Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern: Oktober 2020

  • Aktuell: 61.300 Arbeitslose in Mecklenburg-Vorpommern, die Arbeitslosenquote beträgt 7,5 Prozent
  • Die Zahl der Arbeitslosen liegt um 7.900 oder 14,7 Prozent über dem Vorjahreswert
  • Im Vergleich zum Vormonat September sinkt die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 1.100 oder 1,7 Prozent
  • „Im Oktober hat sich in Mecklenburg-Vorpommern die leichte Entspannung am Arbeits­markt fortgesetzt. So ist – im Vergleich zum Vormonat September -nicht nur die Zahl der Arbeits­losen insgesamt zurückgegangen, sondern die Gruppe der ‚unter 25-Jährigen‘ konnte überproportional von dieser Entwicklung profitieren.“ (Margit Haupt-Koopmann)

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Oktober-Arbeitslosigkeit im Landkreis – Neubrandenburg Spitze

„Die aktuellen Zahlen zeigen eine Entwicklung am Arbeitsmarkt, der sich weiter stabilisiert. Allerdings: Die Krise ist noch nicht vorbei. Zwar schwächen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie ab, aber die wirtschaftlichen Folgen – vor allem in den besonders von der Krise gebeutelten Branchen – werden immer deutlicher. Und mit dem Anstieg der Infektionszahlen wächst die Nervosität der Wirtschaft im Seenplattelandkreis“, sagte der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick

  • Insgesamt 10.960 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-230), ein Plus zum Oktober 2019 (+546)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,4 Prozent
  • Jugendarbeitslosigkeit sinkt zum Vormonat saisonbedingt
  • Überdurchschnittlicher Rückgang bei Jugendlichen – im Vormonats- u. Vorjahresvergleich
  • Über 2.500 freie Stellen gemeldet
  • Niedrigste Quote in Röbel mit 5,9 Prozent – höchste Quote mit 11,2 Prozent in Neubrandenburg

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September-Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen in der Seenplatte erneut gesunken

„Auch in der Corona-Pandemie macht sich die saisonal typische Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. So ist die Arbeitslosigkeit im September im Seenplattelandkreis erneut gesunken – und sogar stärker als im September des Vorjahres. Aber: Der Arbeitsmarkt steht coronabedingt weiter unter Druck. Die Arbeitslosenquote befindet sich auf dem Niveau von September 2018. Viele Betriebe versuchen durch den Einsatz von Kurzarbeit ihre Fachkräfte zu halten. Und die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes gibt den Beschäftigten eine Perspektive und den Unternehmen Planungssicherheit durch diese unsicheren Zeiten“, sagte der Vize-Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Stephan Bünning, am Mittwoch anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.190 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-558), ein Plus zum September 2019 (+806)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,6 Prozent
  • Jugendarbeitslosigkeit sinkt zum Vormonat saisonbedingt
  • Überdurchschnittlicher Rückgang bei Jugendlichen und Frauen – im Vormonatsvergleich
  • Fast 2.500 freie Stellen gemeldet
  • Waren und Röbel: Arbeitslosenquote unter 7 Prozent | Niedrigste Quote in Röbel mit 5,9 Prozent – höchste Quote mit 11,5 Prozent in Neubrandenburg

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„Alles über Check-U“ – Experten-Chat

So viele Möglichkeiten: Mit dem Schulabschluss in der Tasche haben junge Menschen die Qual der Wahl. Ist eine Ausbildung das Richtige? Oder soll es ein (duales) Studium sein? Und welcher Beruf beziehungsweise welches Studienfach passt am besten? Unterstützung bei der Suche nach Antworten bietet Check-U – das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit. Was es leistet und wie es funktioniert, klärt der nächste abi>> Chat am 7. Oktober von 16 bis 17:30 Uhr.

Endlich Klarheit: Mit dem neuen Erkundungstool Check-U finden Jugendliche heraus, welche Studienfelder und Ausbildungsberufe zu ihnen passen. Unter www.check-u.de legen sie hierzu zunächst ein Benutzerkonto an. Dabei müssen Benutzername, Passwort sowie einige persönliche Daten eingegeben werden.

Um ein möglichst umfassendes Profil von den Stärken und Interessen der Nutzer/innen erstellen zu können, untergliedert sich Check-U in vier Teile: das Modul Fähigkeiten, das Modul soziale Kompetenzen, das Modul Interessen sowie das Modul berufliche Vorlieben. In welcher Reihenfolge die User die einzelnen Module absolvieren, entscheiden sie selbst. Für den gesamten Test ist eine Bearbeitungszeit von etwa zwei Stunden veranschlagt.
Check-U: mit vier Modulen zum passenden Beruf

Worin bin ich gut und was passt zu meinen Stärken? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Fähigkeiten-Moduls, bei dem die Teilnehmer/innen unter anderem textbezogene, mathematische und räumliche Aufgaben meistern müssen. Beim Modul soziale Kompetenzen geht es um persönliche Eigenschaften, die im Beruf wichtig sind. Das Interessen-Modul widmet sich den Fragen: Welche Inhalte finde ich spannend? Wofür interessiere ich mich? Und beim Modul berufliche Vorlieben beschäftigen sich die Nutzer*innen etwa damit, was ihnen für ihre berufliche Zukunft wichtig ist und welcher der acht verschiedenen Berufstypen am besten zu ihnen passt.

