Ausstellungseröffnung an der Hochschule

Am Montag eröffnet in der Neubrandenburger Hochschule die Ausstellung „Wir*hier! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“. Nach Grußworten des Oberbürgermeisters Silvio Witt, des Rektors der Hochschule Prof. Gerd Teschke und Prof.in Claudia Steckelberg gibt es eine thematische Einführung in die Ausstellung und lokale Initiativen stellen sich vor. Im Anschluss wird zum gemeinsamen Austausch beim Buffet und zu einer kurzen Führung durch die Ausstellung eingeladen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch musikalische Untermalung von der Künstlerin Amy Wald.
Termin: am Montag, den 13. Mai 2019, 16:00 Uhr im Foyer der Hochschule Neubrandenburg, Brodaer Straße 2.

Gern heißt die Hochschule Gäste auch bei folgenden Veranstaltungen unseres Begleitprogramms willkommen:
14.05.2019, 12 Uhr Mittagsformat der denkbar für alle Angehörigen der HS im Foyer
21.05.2019, 17:30 Uhr Vortrag „Sprache und Gewalt“, Theaterlabor HS
18.06.2019, 19 Uhr Lesung „Nicht nur Mütter waren schwanger“ im SKBZ, Wiekhaus 18
25.06.2019, 17:30 Uhr Vortrag „Verfolgtes Begehren, späte Anerkennung: Das Gedenken an verfolgte Homosexuelle in Deutschland und Österreich“ im Foyer der HS

Die Ausstellung von Lola für Demokratie in MV wandert seit Juni 2018 durch Mecklenburg-Vorpommern. Im Anschluss an die Zeit in Neubrandenburg geht es nach Prora auf Rügen (25.07-08.09.19) und Parchim (11.09-16.10.19).
Das Begleitprogramm in Neubrandenburg wurde im Rahmen des PR2 Projektes von Studierenden des 6. Semesters Soziale Arbeit erstellt und organisiert, unter der Anleitung von Prof.in Claudia Steckelberg und mit freundlicher Unterstützung des AStA Referates „Soziales: Beratung, Förderung und Diversität“, Lola für Demokratie in MV und des Gleichstellungsbüros der Hochschule Neubrandenburg.

Tag der offenen Tür: Pflegestützpunkte laden ein

Der „Internationale Tag der Pflege“ am 13. Mai 2019, ist für die drei Pflegestützpunkte des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte Anlass, auf die Beratungsangebote der Pflegestützpunkte hinzuweisen, sie weiter bekannt zu machen und interessante Veranstaltungen anzubieten.

In Zusammenarbeit mit dem Versorgungsamt Neubrandenburg lädt der Pflegestützpunkt in der Kreisstadt am 13. Mai 2019 von 13 bis 15 Uhr interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung „Schwerbehinderung und Nachteilsausgleiche“ in die Neubrandenburger Begegnungsstätte, Ravensburgstraße 23, ein.

Im Anschluss an einen Vortrag ist das Gespräch offen für die Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Riesen-Spende für das Brustzentrum – Mehr als 16.000 Euro nach Frauenlauf übergeben

Die Mitarbeiterinnen des Brustzentrums am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum waren am Ende des 10. Frauenlaufes am 5. Mai im Kulturpark total überwältigt und gerührt. Dr. med. Katy Roterberg, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, nahm symbolische Schecks und Bargeld in Höhe von 16.340 Euro für die Unterstützung von an Brustkrebs erkrankten Frauen entgegen.

Sie bedankte sich nicht nur für das viele Geld, sondern auch dafür, dass so viele Menschen mit dem Lauf und anderen Aktivitäten den betroffenen Patientinnen zur Seite stehen. Denn neben den 8000 Euro an Startgeldern und Spenden aus dem Lauf, bei dem erstmals mehr als 1500 Frauen und Mädchen an den Start gingen, hatte auch die Firma Würth 2600 Euro Spenden gesammelt. Die Sparda-Bank steuerte 5000 Euro aus dem Gewinnsparen dazu, die Mitglieder des Fitnessstudios „Mrs. Sporty“ hatten 500 Euro gesammelt und die Pluspunkt-Apotheke übergab 240 Euro als Erlös aus dem Verkauf von Erdbeerbowle.

