Beschluss zum Bauingenieur-Studium mit standortübergreifendem Konzept

In Mecklenburg-Vorpommern sollen künftig mehr Bauingenieurinnen und Bauingenieure ausgebildet werden, um dem Mangel an Fachkräften in der Bauwirtschaft entgegenzusteuern, so verkündet es die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes, Bettina Martin, gegenüber den Medien. Die Universität Rostock, die Hochschule Wismar und die Hochschule Neubrandenburg haben dafür eine standortübergreifende Ingenieurausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt (BLU) entwickelt, heißt es weiter.

Die Idee der standortübergreifenden Ingenieurausbildung sei ambitioniert, meinte die Ministerin. „Bachelor- und Masterstudienfächer werden aufs Engste miteinander verknüpft. Diese Netzwerkstruktur ist einzigartig und ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen. Ich danke den Koalitionsfraktionen für die starke Initiative“, so Martin.

Die Einschreibung in einen Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Neubrandenburg sowie in den universitären Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen an der Universität Rostock soll zum Wintersemester 2021/2022 möglich sein.

Hier und jetzt ins Ausbildungsjahr 2020 starten!

Schulabgänger ohne Ausbildungsvertrag sollten spätestens jetzt ihren Start ins Berufsleben angehen, denn in gut zwei Monaten beginnt das neue Ausbildungsjahr. Ganz gleich ob Anlagenmechaniker, Biologielaboranten, Kaufleute im E-Commerce oder Zerspanungsmechaniker: Wer bislang noch unsicher ist, was er einmal werden möchte, kann sich im Ausbildungsmagazin der IHK Neubrandenburg „Karriere dank Lehre“ über die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe informieren und sich erste Bewerbungstipps holen. Das Magazin ist auf den Internetseiten der Kammer unter neubrandenburg.ihk.de/karrieredanklehre zu finden.

Der Azubi-Atlas und der Berufe-Inspirator auf durchstarten-in-mv.de helfen überdies dabei, den richtigen Beruf zu finden. Und wie genau die Ausbildung dann aussieht – auch hier gibt das Fachkräfteportal Einblicke. Viele Unternehmen und Azubis zeigen in kurzen Berufe-Videos, was mit dem Beruf und dem Ausbildungsalltag verbunden ist. „Durchstarten in MV“ ist die gemeinsame Fachkräftekampagne des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus mit den Industrie- und Handelskammern in MV.

Die IHK-Lehrstellenbörse online führt Bewerber und Betriebe zusammen. Unter der Adresse ihk-lehrstellenboerse.de können sich angehende Azubis mit einem Account registrieren, ihre Daten und sogar komplette Bewerbungsmappen digital hinterlegen. Ausbildungsbetriebe können an dieser Stelle unkompliziert und kostenfrei ihre Ausbildungsplatzangebote hinterlegen. Beide können sich so ganz einfach gegenseitig finden, Kontakt aufnehmen und die nächsten Schritte vereinbaren.

Wer weitere Informationen benötigt oder Fragen hat, kann sich gern auch an die Ausbildungsberater der IHK wenden – persönlich, telefonisch und auch per E-Mail. Sie beraten sowohl angehende Azubis und deren Eltern als auch Ausbildungsbetriebe rund um die Themen Berufswahl, Ausbildungsbetrieb, Ausbildungsvertrag, Berufsschule, Verkürzung oder Verlängerung der Berufsausbildung. Im Bereich der IHK Neubrandenburg gibt es aktuell rund 1000 Ausbildungsbetriebe mit etwa 110 verschiedenen Ausbildungsberufen.

Ausbildung in den Feuerwehren kann wieder beginnen

Die Corona-Pandemie hat auch das Leben für die Freiwilligen Feuerwehren im Land verändert. Dennoch muss die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren auch in der schwierigen Zeit der Pandemie gesichert sein. Der Übungsbetrieb und regelmäßige Ausbildungsdienst in den Städten und Gemeinden musste für die Feuerwehrleute ausfallen, nun soll es aber wieder losgehen.

Minister Lorenz Caffier und der Präsident des Landesfeuerwehrverbands Hannes Möller gaben heute die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes in den Freiwilligen Feuerwehren bekannt. Gestartet wird mit der praktischen Ausbildung unter Einhaltung der Hygieneregeln und der Kontaktbeschränkungen. Es finden vorerst kein theoretischer Unterricht, keine Versammlungen, keine Jugendarbeit und auch keine geselligen Veranstaltungen statt. Aufgenommen werden auch der Ausbildungsbetrieb auf Kreisebene, Lehrgänge der Kreisausbildung und die notwendigen Atemschutzunterweisungen zum Erhalt der Einsatzverwendung.

An der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz M-V, der zentralen Ausbildungsstätte für die öffentlichen Feuerwehren des Landes, wird die Ausbildung ab dem 18. Mai wieder aufgenommen. Dort werden Führungskräfte und Spezialisten aus- und fortgebildet. Auch die Ausbildung für besondere Aufgaben kann der Schule übertragen werden. Selbstverständlich muss jetzt auch dort, wie an anderen Schulen auch, der notwendige Infektionsschutz eingehalten werden. „Das führt zwar dazu, dass wir weniger Lehrgänge anbieten können und die Lehrgangsgruppen auch kleiner sein werden, aber ich bin froh, dass wir nun wieder starten können“, so Minister Caffier.

