Verkehrsunfall auf der A20 – Fahrer kommt aufgrund gesundheitlicher Probleme von der Fahrbahn ab

Am Donnerstagmorgen, 02.07.2020, gegen 05:35 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle der Polizei einen liegen gebliebenen Transporter auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Friedland in Fahrtrichtung Stralsund, dessen Fahrer im verschlossenen Fahrzeug saß und nicht ansprechbar war.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer aufgrund gesundheitlicher Probleme nach links von der Fahrbahn abkam und die Mittelschutzplanke mehrere Meter touchiert hat, bevor er auf der linken Fahrspur zum Stehen kam.

Die Beamten des Autobahn-und Verkehrspolizeireviers Altentreptow haben sich umgehend zum Unfallort begeben und den Fahrer – einen 51-jährigen Deutschen – aus seinem Fahrzeug geholt. Zur Öffnung des Fahrzeugs mussten die Beamten eine Seitenscheibe zerstören. Anschließend haben sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und des Notarztes mit den Reanimationsmaßnahmen begonnen. Der Notarzt konnten allerdings nur noch den Tod feststellen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren vor Ort im Einsatz und haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Während des Einsatzes und der Bergungsmaßnahmen musste die A 20 bis ca. 08:00 Uhr voll gesperrt werden.

Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person auf der A 20

Am Freitag, 26.06.2020, gegen 14:15 Uhr befuhr ein 63-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW Nissan die A 20 in Fahrtrichtung Stettin.

In der Nähe der Anschlussstelle Anklam kam er auf Grund zu hoher Geschwindigkeit und bei starkem Regen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf dem angrenzenden Acker zum Liegen. Am PKW entstand Totalschaden.

Der Fahrer des PKW wurde dabei leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 4000 Euro.

Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in die Uniklinik Greifswald gebracht. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Kölln, Werder und Altentreptow mit insgesamt 24 Kameraden im Einsatz. Des Weiteren kamen ein Rettungshubschrauber mit dem Notarzt sowie der Rettungswagen aus Jarmen zur Hilfeleistung.

Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme bis 16:00 Uhr wurde die A 20 in Fahrtrichtung Stettin voll gesperrt. Zur Bergung des PKW wurde ein Abschleppdienst aus Jarman verständigt, der den PKW am dortigen Autohaus sichergestellt hat.

Unfall mit einer schwer verletzten Person auf der A 20

Am Donnerstag kam es gegen 18:00 Uhr auf der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck, auf Höhe des Anschlussstelle Anklam, zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen und nach eigenen Aussagen der alleinbeteiligten Fahrzeugführerin, befuhr die 22-jährige Frau die A 20 in Fahrtrichtung Lübeck. In der Folge hatte die Berlinerin (deutsche Staatsbürgerin) die Absicht, an der AS Anklam die A 20 zu verlassen. Auf Grund der zu hohen Geschwindigkeit kam der PKW nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich anschließend.

Die Berlinerin wurde durch den Unfall schwer verletzt und kam zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg. Durch einen Abschleppdienst erfolgte die Bergung des PKW Honda Jazz. Für die Bergung des PKW war eine kurzzeitige Vollsperrung notwendig. Es entstand Sachschaden von etwa 6.000 EUR.

Baustelle Sperrung der Anschlussstelle A20 Greifswald

Im Zeitraum 29.06.2020 bis 31.08.2020 wird die Anschlussstelle Greifswald der A20 aufgrund der Bauarbeiten auf der B 109 gesperrt. Es ist keine Auf- und Abfahrt möglich.

Die Umleitung wird über die Anschlussstelle Gützkow unter Nutzung der Bedarfsumleitung U 26 geführt. Im Bereich der Anschlussstelle gibt es auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h.

Tödlicher Verkehrsunfall an der Anschlussstelle zur A20

Am 20.05.2020 gegen 05:40 Uhr ist es auf der L273 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verunglückt ist.

Der 38-jährige deutsche Motorradfahrer aus der Region befuhr die L273 von Werder kommend in Richtung Altentreptow. Der 60-jährige deutsche LKW-Fahrer einer brandenburgischen Spedition befuhr die L273 aus Altentreptow kommend und beabsichtigte an der Anschlussstelle Altentreptow nach links auf die A20 in Richtung Lübeck zu fahren.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat der LKW-Fahrer den entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen, so dass es bei dem Abbiegevorgang zum Frontalzusammenstoß zwischen dem LKW und dem Motorrad gekommen ist. Der 38-jährige Motorradfahrer ist auf Grund seiner Verletzungen noch an der Unfallstelle verstorben. Das Motorrad hat angefangen zu brennen und ist vollständig verbrannt. 10 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Werder waren für die Löschmaßnahmen im Einsatz.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow sind zur Unfallaufnahme vor Ort. Auch ein Sachverständiger der Dekra ist im Einsatz. Das Motorrad sowie die nicht mehr fahrbereite Zugmaschine müssen abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die betroffene Autobahnzu- bzw. -abfahrt voll gesperrt werden.

