Aktueller Stand Corona-Infektionen in MV (28.04.2020)

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informieren:

Seit Montag wurden dem LAGuS 13 neue Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt wurden bislang 687 Menschen in MV positiv auf das Virus getestet.

Die Zahlen in der Tabelle wurden in elektronischer Form an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Corona-positiv-Meldungen für Mecklenburg Vorpommern
Kreis/kreisfreie Stadt Veränderung im Vergleich zum Vortag Kumulative Erkrankungszahl seit Erfassungsbeginn Stand 28.04.; 15:00
Hansestadt Rostock 0 75
Landkreis Rostock +2 57
Mecklenburgische Seenplatte 0 109
Schwerin 0 90
Nordwestmecklenburg +3 76
Vorpommern-Rügen +1 77
Vorpommern-Greifswald +6 135
Ludwigslust-Parchim +1 68
Summe +13 687

96 Personen mussten/müssen im Krankenhaus behandelt werden, 17 davon auf einer Intensivstation.

Insgesamt gab es bislang 17 Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Aus dem Pflegeheim Tutow wurden sechs weitere Fälle gemeldet Dabei handelt es sich um vier Bewohner und zwei Beschäftigte. Diese sechs Labornachweise sind Ergebnis aktiver Umgebungsuntersuchungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Die sechs Betroffenen haben allesamt keine Symptome. Insgesamt sind im Zusammenhang mit dem Geschehen in diesem Pflegeheim zehn Beschäftigte und 29 Bewohner betroffen. Es gab zwei Todesfälle.

In den Laboren in MV, die auch alle Corona-Tests aus den Abstrichzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten auswerten, wurden insgesamt bislang fast 30.900 Corona-Tests analysiert.

Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind 549 der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer COVID-19-Erkrankung genesen.

Angemerkt

Die Zahlen steigen wieder. Und vor zwei Wochen war Ostern, wo schon einige sich wieder mehr Bewegungsfreiheit verschafft hatten. Ich will da keinen Zusammenhang konstruieren, schauen wir auf die Zahlen der nächsten Tage.

Verlegung der Flohmärkte in der Neubrandenburger Innenstadt

Die Flohmärkte, die in der Neubrandenburger Innenstadt geplant waren, werden zeitlich verlegt. Sie werden aus gegebenen Anlass (Corona) wie folgt neu geplant:

NB Kinderkram
vom 09.05.2020 auf den 22.08.2020
vom 13.06.2020 auf den 12.09.2020

NB Weiberfundus
vom 16.05.2020 auf den 26.09.2020

Der NB Männerzeug, ursprünglich geplant für den 25.04.2020 ist abgesagt.

Dabei behalten die erworbenen Standnummern ihre Gültigkeit. Standrückgaben bzw. Rücküberweisungen der Standgebühren bitte ausschließlich per Mail an volkmann@canvass.de senden.

Angemerkt

Optimistische Planung. Vermutlich gehen die Kontaktbeschränkungen noch recht lange weiter, so dass selbst Weberglockenmarkt und Eislaufzelt auf der Kippe stehen.

Schülerinnen und Schüler werden grundsätzlich versetzt

Angesichts der Krisensituation werden Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr grundsätzlich versetzt. Das gab M-Vs Bildungsministerin Bettina Martin am Dienstag bekannt. „Besonders für die Schülerinnen und Schüler, die auf Grundlage ihrer bisherigen Noten versetzungsgefährdet sind, eröffnen die gegebenen Bedingungen nicht in vollem Umfang die Möglichkeit, ihre Leistungen in diesem Schuljahr noch ausgleichen zu können“, so Martin.

In einem gemeinsamen Schreiben mit der Schulleitungsvereinigung M-V, der Vereinigung der Schulleiter der Gymnasien in M-V und dem Grundschulverband in M-V hat Bildungsministerin Martin alle Schulleiterinnen und Schulleiter im Land über die Regelungen informiert.

„Viele Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die Eltern, sind wegen einer eventuell fraglichen Versetzung besorgt. Unser gemeinsames Anliegen ist es, ihnen in dieser schwierigen Situation diese Sorgen zu nehmen und die bestehenden Regelungen zu erläutern“, so Martin.

Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung schon vor der Corona-Krise gefährdet war und deren Leistungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe in Frage stellt, können natürlich das Schuljahr freiwillig wiederholen. „Eine solche Entscheidung sollten die Eltern in Abstimmung mit der Schule dann erwägen, wenn sie meinen, dass ihr Kind auf der Grundlage der bisher erzielten Leistungen die Anforderungen der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erfüllen können wird.“

Die Ministerin machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass Eltern in solchen Fällen verbindliche Beratungsgespräche mit den jeweiligen Lehrerinnen oder Lehrern führen sollten.

Angemerkt

Würde es die Situation für alle sehr viel mehr entspannen, wenn alle eine Extrarunde drehen und das aktuelle Schuljahr für beendet erklärt würde?

Auftakt der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema Überholen

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Im Monat März steht das Thema „Überholen“ im Fokus.

Zum heutigen Auftakt werden landesweit mehr als 140 Polizisten in allen acht Inspektionen der beiden Polizeipräsidien an über 70 Kontrollorten im Einsatz sein.

Die Beamten haben das Thema „Überholen“ aber nicht nur am heute im Blick: Die Schwerpunktkontrollen finden den gesamten Monat März über statt.

Nach derzeitigem Stand gab es im Jahr 2019 einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle. Die Zahl der Getöteten nahm um mehr als drei Prozent zu, die Zahl der schwer Verletzten um knapp zwei Prozent. Im Jahr 2018 war die Unfallursache Überholen landesweit an fünfter Stelle bei den schweren
Verkehrsunfällen mit Verletzten und Toten. Landesweit mussten die Beamten im vergangenen Jahr über 2.600 Überholverstöße feststellen.

Im Februar kontrollierten die Beamten Vorfahrt und Vorrang.

Angemerkt

Endlich ein Thema, das wirklich erhöhter Aufmerksamkeit bedarf. Gerade gestern bin ich auf der Brücke Demminer Straße von zwei Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit und trotz Spurwechsels ohne Blinker überholt worden, nur, damit sie an der  roten Ampel am Pferdemarkt dann vor mir statt hinter mir stehen. So sinnlos.

Derartiges Verhalten ist leider kein Einzelfall. Und vielen Überholenden muss man auch mal wieder den Satz aus der Fahrschule in Erinnerung rufen, dass auch bei Überholvorgängen die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten.

Roter Teppich ans Meer – Mecklenburg-Vorpommern soll Filmland werden

„Unser roter Teppich führt heute nicht nur ans Meer, sondern direkt in eine neue Ära der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir schaffen klare Strukturen, geben mehr Geld und positionieren Mecklenburg-Vorpommern als Filmland“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue anlässlich des Empfangs zur 70. Berlinale in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Unser Land wird wieder verstärkt als Film- und Fernsehland wahrgenommen. Das wollen wir gemeinsam mit den Verantwortlichen ausbauen und stärken.“

„Wir wollen die große filmische Tradition Ostdeutschlands pflegen und weiterentwickeln“, kündigte Geue an. „Unsere Filmförderung soll helfen, Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern zu erzählen. Erzählt von erfahrenen Filmemacherinnen und Filmemachern, aber auch von jungen Talenten, die wir auf ihrem Weg begleiten wollen.“

Kern der Pläne ist die Gründung einer landeseigenen „MV Filmförderung gGmbH“ mit Sitz in Schwerin und Wismar. Diese soll für die Filmförderung zuständig sein, Filmemacherinnen und Filmemacher beraten und auch die Festival- und Kinoförderung übernehmen. Mit der neuen Fördergesellschaft wird unter anderem die Förderung von Spielfilmen von Produzentinnen und Produzenten aus Mecklenburg-Vorpommern möglich. „Eine eigene Filmförderung ist Voraussetzung dafür, dass heimische Produktionen auch von der Filmförderung des Bundes profitieren können, sagte Geue. Zu den zur Verfügung stehenden Mitteln ergänzte er: „Es stehen künftig deutlich mehr Mittel für die Filmförderung zur Verfügung.“ Dafür sei bereits mit dem Doppelhaushalt 2020/2021 Vorsorge getroffen worden. „In diesem Jahr werden es drei Millionen, 2021 vier Millionen Euro sein.“

Angemerkt

Wie sage ich doch immer schon sehr gern: „Wir haben ja nicht viel hier, aber wenn wir etwas haben, dann ist es Gegend.“ Die kann sich auch wunderbar in Film und Fernsehen nicht nur als Kulisse machen. Also ist eine Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern sicher eine gute Idee. Der Standort Wismar bietet sich da auf jeden Fall an, sitzt doch auch schon das Landesfilmzentrum in der Hansestadt, konzentrieren sich hier Kompetenzen und vielleicht auch etwas Infrastruktur. Aber warum Schwerin? Ok, es ist unsere Landeshauptstadt. Und sonst?

