Alkohol führt zu Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

Am Dinnerstagabend, 05.03.2020, gegen 19:40 Uhr kam es in Dargun in der Brudersdorfer Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW.

Hierbei befuhr der 33-jährige deutsche Fahrzeugführer eines PKW VW Passat die Brudersdorfer Straße und beabsichtigte nach links auf ein Grundstück abzubiegen. Zeitgleich überholte ihn auf der linken Seite der nachfolgende 33-jährige deutsche Fahrzeugführer eines PKW Skoda Fabia. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Der Fahrer des PKW Skoda Fabia wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Demmin gebracht werden musste. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 11.000,-EUR.

Während der Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch in der Atemluft der beiden Fahrzeugführer. Ein vor Ort bei beiden Fahrzeugführern durchgeführter Atemalkoholtest ergab beim Skoda-Fahrer einen Wert von 0,76 Promille und bei Passat-Fahrer einen Wert von 0,33 Promille.

Gegen beide Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet und ihre Führerscheine wurden sichergestellt.

Fahrzeugführerin verursacht unter Alkoholeinwirkung einen Verkehrsunfall

Am Sonnabend, 29.02.2020, gegen 01:20 Uhr kam es in der Ortschaft Priepert zu einem Verkehrsunfall unter der Einwirkung von Alkohol.

Die 38-jährige deutsche Fahrzeugführerin eines PKW Renault befuhr in der Ortschaft die „Straße An der Havel“. Dabei kam sie aus bisher unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stieß mit einem dort geparkten Fahrzeug zusammen. Der Halter des geparkten Pkw wurde durch den Krach aufmerksam und verständigte die Polizei.

Die Beamten stellten bei der Fahrzeugführerin Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt ca. 9.000 EUR. Verletzt wurde aber zum Glück niemand. Die Fahrzeugführerin erwartet nun ein Strafverfahren und ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Trunkenheitsfahrt eines Kraftfahrzeugführers und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Neubrandenburg

Am Sonnabend, 22.02.2020, um 23:20 Uhr fiel Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg ein Pkw VW Golf auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit den Kreuzungsbereich Große Krauthöfer Straße/Gebrüder-Boll-Straße überfuhr.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle wurde starker Atemalkoholgeruch beim 39-jährigen deutschen Fahrzeugführer wahrgenommen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,17 Promille. Bei der anschließenden Überstellung zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg beleidigte der Kraftfahrzeugführer die Polizeibeamten und leistete Widerstand. Dabei wurde ein Beamter am Handgelenk leicht verletzt.

Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen

Bereits am Montag (17.02.20, gegen 17:30 Uhr) kam es im Neubrandenburger Reitbahnviertel zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten deutscher und syrischer Staatsangehörigkeit. Der Polizei wurde über Notruf eine Schlägerei mitgeteilt, sodass mehrere Funkstreifenwagen zum Einsatzort in die Traberallee kamen.

Vor Ort stellte sich die Situation sehr unübersichtlich dar, die Polizei geht momentan jedoch davon aus, dass sie alle beteiligten Personen feststellen konnten. Bis einschließlich Donnerstag gab es unterschiedliche Darstellungen des Sachverhaltes. Insgesamt wurden vier wechselseitige Strafanzeigen wegen Körperverletzungen aufgenommen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge, stieg eine 22-jährige Deutsche aus einem Bus. Ihr sei ein 42-jähriger Syrer mit Kinderwagen, in dem ein 3-jähriges Kind saß, und einem weiteren Kind (12 Jahre alt) entgegen gekommen. Die Frau gab an, unvermittelt vom Vater der Kinder geschlagen worden zu sein. Andere Zeugen berichteten, dass sie den 42-Jährigen bespuckt und ausländerfeindlich angeschrien habe. Außerdem habe sie gegen den Kinderwagen gestoßen. Daraufhin habe der 43-Jährige sie geschlagen.

Dieser Vorfall sei der Ausgangssachverhalt gewesen und sorgte für die sich anschließende Eskalation, deren genauer Ablauf jedoch noch abschließend in den Ermittlungen geklärt werden muss. Der 22-Jährigen seien zwei 25-jährige Deutsche zu Hilfe gekommen und hätten den 42-Jährigen konfrontiert. Diesem wiederum sei ein 16-jähriger Syrer zu Hilfe gekommen, welcher einen der beiden 25-jährigen Deutschen geschlagen habe. Die Frau habe daraufhin den syrischen Jugendlichen angegriffen und sei anschließend mit einer zerbrochenen Glasflasche auf den 42-Jährigen losgegangen, wovon sie jedoch abgehalten werden konnte.

