GemeinsamKriseBewältigen – Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin ist wieder regelmäßig vor Ort

Seit Dienstag, 15.09.2020, setzt die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern gemeinschaftlich mit dem von ihr und weiteren Partnern getragenen deutsch-polnischen Projekt „Haus der Wirtschaft“ den „Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin“ vor Ort wieder fort. „Wir wollen das Format künftig auch dazu nutzen, um uns nicht nur über die Auswirkungen der Pandemie in der Grenzregion auszutauschen, sondern gemeinsam Wege aus der Krise zu suchen, getreu dem Motto #gemeinsamKriseBewältigen“, sagte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg, bei der ersten Zusammenkunft in Stettin nach der coronabedingten Zwangspause vor den rund 50 Gästen aus beiden Ländern.

Schwerpunktthema der diesjährigen Treffen sind die Gewerbegebiete und Investitionsmöglichkeiten auf beiden Seiten der Grenze. So standen am gestrigen Dienstag (15. September) die Standorte Anklam, vertreten von Bürgermeister Michael Galander, und Stepnica im Mittelpunkt.

Der Wirtschaftskreis hält an seinem Ziel fest, einen grenzüberschreitenden Gewerbeatlas zu entwickeln, um überregional wirksamer für den gemeinsamen Wirtschaftsstandort Metropolregion Stettin werben zu können. Darauf hatten sich die beteiligten Partner mit den Wirtschaftsfördergesellschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Wojewodschaft Westpommern im Januar dieses Jahres verständigt.

In das geplante Projekt ist die Geschäftsstelle für die Metropolregion Stettin in Anklam um Leiter Thomas Meyer eng eingebunden.

Schwerer Verkehrsunfall bei Anklam – Familie aus Berlin verletzt (aktualisiert)

Am Samstagmorgen, 29.08.2020, gegen 04:00 Uhr befuhr ein 38-jähriger Mann mit seinem Pkw Peugeot die Bundesstraße 197 aus Richtung Friedland kommend in Richtung Anklam.

Zwischen der Abfahrt Stretense und Anklam verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Der Fahrer sowie zwei Kinder (2 und 5 Jahre) mussten leichtverletzt ins Krankenhaus nach Neubrandenburg gebracht werden.

Die 37-jährige Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Pkw befreit werden. Sie wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum Greifswald gebracht.

Der Pkw Peugeot war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000,- Euro. Die B 197 war etwa zwei Stunden lang voll gesperrt. Alle Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Aktualisierung: Die bei dem Verkehrsunfall schwer verletzte 37-jährige Frau ist im Klinikum Greifswald verstorben.

Alkoholisierter 18-Jähriger flüchtet mit PKW vor der Polizei

Am Sonnabendmorgen, 29.08.2020, erhielten die Beamten des Polizeirevieres Friedland um 04:50 Uhr eine Mitteilung, dass eine namentlich bekannte Person mit einem PKW Audi unter Einwirkung von Alkohol in Richtung Friedland fährt.

Unmittelbar darauf konnten die Beamten dieses Fahrzeug in Friedland feststellen. Als der Fahrzeugführer die Polizei bemerkte, entzog er sich sofort der Kontrolle und flüchtete mit einer Geschwindigkeit bis zu 180 km/h auf der B 197 in Richtung Anklam. Auf Grund der Vollsperrung der B 197 wegen eines Unfalls konnte der Flüchtige jedoch nicht weiter in Richtung Anklam und bog im Bereich einer Einmündung in Richtung Stretense ab.

Hierbei geriet der PKW außer Kontrolle und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Der alkoholisierte 18-jährige Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einer Wert von 1,16 Promille.

Er ist nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der Fahrzeughalter, der sich auch im PKW befand, muss sich ebenfalls vor Gericht verantworten, weil er das Fahren ohne Fahrerlaubnis erlaubt hat.

Am PKW Audi entstand Sachschaden von etwa 1500 EUR. Beide Beschuldigten sich deutsche Staatsbürger.

Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf der BAB 20 zwischen AS Altentreptow und Anklam

Foto Unfall BAB 20

Der 75-jährige Fahrer eines PKW VW kam aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck ab und überschlug sich. Dabei erlitten er und seine 67-jährige Mitfahrerin schwere Verletzungen. Sie wurden mit Rettungswagen in Kliniken gebracht.

Ein mitfahrender Hund hatte nach dem Unfall das Weite gesucht, konnte jedoch durch Einsatzkräfte der Feuerwehr äußerlich unverletzt eingefangen werden.

