Fördermittel für private Ladestationen aufgestockt – jetzt beantragen

Die Bundesregierung stockt erneut ihr Förderprogramm für private Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden auf. Sie stellt weitere 300 Millionen Euro zur Verfügung, nachdem die bislang bereitgestellten 500 Millionen Euro in Windeseile ausgeschöpft waren.

Privatpersonen, aber auch Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen und –genossenschaften sowie Bauträger können ab sofort wieder Förderanträge stellen für Ladestationen im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäuden. Gefördert werden Erwerb und Errichtung einer neuen Ladestation einschließlich des elektrischen Anschlusses sowie damit verbundene Nebenarbeiten. Der Zuschuss beträgt 900 Euro je Ladepunkt.
Voraussetzung ist, dass die Gesamtkosten mehr als 900 Euro betragen. Bei deren Ermittlung werden die Ladestation, das Steuerungssystem, der Netzanschluss und Elek-troinstallationsarbeiten berücksichtigt.

Der Antrag muss zwingend vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Weitere Informationen dazu sowie den Weg zu den Antragsformularen finden Sie auf der Webseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Hintergrund

Seit Start des Bundesförderprogramms im November 2020 wurde das Förderangebot so stark nachgefragt, dass bereits im Februar und Mai 2021 jeweils 100 Millionen Euro Fördermittel nachgelegt wurden. Bis 1. Juli waren deutschlandweit 510.000 Anträge für 620.000 Ladepunkte gestellt worden.
Das Ergebnis einer KfW-Kundenbefragung zeigt, dass 45 Prozent der Antragsteller noch kein Elektroauto besitzen, aber 93 Prozent von ihnen eine Anschaffung innerhalb der kommenden drei Jahre planen.

Ehre fürs Ehrenamt – Antragsfrist läuft noch bis zum 31. Juli

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg würdigt seit 1999 ehrenamtliches Engagement mit Anerkennungen durch Stadtpräsident/in und Oberbürgermeister/in während des Bürgerempfangs anlässlich des Stadtgeburtstages am 4. Januar. Mit der Auszeichnung ist außerdem ein Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt verbunden.

Vereine, Verbände und Initiativen sind deshalb aufgerufen, Vorschläge für zu Ehrende zu unterbreiten. Wer macht sich besonders stark im Verein? Wer setzt sich in hervorragender und uneigennütziger Art und Weise für die Gesellschaft ein?

Anträge auf Würdigung des Ehrenamtes können noch bis zum 31. Juli 2021 schriftlich beim Stadtpräsidenten eingereicht werden. Unter www.neubrandenburg.de ist das Antragsformular zu finden.

Sozialministerium stellt für Eltern Musterbescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld auf Homepage zur Verfügung

Der Anspruch von Eltern auf Kinderkrankentage ist in dieser Woche verdoppelt und ausgeweitet worden. Nach Zustimmung des Bundesrates am Montag ist das entsprechende Gesetz nunmehr in Kraft getreten.

Gesetzlich versicherte Eltern können somit im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, Alleinerziehende 40 statt 20 Tage. Bei mehreren Kindern erhöht sich der Anspruch auf bis zu 90 Tage.

Sozialministerin Stefanie Drese weist darauf hin, dass der Kinderkrankengeld-Anspruch auch dann besteht, wenn das Kind nicht krank ist, sondern pandemiebedingt zu Hause betreut wird, weil Kitas, Tagespflegen oder Schulen geschlossen sind oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.

Drese: „Deshalb ist in diesen Fällen auch keine Krankschreibung durch einen Arzt notwendig. Im Bedarfsfall reicht für Arbeitgeber und Krankenkasse eine Bescheinigung von Kita, Tagespflege oder Schule.“

Das Sozialministerium stellt auf seiner Homepage unter www.sozial-mv.de für Eltern eine entsprechende Musterbescheinigung des Bundesfamilienministeriums zur Verfügung. Sie gilt als Nachweis über die Nicht-Inanspruchnahme von Kita, Kindertagespflege oder Schule, wenn Eltern bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kinderkrankengeld stellen wollen.