Karneval der Vereine geplant

Am Samstag den 08.06.2019 möchte eine Reihe von Initiator/inn/en, zu denen unter anderem auch der Kreisjugendring MSE e.V. gehört, in Neubrandenburg einen Karneval der Vereine initiieren, die HUMAN PARADE. Im Mittelpunkt stehen die Vereine und sozialen Institutionen mit ihrem Beitrag für ein weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern. Dies möchte man im Rahmen eines musikalischen Umzugs auf die Straßen bringen.

Das maßgebliche Anliegen ist es, verschiedenste Menschen in einem Fest der Vielfalt zu vereinen. Junge und alte Menschen, Alleinstehende und Familien, Alteingesessene und Hinzugezogene, Leute mit kleinem und großem Geldbeutel – Sie alle können als Teil der HUMAN PARADE ein bewusstes, verständnisvolles Miteinander zelebrieren. Damit werben wir für mehr Zusammenhalt in unserem Land. Und jede/r Mitlaufende kann etwas bewirken: Pro Person geht 1€ an einen lokalen Spendentopf. In einem Online-Beteiligungsverfahren können Vereine oder soziale Einrichtungen vorschlagen und den Spendenbetrag in einer Abstimmung an die drei Erstplatzierten verteilen.

Aber auch die teilnehmenden Vereine sollen unterstützt werden. Eine Jury wird den kreativsten Beitrag mit Kino- oder Marktplatzcenter-Gutscheinen im Wert von 300 € belohnen. Ob Tanzgruppe, Töpferverein, Fahrradclub, Fußballmannschaft, Theaterensemble, Wohngruppe, Jugendclub, oder Gartensparte, alle können ihr Puzzlestück zu einem weltoffenen Gesellschaftsbild beitragen. Die Teilnehmenden sollen für die kulturellen, sprachlichen, und religiösen Verschiedenheiten sensibilisiert werden und somit Respekt und Akzeptanz im Land fördern.

Der momentane Unterstützungsbedarf liegt bei Musikanlagen, Mischpulten, Zelten, Transportern, Instrumenten, Benzin, Generatoren, Gelder für Verpflegung, Redebeiträgen, kreative Ideen für die Ausgestaltung u.a. Angemeldet sind bereits zwei LKWs. Um die musikalische und Vereinsvielfalt darzustellen und die kreativen Beiträge zu unterstützen, hat jeder Teilnehmende die Möglichkeit, mit einem Vereinsfahrzeugen am Umzug mitzuwirken.

Die Initiator/inn/en freuen sich auf Rückmeldungen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bitte eine Mail an human-parade@solidaris.me für weitere Infos aus dem Verteiler.

Nahrungsmittelallergien: Wenn Essen krank macht

Salami, die Ausschlag verursacht, Brot, das zu Durchfall und Erbrechen führt, Milch, die für Blähungen sorgt: Ein bis zwei Prozent aller Menschen leiden schätzungsweise an Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien.

Was verursacht allergische Reaktionen auf Getreideprodukte? Wie geht man mit einer Laktoseintoleranz um? Wie wird eine Histaminintoleranz diagnostiziert und was hat Histamin mit Seekrankheit zu tun?

