Krankenhaus bietet „Jobs mit Zukunft“

Nach einer Studie des Magazins „Focus Money“ und des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung gehört das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum zu den Unternehmen mit besonders sicheren und zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen in Deutschland. Das Prädikat „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ wurde in diesem Jahr nach Angaben des Magazins an rund 600 Unternehmen aus mehr als 150 Branchen verliehen, darunter in der Kategorie Krankenhäuser auch an etwa 70 Kliniken, Zentren, Krankenhaus-Verbünde und Betreiber-Gesellschaften. Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist das einzige ausgezeichnete Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern.

Untersucht wurden Unternehmen mit mindestens 400 Mitarbeitenden, zu denen aktuelle Finanzdaten vorlagen. Kennzahlen sind laut Focus Mitarbeiter-, Umsatz- und Gewinnentwicklung.

Zuvor ist das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum bereits erneut mit dem Zertifikat „Deutschlands beste Krankenhäuser“ in der Kategorie der Kliniken mit mehr als 800 Betten ausgezeichnet worden. Es wurde zum vierten Mal vom F.A.Z.-Institut, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung, verliehen. Für diese Studie werden die Qualitätsberichte deutscher Krankenhäuser und deren Bewertungen auf zwei Patienten-Bewertungsportalen herangezogen.

Meldepflicht: Arbeitgeber mit mindestens 20 Mitarbeitern müssen schwerbehinderte Menschen beschäftigen – und das der Arbeitsagentur mitteilen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) versendet Unterlagen zur Überprüfung der Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Die Beschäftigungs- und Anzeigepflicht gilt auch für Unternehmen, die im Jahr 2020 von Kurzarbeit genutzt haben. Unternehmen müssen bis zum 31. März ihre Daten an die Arbeitsagentur melden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Am schnellsten geht es elektronisch.

Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber), sind gesetzlich (SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Falls eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden muss, kann dies ebenso über die Software berechnet werden.

Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2020 müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2021 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Am schnellsten geht es elektronisch.

Kostenlose Software

Um die Anzeige zu erstellen, können Unternehmen und Arbeitgeber die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Download“ zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service“ bestellt werden. Die Meldung kann auf elektronischem Wege schnell und unbürokratisch vorgenommen werden. Nur der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg mit der Meldungs-ID-Nummer (Erklärung zur Vorlage bei der Agentur für Arbeit) ist unterzeichnet an die zuständige Agentur für Arbeit zu senden.

Zu weiteren Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren können sich Arbeitgeber an ihre zuständige Agentur für Arbeit wenden. Eine Kontaktaufnahme ist telefonisch über die kostenfreie Arbeitgeberhotline: 0800 4555520, per E-Mail an Rostock.061-OS@arbeitsagentur.de oder per Fax an 0381 8042603061 möglich.

Auftragsengpässe durch Corona-Virus: Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich

Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich, teilt die Neubrandenburger Arbeitsagentur mit.

Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.

Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit.
Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen. Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen.

Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Arbeitgeber können sich entweder direkt in der Arbeitsagentur oder telefonisch unter 0800 45555 20 informieren.

Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen finden sie auf der Seite https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Ausbildungs- und Studienplätze 2020

Als attraktiver und vielseitiger Ausbildungsbetrieb und moderner Arbeitgeber mit ca. 1.200 Beschäftigten und etwa 40 Auszubildenden und Studenten bietet der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte jungen Menschen eine Perspektive für die berufliche Entwicklung.

Zum 01.09.2020 bildet der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in folgenden Berufen aus:

  • Verwaltungsfachangestellter (m/w/d)
  • Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)
  • Straßenwärter (m/w/d) 

Ab 01.10.2020 erfolgt die Ausbildung in einem dualen Studium zum

  • Bachelor of Laws – „Öffentliche Verwaltung“

Bewerbungsschluss: 31.10.2019

Bewerbungspostfach: bewerbung@lk-seenplatte.de (eine PDF/ max. 10 MB)
Alle Informationen zu den Ausbildungs- und Studienberufen beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und den vollständigen Ausschreibungstext unter: www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Karriere

Neue Ausgabe des Arbeitgeber-Newsletters erschienen

Eine neue Ausgabe des Arbeitgeber-Newsletter der Neubrandenburger Arbeitsagentur ist heute erschienen. In der neuen Ausgabe erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Informationen zu folgenden Themen:

  • Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Qualifizierungschancengesetz!
  • Mit dem Teilhabechancengesetzes Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit bringen und selbst davon profitieren!
  • Finanzielle Unterstützungen bei der Einstellung von arbeitslos gemeldeten Menschen

In seinem Grußwort sagt Neubrandenburgs Arbeitsagenturchef, Thomas Besse: „Noch nie waren die finanziellen Fördermöglichkeiten für Beschäftigung und Qualifizierung so gut wie jetzt. Der digitale Strukturwandel wird den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren rapide verändern. Zwei neue Gesetze, die seit Jahresbeginn gelten, das Qualifizierungs- sowie Teilhabechancengesetz, ermöglichen uns, darauf zu reagieren und Menschen noch besser und einfacher zu qualifizieren und mit interessanten Fördermöglichkeiten in Arbeit zu bringen. Informieren Sie sich jetzt! Nutzen Sie unser Know-how – BA bringt weiter!“

Interessenten können sich im Internet mit wenigen Eingaben als Abonnent registrieren und erhalten dann jeweils die neueste Ausgabe per E-Mail. Anmelden kann man sich unter www.ba-arbeitgebernews.de. Dort können sowohl die aktuelle als auch vorangegangene Ausgaben nachgelesen werden.