IHK zeichnet ab Dienstag 54 „TOP-Ausbildungsbetriebe 2021“ aus

DAS AHLBECK Hotel & SPA erhält am morgigen Dienstag (20. Juli) im Seebad Ahlbeck auf der Insel Usedom die Auszeichnung „TOP-Ausbildungsbetrieb 2021“ der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Die Ehrung wird die Leiterin des Bereiches Aus- und Weiterbildung in der IHK Ellen Grull vornehmen. Das Ahlbecker Unternehmen gehört zu den insgesamt 54 Firmen aus der IHK-Region, die mit dem Titel „TOP-Ausbildungsbetrieb 2021“ ausgezeichnet werden. 28 von ihnen kommen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, 26 aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Neun Betriebe haben sich erstmals um den begehrten Titel beworben – und diesen auch im ersten Anlauf erhalten.

Diese Unternehmen stehen für eine „Spitzen-Ausbildungsqualität in der Wirtschaftsregion mit attraktiven Ausbildungsberufen für junge Menschen in unserer Region und darüber hinaus“, gratuliert IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank den Geehrten. Bewerben konnten sich alle Ausbildungsbetriebe, die mindestens seit fünf Jahren durchgehend in sehr guter Qualität in IHK-Berufen in der Region ausbilden. Zusätzlich mussten die TOP-Ausbildungsbetriebe darstellen, wie die Ausbildungsqualität unter den Einflüssen der Pandemie gesichert wurde. Nach einem formalen Check der Bewerbungsunterlagen durch die IHK Neubrandenburg zu Ausbildungszeiten und zur Einhaltung von rechtlichen Rahmenbedingungen erfolgte die Durchsicht durch eine unabhängige Jury. Die Entscheidung über die Verleihung des Titels „TOP-Ausbildungsbetrieb 2021“ oblag dieser Jury.

Da es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie erneut leider keine Auszeichnungsveranstaltung mit allen Unternehmen geben kann, werden die TOP-Ausbildungsbetriebe durch die IHK in den kommenden Wochen persönlich aufgesucht. Durch das Ehrenamt der IHK und IHK-Mitarbeitende werden die individuellen Laudationen, Urkunden, Blumen und die eigens für den Wettbewerb hergestellte Trophäe feierlich und vor Ort überreicht.

Erfolg für Neubrandenburger Schülerinnen 68. Europäischer Wettbewerb „Digital EU – and YOU?!“

Deutschlands ältester Schülerwettbewerb lud in seiner 68. Runde unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“ dazu ein, die Vor- und Nachteile der Digitalisierung in Europa zu reflektieren.

Schülerinnen der Vier-Tore-Stadt wurden für ihre Arbeiten ausgezeichnet.

Obwohl die Kinder und Jugendlichen in Europa in zurückliegenden Schuljahr großen Belastungen ausgesetzt waren, entstanden Einblicke in die Gedankenwelten der jüngsten Europäerinnen und Europäer während der Pandemie. Besonders beeindruckend ist die differenzierte Meinungsbildung der Kinder und Jugendlichen: Sie zeigten u. a. in Collagen, Zeichnungen, Videos, Apps, Songs, Poetry Slams oder Gedichten sowohl kritische als auch positive Aspekte der Digitalisierung auf.

Bundesweit nahmen knapp 40.000 Schülerinnen und Schüler aller Schularten von 6 bis 21 Jahren teil. Von den 2.266 Kindern und Jugendlichen, die in Mecklenburg-Vorpommern mit dabei waren, wurden 340 Arbeiten von 401 Schülerinnen und Schülern sowie ihren 35 betreuenden Lehrerinnen und Lehrern an die Landesjury versandt, darunter vier Neubrandenburger Schulen.

