34-jährigern Mann bei Rohrleitungsarbeiten leicht verletzt

Am 26.06.2020 gegen 08:45 Uhr ist es zu einem Arbeitsunfall in der Nähe der Ortschaft Alt Falkenhagen gekommen, bei welchem ein 34-jähriger Mann leicht verletzt wurde.

Derzeit finden zwischen Neu Falkenhagen und Alt Falkenhagen Rohrleitungsarbeiten statt. Nach jetzigem Ermittlungsstand geriet dabei ein 34-jährige Mann aus noch unbekannten Gründen unter eine Kabeltrommel.

Anwesende Kollegen befreiten den Mann und verständigten die Rettungskräfte. Der 34-Jährige wurde leicht verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Neubrandenburg geflogen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales – Bereich Arbeitsschutz – wurde über den Sachverhalt informiert und entsandte einen Mitarbeiter vor Ort.

Arbeitsunfall mit einem schwerverletzten Arbeiter

Am Montag, 15.06.2020, gegen 8:30 Uhr ereignete sich in der Lagerhalle einer Landwirtschaftsfirma in der Dorfstraße in Groß Helle ein Arbeitsunfall, bei dem ein 31-jähriger deutscher Arbeiter schwer verletzt wurde.

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wurden durch mehrere Arbeiter in der Lagerhalle Strohballen gewogen und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Während des Verladevorgangs eines Strohballens kam es plötzlich dazu, dass ein nebenstehender Stapel Strohballen umkippte. Durch die Wucht des Aufschlags wurde der 31-jährige Arbeiter an der Waage zu Boden geworfen und schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Ein Tisch und die Waage bremsten den herabfallenden Strohballen ab, wodurch schlimmeres verhindert werden konnte. Der 31- Jährige wurde zur medizinischen Versorgung mittels Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Zur Ermittlung des genauen Unfallherganges und zur Spurensicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg, sowie Mitarbeiter des Landesamtes für Gesundheit und Soziales im Einsatz.

34-jähriger Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Am Montagnachmittag, 08.06.2020, gegen 15:40 Uhr ereignete sich in der Neubrandenburger Begonienstraße ein schwerer Arbeitsunfall.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist bekannt, dass ein 34-jähriger Mann bei Vorbereitungsarbeiten zum Einbau einer Kühlanlage in einer Bauhalle aus ca. sechs Metern Höhe abstürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Mitarbeiter des zuständigen Landesamtes für Gesundheit und Soziales befanden sich vor
Ort.

Gedenkminute für verunglückte Arbeitnehmer im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Sturz von der Leiter, Ausrutscher mit der Motorsäge, Hantieren mit Asbest: Wer im Kreis Mecklenburgische Seenplatte auf dem Bau oder in der Landwirtschaft arbeitet, hat ein besonders hohes Risiko, im Job einen Unfall zu haben oder krank zu werden. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Workers‘ Memorial Day am 28. April hin – und ruft Beschäftigte im Landkreis zu einer Gedenkminute auf. „Ob im Home-Office oder auf der Baustelle: Um 12 Uhr sollte am Dienstag jeder kurz die Arbeit beiseitelegen und an die Menschen denken, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind“, so IG BAU-Bezirksvorsitzender Wolfgang Ehlert.

Die IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern fordert zugleich stärkere Anstrengungen beim Arbeitsschutz. „Jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen“, sagt Ehlert. In Zeiten von Corona sei dies wichtiger denn je. In der Gebäudereinigung müssten Beschäftigte besonders vor Ansteckungen geschützt werden. Hier seien ausreichend Desinfektionsmittel und Zeit für das gründliche Reinigen nötig.

„Auf dem Bau haben Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern – besser gleich eine ganze Zollstocklänge von zwei Metern – ist entscheidend“, betont Ehlert. Außerdem müsse es genug Masken und Schutzhandschuhe geben, ebenso wie Toiletten mit Wasseranschluss zum Händewaschen.

Allerdings gehe auf vielen Baustellen Schnelligkeit allzu oft vor Sicherheit. Nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) kam es in der Branche im vergangenen Jahr zu rund 1.900 Arbeitsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern.

Schwerpunkt des Workers‘ Memorial Day ist in diesem Jahr Asbest. „Ob in der alten Fassade, im Nachtspeicherofen oder im Schuppendach – Asbest ist oft versteckt. Gerade bei Sanierungen alter Gebäude kommt der giftige Stoff dann zum Vorschein. Das ist eine unsichtbare Gefahr für Handwerker“, so Ehlert.

Wie bei Corona sei auch beim Thema Asbest das Tragen einer Atemschutzmaske unabdingbar. Wer den Stoff heute einatme, könne viele Jahre später Lungenkrebs bekommen, warnt der Gewerkschafter. 33 Neuerkrankungen im Zusammenhang mit Asbest gab es in Mecklenburg-Vorpommern allein im Jahr 2018. Das geht aus Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hervor. Innerhalb von zehn Jahren erkrankten im Bundesland rund 500 Menschen durch den Gefahrstoff.

Der Workers‘ Memorial Day fand erstmals 1984 in Kanada statt: Die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst rief damals dazu auf, der im Arbeitsleben verstorbenen Mitarbeiter zu gedenken. Seit 1989 wird der Gedenktag weltweit begangen.

Einen Video-Appell zum Workers‘ Memorial Day hat die IG BAU online gestellt unter: https://youtu.be/5wDbHWkjTgY. Auch die Politik ruft zu mehr Anstrengungen beim Arbeitsschutz auf – Link zum Video: https://youtu.be/8Wzi3iJYGZU

Tödlicher Arbeitsunfall in Neubrandenburg

Am Donnerstagvormittag, 19.03.2020. kam es in einem Entsorgungsunternehmen im Norden der Stadt Neubrandenburg zu einem Arbeitsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen arbeitete ein 36-jähriger Deutscher an einem Lkw, als sich eine hydraulische Einheit aus bisher unbekannter Ursache plötzlich senkte und den Mann einklemmte.

Die Kollegen reagierten sofort und informierten Rettungskräfte. Die Berufsfeuerwehr der Stadt musste den Mann befreien und ein Rettungswagen brachte ihn schwerstverletzt in ein Krankenhaus. Hier erlag der 36-Jährige leider seinen Verletzungen.

Für die Kollegen im Entsorgungsunternehmen wurde über die Rettungsleitstelle psychologische Hilfe bereitgestellt.

Der Kriminaldauerdienst und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGUS) befanden sich am Einsatzort und prüfen nun die genauen Umstände, die zu diesem Unfall geführt haben.

Tragischer Arbeitsunfall bei Baumfällarbeiten in Kratzeburg

Am Sonntag, 09.02.2020, gegen 10:25 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass es auf dem Gelände des Campingplatzes „Naturfreund“ in Kratzeburg zu einem tragischen Arbeitsunfall gekommen ist.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen wurden dort Baumpflegearbeiten durchgeführt. Aus bisher ungeklärter Ursache kippte ein kurz zuvor abgesägter Baum (ca. 10m lang/ 45 cm Umfang) auf einen 64-jährigen Mann.

Aufgrund der dadurch erlittenen schweren Verletzungen verstarb der Mann noch an der Unglücksstelle. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Tödlicher Arbeitsunfall in Möllenbeck

Am Freitag, 24.01.2020, gegen 13:00 Uhr kam es auf dem Milchviehhof in Möllenbeck zu einem tragischen Unglücksfall.

Der 42-jährige spanischer Dachdecker einer tschechischen Firma ist bei der Ausübung seiner Tätigkeit auf dem Dach des Milchviehhofes durch ein Lichtfenster ca. 7 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei zog er sich lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf zu.

Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation des Bauarbeiters. Dieser erlag aber noch vor Ort seinen Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen hatte der Verunfallte bei den Arbeiten auf dem Dach einen notwendigen Sicherungsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde hinzugezogen. Durch diese wurden auf der Baustelle erhebliche Mängel bei der Arbeitssicherheit festgestellt. Aus diesem Grund wurden die Baumaßnahmen vorrübergehend bis zur Beseitigung der Mängel eingestellt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.