BAFA fördert Krisen-Beratung mit bis zu 4.000 Euro

Seit dem 03.04.2020 gibt es für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die von der Corona-Krise betroffen sind, eine neue Förderung seitens des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für professionelle Beratungen zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen.

Mit den Ergänzungen der Richtlinie werden professionelle Beratungsleistungen – beispielsweise zur Nutzung von Finanzhilfen, zur digitalen Arbeitsfähigkeit, Anpassung oder Neuausrichtung des Geschäftsmodells, zum Halten der Fachkräfte – jetzt mit bis zu 4.000 Euro gefördert. Zur Inanspruchnahme sind weder ein Eigenanteil noch eine finanzielle Vorleistung erforderlich. Unterstützung wird bereits bei der Antragstellung gestellt. Anspruch auf die Unterstützung besteht auch, wenn bereits eine BAFA-Beratung genutzt wurde. Die Möglichkeiten der Unterstützung sollte ein kostenloses Informationsgespräch abklären.

Um den Unternehmen und Menschen weiterzuhelfen gewährt das BAFA in vielen Bereichen zudem großzügige Fristverlängerungen, wie z.B. bei der normalerweise strikten Frist in der Besonderen Ausgleichsregelung und den allgemeinen Fristen im Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien“. Außerdem werden bis auf weiteres die Stichprobenkontrollen bei Energieaudits ausgesetzt.

Auch in allen anderen Bereichen geht das BAFA auf die besonderen Herausforderungen durch die Corona-Krise ein. Das BAFA empfiehlt allen betroffenen Antragstellern sich zu melden und ihre besondere Situation zu schildern, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.
www.bafa.de