Feststellung erheblicher Mängel bei der Verkehrskontrolle eines LKW

Am 10.02.2021 gegen 13:50 meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen vor sich, auf der B 104 in Richtung Neubrandenburg, fahrenden LKW mit einem defekten Reifen, der während der Fahrt wackelte.
Eingesetzten Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow gelang es, den durch den Hinweisgeber beschriebenen LKW in der Rostocker Straße in Neubrandenburg aufzunehmen und zu kontrollieren.

Im Zuge der Verkehrskontrolle bestätigte sich der Hinweis des Anrufers. Die Beamten stellten einen luftleeren Reifen einer Zwillingsbereifung fest. Dem 50-jährigen ukrainischen Fahrzeugführer des LKW wurde vor Ort auferlegt, den Reifen zu wechseln, um die Fahrt fortsetzen zu können.

Bei der Überprüfung der Daten des Fahrzeugschreibers fielen außerdem erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Verstöße gegen die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten auf. Beispielsweise ergab sich beim Auslesen des Fahrtenschreibers eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Bundesstraße von 20 km/h, abzüglich der Toleranz.

Darüber hinaus führte der Fahrzeugführer nicht die vorgeschriebenen Beförderungspapiere mit, woraus sich für den Halter und den Fahrer ein Verstoß gegen das Güterkraftverkehrsgesetz ergibt. Dem Fahrzeugführer und dessen Halter, einem polnischen Unternehmer, drohen wegen der Verstöße empfindliche Geldbußen bis in den vierstelligen Bereich.

Zwei Schwerverletzte nach Straßenbaumkollision auf der B 104

Am Freitag in den späten Abendstunden, 08.01.2021, befuhr ein 35-jähriger, polnischer Fahrzeugführer mit seinem BMW 320 die B 104 in Richtung Malchin.

Wenige hundert Meter vor der Ortschaft kam der Fahrzeugführer gegen 23:25 Uhr auf gerader Strecke nach derzeitigem Ermittlungsstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit an die Witterungsverhältnisse nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einen Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer sowie sein 51-jähriger, ebenfalls polnischer Beifahrer wurden schwer verletzt in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 10.000 Euro beziffert.

Vollsperrungen nach Verkehrsunfällen

Am Dienstagmorgen, 29.12.2020, ereigneten sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zwei glättebedingte Verkehrsunfälle, die Vollsperrungen von Bundesstraßen zur Folge hatten.

Gegen 05:00 Uhr ist es auf der B 198 nahe Canzow zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten LKW gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 37-jährige ukrainische Fahrzeugführer eines LKW samt Anhängers die B 198 zwischen Hinrichshagen und Canzow, als er im Kurvenbereich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei vorhandener Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der LKW kam auf dem Dach liegend neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde durch den Verkehrsunfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 85.000 EUR.

Die Bergung des Fahrzeuggespanns dauerte von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr an, weshalb die B 198 auf Höhe der Unfallstelle mehrere Stunden voll gesperrt war. Die Vollsperrung musste auch im Anschluss an die Bergung aufrechterhalten werden, da die Fahrbahn durch eine angeforderte Spezialfirma gereinigt werden musste.

Ein weiterer Unfall mit einem alleinbeteiligten LKW samt Anhänger ereignete sich auf der B 104 zwischen Stavenhagen und Malchin. Bereits gegen 03:00 Uhr des 29.12.2020 kam der 29-jährige deutsche Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine von der Fahrbahn ab. Nach bisherigen Erkenntnissen ist auch im hiesigen Fall unangepasste Geschwindigkeit bei herrschender Straßenglätte ursächlich dafür, dass das Fahrzeuggespann im Straßengraben zum Liegen kam. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt. Der Schaden wird auf 16.000 EUR geschätzt. Die B 104 wurde während der Bergung von 12:15 Uhr bis 15:30 Uhr voll gesperrt.

