Rethra fährt zusätzlich am Pfingstmontag

Zum Pfingstwochenende fährt das neu.sw Linienschiff Rethra Extra-Touren. Zusätzlich zum regulären Fahrplan wird es auch am Montag, 10. Juni, ablegen. Damit sind an allen Tagen des langen Wochenendes Ausflüge über den Tollensesee möglich. Die Rethra fährt dabei jeweils zwei Touren, die um 10 Uhr und um 14 Uhr am Schiffsanleger beim Badehaus starten.

An Bord gibt es Snacks und Informationen rund um den See. Die Fahrten dauern jeweils zweieinhalb Stunden. Die Strecke führt über die Haltestellen Wassersportzentrum, Gatsch Eck, Klein Nemerow, Alt Rehse, Nonnenhof und dann den umgekehrten Weg zurück. Auch Fahrräder werden gern mitgenommen.

PROF.ART – wenn Hochschule auf Kunst trifft

Die 11. Auflage in der Kunstsammlung Neubrandenburg bestreitet Prof. Dr. Ing. Andreas Wehrenpfennig am 13. Juni um 18 Uhr.

Auch dieses Mal werden die Überlegungen eines Professors der Hochschule Neubrandenburg, hier für Angewandte und Praktische Computerwissenschaften, zu einem Werk aus dem Bestand des Museums ganz ungewöhnlich sein – und nicht nur das: Er wird einen Überraschungsgast mitbringen.

Darüber hinaus können die Ausstellungen besucht werden und der Abend bei Getränken und guten Gesprächen am Feuer im Hof der Kunstsammlung ausklingen.
Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 3,00 €, Studierende frei

FLIMMO-Special: Highlights an Pfingsten im TV und auf Streaming-Portalen

FLIMMO-Special: Highlights an Pfingsten im TV und auf Streaming-Portalen Welche Filme eignen sich für welches Alter? Was ist nichts für Kinder?

An den Feiertagen rund um Pfingsten werden im Fernsehen wieder besonders viele Filme gezeigt. Auch auf Streaming-Portalen ist die Auswahl groß. Dabei ist nicht alles für jede Altersgruppe geeignet. Manches sollten Kinder überhaupt nicht sehen. Um Eltern einen Überblick zu verschaffen, hat FLIMMO in einem Pfingst-Special Sehenswertes im Fernsehen und auf Streaming-Portalen zusammengestellt.

Die komplette Übersicht und alle Highlights gibt es ab sofort auf www.flimmo.tv/pfingstspecial:

  • Für 3- bis 6-Jährige: Kurze, unkomplizierte Geschichten, die immer ein gutes Ende nehmen. Zusammenhalt und Freundschaft spielen eine große Rolle: Urmel voll in Fahrt, Der kleine Rabe Socke 2
  • Für 7- bis 10-Jährige: Hier darf es auch schon richtig spannend werden. Außergewöhnliche Helden wachsen über sich hinaus und erleben Abenteuer: Turbo – Kleine Schnecke großer Traum, Mein Freund der Wasserdrache, Quatsch und die Nasenbärbande
  • Für 11- bis 13-Jährige: Die Ältesten finden Gefallen an starken Figuren und einem mitreißenden Erzähltempo. Themen wie das Streben nach Unabhängigkeit und abenteuerliche Bewährungsproben sprechen sie besonders an: Fünf Freunde, Alles steht Kopf, High School Musical
    Für die ganze Familie: Diese Filme gefallen jüngeren und älteren Kindern. Selbst Erwachsene können an der einen oder anderen Stelle schmunzeln: Ab durch die Hecke, Ice Age 2 – Jetzt taut‘s
  • Fallen und Schocker: Diese Filme sind nicht für Kinder. Gewalt, blutige Schlachten und eine bedrohliche Atmosphäre können Kindern Angst machen und sie überfordern: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Tribute von Panem – Catching Fire

Polizeieinsatz auf Grund einer angemeldeten Versammlung

Am Mittwoch, 05.06.2019, führte das Polizeihauptrevier Neubrandenburg einen polizeilichen Einsatz mit eigenen und unterstellten Kräften durch. Im Einsatz waren 40 Beamte der Polizeihauptrevieres Neubrandenburg und der Bereitschaftspolizei MV.

Anlass dazu war die Anmeldung einer öffentlichen Versammlung als stationäre Kundgebung einer Privatperson zu dem Thema „SOGenannte Sicherheit“ auf dem Marktplatz in Neubrandenburg. In der Zeit 16:00 bis 20:00 Uhr waren ca. 50 Versammlungsteilnehmer vor Ort.

Die Versammlung ist störungsfrei verlaufen und wurde ohne besondere Vorkommnisse beendet.

Annalise-Wagner-Preis 2019 für "Domjücher Schicksale" von Reinhard Simon

Annalise-Wagner-Preis 2019 für „Domjücher Schicksale: Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Domjüch bei Neustrelitz in der Zeit des Nationalsozialismus“ von Reinhard Simon aus Neustrelitz

Die Dokumentation „Domjücher Schicksale: Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Domjüch bei Neustrelitz in der Zeit des Nationalsozialismus“ (Spica Verlag, 2019) von Reinhard Simon aus Neustrelitz wird mit dem 28. Annalise-Wagner-Preis ausgezeichnet.

Der Annalise-Wagner-Preis der Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg würdigt Texte, die Besonderes beitragen zum „Gedächtnis“ der historischen Region Mecklenburg-Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, ist mit 2.500 Euro dotiert und wird in diesem Jahr gefördert durch die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH und den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Der ausgezeichnete Text gehört zu den verdienstvollen Publikationen zur regionalen Geschichte, Kultur- oder Naturgeschichte, die als Ergebnis von Bürgerforschung im Ehrenamt (Citizen Science) entstehen. Und er ist ein Beispiel für „kleine“ Texte mit großem Potential als Impulsgeber für lebendige demokratische Erinnerungskultur, aktives bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftlichen Diskurs in der Region.

Reinhard Simon lebt in Neustrelitz und ist Verwaltungsangestellter im Naturschutzbereich. 2015 las er einen Artikel über die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde an psychisch kranken oder behinderten Menschen aus psychiatrischen Einrichtungen in Mecklenburg. Und er erfuhr: Auch an einem historischen Ort „vor der Haustür“ spielte dieses dunkle Kapitel der Regionalgeschichte, in der „Heil- und Pflegeanstalt Domjüch“ am Domjüchsee bei Neustrelitz. Seitdem engagiert sich Reinhard Simon dafür, möglichst vielen Opfern der „Euthanasie“-Morde aus „der Domjüch“ ihren Namen zurück zu geben – und damit ein Zeichen zu setzen für die Einzigartigkeit jeder Persönlichkeit und für die Würde jedes Menschen. 2015 wurde er Mitglied im „Verein zum Erhalt der Domjüch e.V.“ und initiierte 2016 eine Erinnerungsstätte für Opfer von Zwangssterilisationen und „Euthanasie“-Morden aus der Domjüch. Er unterstützt den virtuellen Gedenk- und Informationsort www.gedenkort-t4.eu und sucht ehrenamtlich immer weiter nach Namen und biografischen Zeugnissen dieser lange vergessenen NS-Opfer.

„Für mich ist es das Wichtigste“, schreibt Reinhard Simon, „die Opfer dieser menschenverachtenden Vernichtung psychisch und körperlich Kranker nicht zu vergessen und alles dafür zu tun, dass diese Verbrechen nie wiederholt werden. Dazu möchte ich auch mit diesem Buch beitragen.“

In seiner Publikation veröffentlicht er zum ersten Mal alle 62 bisher bekannten Namen der NS-Opfer aus „der Domjüch“ – und verankert sie auf diese Weise nachhaltig im Gedächtnis der Region. Am regionalen Beispiel spannt die Dokumentation seiner Spurensuche einen Bogen vom „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (14. Juli 1933) zu den „Euthanasie“-Patientenmorden in der „Aktion T4“ (1940-1941) und bis ins Jahr 1945. Der Autor entwirft ein – für die schwierige Quellenlage – erstaunlich plastisches Bild davon, „was sich in der dunklen Zeit auf der Domjüch abgespielt haben könnte“. Dabei beschreibt er u. a. erstmals, wie das sogenannte „Erbgesundheitsgericht“ arbeitete, welches ab 1934 dem Amtsgericht Neustrelitz angegliedert war und über Zwangssterilisationen in Mecklenburg-Strelitz entschied. Berührend ist sein konsequent biografischer Ansatz: Er erzählt von den NS-Verbrechen anhand von vielen Einzelschicksalen, soweit möglich mit biografischen Lebensskizzen, aber auch anhand kleinster Lebensspuren.

Die öffentliche Verleihung des 28. Annalise-Wagner-Preises findet am 28. Juni 2019 um 18 Uhr in der Regionalbibliothek Neubrandenburg statt. Die Laudatio hält Dr. rer. hum. Kathleen Haack, Arbeitsbereich Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Rostock und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde DGGN. Die Annalise-Wagner-Stiftung lädt herzlich ein!
Mehr Informationen: www.annalise-wagner-stiftung.de

Kontroll-Ergebnisse Kampagne "Alkohol und Drogen" und Zusammenfassung Mai-Kampagne

