Alkoholfahrt endet mit Blutprobenentnahme und Strafanzeige

Am 03.04.2021 gegen 17:00 Uhr stellte ein Polizeibeamter der Polizeistation Altentreptow nach Beendigung seines Dienstes auf seinem Heimweg in Altentreptow einen VW Transporter fest, der kurz zuvor im Zusammenhang mit einem Bedrohungsdelikt im Bereich des Polizeireviers Malchin gesucht wurde.

Der Beamte folgte dem Fahrzeugführer bis zur dessen Wohnanschrift, informierte das AVPR Altentreptow und hielt den offensichtlich stark alkoholisierten 47-jährigen Altentreptower (deutscher Staatsangehöriger) bis zum Eintreffen der Unterstützungskräfte fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille.

Der Mann wurde zur Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg gebracht und der Führerschein beschlagnahmt. Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte er sich oftmals unkooperativ und respektlos, sowohl gegenüber den Beamten als auch gegenüber dem Klinikpersonal. Trauriger Höhepunkt war dabei, dass er sich zunächst weigerte den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz ordnungsgemäß aufzusetzen, als er sich im Bereich der Notaufnahme befand.

Gerade als die Beamten ihm erklärten, dass dies insbesondere zum Schutz der Patienten erforderlich sei, passierten sie ein Krankenbett, in dem eine 33-jährige aus Ghana stammende Frau lag. Der Mann zog unverhofft seinen Mund-Nasen-Schutz komplett runter, beleidigte die Frau in herabsetzender Art und spuckte er vor ihr aus. Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstatten und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kontrolle von zwei alkoholisierten Fahrzeugführern – Sicherstellung der Führerscheine folgte

In der Nacht zu Dienstag haben die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei zwei Fahrzeugführer festgestellt, die ihr Kraftfahrzeug mit mindestens 1,1 Promille geführt und damit eine Straftat „Trunkenheit im Straßenverkehr“ begangen haben.

Am 22.03.2021 um 23:50 Uhr haben die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow in der Teetzlebener Chaussee in Altentreptow ein Fahrzeug zur Verkehrskontrolle angehalten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 37-jährigen deutschen Fahrzeugführer hat einen Wert von 1,10 Promille ergeben, so dass eine Blutprobenentnahme folgte. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass das genutzte Fahrzeug nicht pflichtversichert ist. Somit muss sich der 37-Jährige neben der Trunkenheit im Straßenverkehr auch wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Im zweiten Fall kontrollierten die Friedländer Beamten am 23.03.2021 um 01:25 Uhr einen 19-jährigen Fahrzeugführer, der auf das Tankstellengelände in Woldegk gefahren ist. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem 19-jährigen deutschen Fahrzeugführer. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,24 Promille ergeben. Es folgte die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg sowie die Sicherstellung des Führerscheins und des Fahrzeugschlüssels. Die Beamten haben zudem die Führerscheinstelle über den Sachverhalt informiert.

Nach der Belehrung, dass die beiden Fahrzeugführer nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen dürfen, wurden sie aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

40-Tonner mit defekter Bremsleitung unterwegs

Am Sonntagabend, 21.03.2021, gegen 20:00 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Hinweis, dass auf der L 35 zwischen Altentreptow und Neubrandenburg ein Sattelzug mit auffälliger Fahrweise fährt.

Eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es, den besagten LKW in der Demminer Straße einer Kontrolle zu unterziehen. Die Überprüfung der Fahrtauglichkeit des Fahrzeugführers verlief ohne Auffälligkeiten. Zur weiteren Kontrolle des Sattelzugs unterstützten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow.

Im Rahmen dessen nahmen die Beamten ein deutliches Entweichen von Druckluft am Sattelanhänger wahr. Eine dahingehende Überprüfung ergab eine undichte Bremsleitung linksseitig an der Mittelachse. Die Bremsleitung verlief über einen Querträger des Rahmens und war auf einer Länge von 3 cm an der rechteckigen Kante des Trägers aufgescheuert, sodass ein Loch entstanden ist und Druckluft entwich. Der 52-jährige deutsche Fahrzeugführer und Angestellter eines Speditionsunternehmens führte den vollbeladenen Sattelzug, um in der bevorstehenden Woche innerhalb Deutschlands mehrere Entladestellen anzufahren. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer vor Ort untersagt und Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen den Fahrzeugführer sowie gegen die Speditionsfirma gefertigt.

Bei der Überprüfung der Daten des Fahrtenschreibers stellten die Beamten zudem eine Geschwindigkeitsüberschreitung des 40-Tonners zwischen Altentreptow und Neubrandenburg von 22 km/h fest. Darüber hinaus fielen nicht eingehaltene Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten auf, die ebenfalls Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Fahrzeugführer und -halter nach sich ziehen.

Im Anschluss an die Verkehrskontrolle begleiteten die Beamten den Sattelzug zu einer nahegelegenen Werkstatt. Dort erfolgte umgehend die Reparatur und der Fahrzeugführer konnte seine Fahrt anschließend sicher fortsetzen.

