Nüchterne Alkoholbilanz des Vatertages

An Christi Himmelfahrt hat die Polizei im Landkreises Mecklenburgische Seeplatte insgesamt fünf Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Dabei wurden drei Fahrradfahrer und zwei PKW-Fahrer kontrolliert.

Am meisten getankt hatte ein Radfahrer in Malchin. Er war am 21. Mai in der Fabrikstraße gestürzt. Als die herbeigerufenen Beamten des Polizeireviers Malchin kurze Zeit später vor Ort eintrafen, war der 32-jährige wohlauf und stark alkoholisiert. Er hatte keine sichtbare Verletzungen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,45 Promille, sodass eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurde. Gegenüber den Rettungskräften und Polizeibeamten verhielt sich der Mann unkooperativ und aggressiv. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten mehrfach. Er muss sich nun wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung verantworten.

Erschreckende Bilanz vom Wochenende: Polizei erwischt 14 alkoholisierte Fahrzeugführer

Am verlängerten Wochenende haben die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg bei den mobilen Verkehrskontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich insgesamt 14 Trunkenheitsfahrten festgestellt. Bei 12 dieser festgestellten Trunkenheitsfahrten waren die gemessenen Promillewerte über 1,1 Promille, so dass es sich um eine Straftat „Trunkenheit im Verkehr“ handelt. Dabei haben die Beamten sechs Trunkenheitsfahrten allein in Neubrandenburg festgestellt.

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Zwei alkoholisierte Pkw-Fahrerinnen in Neubrandenburg gestoppt

Am Dienstag, 28.04.2020, gegen 23:00 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Rahmen der Streife auf dem Friedrich-Engels-Ring auf Höhe der Fritz-Reuter-Straße auf einen Pkw BMW aufmerksam, der auffällig langsam fuhr. Nachdem das Fahrzeug an einer roten Lichtzeichenanlage nur sehr verzögert anfuhr, entschlossen sich die Beamten dem Fahrzeug, das nur mit der Fahrerin besetzt war, zu folgen.

In der weiteren Folge fuhr die Fahrerin deutliche Schlangenlinien und mit verminderter Geschwindigkeit den Friedrich-Engels-Ring entlang. Dabei überfuhr sie mehrmals die Fahrspurbegrenzungen. Die Beamten folgten der Fahrerin über die Pferdemarktkreuzung bis in die Demminer Straße stadtauswärts, wobei sich den Beamten der Verdacht aufdrängte, dass die Fahrerin einem vorausfahrenden, ebenfalls auffallend langsam fahrenden Pkw Audi, folgte.

Um sowohl den Pkw BMW als auch den Pkw Audi einer Verkehrskontrolle zu unterziehen, wurde eine weitere Funkwagenbesatzung hinzugerufen.
Der Pkw BMW wurde dann in der Demminer Straße in Höhe der Usedomer Straße in einer Bustasche zur Kontrolle angehalten. Bei der Fahrerin handelte es sich um 31-jährige Deutsche. Bei der Ansprache bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch und eine verwaschene Aussprache. Einen Atemalkoholtests lehnte die Frau konsequent ab und verhielt sich den Beamten gegenüber unkooperativ.

Nach der erfolgten Rechtsbelehrung sollte die Frau zur Blutprobenentnahme ins Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Da sie sich weigerte und sich versuchte aus den Griffen der Beamten zu lösen, mussten ihr unter dem Einsatz einfacher körperlicher Gewalt die Handfesseln angelegt werden. Da sich die Frau auch im Klinikum weiterhin gegen die Maßnahmen sperrte, mussten die Beamten zur Durchsetzung der Blutprobenentnahme erneut einfache körperliche Gewalt anwenden. Im Anschluss beruhigte sich die Situation und die Frau wurde wenig später aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen die Frau wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Bei dem zweiten Fahrzeug hatten die Beamten ebenfalls den richtigen Riecher. Der Pkw Audi wurde nach einem Abbiegevorgang von der Demminer Straße in die Usedomer Straße durch eine zweite Funkstreifenwagenbesatzung angehalten und kontrolliert. Bei der Fahrerin handelte es sich um eine 56-jährige Deutsche. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte auch sie ihren Weg zu Fuß fortsetzen.

Betrunkener PKW-Fahrer verletzt Radfahrer bei Verkehrsunfall

In der Neubrandenburger Oststadt kollidierte ein 58-jähriger deutscher PKW-Fahrer am Sonntag, 26.04.2020, gegen 15:00 Uhr beim Abbiegen auf die Woldegker Straße mit einem 38-jährigen Fahrradfahrer.