Antworten auf diese und weitere Fragen zu ausgewählten Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien gibt beim Gesundheitsforum D.-Bonhoeffer-Klinikum am 13. Mai 2019 ab 17:00 Uhr Dr. med. Uwe Gottschalk, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, im Konferenzraum der Bethesda Klinik (Haus G). Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Vortrag und Diskussion über Führerschule Alt-Rehse

Die Friedrich-Ebert-Stiftung MV lädt herzlich ein, zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: „Geliebte Führerschule Alt-Rehse“ – Die Reichshebammenführerin Nanna Conti (1881-1951), am Freitag, 24. Mai 2019, um 16:00 Uhr im großen Konferenzraum in der Bethesda-Klinik Salvador-Allende-Str. 32, 17036 Neubrandenburg.

Die Landtagsabgeordnete Sylvia Bretschneider organisierte diesen Vortrag gemeinsam mit uns. Zu unserem großen Bedauern ist sie am 28. April verstorben. Wir führen deshalb die Veranstaltung in ihrem Sinne und in memoriam durch.

Während des Naziregimes wurde unter dem Leitbild „Die Welt der Frau ist das Heim“ der deutschen Frau als Mutter eine zentrale Aufgabe in der Familienpolitik zugeschrieben. Sie sollte den biologischen Fortbestand des Deutschen Volkes sichern. Eine wichtige Funktion nahmen dabei die Hebammen ein. Als die verschiedenen deutschen Hebammenverbände 1933 zusammengeschlossen wurden, gelangte mit Nanna Conti (18811951) eine Hebamme und glühende Nationalsozialistin in die einflussreiche Position als Reichshebammenführerin. Durch die Geburtenpolitik und die Verklärung der Mutterschaft wurde Hebammen im NS-Gesundheitswesen besondere Hochachtung zuteil. Sie waren außerdem prädestiniert dafür, Informationen für die „erbgesundheitliche“ Erfassung der Bevölkerung zu sammeln. Nanna Conti, die ihre Hebammenausbildung in der Provinzial-Hebammenlehranstalt in Magdeburg abschloss, leitete den Hebammenverband nach dem Führerprinzip, schulte die deutschen Hebammen und prägte das deutsche und zeitweise auch europäische Hebammenwesen nachhaltig. Mit der starken politischen Verknüpfung wurde aus dem Beruf Hebamme außerdem ein mächtiges Instrument des Nationalsozialismus geschaffen, welches direkten Einfluss auf die Familie ausübte.

Die Frage „War das denn alles schlecht?“ wird gerade in der Geburtshilfe besonders häufig gestellt. Angesichts der Attraktivität der Gesundheits- und Sozialberufe für Rechtsextreme möchten wir genau dies mit Ihnen diskutieren. Die Referentin ist Dr. Anja Katharina Peters, Kinderkrankenschwester und Pflegewissenschaftlerin. Sie wurde mit einer Biographie Nanna Contis in der Medizingeschichte promoviert. Sie ist ausgewiesene Kennerin der Gesundheitspolitik der Nationalsozialisten und wird an diesem Abend zur Geschichte und Funktion der Reichshebammenführerin Nanna Conti referieren. Es moderiert Christoph Biallas.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Um Anmeldung bei der Friedrich-EbertStiftung wird gebeten.
Telefon: 0385 512596, Fax: 0385 512595, E-Mail: schwerin@fes.de

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person in der Oststadt

Am Dienstag, 07.05.2019, gegen 14:30 Uhr kam es in der Oststadt von Neubrandenburg an der Kreuzung Schieferstraße/Steinstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW. Hierbei befuhr die 46-jährige Fahrerin eines PKW Chevrolet die Schieferstraße aus Richtung Wismutstraße kommend in Richtung Gneisstraße.

Bei Überqueren des Kreuzungsbereiches Schieferstraße/Steinstraße beachtete sie nicht die Vorfahrt eines 63-jährigen PKW Mercedes Fahrers. Dieses befuhr die Steinstraße aus Richtung Basaltweg kommend in Richtung Carlshöhe. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Bei dem Zusammenstoß wurde die 46-jährige Fahrzeugführerin so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden musste.

Dort wurde sie stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000,- EUR.