Die Jury hat fünf Arbeiten von neun Schülerinnen für einen besonderen Preis der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ausgewählt hat:

  • Mia Hagelstein | Klasse 4 | Modul 1-1 Mein Freund, der Roboter?! | Grundschule Mitte „Uns Hüsung“, Neubrandenburg | betreut von Ines Voß
  • Jette Kagel | Klasse 4 | Modul 1-3 Mein fabelhaftes Wunderhaus | Grundschule West „Am See“, Neubrandenburg | betreut von Barbara von der Wense
  • Julia Füssel | Klasse 12 | Modul 4-2 Europäische Kunst vermitteln | das andere Gymnasium e. V. Neubrandenburg | betreut von Eva Mieth
  • Jenny Monsig und Maike Werner | jeweils Klasse 11 | Modul 4-2 Europäische Kunst vermitteln | das andere Gymnasium e. V. Neubrandenburg | betreut von Stefanie Beier
  • Medea Anders, Sophia Dethloff, Lucie Erber und Vanessa Groß | jeweils Klasse 12 | Sonderthema: Kreativ in der Krise | Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg | betreut von Nina Cronauer

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine von der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Bettina Martin signierte Urkunde. Oberbürgermeister Silvio Witt bedankte sich bei allen engagierten Schülern und ihren Betreuern für die kreativen Beiträge und wünscht weiterhin erholsame Sommerferien.

Ivenacker Eichen – Auszeichnung als Waldgebiet des Jahres 2021

Im zweiten Anlauf konnte der Bund Deutscher Forstleute (BDF) jetzt die Auszeichnung zum Waldgebiet des Jahres an die Verantwortlichen für die Ivenacker Eichen überreichen. Das Waldgebiet liegt inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte direkt am Ivenacker See unweit der Reuter-Stadt Stavenhagen. Bundesvorsitzender Ulrich Dohle überbrachte nun die Auszeichnung. „In diesem Wald bewahren die Forstmitarbeiter mittelalterliche Waldgeschichte, erfüllen umfangreiche Naturschutzaufgaben und machen dieses einmalige Ensemble uralter Eichen für die Bevölkerung erlebbar.“

Der Leiter des zuständigen Forstamtes Stavenhagen, Ralf Hecker, dankte für die Auszeichnung: „Ich freue mich über die Auszeichnung und sehe sie besonders als Anerkennung für das Engagement aller Mitarbeiter*innen und der beteiligten Partner*innen, ohne die wir die Projekte der letzten Jahre nicht hätten verwirklichen können.“ Die persönliche Übergabe der Auszeichnung hatte sich durch die Corona-Beschränkungen um 13 Monate verschoben. Aufgrund der besonderen Situation entschied die Forstgewerkschaft, die Auszeichnung um ein Jahr zu verlängern. „Da der Besuch des Gebietes und die Durchführung der Veranstaltungen seit einem Jahr sehr eingeschränkt waren, ist es für uns ein Gebot der Fairness die Auszeichnung für 2021 fortzuführen“, erläutert Vorsitzender Dohle die Verlängerung.

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Ehre fürs Ehrenamt

In jedem Jahr ehrt die Stadt Neubrandenburg anlässlich ihres Gründungstages bei einem Bürgerempfang Menschen, die sich in hervorragender und uneigennütziger Art und Weise im Ehrenamt für die Gesellschaft einsetzen. Da der Bürgerempfang im Januar aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen musste, wird die Ehrung in diesem Jahr im Rahmen der Stadtvertretersitzung durchgeführt.

Die Stadtvertretung Neubrandenburg hat am 22. Oktober 2020 beschlossen Christa Grund, Andreas Jordan, Anke Jurchen, Ute Kraft und Peter Lippold für ihr jahrelanges, außergewöhnliches Engagement im Ehrenamt zu würdigen.