Foto 2 Unfall BAB 20

Der Sachschaden am Fahrzeug und am beschädigten Wildzaun beträgt etwa 10.500 EUR. Die beiden Verletzten kommen aus Sachsen und waren auf der Fahrt in den Urlaub.

An der Unfallstelle waren Beamte der Autobahnpolizei Altentreptow, zwei Notärzte mit Rettungshubschraubern, zwei Rettungswagen, die FFW Altentreptow und Werder mit 40 Kameraden zum Rettungs-und Bergungseinsatz.

IHK-Präsident: Neu eröffnete Geschäftsstelle "Metropolregion Stettin" in Anklam ist eine richtige Entscheidung

Die Entwicklung einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin gewinnt an Struktur. Im Vorfeld des heutigen Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreises im Stettiner Hotel Vulcan zeigte sich Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, erfreut über die jetzt eröffnete Geschäftsstelle in Anklam, die künftig das weitere Zusammenwachsen beider Wirtschafts- und Lebensräume koordinieren soll.

„Es war die einzig richtige Entscheidung und höchste Zeit, die Geschäftsstelle im östlichen Landesteil anzusiedeln. Hier sitzen die Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, deren kontinuierliche Arbeit damit eine Aufwertung erfährt. Neue Perspektiven eröffnen sich, auch für die in der Grenzregion lebenden rund 1,2 Millionen Menschen“, so der IHK-Präsident. Er sichert dem für die Geschäftsstelle „Metropolregion Stettin“ zuständigen Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann zu, dass die IHK Neubrandenburg auch weiterhin diesen Prozess aktiv begleiten und mitgestalten wird. Der Staatssekretär stellt die Arbeit der Geschäftsstelle und seine Vorstellungen zur Entwicklung der Metropolregion dem Wirtschaftskreis am Nachmittag vor. Rund 70 deutsche und polnische Gäste werden erwartet.

Mit dem „Haus der Wirtschaft“ ist die IHK Neubrandenburg mit ihren Partnern seit seiner Gründung vor fast 20 Jahren als Botschafter der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Polen ist für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern neben vielfältigen regionalen Kooperationen der Unternehmen und der Zivilgesellschaft weiterhin der wichtigste Außenhandelspartner. Allein im Vorjahr wurden Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro ausgetauscht.

Verkehrsunfall auf der A 20

Am Mittwoch, 03.04.2019, gegen 16:00 Uhr kam es auf der A 20, Fahrtrichtung Stettin, zwischen den Anschlussstellen Anklam und Altentreptow zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Eine 54-jährige Autofahrerin kam mit dem PKW VW-Caddy vom rechten Fahrstreifen der Autobahn ab, fuhr dann in den Straßengraben, durchfuhr den Wildschutzzaun und kam dann auf dem angrenzenden Acker auf der Beifahrerseite zum Liegen.

Die Unfallverursacherin wurde dabei leicht verletzt und wurde durch Rettungskräfte ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Am PKW entstand Totalschaden. Der Sachschaden beträgt ca. 4.000 Euro.

Mit Digitalisierung ins Schwarze treffen

Im östlichen Mecklenburg-Vorpommern gibt es Unternehmen, die digital sehr erfolgreich sind. So sitzt z. B. mit BogenSportWelt der größte europäische Anbieter von Bogensportartikeln und Zubehör in Anklam. Vertrieben werden die Produkte vor allem über den eigenen Online-Shop, aber auch über Plattformen wie eBay oder Amazon.
Was das und andere Unternehmen so erfolgreich macht, über welche Digitalisierungsmöglichkeiten nachgedacht und was letztendlich angewandt wurde – das und mehr erfahren die Teilnehmer am 4. Oktober. Die IHK Neubrandenburg und die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern laden Unternehmen aus der Region nach Anklam ein.
In interessanten Fachvorträgen werden Anregungen für Digitalisierungsmöglichkeiten und Informationen über aktuelle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten gegeben. Unter dem Motto „Unterwegs für Deutschlands digitale Zukunft“ wird auch das Infomobil des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erwartet. Auf Mediawänden, Tablets und Notebooks stehen den Besuchern gezielt aufbereitete Programme, Simulationen, Präsentationen und Erklärfilme zur Verfügung. Weiterhin sind ein Telepräsenzroboter, VR-Brillen und ein 3-D-Drucker mit an Bord.