Änderung des Hochschulgesetzes nimmt vielen Studierenden Sorgen

Landtag beschließt Erhöhung der Regelstudienzeit um ein Semester

Studierende in Mecklenburg-Vorpommern können ein Semester länger studieren, ohne ihre BAföG-Ansprüche zu verlieren. Der Landtag hat am Freitag eine entsprechende Änderung des Landeshochschulgesetzes beschlossen und damit die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester erhöht. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Studierenden an unseren Hochschulen.

Die Einschränkungen, die das Sommersemester 2020 aufgrund von Corona mit sich gebracht hat, haben gerade bei den BAföG-Empfängerinnen und -empfängern zu der Unsicherheit geführt, ob sie ihr Studium noch in der Regelstudienzeit schaffen können“, sagte Wissenschaftsministerin Bettina Martin. „Mit der pauschalen Verlängerung der Regelstudienzeit haben sie nun die notwendige Sicherheit, um ihr Studium ohne finanzielle Sorgen abschließen zu können. Studierende sollen aufgrund der Pandemie nicht das Nachsehen haben und womöglich noch aus finanziellen Gründen ihr Studium abbrechen. Deshalb ist die Verlängerung der Regelstudienzeit ein wichtiger Schritt, der außerdem auch viel Bürokratie einspart – sowohl für die Studierenden als auch für die Studierendenwerke.“

Studierende, die wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise im Sommersemester 2020 ihr Studium um ein Semester über die Regelstudienzeit hinaus verlängern müssen, können damit auch ein Semester länger BAföG-Förderung erhalten. Der Bund sehe zwar Einzelfallprüfungen vor, wenn Studierende die BAföG-Bezugsdauer verlängern wollen, so Martin. Das sei aber nicht genug, führe zu unnötig hohem Bürokratieaufwand und zur Verunsicherung bei den Studierenden.

Mit der jetzt erfolgten Änderung des Landeshochschulgesetzes sei den Studierenden diese Sorge genommen. Sollte die Pandemie im Wintersemester 2020/2021 zu vergleichbaren Einschränkungen führen, ermächtigt der Gesetzentwurf das Ministerium per Rechtsverordnung auch für Studierende im Wintersemester die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester zu verlängern.

Corona-Krise: Land will Regelstudienzeit verlängern

Landtag berät über Änderung des Landeshochschulgesetzes

In Mecklenburg-Vorpommern soll die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester verlängert werden. Mit einer Änderung des Landeshochschulgesetzes soll dafür die rechtliche Grundlage geschaffen werden. Grund sind die pandemiebedingten Einschränkungen im Sommersemester 2020 an den Hochschulen.

Der Landtag hat am Mittwoch in erster Lesung über die Gesetzesänderung beraten. Eine bundeseinheitliche Lösung wäre dafür nur konsequent gewesen. Doch sie läßt auf sich warten und kam schließlich gar nicht. Eine längere Studienzeit würde insbesondere die Studierenden, die auf BAföG angewiesen sind, besonders hart treffen, wenn sie dadurch die BAföG-relevante Studien- bzw. Förderungshöchstdauer überschreiten.

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BAföG-Anträge jetzt stellen

Schüler, die nach der Schule beabsichtigen, eine schulische Ausbildung zu beginnen bzw. die schon eine Ausbildung absolvieren, werden gebeten, Neu- bzw. Wiederholungsanträge für das Schuljahr 2020/2021 beim Amt für Ausbildungsförderung abzufordern. Die Anträge auf Ausbildungsförderung sind in der Regel an das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises oder der kreisfreien Stadt zu richten, in dessen Bezirk die Eltern des Azubi ihren ständigen Wohnsitz haben. Die Antragsabgabe sollte jetzt möglichst umgehend erfolgen, damit Bearbeitungszeiten (ca. 10 Wochen) verkürzt und Zahlungen pünktlich erfolgen können.

Die Antragsformulare für „Schüler – BAföG“ und „Aufstiegs (Meister) – AFBG“ sind im Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und auf den Internetseiten www.bafoeg.de und www.aufstiegs-bafoeg.de erhältlich. Fortzubildende, die z.B. einen Abschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt anstreben, können Leistungen der Aufstiegsfortbildungsförderung („Meister-BAföG“) beantragen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt zuständig, in dessen Bezirk der Fortzubildende seinen ständigen Wohnsitz hat. Gern stehen die Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte für Beratung und Information in Neubrandenburg, in der Platanenstraße 43 nach Terminvereinbarung zur Verfügung. Telefon: 0395 570 87 5673 und 0395 570 87 2339.

Antragsformulare für "Schüler – BAföG" und "Aufstiegs (Meister) – AFBG" 2020/2021

Die Anträge sind ab sofort im Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte erhältlich. Schüler, die nach der Schule beabsichtigen, eine schulische Ausbildung zu beginnen bzw. die bereits eine Ausbildung absolvieren, werden gebeten, Neu- bzw. Wiederholungsanträge für das Schuljahr 2020/2021 beim Amt für Ausbildungsförderung abzufordern.

Die Anträge auf Ausbildungsförderung sind in der Regel an das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zu richten, in dessen Bezirk die Eltern des Azubi ihren ständigen Wohnsitz haben. Die Antragsabgabe sollte möglichst umgehend erfolgen, damit Bearbeitungszeiten (ca. 10 Wochen) verkürzt und Zahlungen pünktlich erfolgen können.

Fortzubildende, die z.B. einen Abschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt anstreben, können Leistungen der Aufstiegsfortbildungsförderung („Meister-BAföG“) beantragen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zuständig, in dessen Bezirk der Fortzubildende seinen ständigen Wohnsitz hat.

Gern stehen die Mitarbeiterinnen zur Beratung und Information unter der folgenden Adresse zur Verfügung: 17033 Neubrandenburg, Platanenstr. 43, Telefon: 0395 570 87 5673 und 0395 570 87 2339

BAföG-Anträge jetzt stellen

Schüler, die nach der Schule eine schulische Ausbildung beginnen wollen oder die schon eine solche Ausbildung absolvieren, sollten jetzt Neu- bzw. Wiederholungsanträge auf Ausbildungsförderung für das Schuljahr 2019/2020 beim Amt für Ausbildungsförderung abfordern. Die entsprechenden Formulare sind im Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte erhältlich.

Die Anträge auf Ausbildungsförderung sind in der Regel an das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zu richten, in dem die Eltern der Auszubildenden ihren ständigen Wohnsitz haben. Weil die Bearbeitungszeit etwa zehn Wochen dauert, ist es klug, den Antrag jetzt zu stellen, damit die Förderung pünktlich zum Schuljahresbeginn erfolgen kann. Fortzubildende, die beispielsweise einen Abschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt anstreben, können Leistungen der Aufstiegsfortbildungsförderung, das so genannte „Meister-BAföG“ beantragen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zuständig, in dessen Bezirk der Fortzubildende seinen ständigen Wohnsitz hat. Gern stehen die Mitarbeiterinnen im Schulverwaltungsamt des Landkreises für Beratung und Informationen zur Verfügung. Sie sind unter der Adresse, 17033 Neubrandenburg, Platanenstr. 43, und unter den Telefonnummern 0395 570 87 5673 und 0395 570 87 2339 zu erreichen.

Die Öffnungszeiten stehen auf der Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de. Weitere Informationen und die entsprechenden Antragsformulare: www.bafoeg.de und www.aufstiegs-bafoeg.de