Stadtpräsident Dieter Stegemann:

Christa Grund

Christa Grund engagiert sich seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich. Sie hat viele Jahre als Ratsfrau in der Stadtvertretung gearbeitet, im FDGB-Chor und später im Volkschor gesungen und ist aktives Mitglied im Polizeisportverein. Seit 13 Jahren leitet Christa Grund die Ortsgruppe 9 der Volkssolidarität in Neubrandenburg. Sie bereichert die monatlichen Veranstaltungen mit eigenen Beiträgen, organisiert Vorträge sowie musikalische und kulturelle Begegnungen in der Kunstsammlung, im Regionalmuseum, dem Literaturzentrum im Brigitte-Reimann-Literaturhaus, mit der EUROPA-Union sowie dem URANIA-Zentrum. Sie ermöglichte Konzertbesuche zum Tag der Deutschen Einheit und zu Orgelkonzerten in der Konzertkirche. In guter Zusammenarbeit mit den hiesigen Reiseunternehmen organisiert sie Tagesreisen und Schiffsausflüge. Die 65 Mitglieder der Ortsgruppe 9 der Volkssolidarität Nordost e.V. bedanken sich für den Einsatz von Christa Grund und haben sie gern für eine Würdigung ihrer ehrenamtlichen Arbeit vorgeschlagen.

Andreas Jordan

Andreas Jordan wurde für die Anerkennung seiner ehrenamtlichen Arbeit in dieser Form vom Freien Fanfarenzug Neubrandenburg Stadt 1980 e. V. vorgeschlagen.

Andreas Jordan wurde 1985 Mitglied im Freien Fanfarenzug Neubrandenburg und zeigte sich in allen Jahren seiner Mitgliedschaft immer mehr mit dem Verein verbunden. Im Jahr 2011 wurde er in die verantwortungsvolle Position des Vereinsleiters gewählt und steckt seit dieser Zeit mit Herzblut seine Freizeit und vieles mehr in die Arbeit für den Verein. Die Kinder- und Jugendarbeit, die Musik und damit auch der Fortbestand des Vereins stehen in seinem Leben beinahe immer an erster Stelle. In jedem Jahr wird es schwerer, die notwendigen Mittel für die Vereinsarbeit, sei es für die Ausrüstung oder auch für Freizeitaktivitäten, zu beschaffen. Dafür sammelt er nach einem anstrengenden Arbeitstag z.B. noch Papier, Altkleider oder auch Bücher.

Ein besonderes Anliegen ist für Herrn Jordan die jährliche Spendengala zu Ehren der José-Carreras-Leukämie-Stiftung, die sowohl ein Erlebnis für Groß und Klein ist, aber auch einen sehr wichtigen und hoffnungstragenden Zweck erfüllt. Nahezu das ganze Jahr über steckt Herr Jordan Zeit, Nerven und Anstrengungen in die Organisation dieses Ereignisses – es müssen Sponsoren und Tombola-Preise gefunden, Teilnehmer und Gäste eingeladen und Werbemaßnahmen ergriffen werden. Ohne Andreas Jordan wäre der Verein nicht denkbar.

Anke Jurchen

Anke Jurchen leitet seit 20 Jahren den Förderverein der Grundschule Süd e. V.

Sie hatte maßgeblichen Anteil an der Erarbeitung des Schulkonzeptes mit seiner sportlichen und gesundheitsorientierten Ausrichtung. Während des Mentorings für eine wissenschaftliche Arbeit lernte sie die Grundschule Süd kennen und entschied sich, das Schulkonzept „Gesund und fit durch Schule“ aktiv zu begleiten. Also nicht persönliche Motive, sondern das Wohlergehen aller Kinder dieser Grundschule waren die Beweggründe für Anke Jurchens Mitarbeit im Förderverein, den sie seit 2001 äußerst professionell als Vorsitzende führt. Bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit war die Erstellung einer sachgemäßen Satzung eine große Herausforderung. Anke Jurchen investiert einen hohen Anteil ihrer Freizeit, um den wiederkehrenden Vereinsaufgaben gerecht zu werden, wie dem Schreiben von Anträgen, der qualifizierten Buchführung, der Erstellung von Verwendungsnachweisen für die Abrechnung von Zuschüssen, die Durchführung von Mitgliederversammlungen und die Präsentation des Vereins in der Öffentlichkeit. Wiederholt führte sie Seminare und Fortbildungen für Eltern und das Schulpersonal zum Thema Bewegung und Gesundheitsförderung ehrenamtlich durch.