„Sollten Krankenkassen oder Arbeitgeber einen Nachweis durch die Einrichtung verlangen, kann diese ausgefüllte und unterschriebene Musterbescheinigung verwendet werden“, betont Ministerin Drese.

Direktlink: Musterbescheinigung Kinderkrankengeld

Weiterbildung von Beschäftigten: Sammelantragsverfahren erleichtert den Antrag

Ab dem 1. Januar 2021 können Arbeitgeber gebündelt und damit leichter den Antrag für Weiterbildungen von mehreren Beschäftigten stellen.

Arbeitgeber erhalten ab Januar 2021 die Möglichkeit zu einem Sammelantrag. Damit können sie die Förderung der beruflichen Weiterbildung für mehrere Beschäftigte mit einem Antrag beantragen. Die Förderleistungen werden als eine Gesamtleistung bewilligt. Mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ wurde das Qualifizierungschancen-gesetz, in dem die Weiterbildung Beschäftigter geregelt ist, weiterentwickelt. Der Gesetzgeber hat darin auch die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können, die in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, nochmals verbessert.

Thomas Besse, Chef der Arbeitsagentur Neubrandenburg: „Zusätzlich zu den bisherigen Fördermöglichkeiten können die Zuschüsse zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt um bis zu fünfzehn Prozent erhöht werden. Diese zusätzliche Förderleistung wurde auf alle Betriebe unabhängig von der Betriebsgröße ausgeweitet. Damit sollen Arbeitgeber und ihre Beschäftigten bei der Bewältigung schwieriger struktureller Anpassungsprozesse gestärkt werden. Das Angebot zur Weiterbildung kann auch dazu beitragen, Fachkräfte an den eigenen Betrieb zu binden oder neue Fachkräfte für künftige Herausforderungen zu qualifizieren.“

Für Betriebe, die bei der Planung und Umsetzung betrieblicher Weiterbildung Unterstützung wünschen, bietet der Arbeitgeber-Service – von Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis – umfassende Beratung und Unterstützung. Arbeitgeber können uns gerne unter 0395 766 1000 oder 0800 4 5555 20* anrufen.

*Dieser Anruf ist – Montag bis Freitag: 08:00 bis 18:00 Uhr – kostenfrei.

Kompetenter Umgang mit Medien – Medienanstalt M-V fördert erneut Medienbildung

Das Jahr 2020 ist durch die Corona-Pandemie anders verlaufen als vorgesehen: Schulen, Unternehmen sowie schulische und außerschulische Bildungsprojekte müssen sich besonderen Herausforderungen stellen. Dabei hat sich erneut gezeigt, dass der kompetente Umgang mit digitalen Medien immer wichtiger wird, dass es hier aber nach wie vor Defizite gibt. Dabei ist Medienkompetenz wichtig für eine aufgeklärte Gesellschaft.

Menschen, die kompetent mit Medien umgehen können, erkennen schneller und sicherer, ob es sich bei Darstellungen in Medien um Lügen, unhaltbare Behauptungen, Halbwahrheiten oder tatsächliche Fakten handelt. Medienkompetente Menschen können auf Hass und Hetze, auf Mobbing und auf strafbare Äußerungen – besonders im Netz – besser reagieren.

Die Förderung von Medienbildung zur Erlangung und Stärkung der Medienkompetenz aller Generationen ist daher eine Kernaufgabe und wichtiges Anliegen der Medienanstalt M-V. Wie jedes Jahr werden auch 2021 wieder Projekte und Bürgermedien in Mecklenburg-Vorpommern gefördert, in denen Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt werden.

Wollen Sie zum Beispiel mit Ihrer Schulklasse oder als freier Träger ein Radioprojekt umsetzen, einen Film drehen, in Workshops soziale Netzwerke, Apps und neue Medien beleuchten oder einen Bildungsabend für Eltern und Großeltern durchführen, können Sie bis zum 30. Oktober 2020 bei der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen.

Genauere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Medienanstalt M-V unter „Medienkompetenz/Förderung“, der Link lautet:
medienanstalt-mv.de/medienkompetenz/foerderung.html Dort sind auch das aktuelle Antragsformular sowie die aktuelle Förderrichtlinie sowie weitere Hinweise und Rechtsgrundlagen zur Antragsstellung herunterladbar.

