Drei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf der BAB 20

Am Dienstagmittag, 27.07.2021, gegen 13:30 Uhr ereignete sich auf der A20 ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem PKW mit Wohnanhänger, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 49-jährige, polnische Fahrzeugführer eines Toyota die Autobahn aus Richtung Stralsund kommend in Fahrtrichtung Stettin. Ebenfalls in Fahrtrichtung Stettin fuhr der 55-jährige, deutsche Fahrzeugführer und dessen 53-jährige, deutsche Mitfahrerin eines PKW Mercedes mit einem Wohnanhänger. Kurz vor der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost fuhr der Fahrer des Toyota auf den Wohnanhänger auf, das Gespann geriet folglich ins Schlingern und der Wohnanhänger trennte sich durch den Aufprall von dem Zugfahrzeug. Dieses überschlug sich in der weiteren Folge und kam auf der angrenzenden Ackerfläche zum Liegen. Der Wohnanhänger wurde auf die linke Fahrspur geschleudert und blieb seitlich an der Mittelschutzplanke liegen.

Der 49-jährige Fahrer des auffahrenden Toyota wurde schwer verletzt mittels Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Neustrelitz geflogen. Ein an der Unfallstelle erfolgter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,41 Promille, weshalb im Krankenhaus Neustrelitz eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurde. Der 55-jährige Fahrzeugführer des Mercedes und dessen 53-jährige Beifahrerin kamen ebenso schwer verletzt ins Krankenhaus nach Neubrandenburg.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 65.000 EUR geschätzt. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Die BAB 20 war während der Verkehrsunfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für ca. 3 Stunden vollgesperrt. Die Autobahnmeisterei Glienke leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Ost über die U 61 ab.

Brand eines Wohnwagens auf Autobahnparkplatz

Am Sonnabendvormittag, 10.07.2021, gegen 10:50 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg über einen brennenden Wohnwagen (VW California) auf dem Parkplatz Brohmer Berge an der A 20, Höhe Groß Miltzow, informiert.

Der 60- jährige deutsche Fahrer bemerkte während der Fahrt den Qualm an seinem Fahrzeug. Er konnte die Autobahn noch verlassen und das Fahrzeug auf dem Parkplatz ohne weitere Gefährdung anderer Personen oder Sachen abstellen.

Fahrer und Mitfahrerin (deutsche Staatsangehörige) versuchten mit eigenen Mitteln den Brand zu löschen und persönliche Gegenstände zu sichern. Beim Eintreffen der Polizei brannte das Wohnmobil in voller Ausdehnung. Durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Golm, Holzendorf und Groß Miltzow (4 Einsatzfahrzeuge/ 15 Kameraden) erfolgten die Löscharbeiten. Durch das AVPR Altentreptow erfolgte die Absicherung des Brandortes.

Durch die Löscharbeiten der Feuerwehr kam es zu keinerlei Verkehrsbehinderungen auf der A 20. Am Wohnmobil entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Brandursache ist nach derzeitigem Stand ein technischer Defekt.

Verkehrsunfall auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Anklam un Altentreptow

Am Freitagabend, 25.06.2021, gegen 20:38 Uhr teilte eine Verkehrsteilnehmerin der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg per Notruf einen verunfallten PKW auf der A20 hinter der Anschlussstelle Anklam in Fahrtrichtung Stettin mit. Der PKW soll zuvor bereits in auffälliger Fahrweise die Autobahn befahren haben. An der Unfallstelle kam die Fahrerin mit ihrem PKW Opel dann zunächst nach rechts von der Fahrbahn auf den Standstreifen ab, lenkte dann nach links gegen und fuhr in der weiteren Folge in die Mittelschutzplanke. Dort kam das Fahrzeug schließlich zum Stehen.

Zur Unfallursache machte die ortskundige 33 Jahre alte Fahrerin keine Angaben, ihr Verhalten an der Unfallstelle ließ allerdings auf Alkohol- oder unter Betäubungsmitteleinfluss schließen. Eine Atemalkholkontrolle ergab einen Wert von 0 Promille. Zur Überprüfung hinsichtlich einer möglichen Beeinflussung durch Betäubungsmittel wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt

Die Geschädigte wurde zur ärztlichen Behandlung mit einem RTW ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Die Autobahn war auf Grund des Einsatzes der Polizei, des Bergungsdienstes und der Autobahnmeisterei, die zur Reinigung der Verkehrsfläche eingesetzt wurde, für ca. anderthalb Stunden voll gesperrt. Es kam dadurch zu Verkehrsbehinderungen und Stauerscheinungen. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.500.- EUR.