Wenn man einer solchen Einrichtung schon zwei Sitze gönnt, warum beide im westlichsten Teil Westmecklenburgs? Wird die Osthälfte auch hier wieder mal abgehängt? An mangelnder Expertise kann es nicht liegen; wohl nur mal wieder daran, dass aus Schweriner Sicht des Landes gefühlte Ostgrenze die A19 ist.

Unbekannte stehlen 65 Weihnachtsbäume in Neustrelitz

In der Nacht vom 06.12.2019 zum 07.12.2019 wurden von einem Verkaufsstand am Kühlhausberg in Neustrelitz insgesamt 65 Weihnachtsbäume gestohlen. Bei dem Tatort handelt es sich um einen eingezäunten Außenbereich des OBI-Baumarktes, welcher sich auf dem zugehörigen Parkplatz befindet.

Nach bisherigem Ermittlungsstand haben sich bislang unbekannte Täter durch Übersteigen der Umzäunung Zutritt in den Innenbereich des Verkaufsstandes verschafft, um so die 65 Weihnachtsbäume entwenden zu können. Der Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Auf Grund der großen Menge des Diebesgutes ist davon auszugehen, dass die Täter ein größeres Fahrzeug als Transportmittel benutzten.

Die Neustrelitzer Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die auffällige Fahrzeug- oder Personenbewegungen in diesem Zusammenhang wahrgenommen haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neustrelitz unter der Tel.-Nr.: 03981-258 224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Angemerkt
Gut zu wissen, dass die Zahlen dieser Art von Kriminalität in 3 Wochen quasi auf Null einbrechen.

Einkaufen und Kultur verbinden – Neubrandenburgs Innenstadt macht es möglich

Tag des kulturellen Engagements? Was bedeutet das eigentlich? Kunst angucken? Ja, sicher, die Kunst ist auch ein kulturelles Erbe des Menschen. Aber unter dem Begriff Kultur versammeln sich auch die Traditionspflege oder die Esskultur oder die Wohnkultur – um nur wenige zu nennen. Sie unterscheiden sich von Land zu Land. Es muss ja nicht gleich der große Wurf sein. Auch Verkaufskultur hat viele Gesichter. Denken wir uns nur den Vergleich eines orientalischen Basars mit europäischen Gepflogenheiten.

Am 3. November von 13 von 18 Uhr zeigen die Innenstadthändler ihre Begeisterung für die Verkaufskultur. Selbst mit kleinen Aktionen stellen sich Momente der Entspannung und des Wohlbehagens ein. Auch das Marktplatzcenter und der Kaufhof sind an diesem Sonntagnachmittag geöffnet.
Vor oder nach dem Shoppen ins Museum? Das ist eigentlich nicht die Frage, Hauptsache beides macht Lust auf mehr. Nicht nur für Ortsfremde lohnt es sich in Neubrandenburgs Stadt- und Regionalgeschichte einzutauchen. Einen Bummel durch die Zeit ermöglicht das Museum im Franziskanerkloster. Es ist an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Neubrandenburger Kunstsammlung wird mit einer besonderen Ausstellung aufwarten. Der Schweizer Ursus Wehrli räumt Kunst auf. Was dabei herauskommt, ist erstaunlich. Es entstehen Kunstwerke, die sich in Originalität und Ästhetik durchaus mit ihren «unordentlichen» Vorbildern messen können. Die Sonderausstellung „Kunst aufräumen“ von Ursus Wehrli bietet sich für die ganze Familie an. Die Kunstsammlung ist am 3. November von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Angemerkt

Kann man Zusammenhänge auch an den Haaren herbeiziehen? Ich erwarte also demnächst, wenn der Weltblutspendetag (14. Juni) auf einen Sonntag fällt, auch eine vergleichbare Aktion: „Verkaufsoffener Sonntag mit Blutspendemöglichkeiten in allen größeren Innenstadtgeschäften“.