Zwei neue Ausstellungen – Eröffnung mit Hochschulchor

Ab dem 15. Januar werden Studierende der Neubrandenburger Hochschule ihre künstlerischen Arbeiten im Laborgebäude Haus 2 präsentieren. Eine zweite Ausstellung im unteren Foyer des Hauptgebäudes Haus 1 zeigt eine große Auswahl von Fotografien.

Die Studierenden gestalten die Hochschule. Die erste Ausstellung veröffentlicht die wunderbaren Arbeiten von Studierenden, die am StudiumPlus-Kurs „Zeichnen – ein elementares Medium menschlichen Ausdrucks“ teilgenommen haben. Zur Eröffnung der Ausstellung „Hochschule I Kunst I Musik“ am 15. Januar (Donnerstag) um 16:00 Uhr im Laborgebäude Haus 2, im oberen Foyer, sind alle Interessierten sowie alle Freunde und Kommilitonen sehr herzlich eingeladen. Prorektorin, Professorin Marion Musiol, wird eröffnen. Der Hochschulchor wird die Veranstaltung musikalisch begleiten.

Die zweite Ausstellung ist eine umfangreiche Foto-Galerie, die besondere Momente und die Eindrücke der Studierenden von Jordanien vermitteln. Im September 2019 waren einige Studierende und Professor*innen im Rahmen eines DAAD-Forschungsprojektes zu zwei internationalen Konferenzen an der Al Balqa-Universität und der Deutsch-Jordanischen Universität nach Jordanien gereist. Im November 2019 war eine Gruppe Studierender an der German-Jordanien-Universität in Amman zu Gast. Die Foto-Ausstellung wird sicher auch von den Gästen des Neujahrskolloquiums am 16. Januar gern angeschaut. Passend zu diesem Anlass wird die Fotoausstellung eröffnet sein.

Neue Ausstellung im LUNG in Güstrow

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V lädt ein zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 16. Januar 2020 um 15:30 Uhr. Die neue Ausstellung steht unter dem Titel „Alleen“, in ihr zeigen 11 Amateurfotografen der Gemeinschaft „Von Dorf zu Dorf – Wege verbinden“ Alleen in M-V.

Darunter wird auch das Foto von Heidi Sprenger „Rosskastanien-Allee von Eickelberg nach Eickhof im Frühnebel“ als Gewinnerfoto des bundesweiten Fotowettbewerbs zum Tag der Alleen 2019 zu sehen sein. Aus über 252 Beiträgen wählte eine Jury von Vertretern der verschiedenen Bundesländer das Bild von Heidi Sprenger aus.

Seit 2017 gibt es die Gemeinschaft engagierter Menschen aus Eickelberg, Groß Labenz, Klein Görnow, Laase des Landkreises Rostock.
Die Ausstellung befindet sich in Güstrow in der Goldberger Straße 12, LUNG M-V, Haus 3/EG. Die Ausstellung wird von der Direktorin des LUNG M-V, Frau Ute Hennings eröffnet. Bis Ende März 2020 werden im LUNG in Güstrow die Fotos gezeigt. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr.

Der Kulturpark in Neubrandenburg – Gartenkunst als nationales Aufbauwerk

Zwischen 1969 und 1975 entstand auf dem moorastigen Gelände zwischen Stadt und Tollensesee, dem Werderbruch, der heutige Kulturpark in Form eines Landschaftsgartens mit Wiesen, Spielplätzen, Staudengärten und zahlreichen Plastiken verschiedener Künstler.

Nachdem die Veranstaltung im September krankheitsbedingt ausfiel, berichtet Prof. Dr. Caroline Rolka von der Hochschule Neubrandenburg nun am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr im Neubrandenburger Stadtarchiv, Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße), über Hintergründe zur Entstehung des Neubrandenburger Gartendenkmals. Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks der DDR leisteten die Einwohner freiwillige Arbeitsstunden, um den Kulturpark herzurichten. 1981 erhielt der Park den Denkmalstatus.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zeigt die Ausstellung: „Schnee von gestern? Neustrelitzer Winter“

Das Team des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz hat in Kooperation mit Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt eine winterliche Ausstellung zusammengestellt. Sie wird anlässlich des Weihnachtlichen Hofzaubers am Freitag, dem 29.11.2019, um 18:30 Uhr eröffnet und ist bis zum 29. Februar 2020 zu sehen.

Persönliche Erinnerungsstücke, originelle Objekte aus dem Museumsdepot, Berichte zum Weihnachtsfest vor 100 Jahren und ein historischer „Väterchen Frost-Schlitten“ – sie alle erzählen Geschichten von weihnachtlich-winterlichen Bräuchen und möchten große und kleine Menschen zum Staunen bringen. Über 40 Bilder der beiden bekannten Neustrelitzer Fotografen Herbert Jung und Herbert Krüger (gest. 2019) zeigen bezaubernde Winteransichten der Stadt, Vergnügungen mit Schlitten, Ski und Schlittschuhen sowie unermüdliche Schneeschipper bei der Arbeit.

„Die Objekte und Bilder sprechen hoffentlich viele Menschen an und lassen sie ins Gespräch kommen“, wünscht sich die Geschäftsführerin des Kulturquartiers Dorothea Klein-Onnen. Auf dem gemütlichen Sofa der Heimatforscherin Annalise Wagner können Besucherinnen und Besucher sich im Sonderausstellungsraum niederlassen und in eine weihnachtlich-winterliche Medienauswahl der Stadtbibliothek eintauchen. Kinder dürfen auf Schlitten Platz nehmen, sich Vorlesen lassen oder selbst in Büchern blättern. Wer Inspirationen für die winterliche Küche sucht, findet auf einem Festtagstisch eine Auswahl an klassischen Winter- und Weihnachtsrezepten zum Mitnehmen.

