Digitale Dörfer: Neue Anwendungen vernetzen den ländlichen Raum

Die beiden Anwendungen des Fraunhofer IESE Kaiserslautern DorfFunk und DorfNews stehen jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern den Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei zur Verfügung.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt ermöglicht, die Anwendungen landesweit freizuschalten. Mit der App DorfFunk und der Informationsplattform DorfNews – als MVNews – stehen in allen Kommunen ab dem 28.04.2021 zwei datensichere und technisch zuverlässige Möglichkeiten der digitalen Vernetzung in den ländlichen Räumen zur Verfügung. Dazu wird beim FORUM MV eine Transferstelle Digital Dörfer geschaffen. Die Lizenzkosten der Anwendungen trägt das Land.

Über die App DorfFunk können die Einwohnerinnen und Einwohner beispielsweise ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder sich miteinander austauschen. Über die MVNews können Bürgerinnen und Bürger mit aktuellen Meldungen, vom Bundesland, von den Landkreisen und Ämtern aber auch direkt von ihrer Kommune, versorgt werden. Vereine und Unternehmen können eingebunden werden.

Die Anwendungen der „Digitalen Dörfer“ werden in Mecklenburg-Vorpommern bereits modellhaft in den Gemeinden Grambow und Hohenkirchen und in der Region des Biosphärenreservates Elbe-Schaalsee erprobt. Wesentlich mehr Kommunen und Akteure haben ihr Interesse signalisiert, diesen digitalen Draht zueinander und auch zur Verwaltung nutzen zu können. „Um den Prozess des landesweiten Roll-Outs unbürokratisch zu organisieren und zusätzliche Kosten der Kommunen zu vermeiden, fördern wir die Transferstelle als Netzwerk aus dem ELER bis Ende 2024“, so der Minister.

Es reicht aus, die App herunterzuladen, sich mit Name und Wohnort anzumelden und schon kann es losgehen. Die App erklärt sich eigentlich von selbst und die Bürgerinnen und Bürger eines Ortes finden schnell zueinander. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich genauer informieren möchten, steht die Transferstelle Digital Dörfer MV unter E-Mail: info@forum-mv.de; Telefon: 03866 404156 bereit.

Zugleich setzt das Landwirtschaftsministerium damit einen praktischen Teil der Digitalen Agenda unseres Bundeslandes gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindetag und der Hochschule Neubrandenburg für unsere Gemeinden um.

Angemerkt

Na, wenn das Projekt auch für die Städte funktioniert, kann ich hier den Laden ja endlich dicht machen …

Mit luca in die neu.sw Kundenbüros

Die Kundenbüros der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) in der Vier-Tore-Stadt und in Friedland sind an die luca App angeschlossen. Das Programm soll die Kontaktverfolgung im Fall von Corona-Infektionen für die Gesundheitsämter erleichtern.

Die App ist kostenlos und steht sowohl im Apple App Store als auch im Google Play Store als Download zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer legen ihre Daten einmalig an. Sie können sich dann beim Besuch des Kundenbüros mit Hilfe des QR-Codes am Eingang einchecken. luca verschlüsselt die Daten. Nur das zuständige Gesundheitsamt kann sie bei Bedarf anhand eines Sicherheitsschlüssels auslesen.

Terminvergabe online möglich

Die Zahl der Kundinnen und Kunden ist, wie überall, auch in unseren Beratungsstellen begrenzt. Jeder wird persönlich an der Tür abgeholt. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Termine für das neu.sw Kundenbüro im Neubrandenburger Marien-Carrée können auch online gebucht werden: www.neu-sw.de/onlinetermin.

Unser Serviceteam hilft außerdem gern per Telefon und E-Mail weiter. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter 0800 3500 800 und kundenservice@neu-sw.de erreichbar. Zudem ist auch das Online-Kundenportal unter www.neu-sw.de/kundenportal 24 Stunden am Tag geschaltet.

Informationen zur luca App
www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Service/Luca-App/
www.luca-app.de/

Zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt es noch keine Lieferung für Schnelltests. Diese waren von Bund und Land für den heutigen 15. März angekündigt worden, jedoch konnte aus logistischen Gründen das angekündigte Starterpaket mit 32.000 Tests für den Landkreis noch nicht zur Verfügung gestellt werden.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte angekündigt, Rahmenverträge mit Apotheken abzuschließen, die sich an den Tests beteiligen möchten. Schnelltests können dann eingesetzt werden, wenn Menschen Symptome einer Erkrankung zeigen oder wenn Sie ein Testergebnis brauchen, weil sie Termine beispielsweise für Massage wahrnehmen müssen.

Sobald bekannt ist, um welche Apotheken es sich handelt, und welche Träger sozialer Einrichtungen ebenfalls Schnelltests durchführen können, werden diese auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht.

Was die Luca-App betrifft, so ist das Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte mit der App verknüpft. Das entsprechende Zertifikat wurde am 12. März 2021 installiert.

