Polizeieinsatz aufgrund Streitigkeiten unter Ex-Lebenspartnern – Beschuldigter mit 4,62 Promille festgestellt

Am Mittwochvormittag, 12.08.2020, gegen 08:25 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Einsatz auf den Neubrandenburger Lindenberg gerufen, da es dort zu einem Streit unter ehemaligen Lebenspartnern in einer Wohnung gekommen war.

Da der stark alkoholisierte Beschuldigte die Wohnung der Geschädigten zunächst nicht verlassen wollte, alarmierte die Frau per Notruf die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten konnten sie den 41-jährigen deutschen Beschuldigten grölenderweise vor dem Wohnhaus antreffen. Eine Kommunikation mit dem Beschuldigten war aufgrund seiner starken Alkoholisierung kaum möglich. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab um 08:45 Uhr einen Wert von 4,62 Promille.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-jährigen Beschuldigten wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Beleidigung zum Nachteil der 38-jährigen deutschen Geschädigten aufgenommen. Zur Abwehr weiterer Gefahren wurde dem 41-Jährigen eine 14-tägige Wegweisung und ein Betretungsverbot für die Wohnung der Geschädigten erteilt.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seines hohen Alkoholwertes vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Feststellung eines Fahrzeugführers unter erheblichem Alkoholeinfluss nach Zeugenhinweis

Am Dienstagabend, 11.08.2020, befuhr ein 38-jähriger deutscher Fahrzeugführer gegen 23:30 Uhr mit seinem PKW die B96 aus Neubrandenburg in Richtung Neustrelitz. Dabei zeigte er ein so auffälliges Fahrverhalten (Schlangenlinien), dass eine hinter ihm befindliche deutsche Fahrzeugführerin die Einsatzleitstelle der Polizei informierte.

Durch das Engagement der Hinweisgeberin konnte das Fahrzeug kurz vor Neustrelitz durch Kräfte des dortigen Polizeihauptreviers angehalten und der Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille.

Dem betroffenen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung angeordnet, der Führerschein beschlagnahmt und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr von Amts wegen aufgenommen.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Hinweisgeberin für ihr couragiertes Handeln, da so möglicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte.

Alkoholisierter Fahrzeugführer verursacht Verkehrsunfall

Am Montagnachmittag, 10.08.2020, befuhr der 59-jährige deutsche Fahrzeugführer eines PKW VW gegen 15:20 Uhr die Gemeindestraße von Zippelow kommend in Fahrtrichtung Werder. Ca. 800 m hinter der Ortschaft Zippelow kam der Fahrzeugführer nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte einen Straßenbaum.

In der Folge kippte das Fahrzeug über die Seite auf das Dach und kam so auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbstständig
aus dem PKW befreien. Ein hinzukommender Fahrzeugführer verständigte die Polizei sowie den Rettungsdienst.

Da die eintreffenden Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des VW-Fahrers feststellen konnten, wurde eine Atemalkoholmessung durchgeführt, die einen Wert von 2,11 Promille ergab. Auf Grund dessen wurde dem 59-Jährigen eine Blutprobe entnommen sowie dessen Führerschein sichergestellt.

Zudem hat sich dieser wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zu verantworten. Der alleinbeteiligte Fahrzeugführer wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Neustrelitz gebracht. Am nicht mehr fahrbereiten PKW und am Straßenbaum entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 20.000,- Euro.

Couragierter Fahrzeugführer stoppt Trunkenheitsfahrt

Am Sonntagabend, 09.08.2020, teilte ein 38-jähriger deutscher Hinweisgeber dem Polizeihauptrevier Neustrelitz gegen 19:30 Uhr telefonisch mit, dass vor ihm ein Fahrzeug in auffälliger Fahrweise fährt. Der PKW befuhr die B198 mit ca. 50 bis 60 km/h in Richtung Feldberg und kam dabei des Öfteren auf die Gegenfahrbahn.

In einem günstigen Moment gelang es dem Mitteilenden, dass Fahrzeug gefahrlos zu überholen. Mit eingeschalteter Warnblinkanlage verlangsamte der Hinweisgeber nach und nach bis zum Stillstand beider Fahrzeuge seine Geschwindigkeit. Während der gesamten Zeit bestand telefonischer Kontakt zum Polizeihauptrevier Neustrelitz, sodass die eingesetzten Polizeibeamten zeitnah am Anhalteort eintreffen konnten.