„Ich freue mich, dass am 11.05. der eingeschränkte Dienstbetrieb für die Einsatzabteilungen beginnt! Das ist der erste Schritt in Richtung Normalität“, sagte Hannes Möller.

Auszubildende können überbetriebliche Lehrgänge in komprimierter Form absolvieren

Auszubildende können ihre überbetrieblichen Lehrgänge in komprimierter Form absolvieren, wenn die Situation es wieder zulässt. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und der Fondsverwaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF) regelt den Wiederstart der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen.

„Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus haben die Durchführung von Lehrgängen zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Handwerk von Auszubildenden durch die Schließung der Bildungszentren unmöglich gemacht. Die Auszubildenden sollen nach der Krise schnell wieder die überbetriebliche Ausbildung aufnehmen können“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin am Montag.
Den Handwerkskammern und ihren Partnern wird es ermöglicht, Lehrgangsinhalte in komprimierter Weise durchzuführen und von der Lehrgangskontinuität abzuweichen. Die Vereinfachungen gelten für das Nachholen der ab dem 1. März 2020 ausgefallenen Unterweisungstage in den Lehrgängen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.

Diese Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag, die Stabilisierung des Ausbildungsangebots im Handwerk. „Dabei ist es mir vor allem wichtig, dass Lehrinhalte nicht verloren gehen und die Auszubildenden die Sicherheit haben, für ihr anschließendes Berufsleben fit zu sein“, so Martin. „Die überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen sind einer der wichtigen Bausteine für die herausragende Berufsausbildung in Deutschland. Wir brauchen auch künftig hoch qualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter. Deshalb dürfen die jetzigen Auszubildenden durch die Corona-Krise keinen Nachteil erleiden.“

BAföG-Anträge jetzt stellen

Schüler, die nach der Schule beabsichtigen, eine schulische Ausbildung zu beginnen bzw. die schon eine Ausbildung absolvieren, werden gebeten, Neu- bzw. Wiederholungsanträge für das Schuljahr 2020/2021 beim Amt für Ausbildungsförderung abzufordern. Die Anträge auf Ausbildungsförderung sind in der Regel an das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises oder der kreisfreien Stadt zu richten, in dessen Bezirk die Eltern des Azubi ihren ständigen Wohnsitz haben. Die Antragsabgabe sollte jetzt möglichst umgehend erfolgen, damit Bearbeitungszeiten (ca. 10 Wochen) verkürzt und Zahlungen pünktlich erfolgen können.

Die Antragsformulare für „Schüler – BAföG“ und „Aufstiegs (Meister) – AFBG“ sind im Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und auf den Internetseiten www.bafoeg.de und www.aufstiegs-bafoeg.de erhältlich. Fortzubildende, die z.B. einen Abschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt anstreben, können Leistungen der Aufstiegsfortbildungsförderung („Meister-BAföG“) beantragen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt zuständig, in dessen Bezirk der Fortzubildende seinen ständigen Wohnsitz hat. Gern stehen die Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte für Beratung und Information in Neubrandenburg, in der Platanenstraße 43 nach Terminvereinbarung zur Verfügung. Telefon: 0395 570 87 5673 und 0395 570 87 2339.

Bis zum 24. April gibt es im Bereich der IHK Neubrandenburg keine Prüfungen

Die IHK-Organisation sieht sich angesichts der momentanen Lage gezwungen, die bundeseinheitlichen Zwischenprüfungen und Teil 1 der Abschlussprüfungen in allen Ausbildungsberufen abzusagen.

Alle Weiterbildungsprüfungen, die im Zeitraum vom 16. März bis einschließlich zum 24. April stattfinden sollten, werden ebenfalls abgesagt. Dies betrifft auch die Ausbildereignungsprüfung (AdA). Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Die Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Aktuell kann noch nicht mitgeteilt werden, wann das der Fall sein wird.

Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen hat oberste Priorität. Die IHK Neubrandenburg hofft auf das Verständnis der betroffenen Prüfungsteilnehmer.

Ansprechpartnerin in der IHK Neubrandenburg: Ellen Grull, Tel. 0395 55 97-400 oder per E-Mail ellen.grull@neubrandenburg.ihk.de

BiZ zu Gast in der Wirtschaft – Werde Azubi bei der Fahrtec Systeme GmbH

Bernd Woywod (Ausbildungskoordinator) stellt Interessenten das Unternehmen und die Ausbildungsberufe:

* Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in – Fahrzeugbautechnik und
* Mechatroniker/in

vor.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Fertigung schauen.

Wann: 27. Februar 2020 um 16.00 Uhr
Wo: Fahrtec Systeme GmbH
Genzkower Str. 10
17034 Neubrandenburg

Eine Anmeldung ist bis zum 25.02.2020 unter Tel.: 0395 766 1500 oder via E-Mail: neubrandenburg.biz@arbeitsagentur.de erforderlich.