Arbeitsunfall – Mann gerät mit seinem Bein in das Schneidwerk eines Mähdreschers

Am Montagnachmittag, 14.06.2021, gegen 16:00 Uhr kam es in Zettemin zu einem Arbeitsunfall.

Zwei Mitarbeiter des örtlichen Landwirtschaftsbetriebs reinigten das Mähwerk eines Mähdreschers. In der Folge geriet ein Mitarbeiter mit seinem Bein in das laufende Schneckenrad. Der Mann konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien, sodass die Feuerwehren aus Zettemin, Kittendorf und Jürgenstorf zur Rettung herbeieilten.

Die Rettung des Mannes dauerte anderthalb Stunden an. Der Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Dort erlag er der schweren Verletzung. Ein Fremdverschulden kann nach gegenwärtigem Ermittlungsstand der Polizei ausgeschlossen werden. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales kam vor Ort und führt eine Bestandsaufnahme des Sachverhaltes durch.

Tödlicher Arbeitsunfall in der Nähe von Burg Stargard

In einem Waldstück bei Kreuzbruchhof in der Nähe von Burg Stargard kam es am 24.03.2021 gegen 13:30 Uhr zu einem tödlichen Arbeitsunfall.

In dem Waldstück wurden betriebliche Baumfällarbeiten durchgeführt. Dabei stürzte ein Baum auf einen 61-jährigen Deutschen, der selbst diesen Baum fällte. Trotz sofortigen Einsatzes von Rettungswagen und Rettungshubschrauber verstarb der Mann noch an der Unglücksstelle. Die Arbeitskollegen wurden seelsorgerisch betreut.

Das Amt für Arbeitsschutz kam ebenso zum Einsatz wie eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedland und Ermittler des Kriminalkommissariats und der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg. Die Ermittlungen zum Ablauf des Unglücksfalles dauern an. Der Verstorbene stammte aus der Nähe von Burow. Seine Angehörigen wurden durch die Polizei informiert.

Schwerverletzter nach Arbeitsunfall

Am Mittwoch, 17.03.2021, ist es in der Warliner Straße in Neubrandenburg zu einem Arbeitsunfall mit einem Schwerverletzten gekommen.

Der 55-jährige deutsche Arbeiter war gegen 12:20 Uhr mit der Säuberung einer Räummaschine beschäftigt, als er bei laufendem Betrieb mit dem Arm in eine laufende Umlenkrolle geriet. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Rostock geflogen. Lebensgefahr kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Zur Ermittlung der Unfallursache kam der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zum Einsatz. Ein Fremdverschulden wird nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGus) wurde verständigt.

Zwei verletzte Arbeiter bei zwei Arbeitsunfällen

Am 18.11.2020 ist es in der Polizeiinspektion Neubrandenburg zu zwei Arbeitsunfällen gekommen, bei welchen zwei Personen verletzt und in das Klinikum Neubrandenburg verbracht wurden.

Am 18.11.2020 gegen 15:00 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Arbeitsunfall auf der Baustelle der A20, Richtungsfahrbahn Stettin (Gemeinde Kublank) gemeldet. Auf der Baustelle werden derzeit Bohrungen zur Messung der Fahrbahndichte durchgeführt. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der später verletzte 17-jährige deutsche Arbeiter die Bohrstange gewechselt, wobei sich der Bohrer verkantete. Als der 17-Jährige versuchte, den Bohrer mit einfacher körperlicher Gewalt zu lösen, löste sich das Gestänge und rutsche auf dessen rechte Hand, so dass die Hand eingequetscht wurde. Der 17-Jährige wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren ärztlichen Behandlung in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Der zweite Arbeitsunfall wurde gegen 15:40 Uhr polizeibekannt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Siloanlage in der Ortschaft Lapitz wollte ein 52-jähriger deutscher Mitarbeiter einen schwer beladenen Anhänger abkoppeln, als die Deichsel nach oben schlug. Dabei wurde die rechte Hand des Mitarbeiters zwischen Deichsel und Pritsche eingeklemmt. Kollegen und Anwohnern ist es gelungen, den verletzten Mitarbeiter zu befreien, kurz bevor die alarmierten 21 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Lapitz, Kruckow und Penzlin vor Ort eintrafen. Er wurde anschließend mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum verbracht.
In beiden Fällen wurde das Landesamt für Gesundheit und Soziales informiert.

Arbeitsunfall in Kittendorf

Am Dienstag, 20.10.2020, gegen 10:30 Uhr kam es auf dem Gelände des Schlosses in Kittendorf zu einem Arbeitsunfall.

Ein 34-jähriger deutscher Staatsbürger führte mit einer an der Hauswand angestellten Leiter Arbeiten an einer Hausfassade durch, als die Leiter plötzlich wegrutschte und der Geschädigte in der Folge 4 – 5 Meter hinab auf den Boden stürzte. Er wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Neubrandenburg geflogen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wird ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde informiert und kam vertreten durch einen Mitarbeiter zur Unfallstelle.

51-Jähriger wird bei Arbeitsunfall schwerverletzt

Am 13.10.2020 gegen 12:30 Uhr ist es auf einem Firmengelände in Klatzow bei Altentreptow zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem eine Person schwer verletzt (nicht lebensbedrohlich verletzt) wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 51-jährige deutsche Gabelstaplerfahrer rückwärts, als er gegen ein Geländer fuhr und dabei vom Gabelstapler rutschte. In der Folge wurde ein Bein des 51-Jährigen zwischen dem Geländer und dem Gabelstapler eingeklemmt. Er musste auf Grund der Verletzungen mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht werden.

Da eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden kann, wird kein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde informiert.

34-jährigern Mann bei Rohrleitungsarbeiten leicht verletzt

Am 26.06.2020 gegen 08:45 Uhr ist es zu einem Arbeitsunfall in der Nähe der Ortschaft Alt Falkenhagen gekommen, bei welchem ein 34-jähriger Mann leicht verletzt wurde.

Derzeit finden zwischen Neu Falkenhagen und Alt Falkenhagen Rohrleitungsarbeiten statt. Nach jetzigem Ermittlungsstand geriet dabei ein 34-jährige Mann aus noch unbekannten Gründen unter eine Kabeltrommel.

Anwesende Kollegen befreiten den Mann und verständigten die Rettungskräfte. Der 34-Jährige wurde leicht verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Neubrandenburg geflogen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales – Bereich Arbeitsschutz – wurde über den Sachverhalt informiert und entsandte einen Mitarbeiter vor Ort.