MV-Arbeitsmarkt März 2021

Die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern ist im März nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10.100 Arbeitslose gestiegen (+16,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 8,5 Prozent. Insgesamt sind somit 69.800 Menschen arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat Februar ist die Zahl der Arbeitslosen um 1.900 (2,6 Prozent) gesunken.

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Der Arbeitsmarkt im Februar: Zahl der Arbeitslosen im Februar leicht gestiegen

„Der Arbeitsmarkt in der Seenplatte hält – auch wegen der Kurzarbeitergeldregelungen – dem zweiten Lockdown weiter stand. Zwar haben die Corona-Eindämmungsmaßnahmen seit Herbst Folgen für den Arbeitsmarkt –  aber bei weitem nicht wie im ersten Lockdown. Die Betriebe – auch die, die stark von der Covid-19-Pandemie betroffen sind – halten nicht nur an ihren Beschäftigten fest – sie suchen verstärkt neue Arbeitskräfte, sagte Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 12.816 Arbeitslose: ein Plus von 831 im Vergleich zum Februar 2020
  • Zahl der Arbeitslosenzahl das erste Mal nach drei Jahren – in einem Februar – gestiegen
  • Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 9,8 Prozent
  • Weniger Arbeitslos(an-und ab)meldungen als im Februar 2020
  • Arbeitskräftenachfrage steigt deutlich (+65% zum Vormonat)
  • Kurzarbeit hat tausende Entlassungen verhindert
  • Mit 8,4 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Altentreptow und Neubrandenburg Umland – Höchste mit 12,2 Prozent in Demmin

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Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern: Januar 2021

  • Aktuell gibt es 70.800 Arbeitslose in Mecklenburg-Vorpommern, die Arbeitslosen­quote beträgt 8,6 Prozent
  • Im Vergleich zum Vormonat Dezember steigt die Zahl der Arbeitslosen um 5.600 oder 8,6 Prozent
  • „Die Januar-Daten zeigen: Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern trotzt dem aktuellen Lockdown. Zwar sind im Vorjahresvergleich die Auswirkungen der Corona-Pandemie mit einem Plus von 7.300 weiterhin deutlich sichtbar, doch der jahreszeitlich übliche Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat Dezember ist prozentual geringer ausgefallen als in den Vorjahren.“ (Margit Haupt-Koopmann)
  • Erfreulich: Aktuelle Zahl der Arbeitslosmeldungen ist im Vergleich mit dem Januar des Vorjahres gesunken

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MV-Arbeitsmarkt Januar 2021

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7.300 Arbeitslose gestiegen (+11,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 8,6 Prozent. Insgesamt sind aktuell somit 70.800 Menschen arbeitslos.

Der saisonal typische Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kalten Monaten und vor allem macht sich die Corona-Pandemie auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Viele Unternehmen haben existentielle Sorgen und kämpfen weiter mit den Folgen der Pandemie. Deutlich wird, dass viele Betriebe trotzdem versuchen ihr Personal zu halten. Das ist eine Riesenherausforderung.

Im Vergleich zum Vormonat Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen um 5.600 oder 8,6 Prozent gestiegen. Anspruchsvoraussetzungen für Neustart-Prämie verbessert Mit der Maßnahme „Neustart-Prämie“ soll ein Impuls zur Stärkung der Binnennachfrage gesetzt werden. Sie beinhaltet die Zahlung eines Zuschusses von bis zu 100 Prozent an Unternehmen, die ihren besonders von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten einen Bonus zahlen. Die Höhe des Zuschussbetrages erfolgt gestaffelt und kann maximal 700 Euro pro Beschäftigten betragen.

Die Regelungen des Landes zur „Neustart-Prämie“ sind optimiert und Anspruchsvoraussetzungen verbessert worden Das Programm wird bis zum 31. März 2021 verlängert. Die Zugangsbedingungen erleichtert. Nachdem bislang nur die fortlaufenden Kalendermonate zählten, zählen künftig alle (maximal 6) Kalendermonate im Zeitraum vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021 mit mindestens 50 Prozent Kurzarbeit, auch wenn die Zeiten in Kurzarbeit durch Beschäftigungsmonate im Unternehmen unterbrochen waren.

Es wurden bislang über 860 Bewilligungen für Prämien an über 6.000 Beschäftigte mit einem Volumen von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro ausgesprochen. Kurzarbeit hilft in der Krise Im Januar 2021 haben 1.900 Betriebe für 16.000 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Nach – hochgerechneten – Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Oktober 2020 – aktuellster Wert – in Mecklenburg-Vorpommern 21.000 Beschäftigte in Kurzarbeit in 3.000 Betrieben. Die Kurzarbeiter-Quote lag bei 3,6 Prozent.

Die Nachfrage hält weiter an. Die Kurzarbeit verschafft Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit. Durch den großen Einsatz des arbeitsmarktpolitischen Instruments des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes konnten bislang schwerwiegende Folgen der Pandemie auf dem Arbeitsmarkt verhindert werden. Schwerpunktmäßig handelt es sich hierbei um Betriebe aus dem Einzelhandel, dem Gastgewerbe und dem Gesundheitswesen.

