IHK ehrt 41 junge Frauen und Männer als jahrgangsbeste Auszubildende und einen Bundesbesten

Sie haben Brauer und Mälzer, Verfahrensmechanik für Beschichtungstechnik, Pharmakant oder Berufskraftfahrer gelernt und gehören jetzt zu den Besten der Besten Auszubildenden des Jahres 2020 in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte.

Es sind 41 Jugendliche, die diese Würdigung von der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Wie auch schon im vergangenen Jahr kommt aus der IHK-Region wieder ein „Bundesbester Auszubildender“. Linus Max Hoffmann hat bei den Stadtwerken Greifswald die Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik absolviert. „Die Ausbildung fiel mir nicht ganz so schwer, ich hatte zuvor meinen Bachelorabschluss für Geologie gemacht“, sagt der 31-Jährige, der jetzt über ein weiteres Studium in der Wasserwirtschaft nachdenkt.

Insgesamt kommen die 41 Jahrgangsbesten aus 34 Ausbildungsbetrieben. „Sie alle haben mit ihrem Berufsabschluss eine großartige Leistung vollbracht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Sie Nerven bewahren mussten. Die Corona-Pandemie hat doch so einige Termine durcheinandergewirbelt. Sie, Ihre Ausbildungsbetriebe und die IHK-Prüfer wurden vor ungeahnte Herausforderungen gestellt, die wir gemeinsam aber vorbildlich gemeistert haben“, lobt Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Die jahrgangsbesten Auszubildenden haben in ihren Abschlussprüfungen das beste Ergebnis (mindestens 82 von 100 möglichen Punkten) ihrer Berufsgruppe erreicht. Seit 2003 ehrte die IHK Neubrandenburg schon rund 650 Auszubildende für diese Leistung.

Die für den 9. November geplante Auszeichnungsveranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden, weshalb die Auszubildenden in diesen Tagen ihre Ehrenurkunde sowie ihren personifizierten Auszeichnungsstern per Post erhalten.