Das Kulturquartier freut sich auf Besucher, die sich vom „Schnee von gestern“ verzaubern lassen.

Die Winterausstellung im Kulturquartier vom 29. November 2019 bis 29. Februar 2020
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Schlossstraße 12/13, 17235 Neustrelitz
Telefon: 03981 23909-99
kulturquartier-neustrelitz.de

Sonderausstellung: "Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg"

Das Projekt „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ am Regionalmuseum Neubrandenburg widmet sich seit September 2018 dem architektonischen Erbe der (Ost-Moderne) in Neubrandenburg und eben der Frage: „Nur Beton?“ Den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet die Sonderausstellung.

Bis zum 16. Februar 2020 zeigt das Museum eine Auswahl an Objekten zum Neubrandenburger Wirken des Vertreters des evangelischen Kirchenbaus Otto Bartning (1883-1959), der ehemaligen Stadtarchitektin Iris Dullin-Grund, des Bauingenieurs Ulrich Müther (1934-2007) und des Reform- und Gartenstadtarchitekten Heinrich Tessenow (1876-1950).

Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, sich über deren verschiedene Bauten in Neubrandenburg anhand von Modellen, Entwurfszeichnungen, Fotografien oder Objekten zu informieren. Originalmöbel aus dem Familienbesitz und eine digitale Rekonstruktion ermöglichen so einen Einblick in Tessenows Wohnhaus wie zu seinen Lebzeiten. Ein Modell der verschwundenen Beleuchtungsanlage der Stadthalle – vom Architekten der Halle für die Ausstellung extra angefertigt – ist ebenso zu erleben wie verschiedene Entwurfszeichnungen für den Neubau der katholischen Kirche, die die Entstehung eines Mütherbaus deutlich machen.

Ausstellungseröffnung am: Dienstag, 12. November, 18 Uhr
Wo: Regionalmuseum Neubrandenburg, Franziskanerkloster

Zur Ausstellungseröffnung sind Interessenten willkommen.

populi potentia – wundert euch nicht! Sanders-Jubiläumsjahr erreicht seinen Höhepunkt

Torsten Harder

Das Daniel-Sanders-Jahr geht seinem Ende entgegen – und wartet mit seinen Höhepunkten auf. Am Freitag, den 8.11.2019 wird um 19:30 Uhr in der Aula des Gymnasium Carolinum das konzertante Musical „populi potentia – wundert euch nicht“ uraufgeführt. Torsten Harder hat sich in den letzten Monaten mit Sanders‘ „Xenien der Gegenwart“ beschäftigt und daraus ein aufregendes Musical komponiert. Die alten Sanders-Texte übersetzt Harder in Pop, Rock, Blues und Klassik und lässt sie von einem einmaligen Projektchor und Sprechern vortragen.

Eine erstklassige Crossover-Band sorgt für das musikalische Fundament des Werkes. Gesang, Sprache, Tanz, Licht und Musik entfachen ein Feuerwerk der Sinnlichkeit. Dieses grandiose Zusammenspiel trägt Sanders gesellschaftskritische Schriften in unsere heutige Zeit. „Ich will mit dem Musical wachrütteln“ beschreibt Harder sein Werk. Auf überraschende Weise verdeutlicht es, wie frech, ironisch, witzig und gleichzeitig bitter ernst Sanders‘ Texte waren und welche Aktualität ihnen noch heute innewohnt. Die Trägerschaft für das Musical liegt beim Kulturquartier. Gefördert wurde das Projekt durch den Fond „Demokratie leben“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die zweite Aufführung des Musicals findet am Freitag, den 13.12.2019, in der Stadtkirche Neustrelitz statt. Für beide Aufführungen erhalten Sie Karten im Kulturquartier in der Schlossstraße 12/13 und im Theaterservice in der Strelitzer Straße 38. Für Jugendliche bis 17 Jahren ist der Eintritt frei. Ab 18 Jahren kostet der Eintritt 12€, ermäßigt 5€.

Einen weiteren Höhepunkt des ausklingenden Sanders-Jahres bildet die öffentliche Festveranstaltung am 16.11.2019, die von 16 bis 20 Uhr im Kulturquartier stattfindet. Seit 25. Oktober 2019 wird im Kulturquartier außerdem nochmal die Daniel Sanders-Ausstellung präsentiert (voraussichtlich bis Mitte Dezember). Im Rahmen der Festveranstaltung am 16.11.2019 bietet Christoph Poland ab 15 Uhr für alle Interessierten Führungen durch die Ausstellung an.

Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in Neubrandenburg

In der Zeit vom 28. Oktober bis zum 02. November 2019 (außer am Feiertag, 31. Oktober) präsentiert sich der Deutsche Bundestag mit der Wanderausstellung im Marktplatz-Center Neubrandenburg, Krämerstraße 1a, Neubrandenburg. Dies geschieht auf Initiative von Claudia Müller (B’90/Grüne, MdB).

Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren erfolgreich den Dialog zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Instrument der Öffentlichkeitsarbeit ist in besonderer Weise geeignet, Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Mitglieder Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen.

Auf 21 Schautafeln werden alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. Auf einem Multitouch-Tisch und einem Computerterminal sind Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages vorhanden. Zusätzlich werden Vorträge, Diskussionsrunden und Gespräche organisiert.

Schulklassen sollten bitte unbedingt reservieren. Die Koordination erfolgt über das Wahlkreisbüro von Claudia Müller in Stralsund 03831 48 47 977.