Ute Kraft

Der Vorschlag für die Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit von Ute Kraft wurde vom Eine Welt – Nueva Esperanza e. V. unterbreitet. Dieser gemeinnützige Verein ist Träger des Weltladens in Neubrandenburg. Dort werden fair produzierte und gehandelte Waren aus aller Welt angeboten. Der Verein realisiert Bildungsprojekte und unterhält Netzwerkkontakte zu gleichgesinnten Vereinen und Institutionen. Ute Kraft ist seit dem Jahr 2000 Mitglied des im Jahr 1992 gegründeten Vereins und hat dort 15 Jahre als Vorstandsvorsitzende gewirkt. Ute Kraft übte ihr Ehrenamt neben Schichtarbeit im Pflegedienst, familiären Herausforderungen und trotz späterer eigener Erkrankung verantwortungsvoll aus. Im Vorschlag des Vereins heißt es: „Sie pflegte den Zusammenhalt des Vereins und stand in schwierigen Zeiten mit Optimismus und Sachlichkeit zur Seite.“

Peter Lippold

Peter Lippold ist Gründungsmitglied des Fördervereins „Freunde der Gesamtschule e. V. der IGS „Vier Tore“, der ihn auch für diese Würdigung vorgeschlagen hat.

Der Verein wurde am 27. Oktober 1993 gegründet, von 1997 bis 2012 war Peter Lippold Vorsitzender des Vereins und ist bis heute Mitglied des Vorstandes.

Er erfand, er förderte und er unterstützt bis heute zahlreiche Projekte und Veranstaltungen, die die Gesamtschule nur über den Förderverein anbieten konnte. Zu nennen wären die jährliche Auszeichnung der besten Schulabgänger, Schüleraustausche mit Norwegen, Polen, Dänemark, Schweden, Lerncamps in den Sommerferien, schulische Wettbewerbe unterschiedlicher Art, die Entwicklung eines Schul-Logos, Kooperationen mit dem Regionalmuseum, dem Fraueneinfälle NB e. V., der Theater und Orchester GmbH, dem Präventionsrat und vielen weiteren Institutionen.

Auch die Erringung des Titels „Schule ohne Rassismus“, die Verbesserung der Ganztagsausstattung der Schule, die Mitarbeit der Schule beim Stadtteilfest der Südstadt und vieles mehr gehen auf die Initiativen und den ehrenamtlichen Einsatz von Peter Lippold zurück.

Oberbürgermeister Silvio Witt würdigt ein Neubrandenburger Unternehmen für sein wirtschaftliches und soziales Engagement zum Wohle der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg:

Das Duden Institut für Lerntherapie Neubrandenburg wird als Franchiseunternehmen von Kathrin Ader betrieben. Es bietet Menschen mit Lernschwierigkeiten individuelle Hilfe und fördert Kinder und Jugendliche mit Rechenschwäche, Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder LRS in Englisch. Grundlage der Förderung ist das Konzept der integrativen Lerntherapie. Es verbindet die jeweilige Fachdidaktik mit passenden Methoden aus der Spiel-, Ergo- und Familientherapie.

Das Unternehmen zeichnet sich insbesondere durch seinen Beitrag zur Inklusion im Sinne von bestmöglicher individueller Entfaltung statt Erfüllung vorgegebener gesellschaftlicher Leistungsparameter aus.

Sowohl nach außen durch die Formen der angebotenen Dienstleistungen und des vielfältigen Engagements der Unternehmerin Kathrin Ader, aber auch nach innen durch den Umgang mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet das Unternehmen einen wertvollen Beitrag zur sozialen Entwicklung der Stadt.

Im Rahmen von Mitgliedschaften und Kooperationen unterstützt das Unternehmen zahlreiche Vereine und Bildungseinrichtungen in Neubrandenburg. Das Duden Institut ist regelmäßiger Unterstützer der Initiative zur Förderung lernschwacher Kinder e. V. in Form von finanziellen Zuwendungen, kostenfreier individueller Beratungstätigkeit für Familien sowie die Gestaltung kostenfreier Elternabende durch Fachkräfte des Unternehmens in Schulen, Horten und Kitas.

Das Duden Institut sichert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch individuelle und flexible Arbeitszeitlösungen. Gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz, ein wertschätzendes Miteinander, Weiterbildungsmöglichkeiten, teambildende Freizeitmaßnahmen wie die gemeinsame Teilnahme an sportlichen Aktivitäten, z. B. dem Frauenlauf in Neubrandenburg sind nur einige Beispiele für das soziale Engagement des Unternehmens nach innen.

Viele Empfehlungen zur Würdigung des Ehrenamts beim Bürgerempfang bezogen sich in diesem Jahr auf ehrenamtliche Leistungen während der besonderen Zeit der Corona–Pandemie.

So schlägt der Förderverein des Albert–Einstein–Gymnasiums e. V. Mai Ngyen und Jonas Eckhardt vor.

Stadtpräsident Dieter Stegemann:

Mai und Jonas sind Schülerin und Schüler der 12. Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums. Sie stehen hier stellvertretend für alle diejenigen Schüler*innen der Oberstufe des AEG, die nach dem Beschluss der Schließung der Schulen in MV im März 2020 innerhalb weniger Tage eine Online-Plattform für den Distanzunterricht nutzbar gemacht, diese Plattform gepflegt, Lehrer/innen und Schüler/innen bei der Nutzung der Plattform angeleitet und unterstützt haben und die Nutzungsmöglichkeiten der Plattform kontinuierlich weiterentwickelt haben. Bereits am 3. Tag nach der Schulschließung wurde so die Durchführung von Online-Unterricht in den Klassen der gymnasialen Oberstufe möglich. Durch die Plattform waren verschiedene Unterrichtsformen möglich. Die Mitglieder dieser Schüler/inneninitiative haben viel Zeit – neben ihren schulischen Aufgaben – aufgewendet, um die Plattform arbeitsfähig und störungsfrei zu halten und um während der gesamten Zeit praktische Hilfe für die Lehrkräfte anzubieten. Damit war es möglich, lebendigen und nachhaltigen Unterricht in und trotz Distanz durchzuführen.

Das Netzwerk Stadtteilarbeit, bestehend aus den Stadtteilbüros auf dem Datzeberg, der Südstadt und der Oststadt sowie dem Quartiersmanagement Nordstadt-Ihlenfelder Vorstadt schlägt die Ehrung von Marcos Atala, einem herausragenden unter vielen Mitwirkenden im Netzwerk NB HILFT 2.0 vor.

Stadtpräsident Dieter Stegemann:

Dieses Netzwerk wurde gegründet, als es wegen des Corona-Lockdown im März 2020 für viele Menschen, die einer Risikogruppe angehören, schwierig wurde, sich selbst zu versorgen. Bei NB HILFT 2.0 fanden sich sehr schnell und unkompliziert Bürger*innen Neubrandenburgs zusammen, um bei Einkäufen und durch praktische Hilfestellungen zu unterstützen.

Marcos Atala hat sich seit Gründung des Netzwerks bis heute mit hohem Engagement beteiligt. Mit großer Freundlichkeit, Ausdauer, mit Geduld und Verständnis hat er sich auch um ungewöhnliche Hilfewünsche gekümmert. Viele Neubrandenburger/innen konnten sich darauf verlassen, dass Marcos Atala zuverlässig hilft. Auch für das Organisationsteam, das seit dem Sommer 2020 vom Netzwerk Stadtteilarbeit unterstützt wird, ist Marcos Atala ein wichtiger Partner. Insbesondere der menschliche Kontakt ist Marcos Atala wichtig, oftmals hat ein Gespräch an der Wohnungstür den hilfebedürftigen Menschen geholfen, die Einsamkeit für kurze Zeit zu vergessen.