Als Ergebnis erhalten die Schüler/innen eine Übersicht über Studienfelder und Ausbildungsberufe, die für sie geeignet sein könnten. In der erweiterten Ergebnisliste können dann alle Ausbildungsberufe und Studienfelder dem persönlichen Stärkenprofil gegenübergestellt werden. Die Auswertung kann als Basis für ein persönliches Gespräch mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit dienen.

Wie Check-U – das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit im Detail funktioniert, erläutert der nächste abi>> Chat am 7. Oktober. Von 16 bis 17:30 Uhr stellen sich die Expert/inn/en der Bundesagentur für Arbeit sowie die abi>> Redaktion den Fragen der Teilnehmer/innen.

Keine Zeit? Chatprotokoll zum Nachlesen!

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Ausbildungsmarkt in der Seenplatte

Appell an die Unternehmen: Bildet bitte aus!
An die Jugendlichen: Schaut Euch um!

  • 1.645 gemeldete Ausbildungsstellen – 26 oder 2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum
  • 1.419 Bewerber – Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 147 oder 9 Prozent
  • Im Juli: noch 528 unbesetzte Stellen und 363 unversorgte Bewerber

Anfang August startet traditionell das neue Ausbildungsjahr. Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur: “Mein Appell an dieser Stelle an die Unternehmen ist ganz klar: Bildet bitte aus!“ Das ist auch für den neuen Ausbildungsjahrgang wichtig, denn die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Und eine duale Ausbildung ist das Krisensicherste, was man haben kann.“

Und Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, müssen nicht in Panik verfallen. Es gibt es noch viele interessante Ausbildungsplatze im Seenplattelandkreis: „Schaut Euch um!“ Und dass man nach dem 01.08. keine Ausbildung beginnen kann, „ist ein Mythos“, beruhigt der Arbeitsagenturchef. „Ohne Probleme kann man am 1.9., 1.10 und sogar noch am 1.11. seine Ausbildung beginnen.“

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen:

  • Koch/Köchin
  • Verkäufer/in
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Restaurantfachmann/frau
  • Fachverkäuf.-Lebensm.handwerk – Bäckerei
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
  • Maurer/in
  • Berufskraftfahrer/in
  • Kaufmann/-frau Groß-/Außenhandel – Großh.
  • Hotelfachmann/-frau

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Ausbildungsprämie aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. (www.arbeitsagentur.de)

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

Wichtig: Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Bei können Personalverantwortliche die kostenlose Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 nutzen.

Jugendlichen bieten die gebührenfreien Service- Rufnummer 0395 766-1500 oder 0800 4 5555 00 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren.

August-Arbeitslosigkeit: Arbeitsmarkt stabilisiert sich weiter

„In der anhaltenden Corona-Pandemie stabilisiert sich der Arbeitsmarkt in der Mecklenburgischen Seenplatte weiter. Die Arbeitslosigkeit geht zurück und die Entlassungszahlen liegen deutlich unter denen des Vorjahresmonats. Gleichwohl bestehen Risiken, die durch die wieder steigenden Infektionszahlen verstärkt werden. Und durch den Einsatz von Kurzarbeit versuchen unsere Betriebe ihre Fachkräfte zu halten, was das Ausmaß von Entlassungen bisher begrenzte“, sagte Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.748 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (- 176) ein Plus zum August 2019 (+959)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 9 Prozent
  • Jugendarbeitslosigkeit steigt saisontypisch
  • Über 2.550 freie Stellen gemeldet
  • Niedrigste Arbeitslosenquote mit 6,4 Prozent in Röbel

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Ausbildungsmarkt in der Seenplatte

„Gerade jetzt ausbilden – Investition in Auszubildende auch in dieser schwierigen Situation wichtig!“

  • 1.547 gemeldete Ausbildungsstellen – 47 oder 3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum
  • 1.356 Bewerber – Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 156 oder 10 Prozent
  • Im Juli: noch 649 unbesetzte Stellen und 542 unversorgte Bewerber

Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur: „Allen Befürchtungen aus dem Frühjahr zum Trotz: Der durch den Coronavirus erwartete Einbruch des Ausbildungsangebots ist im Landkreis der Mecklenburgischen Seenplatte glücklicherweise ausgeblieben. Für die zukünftigen Azubis also weiter allerbeste Chancen auf einen interessanten Ausbildungsplatz in der Heimat. Für viele Unternehmen und Betriebe wird es – wie auch in den Vorjahren – schwer, geeignete Lehrlinge zu finden. Und das wissen auch die Bewerber*innen. Der Anspruch der Auszubildenden wächst fortwährend.“

Thomas Besse appelliert aus Gründen der Fairness an die Jugendlichen: „Bitte sagt den Betrieben möglichst frühzeitig verbindlich zu oder ab, sobald Eure Entscheidung gefallen ist. Natürlich ist es das gute Recht jedes Einzelnen, möglichst lange viele Eisen im Feuer zu haben, aber leider geht dieses „Festklammern“ an mehrere Ausbildungsstellen zu Lasten vieler Unternehmen aber auch der anderen Bewerberinnen und Bewerber, die noch keinen Lehrbetrieb gefunden haben. Und bitte denkt unbedingt auch daran, Euren Berufs- oder Studienberater im JugendServiceMSE – kurz: „JuSe“  zu informieren.“

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Verkäufer/in
  • Koch/Köchin
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
  • Restaurantfachmann/frau
  • Berufskraftfahrer/in
  • Maurer/in
  • Kaufmann/-frau Groß-/Außenhandel – Großh.
  • Fachverkäuf.-Lebensm.handwerk – Bäckerei
  • Anlagenmech. – Sanitär-/Heizung.-Klimatechnik

Bewerber und Ausbildungsstellen nach Regionen

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