Kurzarbeit online anzeigen

Viele Unternehmen befinden sich aufgrund der Corona-Pandemie aktuell in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Lieferengpässe oder angeordnete Schutzmaßnahmen verursachen Arbeitsausfälle. Über die eServices der Arbeitsagentur können Arbeitgeber schnell und von überall aus Kurzarbeit anzeigen.

Die Mitarbeiter der Arbeitsagentur erreichen aktuell vermehrt Anfragen zum Kurzarbeit. Die Anfragen hätten im Arbeitgeber-Service eine hohe Priorität. Allerdings stoße das Telefonnetz zeitweise an die technischen Grenzen.

Die Arbeitsagentur wirbt in diesem Zusammenhang auch noch einmal für die Online-Dienste der Arbeitsagentur.
Unter www.arbeitsagentur.de hat man im oberen Bereich einen schnellen Zugriff auf die eServices. Die Bearbeitung von Online-Anzeigen sei schneller möglich, da sie die Arbeitsagentur auf dem kürzesten Weg erreichen.

Arbeitgeber werden gebeten, sich nicht neu für die eServices zu registrieren, da mit der Beantragung der Betriebsnummer bereits ein Datensatz angelegt wurde. Die Zugangsdaten erhalten die Unternehmen über die kostenfreie Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20. Arbeitgeber können alternativ auch eine E-Mail mit ihrer Betriebsnummer und ihren Kontaktdaten senden.

Das Verfahren zur Kurzarbeit gliedert sich in zwei wesentliche Teile – die Anzeige und den Leistungsantrag. Zunächst zeigen die Unternehmen Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit an. Diese entscheidet, ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld grundsätzlich vorliegen. Darüber erhalten die Unternehmen einen entsprechenden Bescheid. Der Leistungsantrag auf Kurzarbeitergeld wird im Folgemonat über die Lohnprogramme generiert. Dazu müssen die Unternehmen über geleistete Arbeits-, Ausfall- und Fehlzeiten Arbeitszeitnachweise führen und aufbewahren.

Um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre Fachkräfte zu halten, werde daher auch alles darangesetzt, die Anzeigen schnellstmöglich zu bearbeiten, um die Leistungen auszahlen zu können.

Online-Dienste
www.arbeitsagentur.de/eservices
regionale Rufnummern:
0395 766 1010
Kostenfreie Service-Nummer
0800 4 5555 20 (Arbeitgeber)
0800 4 5555-00 (Arbeitnehmer)

Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bis zum 30. Juni 2020 möglich

Arbeitgeber können Anzeigen für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bis zum 30. Juni 2020 erstatten. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Gemeinsam unterstützen die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.

Die BA und die Integrations- und Inklusionsämter akzeptieren, dass Anzeigen für das Anzeigenjahr 2019 auch nach dem 31. März 2020 bis spätestens 30. Juni 2020 abgegeben werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Das bedeutet, dass die BA bis zu diesem Zeitpunkt keine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer verspäteten Abgabe einleiten wird und die Integrations- und Inklusionsämter für die Zeit vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge erheben werden.

Die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen wird dadurch nicht beeinträchtigt werden.
Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten bis 31. März 2020 der Agentur für Arbeit anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations-/Inklusionsämter zahlen.

Aktuell sind Arbeitgeber aufgrund der Pandemie Sars-CoV-2 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Probleme beschäftigt, z. B. Schließungen von Einrichtungen/Geschäften, Unterbrechung von Lieferketten, Mitarbeitende im Homeoffice. Diese Widrigkeiten erschweren auch die fristgerechte Erstattung der Anzeige und Zahlung der Ausgleichsabgabe nach dem SGB IX.

Aufgrund der aktuellen Situation in Folge der Sars-CoV-2 Pandemie wird seitens der BA und der Integrations-/Inklusionsämter akzeptiert, dass Anzeigen für das Anzeigejahr 2019 auch nach dem 31. März 2020 bis spätestens 30. Juni 2020 erstattet werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Bei einer Anzeigeerstattung bis spätestens 30. Juni 2020 wird das Versäumen der Anzeigepflicht zum 31. März 2020 für das Anzeigejahr 2019 nicht als Ordnungswidrigkeit verfolgt. Ebenfalls werden von den Integrations-/ Inklusionsämtern bei Erstattung der Anzeige für das Anzeigejahr 2019 bis spätestens 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge erhoben. Die Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen wird dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Jobcenter: Gemeinsam gegen das Corona-Virus

Auf Grund der aktuellen Lage bleiben die Liegenschaften des Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd in Neubrandenburg, Friedland und
Neustrelitz ab 18.03.2020 bis auf Weiteres für den Kundenverkehr geschlossen. Diese Maßnahme dient vor allem dazu, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, Kund/inn/en und Mitarbeiter/innen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen und trotz allem leistungsfähig zu bleiben, damit alle Leistungen schnellstmöglich zahlbar gemacht werden können.

