Baugrunderkundung zwischen Möllenbeck und Stolpe für Radwegebau

Das Straßenbauamt Neustrelitz plant an der Bundesstraße 198 einen neuen Radweg. Hierfür muss zwischen den Ortslagen Möllenbeck und Stolpe im Bereich der Kreuzung zur Landesstraße 331 eine Böschungssicherung angelegt werden.

Vor der fachgerechten Installation ist jedoch eine Baugrunderkundung erforderlich. Hierfür werden in Abständen Probebohrungen in das Erdreich durchgeführt, die Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit liefern sollen. Auf Grundlage der Bohrergebnisse erfolgt dann die weitere Planung für die Böschungssicherung. Die Arbeiten zur Baugrunderkundung beginnen am Montag, 5. Juli 2021, und dauern voraussichtlich bis Freitag, 23. Juli 2021.

Während der Arbeiten wird der Verkehr an der Kreuzung B 198/L 331 durch eine Ampel geregelt. Die Probebohrungen werden vom Stralsunder Bauunternehmen Vormann & Partner Bohrgesellschaft mbH & Co. KG durchgeführt. Die Kosten für die Bohrungen betragen rund 24.000 Euro. Das Straßenbauamt Neustrelitz bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht zwischen Möllenbeck und Woldegk

Die Polizei in Neustrelitz sucht nach einer Verkehrsunfallflucht nach einem flüchtigen Fahrzeugführer eines dunklen PKW Kombi.

Dieser ist nach bisherigen Erkenntnissen am Donnerstag, 27.05.2021, gegen 10:35 Uhr auf der B 198 aus Richtung Stolpe in Richtung Bredenfelde unterwegs gewesen und in der sog. S-Kurve auf die entgegenkommende Fahrspur geraten. Infolgedessen kam ein Fahrzeugführer eines entgegenkommenden LKW mit Anhänger nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte die dortige Schutzplanke. Ein Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge konnte hierdurch verhindert werden. Der Fahrzeugführer des PKW setzte seine Fahrt in Richtung Bredenfelde fort. Ein Kennzeichen des PKW ist nicht bekannt. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von 1000 EUR.

Die Ermittlungen wegen des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz aufgenommen. Die Polizei sucht den flüchtigen Fahrer des PKW sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Unfall oder dem flüchtigen Fahrzeug machen können. Bitte melden Sie sich bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Letztendlich sinnlose Flucht mittels Verfolgungsjagd vor der Polizei

Am Montagabend, 15.03.2021, um 22:18 Uhr meldete eine Greifswalder Funkstreife einen flüchtenden PKW auf der L35 aus Richtung Greifswald in Richtung Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der Fahrer eines PKW Seat entzog sich mit ca. 200 km/h einer Kontrolle durch die Polizei.

Kurz vor der Anschlussstelle der A20 Gützkow hatten die verfolgenden Polizeibeamten das flüchtende Fahrzeug aus den Augen verloren. Zunächst gelang es nicht, das Fahrzeug im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festzustellen.

Am 16.03.2021 gegen 00:15 Uhr bemerkten Streifenbeamte des Polizeireviers Friedland den gesuchten PKW Seat auf der B 198 am Ortsausgang Woldegk, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Als der Fahrer des PKW die Beamten bemerkte flüchtete er erneut mit sehr hoher Geschwindigkeit. Diesmal raste er auf der B 198 von Woldegk aus in Richtung Prenzlau im Land Brandenburg.

Der Sichtkontakt brach dieses Mal auf Höhe der Ortschaft Wolfshagen ab. Die Polizei des Landes Brandenburg wurde in die Fahndung einbezogen. Weiterhin befanden sich Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und die Bundespolizei zur Fahndung im Einsatz. Polizeibeamte des Landes Brandenburg stellten dann kurz vor Prenzlau, an der Abfahrt Klinkow, den gesuchten PKW Seat fest. Dieser war verlassen worden und vom Fahrer fehlte jede Spur.

Nachdem vor Ort mehrere Polizeikräfte zur Suche zusammengezogen wurden, kam eine männliche Person auf die Beamten zu. Es handelte sich um den Fahrzeughalter, einen 31-jährigen Mann aus Greifswald.

Der PKW wurde zur Spurensicherung sichergestellt, der 31-Jährige nach Anklam gebracht, um auch an seinen Sachen Spuren zu sichern. Für sein rücksichtsloses und verkehrswidriges Verhalten muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Führerschein des jungen Mannes wurde sichergestellt.

Vollsperrungen nach Verkehrsunfällen

Am Dienstagmorgen, 29.12.2020, ereigneten sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zwei glättebedingte Verkehrsunfälle, die Vollsperrungen von Bundesstraßen zur Folge hatten.