Anbei die Liste der besten Auszubildenden ihres Jahrgangs

  • Automobilkaufmann: Johannes Becker, Autoforum Neubrandenburg GmbH
  • Bankkaufmann: Til Vöhser, Volksbank Vorpommern eG, Greifswald
  • Bauzeichnerin: Marie Kutzner, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Berufskraftfahrer: John Schwabe, Spedition Gertner GmbH, Altentreptow
  • Biologielaborant: Constantin Klein, Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald
  • Brauer und Mälzer: Ludwig Wolter, Ostseeresidenz Seebad Heringsdorf GmbH & Co. Investitions KG
  • Drogist: Kevin Bruder, dm-drogerie markt GmbH & Co. KG, Filiale Neubrandenburg
  • Elektroniker für Betriebstechnik: Joshua Bachmann, Elektro-Anlagenbau GmbH Neustrelitz
  • Elektroniker für Geräte und Systeme: Philipp Last, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Torgelow
  • Fachkraft für Abwassertechnik: Sabrina Schubotz, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH
  • Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft: Nico Krakau, REMONDIS Vorpommern Greifswald GmbH, Greifswald
  • Fachkraft für Lagerlogistik: Tom Perleberg, WEBER Maschinenbau GmbH Neubrandenburg
  • Fachkraft für Schutz und Sicherheit: Nele Grade; USD Uni Service Dienstleistungs GmbH & Co. KG, Greifswald
  • Fachkraft für Wasserversorgungstechnik: Linus Max Hoffmann, Stadtwerke Greifswald GmbH
  • Fachkraft im Fahrbetrieb: Felix Demmin, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH
  • Fachlagerist: Garvin Leroy Kudeweh, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Fertigungsmechaniker: Julien Lutz, Webasto Thermo & Comfort SE Zweigniederlassung Neubrandenburg
  • Gießereimechaniker: Jarema Tremski, Eisengießerei Torgelow GmbH
  • Hotelfachfrau: Agnes Dallmer-Zerbe, Fleesensee Schloßhotel GmbH, Göhren-Lebbin
  • Immobilienkaufmann: Marco Röwert, GIMPEX Neubrandenburg Handels- und Dienstleistungsgesellschaft
  • Industriekaufmann: Sebastian Frank, ml&s manufacturing, logistics and services GmbH & Co. KG, Greifswald
  • Industriemechaniker: Sebastian Dietrich, Peene-Werft GmbH & Co. KG, Wolgast
  • Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker: Benjamin Dienst, InnoVent GmbH Greifswald
  • Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann: Patrick Lühder, InnoVent GmbH Greifswald
  • Kauffrau für Tourismus und Freizeit: Sophie Bethke, Kur- und Tourismus GmbH, Waren (Müritz)
  • Kauffrau für Versicherungen und Finanzen: Anna Müller, Ralf Eckert Versicherungen, Neubrandenburg
  • Kauffrau im Einzelhandel: Anne Heise, OBI GmbH & Co. Deutschland KG, Neubrandenburg
  • Kauffrau im Gesundheitswesen: Janine Ladwig, Universitätsmedizin Greifswald
  • Kaufmann für Büromanagement: Karl-Hermann Förste, EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH, Lubmin
  • Kaufmann für Dialogmarketing: Lukas Dülge, Majorel Neubrandenburg GmbH
  • Kaufmann im Groß- und Außenhandel: Kenneth Harloff, Bohnenkamp AG, Kletzin
  • Konstruktionsmechaniker: Felix Karl Rudolf Bräuer, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Torgelow
  • Mechatroniker: Jan-Thomas Betcher, WEBER Maschinenbau GmbH Neubrandenburg
  • Mediengestalterin Digital und Print: Jessica Fränken, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Pharmakant: Sascha Colloff, MTN Neubrandenburg GmbH
  • Sport- und Fitnesskaufmann: Clemens Jörg Kosira, Dirk-Carsten Mahlitz IGT / Baltic Move, Greifswald
  • Tourismuskauffrau: Vicky Muller, BTO International GmbH, Neustrelitz
  • Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik: Anika Beyer, Müritz-Zink GmbH, Waren (Müritz)
  • Verkäuferin: Kristin Reinsperger, Netto Marken-Discount AG & Co. KG, Filiale Greifswald
  • Werkstoffprüfer: Tom Witt, Eisengießerei Torgelow GmbH
  • Zerspanungsmechaniker: Ricco Hellwich, SMW Spezialmaschinen und Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Neubrandenburg

Keinen Plan nach dem Abi? Mit dem Online-Test den eigenen beruflichen Weg finden

Die Bundesagentur für Arbeit hat ein (Selbsterkennungs)-Online-Tool entwickelt, das bei der beruflichen Orientierung unterstützt und das Angebot der Berufsberatung ergänzt.

Die Corona-Pandemie sorgt für große Unsicherheit und wirft bei Jugendlichen viele Fragen auf. Was soll ich bloß werden?“ Und die Auswahl ist nicht leicht. Bei mehr als 350 Ausbildungsberufen und mehreren tausend Studiengängen verliert man schnell den Überblick.

Mit dem Selbsterkundungstool können angehende Abiturienten testen, welches Studium oder welcher Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Online werden mit Hilfe von Testverfahren Fragen zu Fähigkeiten, Stärken und Interessen gestellt. Auf Basis dieser Eingaben ermittelt das Tool passende Ausbildungsberufe und Studienfelder. Wer zudem wissen will, wie es nach einer abgeschlossenen Ausbildung mit der Karriere weitergehen kann, erhält auch dazu passende Vorschläge.

Die Ergebnisse können ausgedruckt, gespeichert und in der telefonischen Beratung in der Berufsberatung – unter der Service-Hotline 0395 766-1500 – besprochen werden.

Das Selbsterkundungstool gibt es hier: www.selbsterkundungstool.de

Auszubildende können überbetriebliche Lehrgänge in komprimierter Form absolvieren

Auszubildende können ihre überbetrieblichen Lehrgänge in komprimierter Form absolvieren, wenn die Situation es wieder zulässt. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und der Fondsverwaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF) regelt den Wiederstart der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen.

„Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus haben die Durchführung von Lehrgängen zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Handwerk von Auszubildenden durch die Schließung der Bildungszentren unmöglich gemacht. Die Auszubildenden sollen nach der Krise schnell wieder die überbetriebliche Ausbildung aufnehmen können“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin am Montag.
Den Handwerkskammern und ihren Partnern wird es ermöglicht, Lehrgangsinhalte in komprimierter Weise durchzuführen und von der Lehrgangskontinuität abzuweichen. Die Vereinfachungen gelten für das Nachholen der ab dem 1. März 2020 ausgefallenen Unterweisungstage in den Lehrgängen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.

Diese Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag, die Stabilisierung des Ausbildungsangebots im Handwerk. „Dabei ist es mir vor allem wichtig, dass Lehrinhalte nicht verloren gehen und die Auszubildenden die Sicherheit haben, für ihr anschließendes Berufsleben fit zu sein“, so Martin. „Die überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen sind einer der wichtigen Bausteine für die herausragende Berufsausbildung in Deutschland. Wir brauchen auch künftig hoch qualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter. Deshalb dürfen die jetzigen Auszubildenden durch die Corona-Krise keinen Nachteil erleiden.“

Unterstützung für Ausbildungsbetriebe, um Lehrlinge zu halten – Neues Programm startet im Mai

Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern, die von einem erheblichen Arbeitsausfall und deshalb von Kurzarbeit betroffen sind, sollen auch ihre Lehrlinge in der Corona bedingt schwierigeren wirtschaftlichen Zeit bestmöglich in den Betrieben halten können. Ziel ist es, die Kündigung von Ausbildungsverhältnissen und die Kurzarbeit von Lehrlingen unbedingt zu vermeiden. Eine angefangene Ausbildung muss auch zu Ende geführt werden können.

Antragsberechtigt sind Ausbildungsbetriebe jeglicher Größe aus allen Wirtschaftsbereichen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Voraussetzung ist, dass zum Antragszeitpunkt der Anteil der Beschäftigten, die Kurzarbeitergeld beziehen („Kurzarbeiterquote“), mindestens 50 Prozent beträgt oder in der Anzeige über den Arbeitsausfall gegenüber der Bundesagentur für Arbeit eine Herabsetzung der regelmäßigen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit für mindestens 50 Prozent der Beschäftigten geplant ist.

Auszubildende sollen ihre Lehre auch weiterhin in Vollzeit absolvieren können. Die Unterstützung für die Unternehmen erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Die Anträge stehen ab dem 01. Mai zum Download beim Landesförderinstitut (lfi-mv.de) bereit. Das Programm tritt an diesem Tag auch in Kraft.

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form einer zweckgebundenen nicht rückzahlbaren Zuwendung in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Zuwendungsfähige Ausgaben sind die tatsächlich gezahlten Ausbildungsvergütungen im Förderzeitraum. Die Mittel in Höhe von voraussichtlich 6,3 Millionen Euro stammen aus dem „MV-Schutzfonds“.

Sollte im Ausnahmefall Kurzarbeit auch für Auszubildende unvermeidbar sein, beschränkt sich der Förderzeitraum auf die Zeit bis zur Beantragung der Kurzarbeit. Der Förderzeitraum beginnt frühestens mit Antragstellung und endet spätestens am 30.09.2020.

Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin. Anträge können ab dem 01. Mai 2020 längstens bis zum 31.07.2020 gestellt werden. Der Antrag ist formgebunden auf dem vorgesehenen Vordruck mit rechtsverbindlicher Unterschrift unter Beifügung dort aufgeführter Unterlagen bei der Bewilligungsstelle zu stellen. Der entsprechende Vordruck ist bei der Bewilligungsstelle erhältlich und kann im Internet unter www.lfi-mv.de abgerufen werden.

