Glätteunfälle auf der A 20

Auf der A 20 vor der Abfahrt Anklam ereignete sich am Ostermontag, 05.04.2021, gegen 19:00 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden. Ein Fahrzeug krachte wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte in die Leitplanke. Ein nachfolgendes Fahrzeug fuhr auf Grund von Unaufmerksamkeit in die ungesicherte Unfallstelle.

Dabei wurden insgesamt drei PKW so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden beträgt ca. 31.000 EUR. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kam es zu drei weiteren Unfällen auf der A 20 im Bereich Grimmen, weil die Fahrer bei einsetzender Schneeglätte zu schnell unterwegs waren. Es blieb hier jedoch nur bei Sachschäden von etwa 15.000 EUR.

Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person auf der A 20

Am Karfreitag, 02.04.2020, gegen 13:35 Uhr ereignete sich auf der A 20 zwischen der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord und der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person.

Der 82-jährige deutsche Fahrer eines Dacia von der Insel Rügen kam im Verlauf der Autobahn im Bereich einer langen Restkurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Überfahren des Standstreifen lenkte der Fahrzeugführer so stark gegen, dass er in der weiteren Folge fast frontal in die Mittelschutzplanke stieß. Anschließend schleuderte der PKW über beide Fahrstreifen bis in die Bankette. Dort kam der PKW entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Der Fahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Die A 20 musste für die Landung des Rettungshubschrauber mit Notarzt, der Straßenreinigung durch die Automeisterei Glienke und die Bergung des Unfallfahrzeuges für einen Zeitraum von ca. 2 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

Brand eines PKW auf der A 20

Am Sonntagnachmittag, 21.03.2021, gegen 14:55 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg per Notruf mit, dass er mit seinem PKW auf der A 20 steht und sein Fahrzeug brennt. Konkrete Ortsangaben waren nicht möglich, lediglich die Fahrtrichtung sowie die Angabe, dass die Anschlussstelle Altentreptow bereits passiert wurde, konnte gemacht werden. Es wurde weiterhin mitgeteilt, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befinden.

Zur Bewältigung der Lage wurden neben den Kräften der Feuerwehr auch die Beamten der Autobahnpolizei aus Altentreptow an die Gefahrenstelle entsandt. Der brennende PKW konnte dann auf dem Standstreifen der A 20 bei km 259,750 hinter der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord in Fahrtrichtung Kreuz Uckermark festgestellt werden.

Beim Eintreffen der Polizei qualmte es lediglich noch aus dem Motorraum des betroffenen PKW (Opel Astra Cabrio), der Motorbrand war durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Brunn, die mit zwei Einsatzfahrzeugen und 16 Kameraden vor Ort waren, bereits gelöscht. Der Fahrzeugverkehr auf der Bundesautobahn wurde während der Löscharbeiten in Richtung Kreuz Uckermark voll gesperrt und anschließend auf der Überholspur an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Es kam hierbei zu Verkehrsbehinderungen und geringen Stauerscheinungen.

Am PKW entstand ein Sachschaden in Höhe von ca.3000,- Euro, ein Schaden an der Bundesautobahn entstand nicht. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt angenommen. Die Bergung des Fahrzeuges wurde durch den 31-jährigen deutschen Fahrzeughalter aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald in eigener Zuständigkeit organisiert.

Letztendlich sinnlose Flucht mittels Verfolgungsjagd vor der Polizei

Am Montagabend, 15.03.2021, um 22:18 Uhr meldete eine Greifswalder Funkstreife einen flüchtenden PKW auf der L35 aus Richtung Greifswald in Richtung Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der Fahrer eines PKW Seat entzog sich mit ca. 200 km/h einer Kontrolle durch die Polizei.

Kurz vor der Anschlussstelle der A20 Gützkow hatten die verfolgenden Polizeibeamten das flüchtende Fahrzeug aus den Augen verloren. Zunächst gelang es nicht, das Fahrzeug im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festzustellen.

Am 16.03.2021 gegen 00:15 Uhr bemerkten Streifenbeamte des Polizeireviers Friedland den gesuchten PKW Seat auf der B 198 am Ortsausgang Woldegk, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Als der Fahrer des PKW die Beamten bemerkte flüchtete er erneut mit sehr hoher Geschwindigkeit. Diesmal raste er auf der B 198 von Woldegk aus in Richtung Prenzlau im Land Brandenburg.

Der Sichtkontakt brach dieses Mal auf Höhe der Ortschaft Wolfshagen ab. Die Polizei des Landes Brandenburg wurde in die Fahndung einbezogen. Weiterhin befanden sich Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und die Bundespolizei zur Fahndung im Einsatz. Polizeibeamte des Landes Brandenburg stellten dann kurz vor Prenzlau, an der Abfahrt Klinkow, den gesuchten PKW Seat fest. Dieser war verlassen worden und vom Fahrer fehlte jede Spur.

Nachdem vor Ort mehrere Polizeikräfte zur Suche zusammengezogen wurden, kam eine männliche Person auf die Beamten zu. Es handelte sich um den Fahrzeughalter, einen 31-jährigen Mann aus Greifswald.

Der PKW wurde zur Spurensicherung sichergestellt, der 31-Jährige nach Anklam gebracht, um auch an seinen Sachen Spuren zu sichern. Für sein rücksichtsloses und verkehrswidriges Verhalten muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Führerschein des jungen Mannes wurde sichergestellt.

Verkehrsunfall in Folge von Sekundenschlaf

Am Freitagmorgen, 26.02.2021, gegen 05:15 Uhr ist auf der A20 zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge befuhren die A20 aus Richtung Stralsund in Fahrtrichtung Stettin. Der 26-jährige polnische Fahrer eines Opel ist zwischen den Anschlussstellen Anklam und Altentreptow kurz hinter der Brücke Großer Landgraben nahezu ungebremst auf den vor ihn fahrenden PKW Subaru eines 51-jährigen deutschen Fahrzeugführers aufgefahren. In der Folge wurde der Subaru in die rechte Leitplanke und daraufhin in die Mittelschutzplanke und wieder zurück an den rechten Fahrbahnrand geschleudert. Der unfallverursachende Opel wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts in die Bankette geschleudert und kam am Wildschutzzaun zum Stehen. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Eine Sperrung der A20 war nicht erforderlich.

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass Sekundenschlaf die Ursache für den Verkehrsunfall war. Die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 26-jährigen Fahrzeugführer wurden aufgenommen.

Verkehrsgeschehen aufgrund des Schnellfalls im Landkreis MSE

Infolge des starken Schneefalls am gestrigen 15.02.2021 ist es im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu gehäuften Vorkommnissen im Straßenverkehr gekommen. Die Beamten registrierten von gestern Abend bis heute früh 08:00 Uhr vier Verkehrsbehinderungen und sieben Verkehrsunfälle. Glücklicherweise wurden dabei keine Personen verletzt, es sind lediglich Sachschäden zu verzeichnen.

In Neustrelitz kollidierte gegen 19:00 Uhr ein PKW an der Kreuzung B 96/B 193 mit einem Mast einer Lichtzeichenanlage, nachdem der Fahrzeugführer von der Fahrbahn abkam. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es sind 4000 EUR Schaden entstanden. Kurz darauf fuhr ein Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine auf der B 198 gegen einen Leitpfosten. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrbahn derart von den Schneeverwehungen betroffen, dass der Fahrer den Fahrbahnrand trotz umsichtiger Fahrweise nicht erkennen konnte. In Röbel ist ein Fahrzeugführer eines PKW von der Straße der Deutschen Einheit abgekommen und in der weiteren Folge mit einer Laterne kollidiert. Der Sachschaden wird auf 4000 EUR geschätzt. Auf der Kreuzung Mozartstraße/Röbeler Chaussee/W.-Rathenau-Straße in Waren kam es zum Zusammenstoß zweier PKW, in dessen Folge Sachschaden in Höhe von 500 EUR entstanden ist.

Auf der B 192 bei Sietow geriet der Fahrer eines Transporters gegen 19:35 Uhr in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr, wo er einen entgegenkommenden Transporter seitlich touchierte. In der weiteren Folge kam er von der Fahrbahn ab und fuhr auf eine beginnende Leitplanke. Dadurch überschlug sich das Fahrzeug und kam im Graben zum Liegen. Der Fahrer entfernte sich anschließend vom Unfallort. Der Sachschaden wird derzeit mit 4000 EUR beziffert.

Darüber hinaus überschlug sich auf der A 20 an der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost in Fahrtrichtung Rostock ein Kleintransporter, nachdem der Fahrzeugführer im Kurvenbereich nach links von der Fahrbahn abkam und mit der Leitplanke kollidierte. Der Schaden wird auf 3500 EUR geschätzt.

Gegen 07:15 Uhr des heutigen Morgen kam es zu einem weiteren glättebedingten Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Fahrer eines PKW infolge unangepasster Geschwindigkeit auf der L 24 zwischen Neukrug und Wredenhagen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrsschild und einem Leitpfosten, wodurch Sachschaden in Höhe von 2100 EUR entstanden ist.

