Radfahrer auf der Autobahn

Am Sonnabendvormittag, 19.06.2021, gegen 11:00 Uhr meldete sich ein Busfahrer von der A 20 und teilte der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass er sich derzeit auf Höhe der Anschlussstelle Pasewalk-Süd befindet auf dem Standspur ein Radfahrer fährt.

Das zuständige Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Altentreptow konnte den Bus und den davor fahrenden Radfahrer an der Landesgrenze zu Brandenburg stoppen. Der in Stettin wohnhafte 44-jährige Moldauer gab an, dass er keinen anderen Weg zurück nach Hause kenne.

Nach einer eindringlichen Belehrung wurde der Radfahrer in die Obhut des Busfahrers entlassen, der sich dankensweise bereit erklärte, diesen bis zur Anschlussstelle Prenzlau-Ost mitzunehmen. Von dort soll die Radtour dann deutlich ungefährlicher über Bundes- und Landstraßen weitergehen.

Transporter zieht Gülleanhänger – Massive Überladung festgestellt

Am Morgen des 25.04.2021 stellten die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow ein deutlich überladenes Fahrzeuggespann auf der A 20 fest.

Die Fahrzeugkontrolle erfolgte gegen 08:45 Uhr auf dem Parkplatz „Vier Tore“. Der 52-jährige polnische Fahrzeugführer war auf dem Weg von Deutschland nach Polen und zog mit einem VW-Transporter einen Gülleanhänger nebst Aggregaten sowie ein massives Metallgestell. Zudem transportierte er im Transporter Fensterrahmen mit Kleinteilen.

Da die Hinterachse des Transporters sichtbar durchhing, lag im Falle dieser polnischen Beförderungseinheit ganz offensichtlich eine massive Überladung vor. Im Zuge der weiteren Prüfung der Ladung kam die Radlastwaage der Besonderen Verkehrsüberwachung Altentreptow zum Einsatz. Dabei wurde eine Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts von 60 % festgestellt.

Dem 52-jährigen polnischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt bis zur Umladung untersagt. Ihn erwartet ein Bußgeld von ca. 260 EUR.

Alkoholisierter Fahrzeugführer auf der A 20

Am 22.04.2021 meldeten mehrere Hinweisgeber bei der Einsatzleitstelle Neubrandenburg eine sehr auffällige und gefährliche Fahrweise eines PKW VW Tourans auf der A 20 aus Richtung Pasewalk kommend, in Richtung Neubrandenburg.

Laut Aussagen der Zeugen fuhr das Fahrzeug in starken Schlangenlinien, zudem soll es im dortigen Baustellenbereich zu einigen Beinaheunfällen gekommen sein. Dieser Pkw fuhr dann auf den Parkplatz Brohmer Berge, wo ein Zeuge dem 67-jährigen Fahrer des Tourans den Fahrzeugschlüssel abnehmen und ihn somit an der Weiterfahrt hindern konnte. Daraufhin flüchtete der sichtliche alkoholisierte deutsche Tatverdächtige auf das Toilettenhäuschen und schloss sich dort ein.

Als die alarmierten Beamten des PHR Pasewalk und des AVPR Altentreptow am Ereignisort eintrafen, hatte er die Toilette jedoch schon wieder verlassen und saß in seinem Pkw. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille. Im Klinikum Pasewalk wurde eine Blutprobenentnahme bei dem Tatverdächtigen durchgeführt, zudem wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und sein Führerschein sichergestellt.

Glätteunfälle auf der A 20

Auf der A 20 vor der Abfahrt Anklam ereignete sich am Ostermontag, 05.04.2021, gegen 19:00 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden. Ein Fahrzeug krachte wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte in die Leitplanke. Ein nachfolgendes Fahrzeug fuhr auf Grund von Unaufmerksamkeit in die ungesicherte Unfallstelle.

Dabei wurden insgesamt drei PKW so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden beträgt ca. 31.000 EUR. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kam es zu drei weiteren Unfällen auf der A 20 im Bereich Grimmen, weil die Fahrer bei einsetzender Schneeglätte zu schnell unterwegs waren. Es blieb hier jedoch nur bei Sachschäden von etwa 15.000 EUR.

Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person auf der A 20

Am Karfreitag, 02.04.2020, gegen 13:35 Uhr ereignete sich auf der A 20 zwischen der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord und der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person.

Der 82-jährige deutsche Fahrer eines Dacia von der Insel Rügen kam im Verlauf der Autobahn im Bereich einer langen Restkurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Überfahren des Standstreifen lenkte der Fahrzeugführer so stark gegen, dass er in der weiteren Folge fast frontal in die Mittelschutzplanke stieß. Anschließend schleuderte der PKW über beide Fahrstreifen bis in die Bankette. Dort kam der PKW entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Der Fahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Die A 20 musste für die Landung des Rettungshubschrauber mit Notarzt, der Straßenreinigung durch die Automeisterei Glienke und die Bergung des Unfallfahrzeuges für einen Zeitraum von ca. 2 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

Brand eines PKW auf der A 20

Am Sonntagnachmittag, 21.03.2021, gegen 14:55 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg per Notruf mit, dass er mit seinem PKW auf der A 20 steht und sein Fahrzeug brennt. Konkrete Ortsangaben waren nicht möglich, lediglich die Fahrtrichtung sowie die Angabe, dass die Anschlussstelle Altentreptow bereits passiert wurde, konnte gemacht werden. Es wurde weiterhin mitgeteilt, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befinden.

Zur Bewältigung der Lage wurden neben den Kräften der Feuerwehr auch die Beamten der Autobahnpolizei aus Altentreptow an die Gefahrenstelle entsandt. Der brennende PKW konnte dann auf dem Standstreifen der A 20 bei km 259,750 hinter der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord in Fahrtrichtung Kreuz Uckermark festgestellt werden.

Beim Eintreffen der Polizei qualmte es lediglich noch aus dem Motorraum des betroffenen PKW (Opel Astra Cabrio), der Motorbrand war durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Brunn, die mit zwei Einsatzfahrzeugen und 16 Kameraden vor Ort waren, bereits gelöscht. Der Fahrzeugverkehr auf der Bundesautobahn wurde während der Löscharbeiten in Richtung Kreuz Uckermark voll gesperrt und anschließend auf der Überholspur an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Es kam hierbei zu Verkehrsbehinderungen und geringen Stauerscheinungen.

Am PKW entstand ein Sachschaden in Höhe von ca.3000,- Euro, ein Schaden an der Bundesautobahn entstand nicht. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt angenommen. Die Bergung des Fahrzeuges wurde durch den 31-jährigen deutschen Fahrzeughalter aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald in eigener Zuständigkeit organisiert.

Letztendlich sinnlose Flucht mittels Verfolgungsjagd vor der Polizei

Am Montagabend, 15.03.2021, um 22:18 Uhr meldete eine Greifswalder Funkstreife einen flüchtenden PKW auf der L35 aus Richtung Greifswald in Richtung Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der Fahrer eines PKW Seat entzog sich mit ca. 200 km/h einer Kontrolle durch die Polizei.

Kurz vor der Anschlussstelle der A20 Gützkow hatten die verfolgenden Polizeibeamten das flüchtende Fahrzeug aus den Augen verloren. Zunächst gelang es nicht, das Fahrzeug im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festzustellen.

Am 16.03.2021 gegen 00:15 Uhr bemerkten Streifenbeamte des Polizeireviers Friedland den gesuchten PKW Seat auf der B 198 am Ortsausgang Woldegk, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Als der Fahrer des PKW die Beamten bemerkte flüchtete er erneut mit sehr hoher Geschwindigkeit. Diesmal raste er auf der B 198 von Woldegk aus in Richtung Prenzlau im Land Brandenburg.

Der Sichtkontakt brach dieses Mal auf Höhe der Ortschaft Wolfshagen ab. Die Polizei des Landes Brandenburg wurde in die Fahndung einbezogen. Weiterhin befanden sich Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und die Bundespolizei zur Fahndung im Einsatz. Polizeibeamte des Landes Brandenburg stellten dann kurz vor Prenzlau, an der Abfahrt Klinkow, den gesuchten PKW Seat fest. Dieser war verlassen worden und vom Fahrer fehlte jede Spur.

Nachdem vor Ort mehrere Polizeikräfte zur Suche zusammengezogen wurden, kam eine männliche Person auf die Beamten zu. Es handelte sich um den Fahrzeughalter, einen 31-jährigen Mann aus Greifswald.

Der PKW wurde zur Spurensicherung sichergestellt, der 31-Jährige nach Anklam gebracht, um auch an seinen Sachen Spuren zu sichern. Für sein rücksichtsloses und verkehrswidriges Verhalten muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Führerschein des jungen Mannes wurde sichergestellt.