Bei der im Anschluss durchgeführten Verkehrskontrolle konnte bei der 70-jährigen deutschen Fahrzeugführerin ein Atemalkoholwert von 2,02 Promille festgestellt werden. Gegen die Fahrzeugführerin wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet, der Führerschein sichergestellt, eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei bedankt sich bei dem Hinweisgeber für das beherzte Eingreifen, wodurch möglicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte.

Feststellung von zwei Tatverdächtigen nach versuchtem Fahrzeugdiebstahl

In der Nacht vom 05.08.2020 zum 06.08.2020 versuchten zwei polizeibekannte männliche Personen am Südbahnhof in Neustrelitz ein Fahrzeug der Marke Opel Corsa zu entwenden.

Gegen 00:15 Uhr bemerkte der Fahrzeughalter des oben genannten Fahrzeuges zwei Personen im Innenraum seines Fahrzeuges. Er begab sich sofort zu seinem Fahrzeug und öffnete die Fahrertür. Dabei flüchtete ein Tatverdächtiger. Auf dem Beifahrersitz konnte der Fahrzeughalter den zweiten Tatverdächtigen feststellen, der stark angetrunken war. Dieser konnte bis zum Eintreffen der Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz an der Flucht gehindert werden. Den flüchtigen Tatverdächtigen haben die Beamten im Rahmen der Absuche festgestellt.

Die beiden 33- und 47-jährigen deutschen Tatverdächtigen wurden im Anschluss in Gewahrsam genommen. Beide waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert. Der 33-Jährige, auf dem Beifahrersitz sitzende Tatverdächtige hatte einen Promillewert von 1,95 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Im Fahrzeug haben die Beamten Vorbereitungshandlungen zum Diebstahl des Fahrzeugs festgestellt. Aus dem Fahrzeuginneren entwendeten sie zwei Schachteln Zigaretten. Die Ermittlungen wegen des Diebstahls und des versuchten Fahrzeugdiebstahls wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz aufgenommen.

LKW-Fahrer unter erheblicher Einwirkung von Alkohol festgestellt

Am Donnerstagabend, 30.07.2020, gegen 21:40 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei einen auf der B104 fahrenden LKW Scania mit Sattelaufliegen mit. Dieser fährt in Richtung Neubrandenburg und fällt durch eine sehr unsichere Fahrweise auf.

Auf Höhe des Abzweiges nach Klein Helle konnte der LKW angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellten
die eingesetzten Polizeibeamten des Autobahnpolizeirevieres Altentreptow Alkoholgeruch in der Atemluft des 61-jährigen, deutschen LKW-Fahrers fest.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,41 Promille. Gegen den Fahrer wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Fahrzeugführer unter Alkoholeinwirkung verursacht Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am Donnerstagabend, 30.07.2020, gegen 20:05 Uhr kam es auf der B194 zwischen den Ortschaften Basepohl und Demmin zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW.

Die 33-jährige, deutsche Fahrzeugführerin eines PKW Citroen befuhr die B194 aus Richtung Basepohl kommend in Richtung Demmin. Direkt hinter ihr fuhr der 37-jährige, deutsche Fahrzeugführer eines PKW Hyundai. Mit im PKW Hyundai befanden sich die beiden Kinder des Fahrzeugführers im Alter von 4 und 5 Jahren. Kurz hinter der Ortschaft Borrentin in einer Rechtskurve überholte der 37-jährige Hyundai-Fahrer die Citroen-Fahrerin. Hierzu wechselte er mit seinem Fahrzeug auf die linke Fahrspur.

Beim Wiedereinordnen auf die rechte Fahrspur kam es zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Dadurch verlor der 37-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam mit diesem nach rechts von der Fahrspur ab und überschlug sich mehrfach mit dem Fahrzeug. Anschließend kam der PKW Hyundai auf dem Dach liegen zum Stehen.

Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 37-jährigen Fahrzeugführers fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Da sich der Fahrzeugführer und die Kinder bei dem Unfall Verletzungen zuzog, wurde sie durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus nach Demmin gebracht. Dort wurde sie ambulant behandelt und es wurde eine Blutprobenentnahme zur Bestimmung des Alkoholgehaltes im Blut bei dem 37-jährigen Fahrzeugführer entnommen.

Während der Behandlung im Krankenhaus zeigte der verunglückte Fahrzeugführer im Beisein der Schwestern und Ärzte den Hitlergruß. Des Weiteren leistete er aktiven Widerstand während der Maßnahme der Blutprobenentnahme. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet.