Weiterbildung von Beschäftigten: Sammelantragsverfahren erleichtert den Antrag

Ab dem 1. Januar 2021 können Arbeitgeber gebündelt und damit leichter den Antrag für Weiterbildungen von mehreren Beschäftigten stellen.

Arbeitgeber erhalten ab Januar 2021 die Möglichkeit zu einem Sammelantrag. Damit können sie die Förderung der beruflichen Weiterbildung für mehrere Beschäftigte mit einem Antrag beantragen. Die Förderleistungen werden als eine Gesamtleistung bewilligt. Mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ wurde das Qualifizierungschancen-gesetz, in dem die Weiterbildung Beschäftigter geregelt ist, weiterentwickelt. Der Gesetzgeber hat darin auch die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können, die in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, nochmals verbessert.

Thomas Besse, Chef der Arbeitsagentur Neubrandenburg: „Zusätzlich zu den bisherigen Fördermöglichkeiten können die Zuschüsse zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt um bis zu fünfzehn Prozent erhöht werden. Diese zusätzliche Förderleistung wurde auf alle Betriebe unabhängig von der Betriebsgröße ausgeweitet. Damit sollen Arbeitgeber und ihre Beschäftigten bei der Bewältigung schwieriger struktureller Anpassungsprozesse gestärkt werden. Das Angebot zur Weiterbildung kann auch dazu beitragen, Fachkräfte an den eigenen Betrieb zu binden oder neue Fachkräfte für künftige Herausforderungen zu qualifizieren.“

Für Betriebe, die bei der Planung und Umsetzung betrieblicher Weiterbildung Unterstützung wünschen, bietet der Arbeitgeber-Service – von Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis – umfassende Beratung und Unterstützung. Arbeitgeber können uns gerne unter 0395 766 1000 oder 0800 4 5555 20* anrufen.

*Dieser Anruf ist – Montag bis Freitag: 08:00 bis 18:00 Uhr – kostenfrei.

Kompetenter Umgang mit Medien – Medienanstalt M-V fördert erneut Medienbildung

Das Jahr 2020 ist durch die Corona-Pandemie anders verlaufen als vorgesehen: Schulen, Unternehmen sowie schulische und außerschulische Bildungsprojekte müssen sich besonderen Herausforderungen stellen. Dabei hat sich erneut gezeigt, dass der kompetente Umgang mit digitalen Medien immer wichtiger wird, dass es hier aber nach wie vor Defizite gibt. Dabei ist Medienkompetenz wichtig für eine aufgeklärte Gesellschaft.

Menschen, die kompetent mit Medien umgehen können, erkennen schneller und sicherer, ob es sich bei Darstellungen in Medien um Lügen, unhaltbare Behauptungen, Halbwahrheiten oder tatsächliche Fakten handelt. Medienkompetente Menschen können auf Hass und Hetze, auf Mobbing und auf strafbare Äußerungen – besonders im Netz – besser reagieren.

Die Förderung von Medienbildung zur Erlangung und Stärkung der Medienkompetenz aller Generationen ist daher eine Kernaufgabe und wichtiges Anliegen der Medienanstalt M-V. Wie jedes Jahr werden auch 2021 wieder Projekte und Bürgermedien in Mecklenburg-Vorpommern gefördert, in denen Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt werden.

Wollen Sie zum Beispiel mit Ihrer Schulklasse oder als freier Träger ein Radioprojekt umsetzen, einen Film drehen, in Workshops soziale Netzwerke, Apps und neue Medien beleuchten oder einen Bildungsabend für Eltern und Großeltern durchführen, können Sie bis zum 30. Oktober 2020 bei der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen.

Genauere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Medienanstalt M-V unter „Medienkompetenz/Förderung“, der Link lautet:
medienanstalt-mv.de/medienkompetenz/foerderung.html Dort sind auch das aktuelle Antragsformular sowie die aktuelle Förderrichtlinie sowie weitere Hinweise und Rechtsgrundlagen zur Antragsstellung herunterladbar.

Bitte formulieren Sie Ihre Anträge in einer geschlechtergerechten Sprache.

Im Jahr 2020 unterstützt die Medienanstalt M-V insgesamt 13 Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern und ein nichtkommerzielles Bürgermedium, das Lokalradio Rostock, mit insgesamt rund 180.000 Euro. Finanziell gefördert werden u. a. die Medienwerkstatt Identity Films e. V. Stralsund, die Sophie Medienwerkstatt e. V. Hagenow, das Institut für neue Medien Rostock und der Latücht – Film & Medien e. V. Neubrandenburg.

