Turmstraße bekommt neue Bäume

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

In der Turmstraße werden in den nächsten Tagen 23 neue Bäume gepflanzt. Mit den vorbereitenden Arbeiten wird noch in dieser Woche begonnen – gepflanzt wird dann ab dem 26. Januar. Die Chinesische Wildbirne wird künftig für mehr Grün in der Fußgängerzone sorgen. Die Stadt investiert dafür rund 70 000 Euro. Fußgänger müssen während der Arbeiten mit kurzzeitigen Beeinträchtigungen rechnen.

2019 und 2020 mussten in der Turmstraße alle Robinien gefällt werden. Ursache waren Schäden an den Gehölzen. In den vergangenen Jahren sind unter anderem zwei Robinien nach starkem Wind umgestürzt. Ein weiterer Baum ist abgestorben. Andere Bäume wiederum wiesen Schäden auf. Aufgrund dessen hatte die Stadt ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Die Gehölze waren auf Dauer nicht mehr standsicher und damit nicht zu erhalten. Die Ursache des Robiniensterbens konnte zum einen auf den Standort und unter anderem auf die schlechten Eigenschaften der Baumscheiben zurückgeführt werden.

Die Platanen in der Turmstraße waren nicht betroffen. Mit der Chinesischen Wildbirne hat die Stadt eine Baumart gewählt, die gestalterisch gut in den innerstädtischen Bereich passt. Gute Erfahrungen wurden bereits in der Treptower Straße gemacht.

Nachdem im Herbst des vergangenen Jahres der neu gestaltete Abschnitt der Turmstraße (Boulevardvorplatz) nach Bauarbeiten übergeben werden konnte, bekommt die Hauptgeschäftsstraße der Vier-Tore-Stadt nun auch ihr Grün zurück.

 

Mehr Licht für Birken am Schwanenteich

In dieser Woche haben Baumfällarbeiten am Parkplatz Stargarder Tor, dem sogenannten Divi-Parkplatz begonnen.

Mit der Entfernung der Pappeln wird einerseits die Entwicklung der Birkenreihe am Weg entlang des Schwanenteichs befördert. Gleichzeitig sind die Arbeiten nötig, um die Verkehrssicherheit der Nutzerinnen und Nutzer des Parkplatzes zu gewährleisten.

Die Fällung ist mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison 2020

In den Forstämtern des Landes erfolgt auch dieses Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit der Verkauf regionaler Weihnachtsbäume – Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, eröffnete die Saison heute in der Forstbaumschule Gädebehn feierlich. Egal ob klein, groß, ausladend oder schlank: Für jeden Geschmack wird der passende Baum dabei sein! Der beliebteste Weihnachtsbaum in M-V ist seit Jahren ungebrochen die Nordmanntanne, aber auch Fans von Fichten und Küstentannen werden nicht leer ausgehen. Es lohnt sich in jedem Fall, die Bäume direkt beim Förster zu kaufen – sie werden regional produziert und verkauft.

Kommen Sie – mit festem Schuhwerk, Handschuhen und wetterfester Kleidung – gern vorbei! Die Übersichtsliste der Termine finden Sie hier.

Die Landesforst MV bietet den Bürgern jährlich ca. 23.000 Weihnachtsbäume zum Kauf oder zum Selberschlagen an. Interessenten können die Bäume entweder direkt auf den dafür vorgesehenen Flächen der Forstämter selbst schlagen oder auch zwischen verkaufsfertigen Exemplaren auswählen. Die Forstbaumschule Gädebehn konzentriert sich auf die kontinuierliche Bereitstellung von Weihnachtsbäumen für die Forstämter, sodass dort auch ohne eigene Weihnachtsbaumplantage der Verkauf heimischer Bäume ab Forsthof oder Revierförsterei organisiert werden kann.

Zwei Drittel der angebotenen Bäume werden von den Forstämtern bereitgestellt und ein Drittel wird in der Baumschule der Landesforst MV angezogen. Es ist viel Mühe und Fleiß von Nöten um einen gesunden, schön stufig und dicht gewachsenen Weihnachtsbaum zu erzeugen: Auf 20 Hektar Weihnachtsbaumplantagen kümmern sich die Mitarbeiter der Baumschule mit viel Fachwissen und Engagement um die Bäumchen. Die Bäume werden nach der Pflanzung gemäht, mit ausreichenden Nährstoffen versorgt, gegen tierische und pflanzliche Schaderreger geschützt, und da, wo es notwendig ist, durch gekonnte Techniken in Form geschnitten. Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, können diese nachhaltig erzeugten Weihnachtsbäume kompostiert und so dem natürlichen Stoffkreislauf zurückgegeben werden.

Robinie – Baum des Jahres 2020

Pflanzaktion in der Südstadt

Seit 20 Jahren wird in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg der jeweilige Baum des Jahres gepflanzt. 2020 wurde stellvertretend für die Vielfalt an unterschiedlichen Baumarten die Robinie (Robinia pseudoacacia) ausgewählt, die auch Scheinakazie genannt wird.

Am Montag (16. November) werden zwischen Neustrelitzer Straße und Kaufhof Süd (Lageplan 3 Robinien) drei Robinien gepflanzt.

Die Robinie ist in fast allen Teilen giftig, hat wunderschöne stark duftende Blüten, die von Insekten gern besucht werden, besitzt ein hartes und damit wertvolles Holz, wächst gern auf sandigen Böden, verträgt sommerliche Hitze und Trockenheit sehr gut und kann bis zu 200 Jahre alt werden. Sie ist auch in Neubrandenburg zahlreich vertreten, beispielsweise namensgebend in der Robinienstraße auf dem Lindenberg.