Das herausragende Engagement von Marcos Atala steht gleichzeitig beispielhaft für viele Engagierte des Netzwerks, die sich während der Corona-Krisenzeit selbstverständlich und selbstlos für andere einsetzen und zupacken, wenn Hilfe gebraucht wird.

Agrarhochschulranking: Bestnoten für Hochschule Neubrandenburg

Die Agrarstudierenden der Hochschule Neubrandenburg sind überaus zufrieden mit ihrem Studium. Das zeigt das Agrarhochschulranking 2020, das vom landwirtschaftlichen Fachmagazin top agrar und karrero.com durchgeführt wurde. Rund 4000 Studierende aus Deutschland, Österreich und Schweiz haben für das Hochschulranking 2020 ihre Hochschule bewertet. In drei von sechs Kategorien wählten die Studierenden die Hochschule Neubrandenburg aus 26 Hochschulen in die Spitzengruppe.

Praxisnahe Lehre in Zeiten von Corona

Verlassener Campus, leere Hörsäle, Vorlesungen am PC – Bedingt durch die Pandemie mussten die Hochschulen ihre Lehre komplett auf digitalen Unterricht umstellen. Gerade praxisnahe Fächer wie Pflanzenproduktion und Landtechnik stellt das vor besondere Herausforderungen. Trotzdem konnte die Lehre auch unter diesen erschwerten Bedingungen überzeugen: In der Kategorie „Beste Lehre im Bereich Landtechnik“ belegt die Hochschule Neubrandenburg unter allen Hochschulen den dritten Platz mit einer Note von 1,75.

Auf eine starke Verzahnung von Praxis und Studium legt die Hochschule Neubrandenburg schon lange großen Wert. „Wir haben vor acht Jahren einen dualen Studiengang eingeführt, der sehr gut ankommt.“, berichtet Dekan Prof. Rainer Langosch, „Bis zu einem Drittel jedes Studienjahrgangs studiert seither dual.“

Sieger im Bereich Pflanzenproduktion

Wie auch im Ranking 2018 schneidet die Hochschule Neubrandenburg besonders gut in der Kategorie „Beste Lehre im Bereich Pflanzenproduktion“ ab. In dieser kürten die Studierenden die Hochschule Neubrandenburg mit einer 1,34 zum Sieger. Prof. Eike Stefan Dobers lehrt Pflanzenbau in Neubrandenburg und hat zusammen mit seinen Kolleg/inn/en die Studierenden trotz Online-Lehre „nach draußen“ gebracht. „Wir haben Saatgut verschickt und den Studierenden Anleitungen gegeben, wie diese selbstständig die Vegetation beobachten können“, sagt er, „In den Videositzungen können die Studierenden dann ihre Erfahrungen mit den Dozenten und Kommilitonen diskutieren.“

Auch im Bereich Ökonomie zählt die Hochschule Neubrandenburg mit einer Note von 1,5 zu den besten Fachhochschulen. Im Hochschulranking zeigten sich die Studierenden insgesamt sehr zufrieden mit den Lehrenden und wählten sie mit einer Note von 1,55 auf Platz zwei in der Kategorie „Bestes Lehrpersonal“. Unterm Strich empfehlen 92 % das Studium an der Hochschule Neubrandenburg weiter.

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neueins ist Unternehmen des Jahres

Der Ostdeutsche Sparkassenverband hat die neueins GmbH aus Neubrandenburg als „Unternehmen des Jahres 2020“ im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Foto: neu’eins

„Diese Nachricht kam sehr überraschend, da wir uns selbst nicht für die Auszeichnung beworben haben. Umso geehrter fühlen wir uns, den Preis entgegen nehmen zu dürfen“, freut sich Sabine Müller-Wudtke, Chefin des Neubrandenburger Regionalfernsehsenders.