Kindergeld im Studium – jetzt einfach online beantragen

Eltern können die Weiterbewilligung des Kindergelds für ihre studierenden Kinder online abwickeln – ganz ohne bürokratischen Aufwand. Formulare müssen sie nicht mehr ausfüllen. Der Studiennachweis kann online übermittelt werden.

„Viele Eltern kennen das leidvoll: Obwohl vorher schon viele Jahre für das Kind Kindergeld gezahlt worden ist, müssen sie, wenn das Kind nach Ende der Schulausbildung ein Studium aufnimmt, wieder viele Formulare der Familienkasse ausfüllen. Das ist jetzt vorbei. Mit unserem Online-Service geht es schneller, man spart Zeit und Behördenwege. Das Einreichen eines Formulars mit Unterschriften ist nicht notwendig, so dass der Prozess absolut bürokratiefrei ist“ sagt Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur.

So funktioniert das Online-Verfahren Endet die Schulausbildung eines Kindes, schreibt die Familienkasse die Eltern an. Das Schreiben enthält nun neben den Hinweisen zum weiteren Kindergeldbezug auch einen individuellen Zugangscode und einen Hinweis auf das Online-Portal der Familienkasse. Auf der Website geben die Eltern ihren personalisierten Nutzungscode ein. Damit werden automatisch auch bereits vorhandene Daten der Eltern bzw. des Kindes angezeigt; sie müssen nicht mehr eingegeben werden.

Das neue Onlineportal der Familienkasse ermöglicht zudem den unkomplizierten Upload und die Übermittlung des Studiennachweises. Da alle Angebote der Familienkasse für Smartphone und Tablet optimiert sind, geht dies sogar einfach von unterwegs. Kindergeldberechtigte, die bereits angeschrieben worden sind, aber aktuell noch keinen Studiennachweis für ihr Kind vorliegen haben, können den Zugangscode auch zum Nachreichen der Studienbescheinigung nutzen. Weitere Informationen zum Kindergeld online: www.familienkasse.de

Agraranträge 2020 ab sofort online – Fristen beachten

Die Antragssoftware steht den Landwirten für MV ab sofort unter agrarantrag-mv.de online zur Verfügung. Aufgrund der „Corona-Krise“ kam es zu organisatorischen Verzögerungen, die auch zur Folge haben, dass nach dem obengenannten Termin weitere Updates in der Webanwendung installiert werden müssen. Da es sich um eine Webanwendung handelt, werden diese Verbesserungen allerdings automatisch für den Antragsteller verfügbar sein.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die digitalen Antragsunterlagen 2020 sorgfältig bearbeitet und rechtzeitig eingereicht werden müssen. Letzter Einreichungstermin ist der 15. Mai 2020.

Danach können Anträge nur noch bis 09. Juni 2020 unter Beachtung entsprechender Kürzungen der Beihilfen eingereicht werden. Anträge die danach eingehen, gelten als verfristet und sind somit abzulehnen.

Auch im Jahr 2020 müssen die Antragsteller nach Abgabe und Vorlage aller Anträge ihre Unterlagen auf vorhandene Flächenüberschneidungen mit den Nachbarn prüfen. Dazu ist eine Überlappungsprüfung in der Webanwendung integriert. Die korrigierten Daten sind dann wiederum bis zum 19. Juni 2020 online einzureichen.

Sowohl die technische Hotline als auch die Ansprechpartner für fachliche Fragen stehen den Antragsstellern auf Grund der Osterfeiertage erst ab dem 14. April 2020 zur Verfügung.

Start der Antragsphase für Demokr@tieprojekte im Landkreis MSE

Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte lädt alle für Demokratie und Toleranz Engagierten ein, sich in der aktuellen Antragsphase mit Ideen für digitale Demokratieprojekte an die Fach- und Koordinierungsstelle zu wenden.

Bis zum 29.05.2020 haben Sie die Möglichkeit, einen Antrag auf Förderung von Projekten, die ab dem 01.07.2020 starten sollen, zu stellen. Gefördert werden Projekte, die insbesondere in digitaler Form Demokratie und zivilgesellschaftliches Engagement stärken, Extremismus vorbeugen und Vielfalt gestalten. Die Fach- und Koordinierungsstelle steht Ihnen gern beratend zu Seite.