Gesundheitsämter in M-V sind angeschlossen – „Luca“ hilft Kontakte verfolgen

Alle Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern sind an das Luca-System zur verschlüsselten Kontaktnachverfolgung angeschlossen. Damit können Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Geschäfte, Gaststätten, Kulturbetriebe, Hotels, Behörden etc. und ihre Besucher im ganzen Nordosten die Luca-App ab sofort nutzen und die Gesundheitsämter im Fall eines nachgewiesenen Corona-Falls auf die verschlüsselten Daten zur Kontaktverfolgung zurückgreifen.

Musiker Smudo von der Band „Die Fantastischen Vier“ erklärte, wie die App funktioniert: „,Luca‘ ist einfach, sicher und effizient. Für den Nutzer, also den, der Gastronomie oder Veranstaltungen besuchen will, ist der Aufwand minimal: Download der kostenlosen App, Namen und Telefonnummer angeben – und man ist startklar. Der Aufwand für den Gastgeber, Veranstalter, Gastronomen ist ähnlich gering: QR-Code am Eingang scannen und fertig. Von diesem Augenblick an sind die Daten sicher verschlüsselt und die Gesundheitsämter können im Falle einer Infektion am Ort des Geschehens, alle informieren. Ohne großen Aufwand, ohne Zettelwirtschaft, ohne einzelne Rückrufe ist sichergestellt, dass alle in der Infektionskette Bescheid wissen und sich gegebenenfalls testen lassen sollten.“

Weiter führte Smudo aus: „Der Informationsprozess verkürzt sich so von einigen Tagen auf wenige Stunden. Quellcluster werden aufgedeckt, bevor sie zu größerer Verbreitung finden können. Als wir als Musiker davon hörten, waren wir begeistert, denn Luca bietet uns eine Chance auf mehr kulturelles Leben im Rahmen der Pandemiebekämpfung. Das wollen wir unterstützen.“

Über die Datensicherheit des Systems informierte Patrick Hennig, Geschäftsführer des Berliner Start-ups Nexenio, das „Luca“ entwickelt hat: “Das System sorgt dafür, dass Kontaktdaten bereits auf dem Smartphone so verschlüsselt werden, dass nur das Gesundheitsamt nach Freigabe von Betrieben oder Nutzern im Infektionsfall Zugriff auf die Daten erlangt. ,Luca‘ informiert damit automatisch alle betroffene Personen, sobald für ein Gesundheitsamt Daten freigegeben werden. Das schafft Vertrauen und hilft Bürgerinnen und Bürgern dabei, sich und andere frühzeitig schützen zu können. In Kürze werden diese Anfragen der Gesundheitsämter nur noch aus dem Netzwerk des Bundes heraus erfolgen, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.”

Auch, wer kein Smartphone hat, kann sich über „Luca“ sicher einchecken und im Bedarfsfall informieren lassen: Es gibt die Möglichkeit, vor Ort über den Webbrowser einzuchecken.
Wo Sie sich dafür anmelden können, das finden Sie ebenso wie weitere Informationen zu „Luca“ auf der Homepage des Ministeriums unter www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Service/Luca-App/.

Bundesagentur für Arbeit (BA) bringt mit „BA-Mobil“ neue Kunden-App auf den Markt

„BA- Mobil“ – die neue Kunden App der Bundesagentur für Arbeit (BA) – für alle, die sich auf www.arbeitsagentur.de online registriert haben. Die neue Kunden-App ist ideal für unterwegs – schnell, bequem und sicher – und steht ab sofort kostenfrei in den Stores zum Download bereit.

Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur: „Ein ‚must-have, für alle – die bereits online registriert sind und einen persönlichen Ansprechpartner bei der Neubrandenburger Arbeitsagentur – mit ihren Geschäftsstellen, haben.“ Mit der neuen Kunden-App „haben Sie die Möglichkeit, ausgewählte Funktionen des Onlineportals der BA jederzeit einfach – schnell und sicher über ihr Smartphone zu verwenden.“

Die meisten Future der App sind aus dem Onlineportal der BA (www.arbeitsagentur.de) bekannt:

  1. Mitteilungsservice: Jederzeit und von überall aus auf dem neuesten Stand bleiben und über neue und relevante Informationen in der App (auch wieder Push-Nachrichten) benachrichtigt werden.
  2. Leistungspostfach: Nachrichten zum Thema Geldleistung einsehen und unter anderem zum Thema Arbeitslosengeld mit der BA in Kontakt treten.
  3. Vermittlungspostfach: Jederzeit auf unsere Nachrichten zum Thema Beratung und Vermittlung zugreifen und Nachrichten an uns versenden.
  4. Kontakt: BA-Mobil bittet einen schnellen Überblick über persönlichen Kontaktmöglichkeiten zur BA.
  5. Anzeige persönlicher Daten: Persönlich hinterlegte Daten können eingesehen und unkompliziert per Knopfdruck bearbeiten werden.