Verkehrsunfallflucht eines alkoholisierten Fahrzeugführers nach Unfall auf der K 30 zwischen Wendorf und Möllenhagen

Am Freitag, 24.01.2020, gegen 20:20 Uhr geriet ein 39-jährige Fahrer eines Transporters zwischen den Ortschaften Wendorf und Möllenhagen in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurden zwei Leitpfosten, ein Baum und ein erheblichen Teil der Bankette beschädigt. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer mit seinem Transporter unerlaubt vom Unfallort.

Das von Zeugen beobachtete Unfallgeschehen wurde unverzüglich der Polizei mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten fuhren darauf die Wohnanschrift des Unfallverursachers an und konnten diesen auch dort antreffen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung an dem Fahrzeugführer fest. Gegen die folgende Anordnung der Blutprobenentnahme setzte sich der Beschuldigte zur Wehr. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt.

Infolgedessen werden gegen den Fahrzeugführer neben den Anzeigen zu den verkehrsrechtlichen Delikten, der Verkehrsunfallflucht sowie einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge, zudem der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht. An dem Transporter entstand ein Gesamtschaden von ca. 2500 Euro.

Polizeieinsatz nach Ruhestörung – Schreckschusswaffe sichergestellt

Am Mittwoch, 22.01.2020, gegen 20:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ruhestörenden Lärm und Schussgeräusche aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße auf dem Datzeberg.

Vor Ort konnten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aus der betroffenen Wohnung lautes Poltern und aggressive Schreie einer Person hören. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, gingen die Beamten von einem Unglücksfall aus. Demzufolge wurde die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Nachdem die Beamten die Wohnung betreten haben, fanden sie den 23-jährigen Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett vor. Da der alkoholisierte 23-Jährige den Beamten sofort aggressiv gegenübertrat, wurde er zur Gefahrenabwehr fixiert und gefesselt. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.

In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser Munition abgegeben wurde. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

59-Jähriger fährt mittags mit 2,32 Promille

Eine aufmerksame Zeugin teilte der Polizei am 09.01.2020 gegen 11:10 Uhr eine mögliche Trunkenheitsfahrt in Kiefernheide in Neustrelitz mit. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz haben die Halteranschrift ermittelt, um so eine mögliche Fahrtrichtung ableiten zu können.

Wenig später konnten die Beamten den 59-jährigen Fahrzeugführer in seinem Fahrzeug in der Alten Poststraße in Neustrelitz feststellen. Dabei bemerkten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch bei dem 59-jährigen Neustrelitzer. Der durchgeführte Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,32 Promille ergeben. Da es dabei um eine Trunkenheit im Straßenverkehr handelt, erfolgte die Blutprobenentnahme und Beschlagnahme des Führerscheines. Der 59-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freiwillig in die Klinik nach Röbel gebracht.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei der aufmerksamen Zeugin!

Verkehrsunfall mit Sachschaden unter Einwirkung von Alkohol

Am Neujahrstag, 01.01.2020, gegen 13:40 Uhr, kam es in der Parkstraße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall, da ein 19-jähriger Neubrandenburger die Kontrolle über seinen PKW verlor.

Dieser befuhr laut Zeugenaussagen mehrfach mit überhöhter Geschwindigkeit die Parkstraße. Am Kreisverkehr, auf Höhe Badeweg, kam der PKW nach links von der Fahrbahn ab und stieß mit zwei Bäumen zusammen. Der PKW war auf Grund des Zusammenstoßes nicht mehr fahrbereit. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme wurde bei dem 19-Jährigen ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 1,9 Promille. Ihm wurde daraufhin im Klinikum Neubrandenburg eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Er wird sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 6.000 Euro.

Angetrunkener 18-Jähriger kommt von der Fahrbahn ab

In den Morgenstunden des 26.12.2019 gegen 05:00 Uhr meldete sich ein 18-Jähriger Pkw Fahrer (wohnhaft in einer Gemeinde des Amtes Treptower Tollensewinkel) über Notruf bei der Einsatzleitstelle der Polizei und gab an, aufgrund von Wildwechsel mit seinem Pkw VW Polo auf der L 20 zwischen Warsow und dem Abzweig Dargun von der Fahrbahn abgekommen zu sein.

Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten zwar keine Hinweise auf einen Wildunfall, jedoch Alkoholgeruch in der Atemluft des 18-Jährigen fest. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,82 Promille.

Nach Blutprobenentnahme und Sicherstellung des Führerscheins ermittelt nun die Malchiner Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 18-Jährigen. Durch den Unfall wurden der Pkw, ein Leitpfosten und zwei Straßenbäume beschädigt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 4.200 EUR geschätzt.

Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden B 96 bei Weisdin

Am Montag, 23.12.2019, gegen 14:05 Uhr ereignete sich auf der B96 zwischen Neustrelitz und Weisdin ein Verkehrsunfall. Ein 54-jähriger Fahrzeugführer kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit
der dortigen Leitplanke.

Der Fahrer, der sich allein im Fahrzeug befand, wurde dabei schwerverletzt und musste zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Eine Atemalkoholmessung beim Fahrzeugführer vor Ort ergab einen Atemalkoholwert von 1,05 Promille. In diesem Zusammenhang wird gegen den Fahrzeugführer strafrechtlich ermittelt. Die B96 musste im Unfallbereich für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für ca. 1 h voll gesperrt werden.

37-Jähriger verursacht mit 1,99 Promille einen Verkehrsunfall und flieht

Am Freitag, 20.12.2019, gegen 00:30 Uhr teilte eine aufmerksame Zeugin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass sie beobachten konnte, wie eine männliche Person in der Bergstraße in Feldberg mit seinem Fahrzeug beim Ausparken gegen ein anderes Fahrzeug gefahren ist und anschließend in Richtung Fürstenbergstraße geflüchtet ist. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz haben ca. 200 m vor dem Ortseingang Feldberg ein stark beschädigtes Fahrzeug im Frontbereich feststellen können. Aus dem Fahrzeug stieg der stark alkoholisierte 37-jährige Fahrzeugführer. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,99 Promille ergeben. Daraufhin wurde der 37-Jährige in das Krankenhaus Neustrelitz zur Blutprobenentnahme gebracht, sein Führerschein sichergestellt und Strafanzeigen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort erstattet.

Bei der Überprüfung des vermeintlichen Fahrtweges von der Bergstraße bis zum Anhalteort stellten die Beamten weitere Beschädigungen fest, die augenscheinlich durch den 37-Jährigen verursacht wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr er nach dem Unfall in der Bergstraße in die Fürstenberger Straße, weiter in den Weidendamm und bog dann weiter in die Strelitzer Straße. Dabei fuhr der 37-Jährige gegen ein Verkehrszeichen, welches stark beschädigt wurde. Von der Strelitzer Straße aus fuhr der 37-Jährige weiter bis zur Kreuzung Alter Landweg, wo er über die Verkehrsinsel fuhr und auch diese beschädigte. An der Kreuzung bog er in Richtung Möllenbeck ab. Nach ca. 100 m hinter dem Ortsausgang kam der 37-Jährige von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Leitpfosten. Kurz danach kam er mit seinem Fahrzeug zum Stehen. Das Fahrzeug ist nicht mehr fahrbereit gewesen und musste abgeschleppt werden.

Der entstandene Schaden wird auf mindestens 5.000 Euro geschätzt, kann aber derzeit nicht genau beziffert werden.