Zwölf Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut

In der Vier-Tore-Stadt werden zwölf weitere Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Dabei handelt es sich um folgende Anlagen: 164 Bergstraße, 25 Unkel-Bräsig-Straße, 148 Uns Hüsung, 118 Datzeberg NO, 139 Schimmelweg, 155 Am Ihlenpool, 11 Friedenskirche, 168 Fritscheshofer Straße, 41 und 55 Robert-Koch-Straße, 24 Unkel-Bräsig-Straße und 117 Datzeberg Nordost.

Der Neubrandenburger Baubetrieb MSH GmbH wird den Auftrag umsetzen. Die Stadt investiert dafür insgesamt rund 880.000 Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung fördert den Umbau der Haltestellten mit rund 660.000 Euro. Baubeginn ist am kommenden Montag (21. Juni). Die wesentlichen Bauleistungen werden voraussichtlich Ende August 2021 abgeschlossen sein.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe werden über die provisorischen Ersatzhaltestellen zeitnah informieren.

Zuschuss für Anbau von Personenaufzügen

Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges) erhält vom Bauministerium für den Anbau von drei außenliegenden Personenaufzügen an das Wohngebäude Kirschenallee 17, 19 und 21 einen Zuschuss in Höhe von 178.200 Euro. Die 35 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit der sechsgeschossigen Wohngebäude aus dem Jahr 1976 werden künftig mit Aufzügen erreichbar sein.

Im Rahmen des Landesprogramms „Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen“ stehen in diesem Jahr 10,3 Millionen Euro zur Verfügung. Durch die Förderung von Barrieren reduzierenden Wohnraumanpassungen und der Nachrüstung von Personenaufzügen soll das Angebot an barrierearmen Wohnungen mit bezahlbaren Wohnkosten in Mecklenburg-Vorpommern erhöht werden. Das Zuschussprogramm wird im kommenden Jahr fortgesetzt.
Anträge sind beim Landesförderinstitut zu stellen.

Antragsformulare und Informationen finden Sie unter www.lfi-mv.de/foerderungen/personenaufzuege-und-lifte-barrierearmes-wohnen-/index.html. Antragsberechtigt sind Eigentümer von Miet- und Genossenschaftswohnungen und von selbstgenutztem Wohnraum.