Bitte formulieren Sie Ihre Anträge in einer geschlechtergerechten Sprache.

Im Jahr 2020 unterstützt die Medienanstalt M-V insgesamt 13 Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern und ein nichtkommerzielles Bürgermedium, das Lokalradio Rostock, mit insgesamt rund 180.000 Euro. Finanziell gefördert werden u. a. die Medienwerkstatt Identity Films e. V. Stralsund, die Sophie Medienwerkstatt e. V. Hagenow, das Institut für neue Medien Rostock und der Latücht – Film & Medien e. V. Neubrandenburg.

Kindergeld im Studium – jetzt einfach online beantragen

Eltern können die Weiterbewilligung des Kindergelds für ihre studierenden Kinder online abwickeln – ganz ohne bürokratischen Aufwand. Formulare müssen sie nicht mehr ausfüllen. Der Studiennachweis kann online übermittelt werden.

„Viele Eltern kennen das leidvoll: Obwohl vorher schon viele Jahre für das Kind Kindergeld gezahlt worden ist, müssen sie, wenn das Kind nach Ende der Schulausbildung ein Studium aufnimmt, wieder viele Formulare der Familienkasse ausfüllen. Das ist jetzt vorbei. Mit unserem Online-Service geht es schneller, man spart Zeit und Behördenwege. Das Einreichen eines Formulars mit Unterschriften ist nicht notwendig, so dass der Prozess absolut bürokratiefrei ist“ sagt Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur.

So funktioniert das Online-Verfahren Endet die Schulausbildung eines Kindes, schreibt die Familienkasse die Eltern an. Das Schreiben enthält nun neben den Hinweisen zum weiteren Kindergeldbezug auch einen individuellen Zugangscode und einen Hinweis auf das Online-Portal der Familienkasse. Auf der Website geben die Eltern ihren personalisierten Nutzungscode ein. Damit werden automatisch auch bereits vorhandene Daten der Eltern bzw. des Kindes angezeigt; sie müssen nicht mehr eingegeben werden.

Das neue Onlineportal der Familienkasse ermöglicht zudem den unkomplizierten Upload und die Übermittlung des Studiennachweises. Da alle Angebote der Familienkasse für Smartphone und Tablet optimiert sind, geht dies sogar einfach von unterwegs. Kindergeldberechtigte, die bereits angeschrieben worden sind, aber aktuell noch keinen Studiennachweis für ihr Kind vorliegen haben, können den Zugangscode auch zum Nachreichen der Studienbescheinigung nutzen. Weitere Informationen zum Kindergeld online: www.familienkasse.de

Agraranträge 2020 ab sofort online – Fristen beachten

Die Antragssoftware steht den Landwirten für MV ab sofort unter agrarantrag-mv.de online zur Verfügung. Aufgrund der „Corona-Krise“ kam es zu organisatorischen Verzögerungen, die auch zur Folge haben, dass nach dem obengenannten Termin weitere Updates in der Webanwendung installiert werden müssen. Da es sich um eine Webanwendung handelt, werden diese Verbesserungen allerdings automatisch für den Antragsteller verfügbar sein.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die digitalen Antragsunterlagen 2020 sorgfältig bearbeitet und rechtzeitig eingereicht werden müssen. Letzter Einreichungstermin ist der 15. Mai 2020.

Danach können Anträge nur noch bis 09. Juni 2020 unter Beachtung entsprechender Kürzungen der Beihilfen eingereicht werden. Anträge die danach eingehen, gelten als verfristet und sind somit abzulehnen.

Auch im Jahr 2020 müssen die Antragsteller nach Abgabe und Vorlage aller Anträge ihre Unterlagen auf vorhandene Flächenüberschneidungen mit den Nachbarn prüfen. Dazu ist eine Überlappungsprüfung in der Webanwendung integriert. Die korrigierten Daten sind dann wiederum bis zum 19. Juni 2020 online einzureichen.

Sowohl die technische Hotline als auch die Ansprechpartner für fachliche Fragen stehen den Antragsstellern auf Grund der Osterfeiertage erst ab dem 14. April 2020 zur Verfügung.