Nebst den aufgeführten Verkehrsunfällen ist es am gestrigen Abend zudem zu Verkehrsbehinderungen aufgrund von Glätte und Schneefall gekommen. In der Zeit von 21:00 Uhr bis 23:00 Uhr blieben auf der A 20 zwei LKW und ein Kleintransporter stehen. Ein LKW konnte die Autobahnabfahrt Anklam nicht passieren. Ein weiterer LKW kam die Steigung der A 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Neubrandenburg Nord nicht aufwärts. Ein Kleintransporter blieb auf der Abfahrt Friedland liegen. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Altentreptow sicherten die Gefahrenstellen, regulierten den nachfolgenden Verkehr und verständigten die Autobahnmeisterei. Im Falle des Kleintransporters unterstützten Kameraden der FFW Golm und Groß Miltzow bei der Bergung.

In der Demminer Straße Höhe Kranichstraße in Neubrandenburg stand kurzzeitig ein LKW quer auf der Fahrbahn. Die Bergung lief in eigener Zuständigkeit und es entstand kein Schaden.

Verfolgungsfahrt durch das Stadtgebiet bis auf die A 20

Am Freitag Vormittag ist es im Stadtgebiet von Neubrandenburg, vom Lindenberg, über die Südstadt, das Katharinenviertel und die Oststadt bis auf die A 20 zu einer Verfolgungsfahrt durch Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gekommen. Ein flüchtiger Fahrzeugführer eines schwarzen PKW Audi A6 konnte nicht gestellt werden und bleibt flüchtig.

Die Beamten befuhren im Rahmen ihrer Streifentätigkeit gegen 10:00 Uhr die Kirschenallee auf dem Lindenberg in Neubrandenburg, als sie auf einen Fahrzeugführer eines PKW aufmerksam wurden, von dem sie wussten, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Beamten schalteten demzufolge das Anhaltesignal des Funkstreifenwagens ein, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Fahrzeugführer des zu kontrollierenden PKW hingegen beschleunigte schlagartig, um sich der Kontrolle zu entziehen und flüchtete in Richtung Neustrelitzer Straße. Die Beamten nahmen umgehend die Verfolgung auf und forderten Unterstützung an.

Der flüchtige Fahrzeugführer befuhr die Neustrelitzer Straße in Richtung Friedrich-Engels-Ring und missachtete dabei zwei Rot-zeigende Lichtzeichenanlagen. Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass es zu keinen Zusammenstößen mit vorfahrtsberechtigten Fahrzeugen kam. In der weiteren Folge setzte er seine Flucht von der Clara-Zetkin-Straße über die Wilhelm-Külz-Straße bis auf die Woldegker Straße fort.

Währenddessen fuhr der flüchtige Fahrzeugführer mehrmals ungebremst in Kreuzungsbereiche, wobei etliche unbeteiligte Verkehrsteilnehmer Bremsmanöver einlegen mussten, um Verkehrsunfälle zu vermeiden. Die weitere Flucht führte von der Woldegker Straße, über die B 104, durch die Ortschaften Küssow und Warlin sowie über die B 197 in Richtung A 20, wobei der Fahrzeugführer des Fluchtfahrzeugs mehrmals die Gegenfahrbahn nutzte und gefährliche Überholmanöver vollzog.

Unmittelbar vor der Autobahnanschlusstelle Neubrandenburg Ost touchierte er beim Wiedereinordnen aus dem Gegenverkehr einen in gleiche Richtung fahrenden Transporter an dessen linken Fahrzeugseite. Der Fahrzeugführer des Transporters blieb glücklicherweise unverletzt. Der Flüchtige setzte seine Flucht fort. Es gelang ihm, vor Eintreffen der hinzugezogenen, unterstützenden Funkstreifenwagen auf die A 20 in Fahrtrichtung Stettin zu fahren. Dort endete der Sichtkontakt der verfolgenden Beamten zum Fluchtfahrzeug.

Die Beamten legten während der Verfolgungsfahrt stets Wert darauf, durch ihr eigenes Fahrverhalten keine Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Infolgedessen und aufgrund der stark überhöhten Geschwindigkeit sowie der riskanten und rücksichtslosen Fahrweise des flüchtigen Fahrzeugführers, verringerte sich der Abstand zum Fluchtfahrzeug nach und nach bis der Sichtkontakt ausblieb. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte der umliegenden Polizei(haupt-)reviere und des Polizeihubschraubers des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV erfolgte anschließend eine umfangreiche Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug, die schlussendlich erfolglos blieb.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg ermittelt folglich wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenen Kraftfahrzeugrennens, unerlaubten Entfernen vom Unfallort sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den 40-jährigen, deutschen Fahrzeugführer.