Boulevard-Vorplatz wird eingeweiht

Die Bauarbeiten am östlichen Ende der Turmstraße (Boulevard-Vorplatz) sind fast abgeschlossen. Mit dem symbolischen Einsetzen des letzten Steines wird am 21. Oktober die neugestaltete Fläche freigegeben.

Die Umgestaltung erfolgte als ein Gemeinschaftsprojekt mit den Neubrandenburger Stadtwerken. Das bis dahin schadhafte Kleinpflaster wurde durch einen neuen Platten- und Pflasterbelag unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit ersetzt. Die Stadtwerke haben im Zuge der Bauarbeiten eine Trinkwasserleitung erneuert.

An der Wasserskianlage wird ein neuer Spielplatz gebaut

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

In dieser Woche ist der Spielplatz am Reitbahnsee in unmittelbarer Nähe der Wasserski-Anlage zurückgebaut worden. Die Holz-Spielgeräte sind fast 20 Jahre alt gewesen und hatten inzwischen erhebliche Mängel bezüglich ihrer Ausstattung aber auch der Sicherheit. Eine Reparatur war nicht mehr möglich.

Mit dem Rückbau wurden nun die Voraussetzungen für einen Spielplatz-Neubau geschaffen. Voraussichtlich Ende November/Anfang Dezember soll mit dem Bau einer neuen Anlage begonnen werden. Die Stadt investiert dafür rund 65.000 Euro.
Das Spielplatz-Entwicklungskonzept der Vier-Tore-Stadt sieht bis auf wenige Ausnahmen einen Neubau von Spielplätzen als Ersatz für zurückgebaute Geräte vor.

 

Neubrandenburg erhält 2,6 Millionen Euro für Sanierung der Stadthalle

Die Stadt Neubrandenburg erhält rund 2,6 Millionen Euro für Maßnahmen zum Erhalt und zur verbesserten Nutzung der Stadthalle für den Schul- und Vereinssport. Bauminister Christian Pegel übergibt am Mittwoch den Zuwendungsbescheid an Neubrandenburgs Oberbürgermeister Sylvio Witt.

Das Geld stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 3,7 Millionen Euro. Die Stadt Neubrandenburg will die Stadthalle als architektonisch wertvolles und Stadtbild prägendes Gebäude sichern.

Das Gebäude mit einer Hyparschalenkonstruktion des Bauingenieurs Ulrich Müther war 1969 eröffnet worden. Innenarchitekt war der Bezirksarchitekt Karl Kraus. Für die Sanierung ist die Stadthalle seit Februar 2020 geschlossen.

Sporthalle wird gebaut

Die Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg bekommt eine neue Zweifeld-Sporthalle. Anfang Juni hatten die Bauarbeiten im Otto-Reinhardt-Weg 8 begonnen. Am 20. August fand die offizielle Grundsteinlegung statt. Bauherr ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Schulträger.

Etwa 4,46 Millionen Euro wird die neue Halle einschließlich dem Grundstückserwerb, der Erschließung und den Honoraren für die Bauplanung kosten. Diese Summe kann der Landkreis nicht allein tragen, deshalb hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern Fördermittel in Aussicht gestellt.

Der 1. Stellvertretende Landrat, Kai Seiferth, sagte bei der Grundsteinlegung: „Unsere Schulen sind ein ganz wichtiges Fundament für die Zukunft unseres Landkreises. Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Beruflichen Schulen gelegt; das war Nachholbedarf. Aber Schule für Schule holen wir mächtig auf.“ Den Unterricht in der alten, mittlerweile undichten Sporthalle der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Verwaltung müssen die Auszubildenden jedoch noch ein Jahr lang durchstehen. Die Fertigstellung der neuen ist für den Sommer 2021 geplant, so der 1. Stellvertretende Landrat. Das Bauvorhaben ist in 20 Losen ausgeschrieben worden. Bisher sind für sieben die Aufträge vergeben – alle sind an Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern gegangen.

Die gesamte Planung und Baubetreuung liegt – nach europaweiter Ausschreibung – in den Händen von drei Neubrandenburger Planungsbüros. Architekt Christoph Haker versprach eine hochmoderne Sporthalle, die nicht nur funktional vom Feinsten sein wird. Sondern das Gebäude wird sich auch optisch gut in den Schulkomplex auf dem Datzeberg eingliedern. Die Zwei-Feld-Sporthalle wird eine Spielfläche von knapp tausend Quadratmetern haben. Hinzu kommen zwei Geräteräume und ein 80 Quadratmeter großer Turnraum, sowie Sanitär- und Umkleideräume.

Schule bekommt Anbau

Am 20. August wurde der Grundstein für den Ergänzungsneubau der Integrierten Gesamtschule „Vier Tore“ in Neubrandenburg gelegt: Zwar wurde schon seit Juni gebaut, aber der offizielle, feierliche Akt in Anwesenheit von Schülern, Lehrern und Bauleuten war aus verschiedenen Gründen verschoben worden.

