Auftakt der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema Überholen

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Im Monat März steht das Thema „Überholen“ im Fokus.

Zum heutigen Auftakt werden landesweit mehr als 140 Polizisten in allen acht Inspektionen der beiden Polizeipräsidien an über 70 Kontrollorten im Einsatz sein.

Die Beamten haben das Thema „Überholen“ aber nicht nur am heute im Blick: Die Schwerpunktkontrollen finden den gesamten Monat März über statt.

Nach derzeitigem Stand gab es im Jahr 2019 einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle. Die Zahl der Getöteten nahm um mehr als drei Prozent zu, die Zahl der schwer Verletzten um knapp zwei Prozent. Im Jahr 2018 war die Unfallursache Überholen landesweit an fünfter Stelle bei den schweren
Verkehrsunfällen mit Verletzten und Toten. Landesweit mussten die Beamten im vergangenen Jahr über 2.600 Überholverstöße feststellen.

Im Februar kontrollierten die Beamten Vorfahrt und Vorrang.

Angemerkt

Endlich ein Thema, das wirklich erhöhter Aufmerksamkeit bedarf. Gerade gestern bin ich auf der Brücke Demminer Straße von zwei Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit und trotz Spurwechsels ohne Blinker überholt worden, nur, damit sie an der  roten Ampel am Pferdemarkt dann vor mir statt hinter mir stehen. So sinnlos.

Derartiges Verhalten ist leider kein Einzelfall. Und vielen Überholenden muss man auch mal wieder den Satz aus der Fahrschule in Erinnerung rufen, dass auch bei Überholvorgängen die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten.

Roter Teppich ans Meer – Mecklenburg-Vorpommern soll Filmland werden

„Unser roter Teppich führt heute nicht nur ans Meer, sondern direkt in eine neue Ära der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir schaffen klare Strukturen, geben mehr Geld und positionieren Mecklenburg-Vorpommern als Filmland“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue anlässlich des Empfangs zur 70. Berlinale in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Unser Land wird wieder verstärkt als Film- und Fernsehland wahrgenommen. Das wollen wir gemeinsam mit den Verantwortlichen ausbauen und stärken.“

„Wir wollen die große filmische Tradition Ostdeutschlands pflegen und weiterentwickeln“, kündigte Geue an. „Unsere Filmförderung soll helfen, Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern zu erzählen. Erzählt von erfahrenen Filmemacherinnen und Filmemachern, aber auch von jungen Talenten, die wir auf ihrem Weg begleiten wollen.“

Kern der Pläne ist die Gründung einer landeseigenen „MV Filmförderung gGmbH“ mit Sitz in Schwerin und Wismar. Diese soll für die Filmförderung zuständig sein, Filmemacherinnen und Filmemacher beraten und auch die Festival- und Kinoförderung übernehmen. Mit der neuen Fördergesellschaft wird unter anderem die Förderung von Spielfilmen von Produzentinnen und Produzenten aus Mecklenburg-Vorpommern möglich. „Eine eigene Filmförderung ist Voraussetzung dafür, dass heimische Produktionen auch von der Filmförderung des Bundes profitieren können, sagte Geue. Zu den zur Verfügung stehenden Mitteln ergänzte er: „Es stehen künftig deutlich mehr Mittel für die Filmförderung zur Verfügung.“ Dafür sei bereits mit dem Doppelhaushalt 2020/2021 Vorsorge getroffen worden. „In diesem Jahr werden es drei Millionen, 2021 vier Millionen Euro sein.“

Angemerkt

Wie sage ich doch immer schon sehr gern: „Wir haben ja nicht viel hier, aber wenn wir etwas haben, dann ist es Gegend.“ Die kann sich auch wunderbar in Film und Fernsehen nicht nur als Kulisse machen. Also ist eine Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern sicher eine gute Idee. Der Standort Wismar bietet sich da auf jeden Fall an, sitzt doch auch schon das Landesfilmzentrum in der Hansestadt, konzentrieren sich hier Kompetenzen und vielleicht auch etwas Infrastruktur. Aber warum Schwerin? Ok, es ist unsere Landeshauptstadt. Und sonst?

Wenn man einer solchen Einrichtung schon zwei Sitze gönnt, warum beide im westlichsten Teil Westmecklenburgs? Wird die Osthälfte auch hier wieder mal abgehängt? An mangelnder Expertise kann es nicht liegen; wohl nur mal wieder daran, dass aus Schweriner Sicht des Landes gefühlte Ostgrenze die A19 ist.

Unbekannte stehlen 65 Weihnachtsbäume in Neustrelitz

In der Nacht vom 06.12.2019 zum 07.12.2019 wurden von einem Verkaufsstand am Kühlhausberg in Neustrelitz insgesamt 65 Weihnachtsbäume gestohlen. Bei dem Tatort handelt es sich um einen eingezäunten Außenbereich des OBI-Baumarktes, welcher sich auf dem zugehörigen Parkplatz befindet.

Nach bisherigem Ermittlungsstand haben sich bislang unbekannte Täter durch Übersteigen der Umzäunung Zutritt in den Innenbereich des Verkaufsstandes verschafft, um so die 65 Weihnachtsbäume entwenden zu können. Der Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Auf Grund der großen Menge des Diebesgutes ist davon auszugehen, dass die Täter ein größeres Fahrzeug als Transportmittel benutzten.

Die Neustrelitzer Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die auffällige Fahrzeug- oder Personenbewegungen in diesem Zusammenhang wahrgenommen haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neustrelitz unter der Tel.-Nr.: 03981-258 224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Angemerkt
Gut zu wissen, dass die Zahlen dieser Art von Kriminalität in 3 Wochen quasi auf Null einbrechen.