Für alle anderen Vorhaben wird auf die zu beobachtende Entwicklung der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hingewiesen. Die konkreten Förderbedingungen, Kontaktdaten sowie weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: www.demokratie-mse.de

Kurzarbeit online abrechnen – Hinweise für Arbeitgeber

Mehrere tausend Unternehmen haben in den vergangenen Wochen im Landkreis Kurzarbeit angezeigt. Das Kurzarbeitergeld wird durch den Arbeitgeber an die Arbeitnehmer ausgezahlt und anschließend auf Antrag von der Agentur für Arbeit erstattet. Die Agentur für Arbeit möchte die Erstattung des Kurzarbeitergeldes für die Arbeitgeber schnellstmöglich realisieren und bittet um die Beachtung der folgenden Hinweise.

Eine Bearbeitung kann schneller erfolgen, wenn der Leistungsantrag online über den Account des Arbeitgebers auf www.arbeitsagentur.de übermittelt wird.

Arbeitgeber werden gebeten, sich nicht neu für die eServices zu registrieren, da mit der Beantragung der Betriebsnummer bereits ein Datensatz angelegt wurde. Die Zugangsdaten erhalten die Unternehmen über die kostenfreie Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20. Unsere Berater unterstützen auch gerne bei der Online-Übermittlung des Leistungsantrages.

Der Leistungsantrag auf Kurzarbeitergeld wird im Folgemonat über die Lohnprogramme generiert. Dazu müssen die Unternehmen über geleistete Arbeits-, Ausfall- und Fehlzeiten Arbeitszeitnachweise führen und aufbewahren. Dieser fertige Antrag muss nur noch unterschrieben online an die Agentur für Arbeit übermittelt werden. Für Unternehmen, die ihre Lohnabrechnung selbst ohne ein Software erstellen, sind der Antrag und die Abrechnungsliste auf www.arbeitsagentur.de bereitgestellt.

Hinweis:
Die Erstattung des Kurzarbeitergeldes kann erst im Folgemonat beantragt werden. Anträge, die bereits im laufenden Monat eingereicht werden, führen zu einer Ablehnung und kosten unnötig Bearbeitungskapazität. Arbeitgeber reichen bitte keine vorläufigen, sondern nur bereits korrigierte Lohnabrechnungen ein.
Die Beachtung dieser Hinweise führt zu einer schnelleren Bearbeitung aller Anträge auf Erstattung von Kurzarbeitergeld.
Um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre Fachkräfte zu halten, werde daher auch alles darangesetzt, die Anzeigen schnellstmöglich zu bearbeiten, um die Leistungen auszahlen zu können.

Partnerschaft für Demokratie / Jetzt Anträge für Projektförderung stellen

Der Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie“ des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte hat seine Arbeit für die kommenden fünf Jahre aufgenommen und gleichzeitig die Fördergrundlagen für Demokratieprojekte im Landkreis in den Jahren 2020-2024 geschaffen. Kreistagspräsident Thomas Diener wurde von den Mitgliedern erneut zum Vorsitzenden des Begleitausschuss gewählt. Sein Stellvertreter ist Peter Ritter, Jugendhilfeausschussvorsitzender des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Die Förderung vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ beläuft sich auf bis zu 125.000 Euro jährlich. Davon werden für Projekte im Aktions- und Initiativfonds insgesamt 42.500 € und für Projekte von jungen Menschen im Jugendfonds bis zu 10.000 € zur Verfügung gestellt. Mit den Projekten sollen die drei zentralen Ziele der „Partnerschaft für Demokratie“ erreicht werden: Die Mitwirkung der kreisangehörigen Ämter sowie amtsfreien Städte und Gemeinden, insbesondere der Stadt Demmin, dem Amt Penzliner Land und der Stadt Burg Stargard in der „Partnerschaft für Demokratie“ erhöhen; Handlungsstrategien für mehr Jugendbeteiligung entwickeln und die Mitbestimmung der Bevölkerung in Gemeinden, Ämtern und Städten stärken.

Anträge für die Förderung von Projekten können ab sofort gestellt werden.

Interessenten können sich für ihre Projektideen beraten lassen von Marcus Krause, Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im CJD Nord

Jugendliche und junge Erwachsene können sich mit ihren Ideen direkt bei der Ansprechpartnerin für den Jugendfonds, Carolin Baer melden Der Jugendfonds 2020 wird durch die AWO Vielfalt Mecklenburgische Seenplatte gGmbH verwaltet.

Antragsformulare, Ansprechpartner und Förderkriterien finden stehen auf der Homepage www.demokratie-mse.de sowie auf der Internetseite des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de.