Dabei erlitt der deutsche Radfahrer leichte Verletzungen, die im Klinikum Neubrandenburg ambulant behandelt wurden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 58-jährige Mann unter erheblicher Alkoholeinwirkung stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über ein Promille.

Der Mann wurde zur Blutprobenentnahme zum Klinikum gebracht und sein Führerschein wurde sichergestellt. Am PKW des Mannes entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro. Die Polizei hat gegen den 58-jährigen Verursacher ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Unfall mit schwerverletztem Fahrzeugführer in Alt-Strelitz

Am Ostermontag, 13.04.2020, gegen 18:00 Uhr kam es auf einem Schotterweg in Alt-Strelitz zu einem Verkehrsunfall.

Ein 36-jähriger Neustrelitzer befuhr mit einem Quad den Schotterweg parallel zur Bahnhofstraße in Fahrtrichtung, Am Bahnhof. Bei einem Wendemanöver verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über das Quad und in der weiteren Folge überschlug sich das Fahrzeug.

Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt und musste später im Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Vor Ort konnte ermittelt werden, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Eine Atemalkoholprobe vor Ort ergab 1,71 Promille.

Weiterhin wurde bekannt, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Am Quad entstand nur geringer Sachschaden, dieser wurde auf ca. 500 EUR beziffert. Nach der Genesung seiner Verletzungen wird der Fahrzeugführer mit einem Strafverfahren zu rechnen haben.

Frau verursacht unter Alkoholeinwirkung einen Verkehrsunfall und fährt in den Dorfteich

Am 05.04.2020 gegen 06:00 Uhr kam es in der Ortslage Langenfelde zu einem Verkehrsunfall. Hierbei befuhr die 22-jährige deutsche Fahrerin eines PKW VW die L27 aus Richtung Nossendorf kommend in Richtung Glewitz.

In der Ortsdurchfahrt Langenfelde, kam sie auf Grund von zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, überfuhr ungebremst eine Grünfläche, überschlug sich mit dem Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend im dortigen Dorfteich zum Liegen.

Die Fahrzeugführerin und ihre 21-jährige deutsche Beifahrerin konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 8.000 EUR.

Während der Unfallaufnahme führten die aufnehmenden Polizeibeamten des Polizeirevieres einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 1,81 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet und ihr Fuhrerschein wird beschlagnahmt.

Fahrzeugführer fährt ohne Fahrerlaubnis und schlägt einem Beamten mit der Faust ins Gesicht

Am 31.03.2020 befuhren Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Rahmen ihrer Streifentätigkeit die Flurstraße auf dem Neubrandenburger Datzeberg. Gegen 21:50 Uhr bemerkten sie ein Fahrzeug, das sie anhalten und kontrollieren wollten. Die Beamten schalteten dazu das Anhaltesignal „STOP POLIZEI“ an. Der besagte Fahrzeugführer fuhr zunächst weiter an die folgende Ampelkreuzung, wo er verkehrsbedingt hinter einem Fahrzeug anhalten musste, bei dem es sich um ein ziviles Fahrzeug der Polizei handelte. Plötzlich versuchte der betroffene Fahrzeugführer über die linke Fahrzeugspur an dem vor ihm haltenden Fahrzeug vorbeizufahren, um sich augenscheinlich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Dies bemerkte der Beamte im zivilen Fahrzeug und zog mit dem Fahrzeug nach links, um die Flucht zu verhindern.

Das ist dem Fahrer des zivilen Polizeifahrzeugs gelungen, so dass das Fahrzeug gestoppt werden konnte. Bei der anschließenden Kontrolle konnte der 47-jährige deutsche Fahrzeugführer keinen Führerschein vorzeigen. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten zudem deutlichen Alkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer. Der 47-Jährige weigerte sich aber, einen Atemalkoholtest durchzuführen. Ihm wurde erläutert, dass dadurch eine Blutprobenentnahme als unerlässliche Folgemaßnahme zur Beweisführung folgen wird. Daraufhin äußerte er lautstark seinen Unmut gegenüber einer folgenden Blutprobenentnahme.

Der 47-Jährige wurde aggressiver und beleidigte die Beamten mehrfach. Als die Beamten an den Tatverdächtigen herangetreten sind, um diesen mit dem Funkstreifenwagen in das Klinikum Neubrandenburg zur Blutprobenentnahme zu bringen, schlug der 47-Jährige einem Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt, konnte aber weiterhin seinen Dienst verrichten.

Da der 47-Jährige seinen Führerschein nicht vorzeigen wollte, durchsuchten die Beamten sein Fahrzeug. Dabei haben die Beamten einen Schlagring aufgefunden und sichergestellt. Der Führerschein konnte aber nicht aufgefunden werden. Bei der späteren Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 47-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 47-Jährige aus dem Klinikum Neubrandenburg entlassen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.