Einkaufen und Kultur verbinden – Neubrandenburgs Innenstadt macht es möglich

Tag des kulturellen Engagements? Was bedeutet das eigentlich? Kunst angucken? Ja, sicher, die Kunst ist auch ein kulturelles Erbe des Menschen. Aber unter dem Begriff Kultur versammeln sich auch die Traditionspflege oder die Esskultur oder die Wohnkultur – um nur wenige zu nennen. Sie unterscheiden sich von Land zu Land. Es muss ja nicht gleich der große Wurf sein. Auch Verkaufskultur hat viele Gesichter. Denken wir uns nur den Vergleich eines orientalischen Basars mit europäischen Gepflogenheiten.

Am 3. November von 13 von 18 Uhr zeigen die Innenstadthändler ihre Begeisterung für die Verkaufskultur. Selbst mit kleinen Aktionen stellen sich Momente der Entspannung und des Wohlbehagens ein. Auch das Marktplatzcenter und der Kaufhof sind an diesem Sonntagnachmittag geöffnet.
Vor oder nach dem Shoppen ins Museum? Das ist eigentlich nicht die Frage, Hauptsache beides macht Lust auf mehr. Nicht nur für Ortsfremde lohnt es sich in Neubrandenburgs Stadt- und Regionalgeschichte einzutauchen. Einen Bummel durch die Zeit ermöglicht das Museum im Franziskanerkloster. Es ist an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Neubrandenburger Kunstsammlung wird mit einer besonderen Ausstellung aufwarten. Der Schweizer Ursus Wehrli räumt Kunst auf. Was dabei herauskommt, ist erstaunlich. Es entstehen Kunstwerke, die sich in Originalität und Ästhetik durchaus mit ihren «unordentlichen» Vorbildern messen können. Die Sonderausstellung „Kunst aufräumen“ von Ursus Wehrli bietet sich für die ganze Familie an. Die Kunstsammlung ist am 3. November von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Angemerkt

Kann man Zusammenhänge auch an den Haaren herbeiziehen? Ich erwarte also demnächst, wenn der Weltblutspendetag (14. Juni) auf einen Sonntag fällt, auch eine vergleichbare Aktion: „Verkaufsoffener Sonntag mit Blutspendemöglichkeiten in allen größeren Innenstadtgeschäften“.

1. Männerflohmarkt in der Turmstraße

Am 21. September 2019 ziehen die Männer mit Kellerfunden und Garagentrödel auf den Neubrandenburger Boulevard und bieten an, was Männerherzen schneller schlagen lässt.

Aus zweiter Hand gibt es dann ganz klischeehaft Werkzeug, Ersatzteile, Rasenmäher, Tretroller, Reifen, Räder, Helme, Tauch- und Angelzubehör, alte Uhren, Schachbretter, Comics- und Musiksammlungen, Boxsack, Koffer, Kanister oder Taschenmesser, Bierhumpen oder eben Klamotten in Lack und Leder.

Ein Stand kostet 10 Euro und ist 3 Meter breit. Anmeldungen sind im Canvass-Büro täglich von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr oder telefonisch unter 0395 5665508 möglich.

Angemerkt
„Männerflohmarkt“ – Liebe Frauen, mietet doch auch mal einen Stand. Vielleicht werdet ihr eure Männer günstig los. Oder könnt sie gegen was anderes (besseres?) eintauschen.

1. Männerflohmarkt in der Turmstraße

Am 21. September 2019 ziehen die Männer mit Kellerfunden und Garagentrödel auf den Neubrandenburger Boulevard und bieten an, was Männerherzen schneller schlagen lässt.

Aus zweiter Hand gibt es dann ganz klischeehaft Werkzeug, Ersatzteile, Rasenmäher, Tretroller, Reifen, Räder, Helme, Tauch- und Angelzubehör, alte Uhren, Schachbretter, Comics- und Musiksammlungen, Boxsack, Koffer, Kanister oder Taschenmesser, Bierhumpen oder eben Klamotten in Lack und Leder.

Ein Stand kostet 10 Euro und ist 3 Meter breit. Anmeldungen sind im Canvass-Büro täglich von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr oder telefonisch unter 0395 5665508 möglich.

Angemerkt
„Männerflohmarkt“ – Liebe Frauen, mietet doch auch mal einen Stand. Vielleicht werdet ihr eure Männer günstig los. Oder könnt sie gegen was anderes (besseres?) eintauschen.

Reichsbürger verhaftet – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Polizeibeamte des Polizeireviers Friedland vollstreckten am 05.09.2019, 21.10 Uhr einen Haftbefehl gegen einen 66-jährigen Mann, der in einem Dorf bei Woldegk lebt.

Um die Festnahme zu vereiteln, klemmte er zwei Beamte in der Eingangstür seines Hauses ein. Diese erlitten leichte Verletzungen an den Armen, überwältigen aber den Beschuldigten und fesselten ihn. Da er sich weigerte, die Geldstrafe in Höhe von 3600,-EUR wegen Beleidigung in fünf Fällen zu zahlen, wurde er zu ersatzweisen Verbüßung von 120 Tagen Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zusätzlich hat er sich ein weiteres Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingehandelt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Rentner der Reichsbürgerszene angehören.

Angemerkt

In welchem „Reich“ wollen die eigentlich leben? In dem ohne Krankenversicherung?  Oder dem ohne Rentenversicherung? Oder dem, wo „asoziale Elemente“ weggesperrt wurden?