Gegen 05:00 Uhr ist es auf der B 198 nahe Canzow zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten LKW gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 37-jährige ukrainische Fahrzeugführer eines LKW samt Anhängers die B 198 zwischen Hinrichshagen und Canzow, als er im Kurvenbereich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei vorhandener Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der LKW kam auf dem Dach liegend neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde durch den Verkehrsunfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 85.000 EUR.

Die Bergung des Fahrzeuggespanns dauerte von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr an, weshalb die B 198 auf Höhe der Unfallstelle mehrere Stunden voll gesperrt war. Die Vollsperrung musste auch im Anschluss an die Bergung aufrechterhalten werden, da die Fahrbahn durch eine angeforderte Spezialfirma gereinigt werden musste.

Ein weiterer Unfall mit einem alleinbeteiligten LKW samt Anhänger ereignete sich auf der B 104 zwischen Stavenhagen und Malchin. Bereits gegen 03:00 Uhr des 29.12.2020 kam der 29-jährige deutsche Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine von der Fahrbahn ab. Nach bisherigen Erkenntnissen ist auch im hiesigen Fall unangepasste Geschwindigkeit bei herrschender Straßenglätte ursächlich dafür, dass das Fahrzeuggespann im Straßengraben zum Liegen kam. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt. Der Schaden wird auf 16.000 EUR geschätzt. Die B 104 wurde während der Bergung von 12:15 Uhr bis 15:30 Uhr voll gesperrt.

Straße nach Suckow ist fertig

Pünktlich zum Jahresende ist die Kreisstraße MSE 6 im Abschnitt von der Bundesstraße 198 bis nach Suckow fertig ausgebaut worden. Auch der neu angelegte und zweieinhalb Kilometer lange Radweg, entlang der Straße vom „Bärenwald“ bis in den Ort, ist jetzt befahrbar. Das teilt das Bauamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte als Auftraggeber für dieses Bauvorhaben mit.

Mit den Bauarbeiten war im Januar dieses Jahres begonnen worden. Der erste Teilabschnitt von der Bundesstraße B 198 bis zur Zufahrt zu den Fischteichen war schon im April fertiggestellt. Es folgten im Sommer und Herbst der Neubau des Radwegs und die Sanierung der Kreisstraße bis zum Ortseingang Suckow. Mit dem Radweg hat sich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessert. Zugleich ist mit dem Bau jedoch ein Stück Natur verloren gegangen. Dafür wird der Landkreis einen Ausgleich schaffen. So soll der Satower Bach in Zislow renaturiert werden. Dazu werden zwei Durchlässe zurückgebaut. Zwei weitere Durchlässe werden vergrößert, so dass das Wasser ungehindert fließen kann. Mit diesen Arbeiten soll im März 2021 begonnen werden.

Für die gesamte Baumaßnahme entstehen Kosten von etwa 2,5 Millionen Euro. Dafür erhält der Landkreis eine Zuwendung vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 90 Prozent.

Halbseitige Sperrung der B198 in Möllenbeck

Im Zeitraum von Dienstag den 22.09.2020 bis Freitag den 25.09.2020 wird die Asphaltdeckschicht der Bundestraße 198 in der Ortsdurchfahrt Möllenbeck erneuert.

Die Arbeiten beginnen am Ortseingang aus Richtung Woldegk kommend und enden vor der Abfahrt nach Feldberg. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung ausgeführt, der Verkehr wird mittels einer Baustellenampel vorbeigeführt.

Das Straßenbauamt Neustrelitz bittet für die notwendigen Verkehrseinschränkungen um das Verständnis der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer.

Couragierter Fahrzeugführer stoppt Trunkenheitsfahrt

Am Sonntagabend, 09.08.2020, teilte ein 38-jähriger deutscher Hinweisgeber dem Polizeihauptrevier Neustrelitz gegen 19:30 Uhr telefonisch mit, dass vor ihm ein Fahrzeug in auffälliger Fahrweise fährt. Der PKW befuhr die B198 mit ca. 50 bis 60 km/h in Richtung Feldberg und kam dabei des Öfteren auf die Gegenfahrbahn.

In einem günstigen Moment gelang es dem Mitteilenden, dass Fahrzeug gefahrlos zu überholen. Mit eingeschalteter Warnblinkanlage verlangsamte der Hinweisgeber nach und nach bis zum Stillstand beider Fahrzeuge seine Geschwindigkeit. Während der gesamten Zeit bestand telefonischer Kontakt zum Polizeihauptrevier Neustrelitz, sodass die eingesetzten Polizeibeamten zeitnah am Anhalteort eintreffen konnten.

Bei der im Anschluss durchgeführten Verkehrskontrolle konnte bei der 70-jährigen deutschen Fahrzeugführerin ein Atemalkoholwert von 2,02 Promille festgestellt werden. Gegen die Fahrzeugführerin wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet, der Führerschein sichergestellt, eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei bedankt sich bei dem Hinweisgeber für das beherzte Eingreifen, wodurch möglicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte.