Ausstellung für Freizeitkünstler wird verschoben

Aus aktuellem Anlass hat die Kunstsammlung ihr Programm angepasst:

„meiNIBild“, die Ausstellung für FreizeitKünstlerInnen ist aktuell vom 3. bis zum 21. März 2021 geplant. Die hängefertigen Arbeiten können am 20. Februar 2021 von 11 bis 17 Uhr dort abgegeben werden.

Ausführliche Informationen: www.kunstsammlung-neubrandenburg.de

Spaß mit Wasserfarben“ Groß Nemerower Malergilde stellt im Ministerium für Inneres und Europa M-V aus

Unter der Leitung von Arnfried Metelka präsentiert die Malergilde beim Kulturverein Groß Nemerow e.V. eine Auswahl ihrer Malkunst.

Zur Malergilde gehören neun Malerinnen und drei Maler, die seit 17 Jahren einen Teil ihres Lebensabends beim gemeinsamen Malen versüßen. Jeder hat dabei seinen eigenen Stil entwickelt.

Dies ist in der neuen Ausstellung im Ministerium gut zu sehen. Die naturnahen, bunten Aquarelle wurden passend zur Jahreszeit ausgewählt. Die schwarz-weißen Grafiken von Herrn Metelka erzählen von vielen schönen Städtereisen.

Die Eröffnung der Ausstellung wird Staatsekretär Thomas Lenz vornehmen: am Montag, 19. Oktober 2020, um 13:30 Uhr im Foyer 1. Etage des Ministerium für Inneres und Europa M-V, Alexandrinenstraße 1 in 19055 Schwerin.

Mit einem Teil der Malerinnen und Maler können interessante Gespräche zu ihren Bildern geführt werden. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.

Anschließend kann die öffentliche Ausstellung kostenfrei bis zum 15. Januar 2021 zu folgenden Zeiten oder nach Vereinbarung besichtigt werden: montags bis donnerstags 9 bis 11:30 Uhr und 13:30 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie ist im Haus eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen bzw. auf die Einhaltung eines Mindestabstandes zwischen Personen zu achten. Die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen.

Ausstellung über Wildbienen eröffnet

Rund 600 Wildbienenarten leben in Deutschland. Als Bestäuber sichern sie vor allem im Obst- und Gemüsebau landwirtschaftliche Erträge. Darüber hinaus erhalten sie durch ihre Bestäubungsleistung die Vielfalt an Wildblumen. Doch der Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten wird knapp, es fehlt an Nahrung und Nistmöglichkeiten.

Das Berliner Wildbienen-Projekt „Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf“ zeigt, wie öffentliche Grünflächen bestäuberfreundlich aufgewertet werden und so Lebensräume für Insekten entstehen können. Prof. Sandra Rose (Studiengang Agrarwirtschaft) und Prof. Robert Sommer (Studiengang Naturschutz und Landschaftsplanung) haben die zugehörige Ausstellung in der Neubrandenburger Hochschule offiziell eröffnet.

„Wildbienen zeigen uns, was unsere beiden Studiengänge verbindet und wieso es wichtig ist, gerade jetzt diese Verbindung zu fördern. Eine Trendwende in den Agrarlandschaften lässt sich am besten umsetzen, wenn beide Fachrichtungen zusammenarbeiten“, so Prof. Sommer, „eine intensive Nutzung der Landschaft führt zu einem Artenrückgang, während eine extensive Nutzung die Artenvielfalt fördern kann. Allerdings müssen diese extensive Bewirtschaftungsformen auch gefördert werden. Entscheidend ist die Wertschätzung landwirtschaftlicher Produkte und die entsprechende Entlohnung von Landwirtinnen und Landwirten.“

Er betont die besondere Relevanz einer gemeinsamen Bildung an der Hochschule Neubrandenburg: „Wenn die Landwirtinnen und Landwirte auf der einen Seite die Effekte der Umweltmaßnahmen auf die Artenvielfalt kennen und unsere Absolventinnen und Absolventen von NLP auf der anderen Seite in den zuständigen Behörden mehr über die Landwirtschaft wissen, dann setzen die Landwirtinnen und Landwirte die Maßnahmen viel eher um. Denn so fühlen sie sich wertgeschätzt und müssen – hoffentlich – keine großen bürokratischen Hürden mehr nehmen.“ Lassen sie uns im Sinne der Wildbiene daher mit Respekt aufeinander zugehen.“

Die Ausstellung ist bis Januar im Foyer von Haus 1 zu sehen. Das Projekt wird durch die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gefördert.