Antragsformulare für "Schüler – BAföG" und "Aufstiegs (Meister) – AFBG" 2020/2021

Die Anträge sind ab sofort im Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte erhältlich. Schüler, die nach der Schule beabsichtigen, eine schulische Ausbildung zu beginnen bzw. die bereits eine Ausbildung absolvieren, werden gebeten, Neu- bzw. Wiederholungsanträge für das Schuljahr 2020/2021 beim Amt für Ausbildungsförderung abzufordern.

Die Anträge auf Ausbildungsförderung sind in der Regel an das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zu richten, in dessen Bezirk die Eltern des Azubi ihren ständigen Wohnsitz haben. Die Antragsabgabe sollte möglichst umgehend erfolgen, damit Bearbeitungszeiten (ca. 10 Wochen) verkürzt und Zahlungen pünktlich erfolgen können.

Fortzubildende, die z.B. einen Abschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt anstreben, können Leistungen der Aufstiegsfortbildungsförderung („Meister-BAföG“) beantragen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises/der kreisfreien Stadt zuständig, in dessen Bezirk der Fortzubildende seinen ständigen Wohnsitz hat.

Gern stehen die Mitarbeiterinnen zur Beratung und Information unter der folgenden Adresse zur Verfügung: 17033 Neubrandenburg, Platanenstr. 43, Telefon: 0395 570 87 5673 und 0395 570 87 2339

IHKs beginnen Abschluss- und Weiterbildungsprüfungen nun Mitte Juni

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) verschieben die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer. Hiervon sind in der IHK-Region Neubrandenburg 1300 Prüfungsteilnehmer betroffen. Bis einschließlich Mai gibt es auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen. Diese werden zwischen Juni und August nachgeholt. Darauf haben sich die zuständigen IHK-Gremien verständigt.

Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni erfolgen. Aufgrund der behördlichen Vorschriften ist es faktisch unmöglich, bundesweit einheitliche Prüfungen ordnungsgemäß abzuhalten.

Auch alle IHK-Unterrichtungen sowie die IHK-Sach- und Fachkundeprüfungen bleiben ebenfalls mindestens bis zum 24. April ausgesetzt. Auch hier wird die IHK Neubrandenburg schnellstmöglich darüber informieren, wann diese wieder stattfinden können.

Um Engpässe im Güterverkehr zu vermeiden, ist die Gültigkeit der Schulungsnachweise für Berufskraftfahrer und im Gefahrgutbereich verlängert worden. So bleiben alle Bescheinigungen über die Fahrzeugführerschulung, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März und dem 1. November dieses Jahres endet, bis zum 30. November gültig. Auch die Schulungsbescheinigungen für Gefahrgutbeauftragte, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März und dem 1. November endet, bleiben ebenfalls bis zum 30. November gültig.

Ansprechpartnerin in der IHK Neubrandenburg: Ellen Grull, Tel. 0395 55 97-400 oder per E-Mail ellen.grull@neubrandenburg.ihk.de

IHK informiert: Die Zwischenprüfungen fallen in diesem Frühjahr aus

Die Gremien der Industrie- und Handelskammern haben beschlossen, die in dieser und in den nachfolgenden Wochen bundesweit geplanten Azubi-Zwischenprüfungen ersatzlos zu streichen. „Einen Wiederholungstermin wird es für die rund 400 betroffenen Azubis aus der Region der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern also nicht geben“, betonte die zuständige Leiterin des Bereiches Aus- und Weiterbildung Ellen Grull.

„Nachteile entstehen diesen Prüflingen dadurch nicht, denn das Ergebnis der Zwischenprüfung wird nicht auf die Abschlussnote angerechnet. Insofern wünschen wir allen betroffenen Azubis einen weiterhin guten Verlauf ihrer Ausbildung. Wir betonen ausdrücklich, dass diese Entscheidung ausschließlich die Zwischenprüfungen in diesem Frühjahr betreffen“, so Ellen Grull weiter.

Ansprechpartnerin in der IHK Neubrandenburg: Ellen Grull, Tel. 0395 55 97-400 oder per E-Mail ellen.grull@neubrandenburg.ihk.de