche.
  • Insgesamt stehen 92 Umkleideplätze zur Verfügung und gestatten parallelen Schulsport für 3 Schulklassen.

Straßenbauarbeiten zwischen Möllenhagen und Feldberg

An der Landesstraße L 34 zwischen den Ortslagen Möllenbeck und Feldberg erfolgen drei Durchlasserneuerungen im Durchörterungsverfahren.

Baubeginn ist am 30.11.2020, die Vollendung der Ausführung ist für den 19.03.2021 geplant.

Die Arbeiten werden bei abschnittsweise halbseitiger Sperrung der Landesstraße durchgeführt (zeitweiliger Ampelbetrieb). Eine Vollsperrung findet nicht statt.

Neubau der Theaterwerkstatt Neustrelitz – Zeitkapsel einbetoniert

Beim Einbetonieren dabei (v.l.n.r.): Karsten Lüdtke (Hoch + Tiefbau Neubrandenburg GmbH), Malte Bähr (kaufmännischer Geschäftsführer TOG), Dirk Biallas (Werkstattleiter TOG), Sven Müller (Intendant TOG) (Bilder: TOG)

Für den Neubau der Theaterwerkstatt der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz (TOG) am Bürgerseeweg in Neustrelitz wurde heute der Grundstein gelegt. Aufgrund der aktuellen Situation gab es keine offizielle, feierliche Zeremonie mit geladenen Gästen, aber es wurde trotzdem ganz traditionell eine Zeitkapsel am Bau einbetoniert. Dies übernahmen Intendant Sven Müller, kaufmännischer Geschäftsführer Malte Bähr und Werkstattleiter Dirk Biallas gemeinsam mit Karsten Lüdtke von der Hoch + Tiefbau Neubrandenburg GmbH.

Herzstück des neuen Areals wird eine Industriehalle von 1000 Quadratmetern. In dieser fast 9 Meter hohen Halle werden die verschiedenen Gewerke wie Schlosser, Tischler, Maler, Kascheure und Dekorateure ihre einzelnen Arbeitsbereiche bekommen und die Bühnenbilder für die Inszenierungen des Musiktheaters und des Schauspiels anfertigen.

Zudem ist ein Trakt mit Sanitäranlagen, Büro- und Lagerräumen geplant. Mit Verladerampen, Umfahrung, Grünanlagen und Ausgleichsflächen beträgt die Gesamtfläche des Areals rund 4500 Quadratmeter. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 3,1 Millionen Euro.

Der Umzug der Werkstatt soll während des laufenden Theaterbetriebs stattfinden. Die Fertigstellung ist für den Spätsommer des nächsten Jahres geplant.

Der Neubau der Werkstätten ist nicht nur dringend notwendig, weil die Arbeitsbedingungen in den alten provisorischen Gebäuden nicht mehr tragbar sind, sondern auch und vor allem ein klares langfristiges Bekenntnis der Mittelgeber von Land und Kommunen zur Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz als Kulturträger für unsere Region.

 

Im Kulturpark entsteht ein Kletterkopf

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Am Messeplatz im Kulturpark der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wird gebaut und seit Mittwoch ist auch das Baustellenschild enthüllt. An dieser Stelle im Kulturpark entsteht ein neuer Spielplatz. Etwa 330.000 Euro werden dafür investiert. Gefördert wird das Projekt mit rund 234.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt enthüllten heute das Bauschild und machten sich zugleich auf der Baustelle ein Bild von dem Spielplatz-Projekt. Silvio Witt verwies noch einmal auf das Spielplatzkonzept der Vier-Tore-Stadt, das inzwischen im gesamten Stadtgebiet „Früchte trägt und immer wieder fortgeschrieben wird“.

 

Im Kulturpark ist schon jetzt zu erkennen, dass es sich bei der Anlage um einen besonderen Spielplatz handeln wird. Landschaftsarchitekt Jan Lüders vom Büro Landschafts- und Freiraumplanung setzt im Kulturpark gemeinsam mit Jana Wolf, bekannt durch ihre Mosaikkunst auf zahlreichen Plätzen der Stadt und der Tollense GaLaBau GmbH einen Themen-Spielplatz unter dem Motto Rethra um. Künftig kann auf den „Haarlocken“ eines Slawenkönigs geklettert werden. Auf Kletterseilen geht es zu den „Prillwitzer Idolen“ aus Beton und weiteren Kletterskulpturen. Ein Pavillon mit Dachbegrünung, der Formen eines slawischen Tempels zeigen wird, kann im Rahmen eines Mehr-Generationen-Projektes umgesetzt werden. Zur Förderung von Beweglichkeit, Kondition und Kraft stehen entlang des Weges verschiedene Fitnessgeräte auch für Erwachsene zur Verfügung.

Läuft alles wie geplant, dann sollen die Arbeiten an der Spiel- und Fitnessstrecke bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Nach einem Workshop wird der Pavillon im Frühjahr des kommenden Jahres fertiggestellt.