Dank Bürgerhinweis stark überladenen Lkw gestoppt

Am Montag, 11.05.2020, gegen 12:40 Uhr ging in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Bürgerhinweis zu einem auffällig fahrenden Lkw auf der A20 in Fahrtrichtung Lübeck ein. Der Hinweisgeber teilte telefonisch mit, dass vor ihm ein Lkw fahre, dessen Fahrzeugaufbau stark von links nach rechts schwankt, sodass zu befürchten sei, dass das Fahrzeug umfalle.

Die Beamten der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow nahmen umgehend die Fahndung nach dem genannten Lkw auf der A20 auf. Dabei konnten sie den besagten Lkw hinter der Anschlussstelle Straßburg in Richtung Lübeck fahrend feststellen. Auch den Beamten zeigte sich dabei, dass die gesamte Beförderungseinheit stark schwankte. Den Beamten ist es anschließend gelungen den Lkw von der A20 auf den Rastplatz Brohmer Berge zu lotsen. Dort wurde das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der in Deutschland zugelassene Lkw durch einen 65-jährigen, syrischen Fahrzeugführer geführt wurde. Der Fahrer beabsichtigte Lebensmittel für ein gastronomisches Großhandelsgewerbe von Berlin nach Stralsund zu befördern. Während der Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass der Fahrer den Lkw ohne eingelegte Fahrerkarte geführt hat. Bei der Kontrolle fiel weiter auf, dass der Fahrer offenbar keinerlei Kenntnisse bezüglich der Lenk- und Ruhezeiten sowie arbeitszeitrechtlicher Regelungen hatte.

Bei der anschließenden Begutachtung der Ladung wurde dann auch deutlich, warum das Fahrzeug so stark schwankte. Beim Öffnen der Ladefläche fiel bereits ein Teil der Ladung herunter. Der Transporter war bis unter die Decke mit Lebensmitteln beladen, jedoch ohne dabei die geforderten Ladungssicherungsvorschriften einzuhalten. Eine ungünstige Lastverteilung begünstigte dabei das Schwanken des Fahrzeugaufbaus.

Die Beamten führten daraufhin eine Verwiegung der Beförderungseinheit mit der Radlastwaage durch. Laut den Fahrzeugpapieren durfte das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs 7,5 t betragen. Das Wiegeergebnis ergab ein Gesamtgewicht von 15,8 t und somit eine Überladung des Lkw von insgesamt 8,3 t fest.

Die Regelbußgeldsätze im Ordnungswidrigkeitenverfahren sehen lediglich Überschreitungen bis 35-40 % vor! Im hiesigen Fall lag die Überschreitung abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz bei 105%.

Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Umladung der Ladung angeordnet. Diese erfolgte in den Abendstunden. Die Ladung musste aufgrund der Menge an Lebensmitteln auf insgesamt vier Transporter verteilt werden. Da der Verdacht besteht, dass das Unternehmen Lieferfahrten sparen und sich dadurch einen Vermögensvorteil schaffen wollte, wird im Rahmen der Ermittlungen auch eine Vermögensabschöpfung geprüft.

Die Beamten haben den Sachverhalt als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bewertet und gem. § 315 b StGB ein Ermittlungsverfahren gegen den 65-jährigen Fahrer und den Halter/Unternehmer eingeleitet. Zudem wird auch wegen des Verstoßes gegen fahrpersonalrechtliche Vorschriften sowie aufgrund des Ladungsverstoßes ermittelt.

Doch damit nicht genug, denn auch die nachgeorderten Transporter waren zunächst alle nicht mit ausreichenden Ladungssicherungsmitteln ausgestattet. Diese mussten durch die Fahrer anschließend noch beschafft werden. Erst in den späten Abendstunden konnten alle Fahrzeuge ihre Weiterfahrt fortsetzen.

Brennender PKW auf der BAB 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg/Nord und Neubrandenburg/Ost

Am 07.04.2020, gegen 16:15 Uhr, geriet auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Nord und Ost ein PKW auf Grund eines technischen Defektes in Brand.

Eine 45-jährige Mutter mit ihren zwei Kindern (10 Jahre und 3 Jahre) befuhr mit einem PKW MINI die A20 in Fahrtrichtung Stettin. Die 45-Jährige konnte, nachdem sie das Feuer bemerkte, das Fahrzeug noch von der Fahrbahn lenken und sich mit ihren beiden Kindern in Sicherheit bringen. Der PKW brannte vollständig aus.

Für die Löscharbeiten waren 25 Kamerad/inn/en der Freiwilligen Feuerwehren aus Brunn, Staven und Neverin im Einsatz.
Die A20 musste für ca. 1 Stunde voll gesperrt werden, woraufhin es zu einem Rückstau von ca. 2 km kam. Am PKW und am Grünstreifen entstand ein Schaden von insgesamt 7.500 Euro.