Natürlich haben die Bürger/innen trotzdem die Möglichkeit Ihre Anliegen in dieser Zeit zu klären:

  • Das Serviceangebot des Jobcenters steht unter www.jc-mse.de zu jeder Zeit an jedem Ort online zur Verfügung. Hier haben Sie die Möglichkeit über das
    elektronische Serviceangebot „jobcenter.digital“ Ihre Anliegen bequem zu
    klären oder das Kontaktformular des Jobcenters für eine Nachricht zu nutzen.
  • Sie können das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd von Montag bis
    Freitag telefonisch in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr unter 0395 766 4090
    erreichen.
  • Per E-Mail erreichen Sie das Jobcenter MSE-Süd unter der Mailadresse:
    jobcenter-mse-sued@jobcenter-ge.de
  • Eine weitere Möglichkeit ist der postalische Versand oder die Nutzung der
    jeweiligen Hausbriefkästen.

Telefonnetz überlastet – Anrufe bei Arbeitsagenturen und Jobcentern auf Notfälle beschränken

Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Das Telefonnetz unseres Providers ist derzeit überlastet. Wir bitten darum, Anrufe auf Notfälle zu beschränken.

  • Für alle Termine gilt: Kundinnen und Kunden müssen den Termin NICHT absagen. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.
  • Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt. Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.
  • Die Arbeitsagenturen und Jobcenter schalten derzeit auch lokale Rufnummern. Diese werden örtlich bekannt gemacht.

Das Anrufaufkommen ist in den letzten Tagen auf das zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen. Durch die vielen Anrufe ist das Telefonnetz des Providers der Arbeitsagentur überlastet.

Corona-Virus: Vorrangige Nutzung der Online-Dienstleistungen empfohlen

Viele Leistungen können bequem und sicher jederzeit von zu Hause aus geregelt werden. Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bitten die Geschäftsführungen der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, der Jobcenter der Mecklenburgischen Seenplatte und der Familienkasse Nord, von nicht notwendigen persönlichen Vorsprachen abzusehen und vorranging die Online-Dienstleistungen zu nutzen.

Agentur für Arbeit

Das Serviceangebot steht unter www.arbeitsagentur.de zu jeder Zeit an jedem Ort online zur Verfügung. Direkt auf der Startseite gibt es im oberen Bereich einen schnellen Zugriff auf das elektronische Serviceangebot (eService). Arbeitsuchende Menschen und Arbeitgeber können darüber mit den Beraterinnen und Beratern der Agentur für Arbeit in Kontakt bleiben, die eigenen Daten in der Jobbörse pflegen und Vermittlungsvorschläge oder Bewerbungen online erhalten. Mit der Jobsuche App stehen über 1 Million Jobs immer und überall online zur Verfügung.

Endet ein Arbeitsverhältnis, muss umgehend eine Meldung zur Arbeitsuche erfolgen, sofern Leistungen der Arbeitsagentur erwünscht sind. Die eServices bieten die Möglichkeit, sich von jedem PC, Tablet oder Smartphone und von jedem Ort arbeitsuchend zu melden. Über diesen Weg erhalten Kundinnen und Kunden auch einen Termin für ein persönliches Gespräch, welches weiterhin zur Identitätsprüfung bei Arbeitslosmeldung erforderlich ist.

Ein Antrag auf Arbeitslosengeld lässt sich ebenfalls online stellen. Beim Ausfüllen wird der Nutzer interaktiv begleitet. Um fehlerhafte Eingaben zu vermeiden, werden die Daten sofort auf Plausibilität geprüft. Alle Angaben werden über einen sicheren Kanal an die Agentur für Arbeit übermittelt. Der Schutz der persönlichen Daten ist sichergestellt, da sich jeder Nutzer beim erstmaligen Aufruf der eServices mit seinem Benutzernamen und Kennwort individuell registriert.

Jobcenter

Die Online-Dienste der Jobcenter sind unter http://jobcenter.digital verfügbar. Dort können die Kundinnen und Kunden online die Weiterbewilligung von Leistungen beantragen und Veränderungen mitteilen. Mit wenigen Klicks sind die Daten eingegeben und die Formulare können online ausgefüllt und sicher verschickt werden.

Familienkasse

Anträge auf Kindergeld und auf Kinderzuschlag, Veränderungen persönlicher Verhältnisse oder die Aufnahme eines Studiums bzw. einer Berufsausbildung können jederzeit online über www.familienkasse.de mitgeteilt werden. Hier finden Sie alle benötigten Vorlagen, die über die Anschrift Familienkasse Nord, 20069 Hamburg zugesandt werden können.

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Wer sich für eine Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in – Digital und Print interessiert, ist eingeladen zu SPIEGEL Druck & Werbung.

Wann: 19. März 2020 um 16:00 Uhr
Wo: SPIEGEL Druck & Werbung
Kieselweg 5
17036 Neubrandenburg

Eine Anmeldung ist bis zum 17.03.2020 unter Tel.: 0395 766 1500 oder via E-Mail: neubrandenburg.biz@arbeitsagentur.de erforderlich.

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