Für die Bauarbeiter vom bsb Bauunternehmen Malchin war das jedoch kein Problem. Für die Bulle, die in den Boden versenkt wurde, hatten sie eine spezielle Umhausung gebaut, die mit dem Baukran anschließend an die richtige Stelle gesetzt wurde. Für die Nachwelt sind darin Bauzeichnungen, die Festreden, die Lokalzeitung vom Tag und ein paar Geldmünzen für Jahrhunderte eingeschlossen.

Wie der Schulleiter Rüdiger Bretschneider sagte, reichen die Räume der Schule schon jetzt nicht mehr aus. Das liegt nicht nur daran, dass Eltern ihre Kinder sehr gern in die IGS einschulen, weil die Schule für gute Lernbedingungen und hohe Ausbildungsqualität bekannt ist. Sondern es kommt hinzu, dass mit der gymnasialen Oberstufe und mit den Anforderungen an die so genannte Inklusion, die Zahl der Schüler gewachsen ist und weiter wächst. Insgesamt wird ein zusätzlicher Raumbedarf für mindestens 230 Schüler prognostiziert.

„Wir investieren als Schulträger hier – ohne Fördermittelzugabe – 3,6 Millionen Euro aus dem Kreishaushalt“, sagte der 1. Stellvertretende Landrat Kai Seiferth. Der Ergänzungsneubau wird sieben Unterrichtsräumen mit je 75 m², sowie zwei Gruppenräume und drei Kommunikationsräume einschließlich der dazugehörigen Funktionsräume umfassen. Der Stellvertretende Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, Peter Modemann, betonte, dass die Neubrandenburger schon immer stolz auf ihre Schullandschaft gewesen seien. Er freue sich, dass die IGS „Vier Tore“ mit dem Anbau ihre Bedingungen weiter verbessern wird und dankte dem Landkreis dafür ausdrücklich.

In einem Jahr, soll der Anbau fertig sein. Zur Einweihungsfeier – so hofften alle – wird es viele strahlende Gesichter ohne Schutzmasken geben.

Fliegerbombe bei Bauarbeiten gefunden

Für Torsten Schwartz war der vergangene Dienstag eigentlich ein ganz normaler Tag. Er setzte sich in seinen Bagger, um für einen Kunden in Ritzerow, einem Ort in der Nähe von Stavenhagen, die Voraussetzungen für seinen neuen Internetanschluss zu realisieren. Doch was er dann kurz vor Feierabend erlebte, wird er wohl sein Leben lang nicht vergessen.

„Plötzlich stieß ich mit der Baggerschaufel auf etwas Metallisches“, erzählt der 53-Jährige von der Firma Draewe, die in der Region im Auftrag der Stadtwerke-Tochter neu-medianet Hausanschlüsse im Projektgebiet Stavenhagen Land baut. Torsten Schwartz legte den Gegenstand oberflächlich frei und klopfte sogar noch mit der Bagger- und Handschaufel darauf. Aber nichts bewegte sich.

Er rief nach dem Grundstücksbesitzer und sagte ihm, dass hier etwas nicht stimmt. Der wiederum hatte viele Ideen, worum es sich bei dem Fund handeln könnte, aber Torsten Schwartz nahm ihm schnell jede Illusion. „Ich habe ihm gesagt, dass ich glaube, dass es eine Bombe ist“, sagt der 53-Jährige.

So nahmen die Dinge ihren Lauf: Der Grundstücksbesitzer rief einen Nachbarn, der zufälligerweise Polizist ist. Der schaute sich den Gegenstand im Graben an und bestätigte Torsten Schwartz‘ Vermutung. „Wir riefen die Polizei, die Baustelle musste geräumt werden und wurde abgesperrt“, erzählt der Baggerfahrer.

Am Mittwochfrüh kam der Munitionsbergungsdienst und entschärfte die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. „Zum Glück war der Zünder auf der anderen Seite, also im Boden drin, ansonsten würde ich jetzt nebenan liegen“, sagt Torsten Schwartz und kann dabei schon wieder lachen. Denn genau neben dem Grundstück befindet sich der Friedhof.

Der 53-Jährige arbeitet seit gut 20 Jahren als Baggerfahrer, aber eine Bombe hat er noch nie ausgebuddelt. „Das muss ich auch nicht noch einmal erleben“, sagt er. Zwei Tage hat er vor lauter Aufregung fast kein Auge zugetan. Mittlerweile baggert er aber schon wieder Gräben aus, um Kabel für das ultraschnelle Internet zu verlegen. Denn der Breitbandausbau lässt sich selbst durch einen Bombenfund nicht aufhalten.

Änderung im Stadtbusverkehr Neubrandenburg

In der Platanenstraße wird von Montag, 27. Juli bis voraussichtlich Donnerstag, den 30. Juli 2020 gebaut. Darum entfallen auf der Stadtbuslinie 2 stadtein- und auswärts die Haltestellen Deutsche Rentenversicherung und Rotbuchenring ersatzlos.

In diesem Zeitraum kann zudem die Haltestelle Bethanienberg in Richtung An der Landwehr stadtauswärts nicht bedient werden. Die Ersatzhaltestelle befindet sich direkt hinter der Ausfahrt der SB-Tankstelle, circa 250 Meter hinter der Haltestelle Bethanienberg.