Auf Twitter bieten #twaudes und #twomplet Morgen- und Abendgebete über Weihnachten an

Auch in diesem Jahr sind sie Weihnachten bis Silvester wieder dabei: Die #twaudes, das Morgengebet und die #twomplet, das Abendgebet auf Twitter. Den Anfang macht die #twomplet an Heiligabend mit einer Christvesper um 20 Uhr, danach geht es jeden Abend um 21 Uhr mit einem Gebet zum Tagesabschluss weiter. Den Morgen begrüßt täglich die #twaudes: am 25.12. zunächst um 4:30 Uhr mit der Vigil und dann an beiden Weihnachtstagen um 7:30 Uhr mit der Morgenandacht.

Zwölf Ehrenamtliche aus ganz Deutschland mit unterschiedlichen Traditionen und Konfessionen bereiten die Gebete vor und führen sie durch, nicht nur an Weihnachten: Die #twomplet (der Name ist ein Kofferwort aus Twitter und Komplet, dem Nachtgebet) findet seit fast sieben Jahren (meist täglich) um 21 Uhr statt. Sie wurde im Januar 2014 von dem damaligen Abiturienten und heutigem Theologiestudenten Benedikt Heider gegründet.

Im Advent 2015 kam ihre Schwester, die #twaudes (aus Twitter und Laudes, dem Morgenlob), hinzu. Sie wurde von der Pflegewissenschaftlerin Dr. Anja Katharina Peters (Neubrandenburg) auf den Weg gebracht.

Beide Angebote sind ökumenisch, ehrenamtlich und gehören keiner Kirche oder Organisation an.

Andachten im Radio

Da die Gottesdienste der folgenden Feiertage nicht wie üblich in den Kirchen stattfinden können und auch die Planungen für die alternative Veranstaltungen unter freiem Himmel dem Lockdown zum Opfer gefallen sind, haben sich Pastorin Christina Jonassen von der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis und Pastor Engelbert Petsch von der röm.-kath. Pfarrei St. Lukas, beide aus Neubrandenburg, zusammengetan und vier Radioandachten gestaltet.

Diese werden am 24.12., 27.12., 31.12. und 03.01., jeweils um 19:15 Uhr, bei NB-Radiotreff 88,0 (nb-radiotreff.de/live) ausgestrahlt. Nachträglich (jeweils gg. 20:15 Uhr) sind die Andachten auch in der Mediathek der Offenen Kanäle hier abrufbar.

Trauerfeiern zum Totensonntag können nicht stattfinden

Die ökumenische Andacht sowie die weltliche Trauerfeier zum Totensonntag auf dem Neuen Friedhof in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg müssen in diesem Jahr abgesagt werden.

Die Entwicklung der Corona-Pandemie und die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus haben diese Entscheidung notwendig gemacht.

Trauerfeiern am Totensonntag auf dem Neuen Friedhof

Zum Gedenken und zu Ehren aller Verstorbenen lädt die Stadt Neubrandenburg am Totensonntag, 24. November, zu öffentlichen Trauerfeiern auf dem Neuen Friedhof in der Oststadt ein.

Um 11 Uhr wird eine weltliche Trauerfeier mit dem Trauerredner Klaus Strachard ausgerichtet. Klaus Strachard wird als Redner die Veranstaltung unter musikalischer Begleitung gestalten.

Um 14 Uhr findet eine ökumenische Andacht zum Totensonntag/Ewigkeitssonntag in der Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof statt. Die Gedenkandacht der christlichen Kirchen Neubrandenburgs hält Pastor Ralf von Samson. Kantor Christian Stähr begleitet die Friedhofsandacht musikalisch.

Alle, die ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten gedenken möchten, sind herzlich zu den Trauerfeiern eingeladen.