Radfahrer auf der Autobahn

Am Sonnabendvormittag, 19.06.2021, gegen 11:00 Uhr meldete sich ein Busfahrer von der A 20 und teilte der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass er sich derzeit auf Höhe der Anschlussstelle Pasewalk-Süd befindet auf dem Standspur ein Radfahrer fährt.

Das zuständige Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Altentreptow konnte den Bus und den davor fahrenden Radfahrer an der Landesgrenze zu Brandenburg stoppen. Der in Stettin wohnhafte 44-jährige Moldauer gab an, dass er keinen anderen Weg zurück nach Hause kenne.

Nach einer eindringlichen Belehrung wurde der Radfahrer in die Obhut des Busfahrers entlassen, der sich dankensweise bereit erklärte, diesen bis zur Anschlussstelle Prenzlau-Ost mitzunehmen. Von dort soll die Radtour dann deutlich ungefährlicher über Bundes- und Landstraßen weitergehen.

Transporter zieht Gülleanhänger – Massive Überladung festgestellt

Am Morgen des 25.04.2021 stellten die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow ein deutlich überladenes Fahrzeuggespann auf der A 20 fest.

Die Fahrzeugkontrolle erfolgte gegen 08:45 Uhr auf dem Parkplatz „Vier Tore“. Der 52-jährige polnische Fahrzeugführer war auf dem Weg von Deutschland nach Polen und zog mit einem VW-Transporter einen Gülleanhänger nebst Aggregaten sowie ein massives Metallgestell. Zudem transportierte er im Transporter Fensterrahmen mit Kleinteilen.

Da die Hinterachse des Transporters sichtbar durchhing, lag im Falle dieser polnischen Beförderungseinheit ganz offensichtlich eine massive Überladung vor. Im Zuge der weiteren Prüfung der Ladung kam die Radlastwaage der Besonderen Verkehrsüberwachung Altentreptow zum Einsatz. Dabei wurde eine Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts von 60 % festgestellt.

Dem 52-jährigen polnischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt bis zur Umladung untersagt. Ihn erwartet ein Bußgeld von ca. 260 EUR.

Alkoholisierter Fahrzeugführer auf der A 20

Am 22.04.2021 meldeten mehrere Hinweisgeber bei der Einsatzleitstelle Neubrandenburg eine sehr auffällige und gefährliche Fahrweise eines PKW VW Tourans auf der A 20 aus Richtung Pasewalk kommend, in Richtung Neubrandenburg.

Laut Aussagen der Zeugen fuhr das Fahrzeug in starken Schlangenlinien, zudem soll es im dortigen Baustellenbereich zu einigen Beinaheunfällen gekommen sein. Dieser Pkw fuhr dann auf den Parkplatz Brohmer Berge, wo ein Zeuge dem 67-jährigen Fahrer des Tourans den Fahrzeugschlüssel abnehmen und ihn somit an der Weiterfahrt hindern konnte. Daraufhin flüchtete der sichtliche alkoholisierte deutsche Tatverdächtige auf das Toilettenhäuschen und schloss sich dort ein.

Als die alarmierten Beamten des PHR Pasewalk und des AVPR Altentreptow am Ereignisort eintrafen, hatte er die Toilette jedoch schon wieder verlassen und saß in seinem Pkw. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille. Im Klinikum Pasewalk wurde eine Blutprobenentnahme bei dem Tatverdächtigen durchgeführt, zudem wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und sein Führerschein sichergestellt.

Glätteunfälle auf der A 20

Auf der A 20 vor der Abfahrt Anklam ereignete sich am Ostermontag, 05.04.2021, gegen 19:00 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden. Ein Fahrzeug krachte wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte in die Leitplanke. Ein nachfolgendes Fahrzeug fuhr auf Grund von Unaufmerksamkeit in die ungesicherte Unfallstelle.

Dabei wurden insgesamt drei PKW so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden beträgt ca. 31.000 EUR. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kam es zu drei weiteren Unfällen auf der A 20 im Bereich Grimmen, weil die Fahrer bei einsetzender Schneeglätte zu schnell unterwegs waren. Es blieb hier jedoch nur bei Sachschäden von etwa 15.000 EUR.