Schwerer Verkehrsunfall zwischen PKW und Tanklastzug

Am 18.12.2020 gegen 07:15 Uhr ereignete sich auf der B 104 am Ortsausgang Remplin ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Ein 66-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW bog aus Richtung Wendischhagen nach rechts auf die B 104 in die Ortslage Remplin ein. Dort kollidierte er nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund eines Abbiegefehlers mit dem im Gegenverkehr befindlichen 53-jährigen deutschen Fahrzeugführer eines Tanklastzuges. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer des PKW leicht- und dessen 64-jährige deutsche Beifahrerin schwerverletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum nach Teterow verbracht.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 30.000 EUR geschätzt. Bei dem Tanklastzug handelte es sich um einen leeren Tank für Flüssiggas. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die B 104 am Ortsausgang Remplin in Richtung Teterow bis zur Bergung der beteiligten Fahrzeuge gegen 10:00 Uhr vollgesperrt.

Hinweis zu Verkehrseinschränkungen auf Grund eines Aufzuges von Traktoren und Landmaschinen

Das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Altentreptow führt am Freitag, 11.12.2020, anlässlich einer angemeldeten Veranstaltung einen Polizeieinsatz durch. Ein Aufzug von Landmaschinen und Traktoren wird in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr durch den Landkreis-Mecklenburgische Seenplatte (siehe Karte) fahren.

Beginn und Ende des Aufzuges ist in Chemnitz an der B104. Von dort aus fahren die Traktoren auf der B104 nach Stavenhagen, dann weiter auf der L273 nach Altentreptow, über die L35 nach Neubrandenburg und wieder zurück nach Chemnitz auf der B104.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht gesagt werden, wie viele Traktoren an dem Aufzug teilnehmen werden. Angemeldet sind 200 Traktoren bzw. Landmaschinen.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow werden den Aufzug mit mehreren Funkstreifenwagen begleiten und Straßen- bzw. Kreuzungen sperren, wenn es nötig wird.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer um Beachtung, dass es am 11.12.2020 in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr im Bereich von Neubrandenburg, Stavenhagen und Altentreptow bzw. der jeweiligen Bundes- und Landesstraßen zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Es besteht auf der gesamten Strecke ein Überholverbot, was bedeutet, dass die Traktoren nicht überholt werden dürfen.

Die Polizei ist bemüht, die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Polizei bittet um Ihr Verständnis.

B 104 in Petersdorf voll gesperrt wegen Asphalteinbau

Im Zuge der Baumaßnahme auf der B 104, Ortsdurchfahrt Petersdorf, sind weitere Verkehrseinschränkungen vorgesehen.

Der Asphalteinbau findet an folgenden Tagen unter Vollsperrung statt. Die Kreisstraße MSE 104 ist von Freitag, 04.12.2020, 7:00 Uhr bis Samstag, 05.12.2020, 7:00 Uhr, und die B 104 von Samstag, 05.12.2020, 7:00 Uhr bis Sonntag, 06.12.2020, 7:00 Uhr gesperrt.

Die MSE 104 ist von Samstag zu Sonntag nur in Richtung Ballin befahrbar.

Eine Umleitung ist ausgeschildert. Sie erfolgt über Holzendorf, Neu Käbelich.

Viehtransporteranhänger mit erheblichen Mängeln festgestellt – Weiterfahrt untersagt

Am Donnerstagvormittag, 05.11.2020, haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Verkehrskontrollen durchgeführt. Gegen 11:00 Uhr ist den Beamten auf der B104 aus Richtung Stavenhagen kommend in Richtung Malchin ein LKW mit Anhänger aufgefallen, der als Viehtransporter genutzt wird. Der 50-jährige deutsche Fahrer hatte kurz zuvor 20 Rinder abgeladen, wollte aber nach der Reinigung neue Tiere aufladen.

Gerissener Querträger (Foto: Polizei)

Bei der Kontrolle stellten die Beamten erhebliche Mängel am Anhänger fest. Der Querträger am Rahmen war links und rechts gerissen (siehe angefügtes Foto). Aus diesem Grund hat der Anhänger die fällige Hauptuntersuchung im Oktober 2020 auch nicht bestanden. Somit hat der Fahrer vorsätzlich, trotz des Wissens vorhandener Mängel und fehlender HU den Anhänger weiter zum Viehtransport genutzt.

Die Beamten fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der 50-jährige Fahrer muss mit einer Geldstrafe von 120 Euro sowie einem Punkt rechnen. Der Halter des Anhängers muss sogar mit einer Strafe von 540 Euro und einem Punkt rechnen. Zudem haben die Beamten die weitere Beladung des Anhängers untersagt. Es wurde die Mängelbeseitigung angeordnet und der Dekra-Prüfer in Kenntnis gesetzt.