Der Ostdeutsche Sparkassenverband würdigt einmal im Jahr Unternehmen in den neuen Bundesländern für besondere Leistungen. 2020 stand der Unternehmerpreis ganz im Zeichen der Pandemie. Ausgezeichnet wurden Unternehmen „die durch ihren Einsatz und ihre Initiative während der Corona-Krise gesellschaftliche Verantwortung übernommen haben.“

Das neueins Regionalfernsehen hatte neben seiner Berichterstattung zur Krise Einzelhändlern und Dienstleistern aus der Region während der Lockdownphase kostenlose Sendeplätze im Programm zur Verfügung gestellt. Unternehmen, die von Schließungen betroffen waren, konnten so beispielsweise auf Onlineshops aufmerksam machen oder ihre Kunden über alternative Angebote informieren.

„Wir haben für diese Aktion in der Region viel Zuspruch erfahren“, so Sabine Müller-Wudtke. „Der Unternehmerpreis ist für uns aber natürlich eine besondere Würdigung. Es bestätigt uns darin, dass wir mit unserem Hilfsangebot in der Krise etwas bewirken konnten.“

Der Link zum Preisträgervideo: https://youtu.be/qxqO9x_1dlw

IHK ehrt 41 junge Frauen und Männer als jahrgangsbeste Auszubildende und einen Bundesbesten

Sie haben Brauer und Mälzer, Verfahrensmechanik für Beschichtungstechnik, Pharmakant oder Berufskraftfahrer gelernt und gehören jetzt zu den Besten der Besten Auszubildenden des Jahres 2020 in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte.

Es sind 41 Jugendliche, die diese Würdigung von der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Wie auch schon im vergangenen Jahr kommt aus der IHK-Region wieder ein „Bundesbester Auszubildender“. Linus Max Hoffmann hat bei den Stadtwerken Greifswald die Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik absolviert. „Die Ausbildung fiel mir nicht ganz so schwer, ich hatte zuvor meinen Bachelorabschluss für Geologie gemacht“, sagt der 31-Jährige, der jetzt über ein weiteres Studium in der Wasserwirtschaft nachdenkt.

Insgesamt kommen die 41 Jahrgangsbesten aus 34 Ausbildungsbetrieben. „Sie alle haben mit ihrem Berufsabschluss eine großartige Leistung vollbracht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Sie Nerven bewahren mussten. Die Corona-Pandemie hat doch so einige Termine durcheinandergewirbelt. Sie, Ihre Ausbildungsbetriebe und die IHK-Prüfer wurden vor ungeahnte Herausforderungen gestellt, die wir gemeinsam aber vorbildlich gemeistert haben“, lobt Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Die jahrgangsbesten Auszubildenden haben in ihren Abschlussprüfungen das beste Ergebnis (mindestens 82 von 100 möglichen Punkten) ihrer Berufsgruppe erreicht. Seit 2003 ehrte die IHK Neubrandenburg schon rund 650 Auszubildende für diese Leistung.

Die für den 9. November geplante Auszeichnungsveranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden, weshalb die Auszubildenden in diesen Tagen ihre Ehrenurkunde sowie ihren personifizierten Auszeichnungsstern per Post erhalten.