Gegen die alkoholisierte 22-jährige Deutsche wurden zwei Anzeigen aufgenommen. Sie wies keine sichtbaren körperlichen Verletzungen auf. Gegen die beiden 42- und 16-jährigen Syrer wurde jeweils eine Anzeige aufgenommen. Beide waren leicht verletzt.

Alkoholfahrten im Stadtgebiet

In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 16.02.2020, wurden durch die Beamten des PHR Neubrandenburg insgesamt drei Kraftfahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol festgestellt.

Gegen 01:00 Uhr stoppten die Beamten in der Bergstraße einen 40-jährigen Kraftfahrzeugführer, der zuvor dadurch aufgefallen war, da er mit seinem Pkw Audi in starken Schlangenlinien fuhr. Ein bei der Kontrolle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,59 Promille.

Gegen 02:25 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ziolkowskistraße einen 43-jährigen Fahrzeugführer eines Pkw Opel, ein hierbei durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,81 Promille.

Gegen beide Kraftfahrzeugführer erfolgte jeweils die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Trunkenheit im Verkehr mit einer anschließenden Sicherstellung des Führerscheins.

Ein 31-jähriger Kraftfahrzeugführer eines Pkw Mitsubishi wurde gegen 04:40 Uhr auf der Woldegker Straße durch die Beamten kontrolliert. Ein hierbei durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,65 Promille.

Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gem. eines Verstoßes gegen § 24a StVG eingeleitet. Der Betroffene wurde zur Durchführung einer beweissicheren sowie gerichtsverwertbaren Atemalkoholmessung ins PHR Neubrandenburg gebracht. Den Fahrzeugführer erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 500 EUR, 2 Punkte in Flensburg sowie 1 Monat Fahrverbot.

Falschfahrer verursacht Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden auf der A20

Am Dienstag, 04.02.2020, gegen 02:20 Uhr, kam es auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Jarmen und Anklam zu einem Verkehrsunfall. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 21-Jähriger aus Spantekow mit seinem PKW Mitsubishi die A20 in Richtung Stettin auf dem rechten Fahrstreifen. Im Fahrzeug befanden sich ein 20-jähriger Stralsunder und ein 21-Jähriger aus Niepars.

Auf Höhe der Ortschaft Völschow kam ihm plötzlich auf seinem Fahrstreifen ein Falschfahrer entgegen. Bei dem Falschfahrer handelt es sich um einen 41-Jährigen aus Jarmen, welcher mit einem PKW Dacia unterwegs war. Der Mitsubishi-Fahrer leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein und wich nach links aus. Dabei stieß er gegen die Mittelschutzplanke und wurde von dort zurück geschleudert. In der weiteren Folge kollidierte der Mitsubishi mit dem entgegenkommenden Dacia und anschließend mit der rechten Schutzplanke. Der Dacia kam auf der Fahrbahn zum Stehen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der 41-jährige Dacia-Fahrer ca. 20 km auf der falschen Richtungsfahrbahn der A20, bevor es zum Verkehrsunfall kam. Ein vor Ort bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,45 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.

Alle am Unfall beteiligten Personen wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Klinikum Greifswald gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 14.000 Euro. Die A20 war zur Unfallaufnahme, Versorgung der Verletzten und Bergung der Fahrzeuge für ca. 2 Stunden voll gesperrt. Eingesetzt waren je ein Funkstreifenwagen der Autobahnpolizeireviere Grimmen und Altentreptow sowie vier Rettungswagen und ein Notarztwagen.

Verkehrsunfallflucht eines alkoholisierten Fahrzeugführers nach Unfall auf der K 30 zwischen Wendorf und Möllenhagen

Am Freitag, 24.01.2020, gegen 20:20 Uhr geriet ein 39-jährige Fahrer eines Transporters zwischen den Ortschaften Wendorf und Möllenhagen in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurden zwei Leitpfosten, ein Baum und ein erheblichen Teil der Bankette beschädigt. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer mit seinem Transporter unerlaubt vom Unfallort.

Das von Zeugen beobachtete Unfallgeschehen wurde unverzüglich der Polizei mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten fuhren darauf die Wohnanschrift des Unfallverursachers an und konnten diesen auch dort antreffen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung an dem Fahrzeugführer fest. Gegen die folgende Anordnung der Blutprobenentnahme setzte sich der Beschuldigte zur Wehr. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt.

Infolgedessen werden gegen den Fahrzeugführer neben den Anzeigen zu den verkehrsrechtlichen Delikten, der Verkehrsunfallflucht sowie einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge, zudem der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht. An dem Transporter entstand ein Gesamtschaden von ca. 2500 Euro.