IHKs in MV schaffen mit AzubiCard neues Angebot zur Attraktivitätssteigerung der Ausbildung

Einkaufsrabatte für Schulbedarf bei der Neubrandenburger Firma Walther, Preisreduzierungen auf das Kanufahren bei der Kanu Basis Mirow oder Vorteilspreise beim Tagesticket für Karls Erdbeerhöfe. Diese Vergünstigungen in Freizeiteinrichtungen, beim Einkaufen oder bei sonstigen Bedarfen und noch viel mehr bietet die neue „AzubiCard“ der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür muss die Karte nur zusammen mit dem Personalausweis beim Eintritt oder an der Kasse vorgezeigt werden. Die AzubiCards werden im März an rund 11.000 Auszubildende der 1. bis 4. Ausbildungsjahre landesweit versendet.

„Welche Vergünstigungen die Auszubildenden erwarten, kann unter www.azubicard.de abgerufen werden. Auf jeder AzubiCard ist ein QR-Code aufgedruckt, der direkt zu den Angeboten führt. Es lohnt sich, regelmäßig einen Blick auf diese Internetseiten zu werfen, denn sowohl die regionalen als auch die überregionalen Rabattangebote werden ständig erweitert,“ erläuterte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Auszubildende. „Die AzubiCard ist eine weitere Facette, die die IHKs in MV schaffen, um die Attraktivität der Dualen Berufsausbildung zu steigern“, so Torsten Haasch.

Unternehmen, die Auszubildenden Vergünstigungen anbieten wollen, sind eingeladen, sich dem Kreis der Anbieter anzuschließen. „Es sind bereits erste Angebote eingestellt. Gern wollen wir noch viele weitere Betriebe und Einrichtungen gewinnen, die Berufsausbildung für Azubis aus MV noch ein Stück anziehender zu gestalten. Informationen erhalten Unternehmen direkt auf www.azubicard.de oder über ihre Industrie- und Handelskammern in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin,“ so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Neues AzubiTicket M-V für Mobilitätsbedürfnisse oft nicht geeignet

Aus Sicht des PRO BAHN Landesverbandes in Mecklenburg-Vorpommern ist der heutige Start des AzubiTicketsM-V zwar ein lukratives Preisangebot an Auszubildende, Freiwilligendienstleistende sowie Beamtenanwärtern der Laufbahngruppe I.

„Vielen Anspruchsberechtigten nützt das neue Ticketangebot der Schweriner Landesregierung jedoch nichts, weil die Wege zur Berufsschule mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Mecklenburg-Vorpommern in vielen Fällen mit erheblichen Zeitaufwand verbunden sind oder eine pünktliche Ankunft vor dem morgendlichen Unterrichtsbeginn gar nicht erst möglich ist“, erklärt Marcel Drews, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes.

„Profitieren werden vom neuen Ticketangebot unserer Einschätzung daher vorallem Azubis, diebisher bereits Bus und Bahn zur Ausbildungsstädte genutzt haben und durch das neue Ticketangebot nun etwasGeld einsparen. “In vielen kleineren Städten und Gemeinden des Landes entspricht das Bus- und Bahnangebot nicht den Mobilitätsbedürfnissen, um den täglichen Weg zur Berufsschule mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen zu können.

Das Land M-V zwingt Azubis dazu aus ihren Heimatregionen in andere Landesgebiete zu reisen, weil es entschieden hat, dass der theoretische Teil der Ausbildung auf wenige Berufsschulstandorte konzentriert werden soll. Anderseits hat das Land z.B. auch einige bedeutsame regionsübergreifende Bahnstrecken abbestellt. Somit macht sie eine Anreise der Azubis zu ihren Schulstandorten mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktisch teilweise unmöglich. In Malchow wird beispielsweise die erste Verbindung in Richtung Waren bzw. Parchim erst gegen 7 Uhr angeboten. Viel zu spät, um z.B. eine Berufsschule in Güstrow oder Rostock zu erreichen. Ähnlich verhält es sich mit Plau am See. Auf anderen Verbindungen, wie z.B. von Neustrelitz und Neubrandenburg zum Berufsschulstandort Stralsund sind Azubis mit öffentlichen Verkehrsmitteln mindestens 30 bis 45 Minuten pro einfacher Fahrt länger unterwegs, als mit dem eigenen PKW. Auch zwischen Wismar und Rostock müssen mit Bus und Bahn ca. 30 Minuten pro Richtung zeitlicher Mehraufwand gegenüber dem PKW gerechnet werden.

Somit wird bei jungen Leuten schnell der PKW gegenüber Bus und Bahn vorgezogen. Vor diesem Hintergrund wäre es sinnvoll die 10 Mio. EUR jährlich, die die Landesregierung für das AzubiTicket in den Landeshaushalt eingeplant hat, statt für eine Subventionierung der Ticketpreise zunächst in einen Ausbau des Bus- und Bahn-Angebotes zu investieren. Im Busbereich wäre der Aufbau und die Förderung von landesbedeutsamen Buslinien wie in Sachsen-Anhalt und Thüringen eine geeignete Maßnahme. Im Bahnbereich betrifft es vor allem den Ausbau der Bahnstrecken für Reisezeitverkürzungen. Erst wenn ein flächendeckend attraktives Angebot vorhanden ist, lassen sich mit günstigen Ticketangeboten dauerhaft junge Leute als neue Fahrgäste für den öffentlichen Personenverkehr gewinnen.

IHK ehrt 41 junge Frauen und Männer als jahrgangsbeste Auszubildende und einen Bundesbesten

Sie haben Brauer und Mälzer, Verfahrensmechanik für Beschichtungstechnik, Pharmakant oder Berufskraftfahrer gelernt und gehören jetzt zu den Besten der Besten Auszubildenden des Jahres 2020 in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte.

Es sind 41 Jugendliche, die diese Würdigung von der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Wie auch schon im vergangenen Jahr kommt aus der IHK-Region wieder ein „Bundesbester Auszubildender“. Linus Max Hoffmann hat bei den Stadtwerken Greifswald die Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik absolviert. „Die Ausbildung fiel mir nicht ganz so schwer, ich hatte zuvor meinen Bachelorabschluss für Geologie gemacht“, sagt der 31-Jährige, der jetzt über ein weiteres Studium in der Wasserwirtschaft nachdenkt.

Insgesamt kommen die 41 Jahrgangsbesten aus 34 Ausbildungsbetrieben. „Sie alle haben mit ihrem Berufsabschluss eine großartige Leistung vollbracht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Sie Nerven bewahren mussten. Die Corona-Pandemie hat doch so einige Termine durcheinandergewirbelt. Sie, Ihre Ausbildungsbetriebe und die IHK-Prüfer wurden vor ungeahnte Herausforderungen gestellt, die wir gemeinsam aber vorbildlich gemeistert haben“, lobt Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Die jahrgangsbesten Auszubildenden haben in ihren Abschlussprüfungen das beste Ergebnis (mindestens 82 von 100 möglichen Punkten) ihrer Berufsgruppe erreicht. Seit 2003 ehrte die IHK Neubrandenburg schon rund 650 Auszubildende für diese Leistung.

Die für den 9. November geplante Auszeichnungsveranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden, weshalb die Auszubildenden in diesen Tagen ihre Ehrenurkunde sowie ihren personifizierten Auszeichnungsstern per Post erhalten.

Anbei die Liste der besten Auszubildenden ihres Jahrgangs

  • Automobilkaufmann: Johannes Becker, Autoforum Neubrandenburg GmbH
  • Bankkaufmann: Til Vöhser, Volksbank Vorpommern eG, Greifswald
  • Bauzeichnerin: Marie Kutzner, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Berufskraftfahrer: John Schwabe, Spedition Gertner GmbH, Altentreptow
  • Biologielaborant: Constantin Klein, Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald
  • Brauer und Mälzer: Ludwig Wolter, Ostseeresidenz Seebad Heringsdorf GmbH & Co. Investitions KG
  • Drogist: Kevin Bruder, dm-drogerie markt GmbH & Co. KG, Filiale Neubrandenburg
  • Elektroniker für Betriebstechnik: Joshua Bachmann, Elektro-Anlagenbau GmbH Neustrelitz
  • Elektroniker für Geräte und Systeme: Philipp Last, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Torgelow
  • Fachkraft für Abwassertechnik: Sabrina Schubotz, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH
  • Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft: Nico Krakau, REMONDIS Vorpommern Greifswald GmbH, Greifswald
  • Fachkraft für Lagerlogistik: Tom Perleberg, WEBER Maschinenbau GmbH Neubrandenburg
  • Fachkraft für Schutz und Sicherheit: Nele Grade; USD Uni Service Dienstleistungs GmbH & Co. KG, Greifswald
  • Fachkraft für Wasserversorgungstechnik: Linus Max Hoffmann, Stadtwerke Greifswald GmbH
  • Fachkraft im Fahrbetrieb: Felix Demmin, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH
  • Fachlagerist: Garvin Leroy Kudeweh, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Fertigungsmechaniker: Julien Lutz, Webasto Thermo & Comfort SE Zweigniederlassung Neubrandenburg
  • Gießereimechaniker: Jarema Tremski, Eisengießerei Torgelow GmbH
  • Hotelfachfrau: Agnes Dallmer-Zerbe, Fleesensee Schloßhotel GmbH, Göhren-Lebbin
  • Immobilienkaufmann: Marco Röwert, GIMPEX Neubrandenburg Handels- und Dienstleistungsgesellschaft
  • Industriekaufmann: Sebastian Frank, ml&s manufacturing, logistics and services GmbH & Co. KG, Greifswald
  • Industriemechaniker: Sebastian Dietrich, Peene-Werft GmbH & Co. KG, Wolgast
  • Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker: Benjamin Dienst, InnoVent GmbH Greifswald
  • Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann: Patrick Lühder, InnoVent GmbH Greifswald
  • Kauffrau für Tourismus und Freizeit: Sophie Bethke, Kur- und Tourismus GmbH, Waren (Müritz)
  • Kauffrau für Versicherungen und Finanzen: Anna Müller, Ralf Eckert Versicherungen, Neubrandenburg
  • Kauffrau im Einzelhandel: Anne Heise, OBI GmbH & Co. Deutschland KG, Neubrandenburg
  • Kauffrau im Gesundheitswesen: Janine Ladwig, Universitätsmedizin Greifswald
  • Kaufmann für Büromanagement: Karl-Hermann Förste, EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH, Lubmin
  • Kaufmann für Dialogmarketing: Lukas Dülge, Majorel Neubrandenburg GmbH
  • Kaufmann im Groß- und Außenhandel: Kenneth Harloff, Bohnenkamp AG, Kletzin
  • Konstruktionsmechaniker: Felix Karl Rudolf Bräuer, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Torgelow
  • Mechatroniker: Jan-Thomas Betcher, WEBER Maschinenbau GmbH Neubrandenburg
  • Mediengestalterin Digital und Print: Jessica Fränken, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Pharmakant: Sascha Colloff, MTN Neubrandenburg GmbH
  • Sport- und Fitnesskaufmann: Clemens Jörg Kosira, Dirk-Carsten Mahlitz IGT / Baltic Move, Greifswald
  • Tourismuskauffrau: Vicky Muller, BTO International GmbH, Neustrelitz
  • Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik: Anika Beyer, Müritz-Zink GmbH, Waren (Müritz)
  • Verkäuferin: Kristin Reinsperger, Netto Marken-Discount AG & Co. KG, Filiale Greifswald
  • Werkstoffprüfer: Tom Witt, Eisengießerei Torgelow GmbH
  • Zerspanungsmechaniker: Ricco Hellwich, SMW Spezialmaschinen und Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Neubrandenburg

Keinen Plan nach dem Abi? Mit dem Online-Test den eigenen beruflichen Weg finden

Die Bundesagentur für Arbeit hat ein (Selbsterkennungs)-Online-Tool entwickelt, das bei der beruflichen Orientierung unterstützt und das Angebot der Berufsberatung ergänzt.

Die Corona-Pandemie sorgt für große Unsicherheit und wirft bei Jugendlichen viele Fragen auf. Was soll ich bloß werden?“ Und die Auswahl ist nicht leicht. Bei mehr als 350 Ausbildungsberufen und mehreren tausend Studiengängen verliert man schnell den Überblick.

Mit dem Selbsterkundungstool können angehende Abiturienten testen, welches Studium oder welcher Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Online werden mit Hilfe von Testverfahren Fragen zu Fähigkeiten, Stärken und Interessen gestellt. Auf Basis dieser Eingaben ermittelt das Tool passende Ausbildungsberufe und Studienfelder. Wer zudem wissen will, wie es nach einer abgeschlossenen Ausbildung mit der Karriere weitergehen kann, erhält auch dazu passende Vorschläge.

Die Ergebnisse können ausgedruckt, gespeichert und in der telefonischen Beratung in der Berufsberatung – unter der Service-Hotline 0395 766-1500 – besprochen werden.

Das Selbsterkundungstool gibt es hier: www.selbsterkundungstool.de

Auszubildende können überbetriebliche Lehrgänge in komprimierter Form absolvieren

Auszubildende können ihre überbetrieblichen Lehrgänge in komprimierter Form absolvieren, wenn die Situation es wieder zulässt. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und der Fondsverwaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF) regelt den Wiederstart der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen.

„Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus haben die Durchführung von Lehrgängen zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Handwerk von Auszubildenden durch die Schließung der Bildungszentren unmöglich gemacht. Die Auszubildenden sollen nach der Krise schnell wieder die überbetriebliche Ausbildung aufnehmen können“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin am Montag.
Den Handwerkskammern und ihren Partnern wird es ermöglicht, Lehrgangsinhalte in komprimierter Weise durchzuführen und von der Lehrgangskontinuität abzuweichen. Die Vereinfachungen gelten für das Nachholen der ab dem 1. März 2020 ausgefallenen Unterweisungstage in den Lehrgängen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.

Diese Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag, die Stabilisierung des Ausbildungsangebots im Handwerk. „Dabei ist es mir vor allem wichtig, dass Lehrinhalte nicht verloren gehen und die Auszubildenden die Sicherheit haben, für ihr anschließendes Berufsleben fit zu sein“, so Martin. „Die überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen sind einer der wichtigen Bausteine für die herausragende Berufsausbildung in Deutschland. Wir brauchen auch künftig hoch qualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter. Deshalb dürfen die jetzigen Auszubildenden durch die Corona-Krise keinen Nachteil erleiden.“

Unterstützung für Ausbildungsbetriebe, um Lehrlinge zu halten – Neues Programm startet im Mai

Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern, die von einem erheblichen Arbeitsausfall und deshalb von Kurzarbeit betroffen sind, sollen auch ihre Lehrlinge in der Corona bedingt schwierigeren wirtschaftlichen Zeit bestmöglich in den Betrieben halten können. Ziel ist es, die Kündigung von Ausbildungsverhältnissen und die Kurzarbeit von Lehrlingen unbedingt zu vermeiden. Eine angefangene Ausbildung muss auch zu Ende geführt werden können.

Antragsberechtigt sind Ausbildungsbetriebe jeglicher Größe aus allen Wirtschaftsbereichen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Voraussetzung ist, dass zum Antragszeitpunkt der Anteil der Beschäftigten, die Kurzarbeitergeld beziehen („Kurzarbeiterquote“), mindestens 50 Prozent beträgt oder in der Anzeige über den Arbeitsausfall gegenüber der Bundesagentur für Arbeit eine Herabsetzung der regelmäßigen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit für mindestens 50 Prozent der Beschäftigten geplant ist.

Auszubildende sollen ihre Lehre auch weiterhin in Vollzeit absolvieren können. Die Unterstützung für die Unternehmen erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Die Anträge stehen ab dem 01. Mai zum Download beim Landesförderinstitut (lfi-mv.de) bereit. Das Programm tritt an diesem Tag auch in Kraft.

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form einer zweckgebundenen nicht rückzahlbaren Zuwendung in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Zuwendungsfähige Ausgaben sind die tatsächlich gezahlten Ausbildungsvergütungen im Förderzeitraum. Die Mittel in Höhe von voraussichtlich 6,3 Millionen Euro stammen aus dem „MV-Schutzfonds“.

Sollte im Ausnahmefall Kurzarbeit auch für Auszubildende unvermeidbar sein, beschränkt sich der Förderzeitraum auf die Zeit bis zur Beantragung der Kurzarbeit. Der Förderzeitraum beginnt frühestens mit Antragstellung und endet spätestens am 30.09.2020.

Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin. Anträge können ab dem 01. Mai 2020 längstens bis zum 31.07.2020 gestellt werden. Der Antrag ist formgebunden auf dem vorgesehenen Vordruck mit rechtsverbindlicher Unterschrift unter Beifügung dort aufgeführter Unterlagen bei der Bewilligungsstelle zu stellen. Der entsprechende Vordruck ist bei der Bewilligungsstelle erhältlich und kann im Internet unter www.lfi-mv.de abgerufen werden.

Antragsformulare für "Schüler – BAföG" und "Aufstiegs (Meister) – AFBG" 2020/2021

Die Anträge sind ab sofort im Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte erhältlich. Schüler, die nach der Schule beabsichtigen, eine schulische Ausbildung zu beginnen bzw. die bereits eine Ausbildung absolvieren, werden gebeten, Neu- bzw. Wiederholungsanträge für das Schuljahr 2020/2021 beim Amt für Ausbildungsförderung abzufordern.

Die Anträge auf Ausbildungsförderung sind in der Regel an das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zu richten, in dessen Bezirk die Eltern des Azubi ihren ständigen Wohnsitz haben. Die Antragsabgabe sollte möglichst umgehend erfolgen, damit Bearbeitungszeiten (ca. 10 Wochen) verkürzt und Zahlungen pünktlich erfolgen können.

Fortzubildende, die z.B. einen Abschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt anstreben, können Leistungen der Aufstiegsfortbildungsförderung („Meister-BAföG“) beantragen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zuständig, in dessen Bezirk der Fortzubildende seinen ständigen Wohnsitz hat.

Gern stehen die Mitarbeiterinnen zur Beratung und Information unter der folgenden Adresse zur Verfügung: 17033 Neubrandenburg, Platanenstr. 43, Telefon: 0395 570 87 5673 und 0395 570 87 2339