Halloween-Shopping in der Neubrandenburger Innenstadt am 24. Oktober bis 23 Uhr

Foto: canvass

Am Samstag, den 24.10.2020, verwandelt sich die Neubrandenburger Innenstadt wieder in einen schaurig-schönen Tummelplatz für Hexen, Kobolde und andere Halloweengestalten. Über 150 Innenstadthändler schmücken ihre Geschäfte und Auslagen und bereiten allerlei Überraschendes für das traditionelle Halloween-Shopping vor.

Bis 23 Uhr darf nach Herzenslust gegruselt und gestöbert werden. Mit historischen Instrumenten untermalen mittelalterlich gekleidete Spielleute den Einkaufsbummel. Bei Fackelschein und Hexentrunk werden gemeinsam die bösen Geister ausgekehrt. Feuershows und kostümierte Aufzüge in der Turmstraße und den angrenzenden Nebenstraßen werden für Unterhaltung und Überraschungen sorgen.

Händler, Akteure und jede Menge guter Geister freuen sich auf Ihren Besuch und laden herzlich ein zum nächtlichen Shoppingvergnügen für die ganze Familie. Unterstützt wird dieses Event von der Werbegemeinschaft Neubrandenburger Innenstadt, der Neuwoges und dem Marktplatz-Center.

Auch bei diesem Event wird gebeten, die aktuellen Corona-Regeln zu beachten.

Angemerkt
So früh war Hallowien noch nie. 6 Tage Verfrühung! Top!

Marktschreier auf dem Marktplatz

Nachfolgend ein (leicht korrigierter) Pressetext der veranstaltenden Agentur:

Endlich ist es soweit, die Marktschreier starten wieder. Die echte Gilde der Marktschreier startet zum 50-jährigen Firmenjubiläum den Fischmarkt in Neubrandenburg auf dem Marktplatz.

Nach dem Motto: „50 Jahre und kein bisschen leise … MARKTSCHREIER & VIELES MEHR … von LECKER bis LUSTIG!“
Verkaufsoffener Sonntag und Angebote am Tag der deutschen Einheit!
Von Freitag, den 02.10.2020 bis einschließlich Sonntag, den 04.10.2020.
Öffnungszeiten:
Freitag und Sonnabend 10:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Mit dabei die besten Marktschreier der Republik.

Ab Freitag 02.10.2020 Treff der Marktschreier-Giganten – Der amtierende deutsche Meister und das lauteste Lebewesen der Welt Wurst-Achim (gemessen bei Galileo Tier vs. Mensch) aus dem Ruhrgebiet trifft auf Käse-Maik aus Chemnitz.
Laut wird es also mit:

  • Wurst-Achim: Das lauteste Lebewesen der Welt (festgestellt durch die Sendung Galileo) und amtierender deutscher Meister mit Tonnen von Wurstspezialitäten zu Spitzenpreisen.
  • Aal-Ole: Das Original vom Hamburger Fischmarkt mit einer Variation an Räucherfisch.
  • Nudel-Anne mit den berühmten RIESA Nudeln, die in Deutschland hergestellt werden.
  • Knabber-Paul bringt Milka satt in Ihre Stadt, auch zu Ihnen nach Neubrandenburg.
  • Käse-Maik aus Chemnitz mit einer Riesenauswahl an Käse-Markenprodukten.

Hanseatische Stimmung in Neubrandenburg:
Das Original vom Hamburger Fischmarkt Aal-Ole mit einem WAHNSINNSANGEBOT an Räucherfisch! Egal ob Aal aus eigener Zucht, Makrelen, Schillerlocken, Lachs oder Heilbutt-Filet. Dazu noch den Delikatess-Fischimbiss „Käthe-Kabeljau“ mit allen denkbaren Variationen an Fischbrötchen und Köstlichkeiten von der Waterkant.

Für das leibliche Wohl wird mit Imbiss- und Getränkeständen (so z. B. westfälische Spezialitäten vom Schwenkgrill, wie Bratwurst, Steaks, Crepes, Getränke und diverse andere Leckereien) gesorgt, dazu noch vieles mehr. Für die kleinen Gäste gibt es auch was.

Einige Stände im ruhigen Verkaufsbereich runden die Veranstaltung ab, Handtaschen und Schmuck für die Damen, Weinbestellung für die Herren und auch hier vieles mehr.

Für jeden ist etwas dabei.

Am Freitag, 02.10.2020 um 11:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung statt.

Aufgrund der aktuellen Situation werden unsere Gäste darauf hingewiesen, dass beim Besuch Folgendes zu beachten ist:

  • Abstand halten – mind. 1,5 m.
  • Hygieneregeln einhalten.
  • Personen mit akuten respiratorischen Symptomen bitten wir nicht an der Veranstaltung teilzunehmen.
Soweit der korrigierte und etwas entformatierte Agenturtext.
Angemerkt
Am Tag der deutschen Einheit Marktschreier auf einem ostdeutschen Marktplatz. Weniger feinfühlig kann man kaum sein.
Es ist auf vielen Ebenen sehr symbolisch, dieses Überbleibsel deutscher Handelsgeschichte doch immer mal wieder zu sehen.
Wenn man sich den Text so durchliest (die obige Version ist übrigens typografisch etwas entschärft): Geschlechterklischees satt. Da wurde mit der Gleichberechtigung und der Gendrifizierung noch arg gespart, der Charme der 1970er Jahre. Ich suche übrigens noch etwas, was die Funktion einer Handtasche übernimmt, ohne eine zu sein (für’s Herrenhandtäschchen fühle ich mich noch zu jung), und Wein trinke ich auch nicht mehr.
Prädikat: kulturhistorisch wertvoll

Enthüllung der ersten Plakette des Neubrandenburger Walk of Sport

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist als Sportstadt bekannt. Dafür sind die zahlreichen Sportlerinnen und Sportler verantwortlich, die mit ihren nationalen und internationalen Erfolgen Medaillen in den unterschiedlichsten Sportarten nach Hause brachten.

Während der Tollensesee Outrigger Regatta am vergangenen Wochenende haben Olympiasieger Andreas Dittmer und Oberbürgermeister Silvio Witt gemeinsam das Startsignal für die Wettkämpfe gegeben.
Foto: Stadt Neubrandenburg

Diese herausragenden Leistungen will die Stadt mit dem „Walk of Sport“ würdigen. Nach dem berühmten Vorbild in Hollywood, dem „Walk of Fame“, sollen Olympiamedaillengewinner, Welt- und Europameister öffentlich geehrt werden. Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung kann am 22. September die erste Bronzeplakette enthüllt werden. Diese ist dem erfolgreichsten Sportler und Ehrenbürger der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg – Andreas Dittmer – gewidmet.

Angemerkt
Das ganze Brimborium um den Sport als solches verstehe ich nicht. Spätestens im Leistungssport kann mal vielfach von Drogensucht sprechen, und damit meine ich noch nicht einmal das Doping jedweder Art, sondern das Ausschütten körpereigener Drogen (Beispiel: „Runners High“).
Insofern hat das Sportwesen sehr viel gemein mit dem Brauereiwesen.

 

Innenminister Caffier: „MV ist für den Ernstfall gewappnet. Bundeswarnung macht mich nachdenklich“

Der bundesweite Warntag wurde am 10. September 2020 erstmals in allen Bundesländern vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) organisiert und durchgeführt. Bei dem Aktionstag ging es darum, alle verfügbaren Warnmittel zum Bevölkerungsschutz mittels einer Probewarnung zu testen.

PR-Bild Innenministerium

„Wir nutzten den Tag zusätzlich, um auch die Warnwege in unserem eigenen Bundesland zu überprüfen. Und ich kann sagen: Mecklenburg-Vorpommern ist gut vorbereitet. Die Leitstellen der Landkreise und kreisfreien Städte konnten von unserem Lagezentrum im Ministerium für Inneres und Europa um 11:30 Uhr informiert werden. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die diese Testwarnung unterstützt haben“, sagte Lorenz Caffier, Minister für Inneres und Europa MV.

Die Testung war in zwei Abschnitten vorgesehen. Um 11 Uhr sollte die Bundeswarnung ertönen, die sich allerdings auf 11:31 Uhr verzögerte. Die Landeswarnung war für 11:30 Uhr geplant. Die Erfahrungen des heutigen Aktionstages werden auf Länder- und Bundesebene ausgewertet. „Dass die Warnung des Bundes nicht alle Gebiete erreicht hat, stimmt mich als Innenminister nachdenklich. Dies zeigt aber auch die Wichtigkeit eines Probedurchlaufs, um Schwächen aufzudecken und zu beheben“, erklärt Minister Caffier.

Angemerkt
Es ist schön zu lesen, dass wir gewappnet sind. Als durchaus gut informierter Einwohner dieses Bundeslandes muss ich allerdings sagen, dass ich von dem Warntag – obwohl ich mich zum Zeitpunkt der Ereignisse auf den Straßen eines Oberzentrums bewegte – absolut nichts mitbekommen habe. Garnichts. Nada. Nix. Hätte es nicht die Medieninformationen vorher und nachher gegeben, wäre der Effekt für mich gleich Null gewesen. So kann ich wenigstens konstatieren, dass mich bundes- wie landesweite Warnungen offensichtlich nicht erreichen.
Das wiegt übrigens doppelt schwer, da ich nicht nur informierter Einwohner dieses Landes bin. Beruflich (diese Webseite ist „nur“ ein Hobby und entsteht in meiner Freizeit) arbeite ich an einer Stelle, die laut den ankündigenden Medieninformationen direkt hätte mit einbezogen werden sollen. Das hätten meine Kolleg/inn/en und ich auch gern gemacht, allein: Es gab weder eine Nachfrage noch eine An- oder Aufforderung. Nichts.
Aus meiner persönlichen und sicher zutiefst subjektiven Sicht war der Warntag also ein Reinfall.

P.S.: Eine kleine Korrektur muss ich anbringen: Das Autoradio sprach gg. 11 Uhr in den Nachrichten irgendwas vom Warntag. Und von der Lage in Belarus. Und von Trump. Und vom Wetter.

Aktueller Stand Corona-Infektionen in MV (28.04.2020)

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informieren:

Seit Montag wurden dem LAGuS 13 neue Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt wurden bislang 687 Menschen in MV positiv auf das Virus getestet.

Die Zahlen in der Tabelle wurden in elektronischer Form an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Corona-positiv-Meldungen für Mecklenburg Vorpommern
Kreis/kreisfreie Stadt Veränderung im Vergleich zum Vortag Kumulative Erkrankungszahl seit Erfassungsbeginn Stand 28.04.; 15:00
Hansestadt Rostock 0 75
Landkreis Rostock +2 57
Mecklenburgische Seenplatte 0 109
Schwerin 0 90
Nordwestmecklenburg +3 76
Vorpommern-Rügen +1 77
Vorpommern-Greifswald +6 135
Ludwigslust-Parchim +1 68
Summe +13 687

96 Personen mussten/müssen im Krankenhaus behandelt werden, 17 davon auf einer Intensivstation.

Insgesamt gab es bislang 17 Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Aus dem Pflegeheim Tutow wurden sechs weitere Fälle gemeldet Dabei handelt es sich um vier Bewohner und zwei Beschäftigte. Diese sechs Labornachweise sind Ergebnis aktiver Umgebungsuntersuchungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Die sechs Betroffenen haben allesamt keine Symptome. Insgesamt sind im Zusammenhang mit dem Geschehen in diesem Pflegeheim zehn Beschäftigte und 29 Bewohner betroffen. Es gab zwei Todesfälle.

In den Laboren in MV, die auch alle Corona-Tests aus den Abstrichzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten auswerten, wurden insgesamt bislang fast 30.900 Corona-Tests analysiert.

Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind 549 der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer COVID-19-Erkrankung genesen.

Angemerkt

Die Zahlen steigen wieder. Und vor zwei Wochen war Ostern, wo schon einige sich wieder mehr Bewegungsfreiheit verschafft hatten. Ich will da keinen Zusammenhang konstruieren, schauen wir auf die Zahlen der nächsten Tage.

Verlegung der Flohmärkte in der Neubrandenburger Innenstadt

Die Flohmärkte, die in der Neubrandenburger Innenstadt geplant waren, werden zeitlich verlegt. Sie werden aus gegebenen Anlass (Corona) wie folgt neu geplant:

NB Kinderkram
vom 09.05.2020 auf den 22.08.2020
vom 13.06.2020 auf den 12.09.2020

NB Weiberfundus
vom 16.05.2020 auf den 26.09.2020

Der NB Männerzeug, ursprünglich geplant für den 25.04.2020 ist abgesagt.

Dabei behalten die erworbenen Standnummern ihre Gültigkeit. Standrückgaben bzw. Rücküberweisungen der Standgebühren bitte ausschließlich per Mail an volkmann@canvass.de senden.

Angemerkt

Optimistische Planung. Vermutlich gehen die Kontaktbeschränkungen noch recht lange weiter, so dass selbst Weberglockenmarkt und Eislaufzelt auf der Kippe stehen.

Schülerinnen und Schüler werden grundsätzlich versetzt

Angesichts der Krisensituation werden Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr grundsätzlich versetzt. Das gab M-Vs Bildungsministerin Bettina Martin am Dienstag bekannt. „Besonders für die Schülerinnen und Schüler, die auf Grundlage ihrer bisherigen Noten versetzungsgefährdet sind, eröffnen die gegebenen Bedingungen nicht in vollem Umfang die Möglichkeit, ihre Leistungen in diesem Schuljahr noch ausgleichen zu können“, so Martin.

In einem gemeinsamen Schreiben mit der Schulleitungsvereinigung M-V, der Vereinigung der Schulleiter der Gymnasien in M-V und dem Grundschulverband in M-V hat Bildungsministerin Martin alle Schulleiterinnen und Schulleiter im Land über die Regelungen informiert.

„Viele Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die Eltern, sind wegen einer eventuell fraglichen Versetzung besorgt. Unser gemeinsames Anliegen ist es, ihnen in dieser schwierigen Situation diese Sorgen zu nehmen und die bestehenden Regelungen zu erläutern“, so Martin.

Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung schon vor der Corona-Krise gefährdet war und deren Leistungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe in Frage stellt, können natürlich das Schuljahr freiwillig wiederholen. „Eine solche Entscheidung sollten die Eltern in Abstimmung mit der Schule dann erwägen, wenn sie meinen, dass ihr Kind auf der Grundlage der bisher erzielten Leistungen die Anforderungen der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erfüllen können wird.“

Die Ministerin machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass Eltern in solchen Fällen verbindliche Beratungsgespräche mit den jeweiligen Lehrerinnen oder Lehrern führen sollten.

Angemerkt

Würde es die Situation für alle sehr viel mehr entspannen, wenn alle eine Extrarunde drehen und das aktuelle Schuljahr für beendet erklärt würde?