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Am Montagvormittag, 15.03.2021, gegen 10:00 Uhr ist es auf der L35 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Der 71-jährige deutsche Fahrzeugführer ist zwischen Neddemin und Altentreptow auf Grund gesundheitlicher Probleme von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Kanaldeckel gefahren. Der schwerverletzte 71-Jährige sowie die leichtverletzte 71-jährige Beifahrerin wurden mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Das Fahrzeug musste geborgen werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Der 71-jährige Mann verstarb später. Nach derzeitgem Stand wird davon ausgegangen, dass gesundheitliche Probleme dafür ursächlich waren.

Beamte klären Diebstahl von 12 Schnapsflaschen in einer Kontrolle auf

Am Mittwochvormittag deckten die Kontaktbeamten der Polizeistation Altentreptow dank ihrer wachsamen Augen einen Ladendiebstahl auf, der zuvor in einem nahegelegenen Supermarkt begangen wurde.

Die Beamten wurden im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf einen abgeparkten PKW mit ausländischem Kennzeichen auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Fritz-Reuter-Straße in Altentreptow aufmerksam. An dem Fahrzeug trafen sie auf eine männliche Person, die sich während der Kontaktaufnahme durch die Beamten auffällig nervös verhielt. Zudem nahmen die Beamten Geräusche von klappernden Flaschen wahr. Im Rahmen der weiteren Kontrolle fanden die Beamten sechs Flaschen Jägermeister unter dem Beifahrersitz sowie sechs weitere Flaschen Jägermeister versteckt im Kofferraum.

Ermittlungen im Nahbereich ergaben, dass diese zwölf Schnapsflaschen in einem nahegelegenen Supermarkt entwendet wurden. Der Diebstahl im Geschäft geschah unbemerkt. Dank der kontrollierenden Beamten wurde der Diebstahl zeitnah aufgedeckt und zugleich aufgeklärt. Die gestohlenen Flaschen im Gesamtwert von knapp 145 EUR wurden den Mitarbeitern des geschädigten Einkaufsmarktes übergeben.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin führen die Ermittlungen wegen des Diebstahls gegen den 35-jährigen, georgischen Staatsbürger.

Einbrüche in Altentreptow und Neustrelitz

Zur Nachtzeit des 09.03.2021, gegen 00:30 Uhr, ereignete sich ein Wohnungseinbruch in Altentreptow in der Demminer Straße, als die anwesenden Bewohner schliefen. Nach bisherigem Ermittlungsstand verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter gewaltsamen Zutritt zu dem Wohnhaus. Einer der Bewohner wurde durch ein lautes Geräusch geweckt und begegnete dem Täter daraufhin im Hausflur, der in der weiteren Folge umgehend die Flucht in unbekannte Richtung ergriff.

Der Zeuge gab an, dass der Täter von schlanker Gestalt war und eine dunkle Jacke mit braunem Fellkragen sowie ein dunkles Basecap trug. Zudem beschrieb er sein äußeres Erscheinungsbild als europäisch. Es ist kein Stehlschaden entstanden, der Sachschaden wird derzeit mit 100 EUR beziffert.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin haben die Ermittlungen wegen des Einbruchs aufgenommen und bitten um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben oder Angaben zu dem Tatverdächtigen machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Malchin unter 03994 231 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

In Neustrelitz ist es am 09.03.2021 in der Zeit von 07:30 Uhr bis 10:00 Uhr in der Zierker Straße zu einem Tageswohnungseinbruch gekommen, bei dem ein Tresor samt hohem Wertinhalt entwendet wurde. Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsamen Zutritt zu der Wohnung, die im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses liegt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein Tresor mitsamt einer Summe Bargeld im niedrigen fünfstelligen Bereich, wertvollen Schmuckgegenständen sowie Personaldokumenten der betroffenen Familie entwendet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 15.000 EUR geschätzt.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung am Tatort. Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz. Es werden Zeugen gesucht, die im besagten Tatzeitraum auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen in der Zierker Straße nahe der Semmelweißstraße in Neustrelitz wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Ob es sich bei den beiden Einbruchsdiebstählen um gezielte Angriffe mit entsprechendem Täterwissen handelte, wird im Rahmen der Ermittlungen zu klären sein.

Verkehrsunfall mit 200.000 Euro Schaden

Am frühen Montagnachmittag, 01.03.2021, gegen 14:20 Uhr ist es auf der L27 zu einem Verkehrsunfall mit einem Schaden von ca. 200.000 Euro gekommen.

Der Fahrer eines Ackerschleppers befuhr die L27 aus Altentreptow kommend in Richtung Loickenzin, als er einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste und dabei die Kontrolle über den Ackerschlepper verlor. Dabei kam er nach links von der Fahrbahn ab, streifte zwei Straßenbäume und kam schwer beschädigt zum Stehen. Der 19-jährige deutsche Fahrzeugführer blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt.

Der Traktor ist nicht mehr fahrbereit und muss geborgen werden. Der (leere) Anhänger ist weiterhin fahrbereit. Der entstandene Schaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme musste die Fahrbahn kurzzeitig halbseitig gesperrt werden.