Ausstellungseröffnung: „Eine Hoffnung lernt(e) laufen – Schritte in die Freiheit“

Die Ausstellung „Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel“ der Bundesstiftung Aufarbeitung wirft einen Blick auf die dem Herbst 89 folgenden Ereignisse und Umbrüche. Diese machten auch vor Mecklenburg-Vorpommern und Waren (Müritz) nicht halt.

Die Bilder und Texte der Ausstellung werden durch Exponate und Materialien – unter anderem aus dem Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums Waren (Müritz) – ergänzt.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern und das Stadtgeschichtliche Museum Waren (Müritz) alle Interessierten ganz herzlich am 30. September ab 17:00 Uhr in den Rathaussaal Waren, Neuer Markt 1, ein. Eine vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erwünscht.

Ausstellungseröffnung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale, 25. September 2020, 14-15 Uhr, Regionalmuseum

Am 25. September 2020 wird Rektor Professor Gerd Teschke im Neubrandenburger Regionalmuseum die Ausstellung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale eröffnen. Zusammen mit den Zeitzeugen Heinz Schewe, Irmtraut Steinert und Jörgen Sönderby soll die Ausstellung vorgestellt und erlebbar gemacht werden.

Professor Gerd Teschke zur Ausstellung: „Die Ausstellung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale geht für mich zurück auf eine Diskussionsrunde an der evangelischen Akademie Loccum zum Thema „30 Jahre Mauerfall: Unterschiede in der Entwicklung von west- und ostdeutschen Berufsbiografien“.

In diesem Kontext wurden über die Treuhandausstellung verschiedene persönliche Berufsbiografien in der Nachwendezeit näher beleuchtet. Dieses Thema reicht in meiner Wahrnehmung bis in die heutige Zeit hinein und ist verbunden mit ganz persönlichen Schicksalen.

Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Regionalmuseums und der Hochschule ist es gelungen, diese Ausstellung für die Zeit vom 26.09. bis 08.11. nach Neubrandenburg zu holen. Von besonderem Interesse sind sicher vier „Treuhand Schicksale“ aus der Neubrandenburger Nachwendezeit, die einen zusätzlichen Ausstellungteil ausmachen werden; sie gewähren einen besonderen und ganz persönlichen Einblick in jene Zeit, mit ihren speziellen Umständen.“

Sonderausstellung in Burg Stargard

Am 12.09.2020 wird im Marie-Hager-Haus in Burg Stargard die Sonderausstellung „Diversitas Artis“ um 14:00 Uhr eröffnet.

Zu sehen ist ein Streifzug durch das künstlerische Schaffen des Architekten und Malers Werner Georges – ehemaliger Architekt am in Bauhaus Dessau und erfolgreicher Teilnehmer am Heise Kunstpreis.

Am 19.09. und 20.09. 2020 gibt Herr Georges Einblicke in seine Techniken in einem Workshop von 14:00 bis 17:00 Uhr.

„Umsturz? Zusammenbruch? Befreiung!“ – Neue Ausstellung im Stadtarchiv

Im Neubrandenburger Stadtarchiv ist die neue Ausstellung „Umsturz? Zusammenbruch? Befreiung!“ zu sehen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Neubrandenburgs Innenstadt durch Kampfhandlungen und Brandlegung zu einem Großteil zerstört. Um diese Zeit hielten sich neben den Bewohnern tausende Flüchtlinge und befreite Häftlinge der Zwangslager in der Stadt und der Region auf. Für die meisten ausländischen Häftlinge und Arbeitskräfte war dies die Zeit ihrer Befreiung von faschistischer Unterdrückung und Ausbeutung.

Das Stadtarchiv widmet dem Aspekt der Befreiung eine neue Foto-Ausstellung. Der ehemalige tschechische Konzentrationslager-Häftling Jaroslav Skliba gelangte nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen nach Neubrandenburg. Er dokumentierte auf seinem Weg die Zeit direkt nach Kriegsende. Befreite Männer und Frauen stehen im Mittelpunkt seiner fotografischen Arbeit.

Die Fotos befinden sich heute im Tschechischen Staatsarchiv Prag und wurden dem Archiv der Vier-Tore-Stadt zur Verfügung gestellt. Ergänzend zur Fotodokumentation wird Filmmaterial über die Befreiung gezeigt.

Die Ausstellung ist bis 31. Dezember 2020 dienstags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.