Als Straßenbaum sind die Robinien nur zum Teil geeignet. So mussten die Bäume in der Turmstraße wegen ungünstiger Wurzelbedingungen gefällt werden. An dem Standort in der Südstadt hat der Baum genug Platz und ein passendes Umfeld, um zu gedeihen.

In der Stadt wird die Benennung des Baumes des Jahres zum Anlass genommen, um sich mit der Baumart zu beschäftigen. Es wird versucht Bezüge zu Stadtteilen herzustellen. So wurde beispielsweise 2001 eine Esche im Gutspark Eschenhof gepflanzt. Außerdem achten die Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün darauf, dass jeder Stadtteil bei den Pflanzaktionen bedacht wird und wählen einen passenden Standort für das Gehölz aus.

Folgende „Jahresbäume“ wurden bisher in Neubrandenburg gepflanzt:

2000: 1 Birke im Augustabad
2001: 1 Esche im Gutspark Eschenhof
2002: 3 Wachholder im Jugend- und Freizeitzentrum „Hinterste Mühle“
2003: 1 Schwarzerle im Landschaftsgarten „Brodaer Teiche“
2004: 3 Weißtannen im Hochzeitspark/Europaplatz
2005: 3 Rosskastanien an der Oberbachbrücke im Kulturpark
2006: 40 Schwarzpappeln am Langefurtsweg
2007: 1 Kiefer am Kiefernweg
2008: 1 Walnuss im Strandbad Broda
2009: 1 Bergahorn im Augustabad
2010: 1 Vogelkirsche am Spielplatz „Kiek mal“ Datzeberg
2011: 1 Elsbeere Grünfläche Birkengrund Oststadt
2012: 3 Lärchen am Reitbahnsee
2013: 1 Wildapfel im Landschaftsgarten Broda
2014: 1 Traubeneiche im Kulturpark
2015: 3 Feldahorne in Broda an den „Käseglocken“
2016: 1 Winterlinde in der Lindenstraße
2017: 7 Fichten im Landschaftsgarten Broda
2018: 3 Esskastanien an der Robert Koch Straße
2019: 1 Flatterulme am Reitbahnsee

Baumunfall auf der L 27

Am Donnerstag, 15.10.2020, gegen 14:05 Uhr ist es auf der L27 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 20-jährige deutsche Fahrzeugführer die L27 von Tützpatz kommend in Richtung Pripsleben, als er aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. In der weiteren Folge streifte das Fahrzeug zunächst einen Baum, bevor es anschließend frontal gegen einen Baum prallte.

Der 20-jährige Fahrzeugführer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde aber verletzt. Er wurde zur medizinischen Behandlung mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Das Unfallfahrzeug ist wirtschaftlicher Totalschaden, der auf ca. 6.000 Euro geschätzt wird.

PKW kollidiert mit entwurzeltem Baum

Am Sonnabendabend, 26.09.2020, befuhr ein 47-jähriger indischer Fahrzeugführer eines PKW Toyota gegen 19:35 Uhr die B 104 aus Richtung Stavenhagen kommend in Richtung Rosenow.

In einem kleinen Waldstück unmittelbar hinter der Ortschaft Ritzerow stürzte plötzlich ein auf Grund des starken Windes entwurzelter Baum auf die Fahrbahn. Ein sofort eingeleiteter Bremsvorgang konnte eine Kollision zwischen dem PKW und dem Baum nicht verhindern.

Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer leicht verletzt. Dieser konnte jedoch nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus Malchin entlassen werden. An dem nicht mehr fahrbereiten PKW entstand ein geschätzter Sachschaden von 5.000,- Euro.

Durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehren Rosenow, Ritzerow und Stavenhagen wurde der Baum von der Fahrbahn entfernt. Die Unfallstelle wurde für den Fahrzeugverkehr für die Dauer von etwa einer Stunde voll gesperrt.

Robinien werden gefällt

In der Turmstraße werden in der kommenden Woche die Robinien gefällt. Dabei handelt es sich um zehn Bäume im östlichen Teil (Richtung Rathaus). Vorbereitend auf die im Frühjahr geplanten Neupflanzungen wurden bereits zwei Sichtschachtungen vorgenommen. Aus diesem Grund befinden sich derzeit zwei kleine Baustellen in der Turmstraße.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren sind zwei Robinien nach starkem Wind umgestürzt. Ein weiterer Baum ist abgestorben. Andere Bäume wiederum weisen Schäden auf. Aufgrund dessen hat die Stadt ein Gutachten in Auftrag gegeben. Demnach sind die Robinien dauerhaft nicht standsicher und damit nicht zu erhalten. Die Ursache des Robiniensterbens ist zum einen auf den Standort zurückzuführen und unter anderem auf die schlechten Eigenschaften der Baumscheiben.

Kahlschlag droht der Turmstraße nicht. Die Platanen sind nicht betroffen. Die Stadt wird die zu fällenden Bäume ersetzen. Für die zehn Robinien, die in der kommenden Woche gefällt werden, sollen zwölf Chinesische Wildbirnen gepflanzt werden. Gute Erfahrungen wurden mit der Baumart bereits in der Treptower Straße gemacht.

Um die Verkehrssicherheit auf der westlichen Seite der Turmstraße für das kommende Jahr zu gewährleisten, wurden die Kronen der elf verbleibenden Robinien eingekürzt. Im darauffolgenden Winter werden auch die Bäume ersetzt.