Anbei die Liste der besten Auszubildenden ihres Jahrgangs

  • Automobilkaufmann: Johannes Becker, Autoforum Neubrandenburg GmbH
  • Bankkaufmann: Til Vöhser, Volksbank Vorpommern eG, Greifswald
  • Bauzeichnerin: Marie Kutzner, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Berufskraftfahrer: John Schwabe, Spedition Gertner GmbH, Altentreptow
  • Biologielaborant: Constantin Klein, Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald
  • Brauer und Mälzer: Ludwig Wolter, Ostseeresidenz Seebad Heringsdorf GmbH & Co. Investitions KG
  • Drogist: Kevin Bruder, dm-drogerie markt GmbH & Co. KG, Filiale Neubrandenburg
  • Elektroniker für Betriebstechnik: Joshua Bachmann, Elektro-Anlagenbau GmbH Neustrelitz
  • Elektroniker für Geräte und Systeme: Philipp Last, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Torgelow
  • Fachkraft für Abwassertechnik: Sabrina Schubotz, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH
  • Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft: Nico Krakau, REMONDIS Vorpommern Greifswald GmbH, Greifswald
  • Fachkraft für Lagerlogistik: Tom Perleberg, WEBER Maschinenbau GmbH Neubrandenburg
  • Fachkraft für Schutz und Sicherheit: Nele Grade; USD Uni Service Dienstleistungs GmbH & Co. KG, Greifswald
  • Fachkraft für Wasserversorgungstechnik: Linus Max Hoffmann, Stadtwerke Greifswald GmbH
  • Fachkraft im Fahrbetrieb: Felix Demmin, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH
  • Fachlagerist: Garvin Leroy Kudeweh, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Fertigungsmechaniker: Julien Lutz, Webasto Thermo & Comfort SE Zweigniederlassung Neubrandenburg
  • Gießereimechaniker: Jarema Tremski, Eisengießerei Torgelow GmbH
  • Hotelfachfrau: Agnes Dallmer-Zerbe, Fleesensee Schloßhotel GmbH, Göhren-Lebbin
  • Immobilienkaufmann: Marco Röwert, GIMPEX Neubrandenburg Handels- und Dienstleistungsgesellschaft
  • Industriekaufmann: Sebastian Frank, ml&s manufacturing, logistics and services GmbH & Co. KG, Greifswald
  • Industriemechaniker: Sebastian Dietrich, Peene-Werft GmbH & Co. KG, Wolgast
  • Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker: Benjamin Dienst, InnoVent GmbH Greifswald
  • Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann: Patrick Lühder, InnoVent GmbH Greifswald
  • Kauffrau für Tourismus und Freizeit: Sophie Bethke, Kur- und Tourismus GmbH, Waren (Müritz)
  • Kauffrau für Versicherungen und Finanzen: Anna Müller, Ralf Eckert Versicherungen, Neubrandenburg
  • Kauffrau im Einzelhandel: Anne Heise, OBI GmbH & Co. Deutschland KG, Neubrandenburg
  • Kauffrau im Gesundheitswesen: Janine Ladwig, Universitätsmedizin Greifswald
  • Kaufmann für Büromanagement: Karl-Hermann Förste, EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH, Lubmin
  • Kaufmann für Dialogmarketing: Lukas Dülge, Majorel Neubrandenburg GmbH
  • Kaufmann im Groß- und Außenhandel: Kenneth Harloff, Bohnenkamp AG, Kletzin
  • Konstruktionsmechaniker: Felix Karl Rudolf Bräuer, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Torgelow
  • Mechatroniker: Jan-Thomas Betcher, WEBER Maschinenbau GmbH Neubrandenburg
  • Mediengestalterin Digital und Print: Jessica Fränken, Berufsbildungswerk Greifswald
  • Pharmakant: Sascha Colloff, MTN Neubrandenburg GmbH
  • Sport- und Fitnesskaufmann: Clemens Jörg Kosira, Dirk-Carsten Mahlitz IGT / Baltic Move, Greifswald
  • Tourismuskauffrau: Vicky Muller, BTO International GmbH, Neustrelitz
  • Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik: Anika Beyer, Müritz-Zink GmbH, Waren (Müritz)
  • Verkäuferin: Kristin Reinsperger, Netto Marken-Discount AG & Co. KG, Filiale Greifswald
  • Werkstoffprüfer: Tom Witt, Eisengießerei Torgelow GmbH
  • Zerspanungsmechaniker: Ricco Hellwich, SMW Spezialmaschinen und Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Neubrandenburg