Seit Dienstag, 04.06., kontrollieren Beamte in ganz Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“.
Seit dem Auftakt haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise MSE, VG, VR) rund 90 Beamte mehr als 600 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie zwölf Alkoholfahrten fest (fünf KfZ-Führer, sieben Radfahrer) sowie sieben Kraftfahrzeugführer, die im Verdacht stehen, berauscht gefahren zu sein. Außerdem haben die Beamten in den ersten vier Juni-Tagen bereits 459 Geschwindigkeits- und 24 Handyverstöße geahndet.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Im Monat Mai lag der Schwerpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ auf „Zweiradfahrern“. Im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg wurden 2.039 Fahrzeugführer, darunter themenbedingt überwiegend Zweiradfahrer, kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 124 verschiedenen Kontrollorten bei Radfahrern unter anderem 124-mal Handyverstöße, 30 Alkoholfahrten sowie eine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Außerdem gab es 38 Verstöße gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen (Fehler bei der Benutzungspflicht, technische Mängel). Und 206-mal wurden Vorfahrt- und Vorrangfehler festgestellt.

Bei Kradfahrern mussten die Beamten im Mai unter anderem bei einem Überholverstoß, zwei Alkoholfahrten und fünf Verstößen gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen tätig werden.

Warnung vor Trickdiebstählen durch "Geldwechselmasche"

Am Dienstag, 04.06.2019, kam es in Malchin und in Neubrandenburg zu drei Trickdiebstählen zum Nachteil älterer Mitbürger.

In dem ersten Fall befand sich ein 84-jähriger Rentner gegen 09:15 Uhr in Malchin Am Markt und ging fußläufig in Richtung Kirche. Hierbei sprachen ihn ein Mann und ein Frau an und baten darum eine 2-EUR-Münze kleiner zu wechseln. Der hilfsbereite Rentner holte daraufhin sein Portemonnaie hervor und suchte nach passendem Kleingeld. Die Frau griff dabei zeitgleich in die Geldbörse des Rentners um auch zu suchen. Nach dem Geldwechsel entfernten sich die beiden Tatverdächtigen. Wenig später kam dem Geschädigten die Situation komisch vor und deshalb überprüfte er sein Portemonnaie. Hierbei musste er feststellen, dass ihm 40EUR in Scheinen entwendet wurden.

Nur eine halbe Stunde später, gegen 09:45 Uhr wurde ein 79-jähriger Rentner auf dem Parkplatz eines Discounters in der Teichstraße in Malchin von zwei Tatverdächtigen angesprochen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich um dieselben Tatverdächtigen wie zuvor Am Markt. Beide baten darum eine 1-EUR-Münze kleiner zu wechseln. Auch hier griff die tatverdächtige Frau in das Portemonnaie des Rentners während er passendes Kleingeld suchte. Nachdem das Münzgeld gewechselt wurde entfernten sich die zwei Tatverdächtigen. Als der Rentner später seinen Einkauf an der Kasse bezahlen wollte bemerkte er, dass seine Geldscheine in Höhe von 120,- EUR fehlten.

Der dritte Fall mit der gleichen Masche ereignete sich gegen 10:40 Uhr in der Rostocker Straße in Neubrandenburg, auf dem Parkplatz eines Discounters. Hier sprachen ein Mann und eine Frau einen 85-jährigen Rentner an und baten darum eine 1-EUR-Münze kleiner zu wechseln. Der Rentner bemerkte später das Fehlen seiner Geldscheine in Höhe von 60,-EUR.
Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

1. Person:

  • männlich
  • dunkler Teint
  • dunkle kurze Haare
  • ca. 30 – 35 Jahre alt
  • ca. 170-180 cm groß
  • weißes Hemd und lange Hose
  • gepflegte Erscheinung
  • sprach Deutsch mit Akzent

2. Person:

  • weiblich
  • dunkler Teint
  • dunkle schulterlange Haare
  • ca. 30 – 35 Jahre alt
  • ca. 170-180 cm groß
  • weiße Bluse
  • gepflegte Erscheinung
  • sprach Deutsch mit Akzent

Fahndungsmaßnahmen der Polizei nach den beiden Tatverdächtigen führten bislang nicht zum Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bitte um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer weitere Angaben zu den Verdächtigen machen kann, bzw. ebenfalls Geschädigter dieses Trickdiebstahls geworden ist, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nehmen die Polizei in Malchin unter 03994 – 231 224, die Polizei in Neubrandenburg unter 0395- 5582 5224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aus gegebenem Anlass rät die Polizei zur besonderen Vorsicht und Achtsamkeit beim Geldwechsel. Lassen Sie sich erst das Wechselgeld geben und lassen Sie sich beim Suchen in Ihrem Portemonnaie nicht unterstützen. In Ihrem Portemonnaie haben keine Fremden hineinzugreifen! Für Trickdiebe ist es ein Leichtes unbemerkt die Scheine herauszuziehen.