Januar-Arbeitslosigkeit: Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze in der Seenplatte

„Die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie – auch durch die Eindämmungsmaßnahmen des seit Dezember geltenden Lockdowns – sind auf dem Arbeitsmarkt deutlich spürbar. Dass der Anstieg der Arbeitslosenzahlen nicht höher ausgefallen ist, ist den umfangreichen Kurzarbeiterregelungen zu verdanken. Sie wirken wie ein Rettungsreifen, sagt der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick

  • Insgesamt 12.638 Arbeitslose: ein Plus von 408 im Vergleich zum Januar 2020
  • Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 9,7 Prozent
  • Weniger Männer und Frauen mussten sich nach dem Verlust ihres Jobs neu oder erneut arbeitslos melden
  • Zum Jahresanfang weniger offene Stellen gemeldet
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich in Altentreptow, Demmin, Malchin und Röbel
  • Mit 8,3 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Altentreptow und Waren – Höchste mit 12 Prozent in Neubrandenburg und Demmin

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Arbeitsmarkt Dezember 2020 in M-V

Die Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern ist im Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 65.100 Menschen waren arbeitslos gemeldet; 7.000 mehr als im Dezember 2019. Die Landesarbeitslosenquote beträgt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 7,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat November ist die Arbeitslosigkeit um 5 Prozent (3.100 Menschen) gestiegen.

Kurzarbeitergeld, Neustart-Prämie und Förderprogramm Ausbildungsfortsetzung als Unterstützung für Unternehmen und Mitarbeiter

Im Dezember haben 1.700 Betriebe für 14.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 wurden damit von insgesamt 23.700 Betrieben Kurzarbeit für 231.100 Beschäftigte angezeigt. Die Schwerpunkte liegen im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Gesundheitswesen. Die seit März 2020 eingeführten Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld, beispielsweise die Erhöhung der Kurzarbeitergeldsätze – für die wir uns als Land auch massiv eingesetzt haben – oder die erweiterten Hinzuverdienstmöglichkeiten, wären eigentlich Ende 2020 ausgelaufen. Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Dadurch konnten bisher viele Entlassungen vermieden werden. Gerade in Krisenzeiten hat sich die Kurzarbeit als geeignetes Mittel für den Mittelstand bewährt.

Angesichts der Unsicherheit, der sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten gegenüber sehen, wurde vom Bund mit dem Beschäftigungssicherungsgesetz eine Fortschreibung der erweiterten Regelungen zur Kurzarbeit über das Jahr 2020 hinaus beschlossen. Die bestehenden befristeten Hinzuverdienstregelungen werden ebenfalls bis 31. Dezember 2021 verlängert und es werden Anreize geschaffen, Zeiten von Kurzarbeit für Qualifizierungen zu nutzen.

Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sinkt

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Daten aus Oktober 2020) ist um Vorjahresvergleich um 3.300 (0,6 Prozent) auf 582.100 gesunken. Im Gesundheits- und Sozialwesen (+2.100) und im Bereich öffentliche Verwaltung/Sozialversicherungen (+900) sind neue Arbeitsplätze entstanden. In der Arbeitnehmerüberlassung (-1.300), im Verarbeitenden Gewerbe (-1.200) sowie im Handel und im Bereich Verkehr/Logistik (jeweils -600) gingen Arbeitsplätze verloren.

Im Winter-Stabilisierungsprogramm für Wirtschaft und Arbeit gibt es Möglichkeiten der Unterstützung. Hierzu zählen unter anderem die Erstattung von Personalkosten mit monatlichen Festbeträgen, die Erstattung von Tilgungen und Leasingraten, ein Unterstützungsprogramm für das Beherbergungsgewerbe, ein Unterstützungsprogramm im Bereich der Veranstaltungswirtschaft, ein Programm zur Unterstützung von ortsfesten Freilufttheater-Spielstätten und zur Absicherung der Veranstaltungsplanung von Musikfestivals, die jeweils von überregionaler Bedeutung sind sowie die Weiterentwicklung des Programms „Neustart-Prämie“. Das Programm umfasst ein Volumen von circa 130 Millionen Euro.

Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresbilanz 2020: Arbeitslosigkeit steigt saisonbedingt

„Der Arbeitsmarkt zeigt sich in der Seenplatte auch im Dezember robust gegen pandemiebedingte- und konjunkturelle Schwankungen. Zum Jahresende waren noch einmal mehr Menschen arbeitslos gemeldet als einen Monat zuvor. Allerdings wurde der Anstieg der Arbeitslosigkeit durch den Einsatz von Kurzarbeitergeld begrenzt. Dank der Kurzarbeiterregelung sind viele Unternehmen in der Lage, flexibel zu reagieren, um ihre Mitarbeitenden zu behalten. Im Jahresdurchschnitt lag die Arbeitslosigkeit über der des Vorjahres. Eine Prognose für das Jahr 2021 ist schwierig, denn die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt sind bei Weitem nicht absehbar. Unterm Strich kommt es darauf an, wie lange der Lockdown anhält und wie wir da wieder herauskommen“, sagt der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick

  • Insgesamt 11.778 Arbeitslose: ein Plus von 556 im Vergleich zum Dezember 2019
  • Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 9 Prozent
  • Anstieg der Arbeitslosenzahl leicht über dem fünfjährigen Mittel
  • seit Jahresbeginn 7.545 freie Jobs gemeldet
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich nur in Demmin und Malchin
  • Mit 7,6 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Röbel – Höchste mit 11,3 Prozent in Neubrandenburg

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