MVZ sichert Erhalt von Augenarztpraxis

Drei Jahre lang hat die Neustrelitzer Augenärztin Beate Wegner vergeblich einen Nachfolger für ihre Praxis in der Augustastraße 19 gesucht. Jetzt ist eine Lösung gefunden. Die Praxis wird seit Jahresbeginn vom Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Neubrandenburg-Mitte betrieben, das Team ist geblieben. „Ich arbeite gern weiter, aber mir werden jetzt viele administrative Aufgaben abgenommen“, freut sich Beate Wegner, die seit 1995 als niedergelassene Augenärztin arbeitete. „Und die Patienten freuen sich auch, dass wir noch da sind“, sagt sie.

Das MVZ betreibt bereits seit Jahren eine Augenarztpraxis in der Neubrandenburger Kranichstraße und hat dort vor einigen Monaten das Angebot erweitert. Orthoptistin Melanie Schewe behandelt an zwei Tagen in der Woche Kinder und Jugendliche mit Sehschwächen und Sehstörungen und bietet Untersuchungen der Sehfunktionen an. „Alle Kinder sollten bis zum Alter von zwei Jahren zu einem augenärztlichen Screening. Je früher man Sehschwächen erkennt, desto besser sind die Behandlungserfolge“, erklärt sie.

Das MVZ Neubrandenburg-Mitte gehört zur Poliklinik am Dietrich Bonhoeffer Klinikum gGmbH, die ein Tochterunternehmen des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums ist.

Denkmalpreise des Landes für 2021 ausgeschrieben

Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt auch im Jahr 2021 den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche. Die Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der Denkmalpreise müssen bis zum 31. Mai 2021 im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.

Kulturministerin Bettina Martin ruft dazu auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der Denkmalpreise zu machen. „’Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege‘ ist nicht nur das Motto des diesjährigen Denkmalpreises. Es gilt auch als Motivation, wichtige Zeugnisse unserer Heimatgeschichte zu erkennen“, sagte Martin. „Mit den Preisen ehren wir Menschen, die sich auf dem Gebiet der Denkmalpflege verdient gemacht haben. Ich freue mich darauf, wenn wir in diesem Jahr beim Tag des offenen Denkmals tolle Projekte vorstellen können und so unsere Geschichte stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt.“

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 12. September 2021 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.

Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine unabhängige Fachkommission. Vorschläge können einschließlich ihrer Begründung durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen an die folgende Adresse eingereicht werden:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern

Werderstraße 124
19055 Schwerin

Fax: 0385 588 7082
E-Mail: poststelle@bm.mv-regierung.de

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Junge Wähler:innen in Zeiten von Fake News und Verschwörungserzählungen

Ein neues Handbuch von klicksafe unterstützt Jugendliche im kompetenten Umgang mit Fake News und Verschwörungserzählungen und hilft ihnen im Superwahljahr 2021, sich eine fundierte politische Meinung bilden zu können. Das neue klicksafe-Handbuch „Meinungsbildung in der digitalen Welt“ stellt Meinungsbildungskompetenz in den Mittelpunkt, die von jungen Menschen benötigt wird, um auch auf dem Weg zu ihren ersten Wahlentscheidungen Informationen differenziert beurteilen zu können und eine eigene Haltung zu entwickeln.

Im Superwahljahr 2021 werden viele junge Menschen zum ersten Mal eine politische Wahlentscheidung treffen. Entschieden werden diese Wahlen heute in einer medialen Öffentlichkeit, in der Falschmeldungen, populistische Narrative und Verschwörungserzählungen immer mehr zu Gefahren für demokratische Prozesse werden. Mangelnde Kompetenzen im Umgang mit diesen Phänomenen befeuern Misstrauen gegenüber Politik, Wissenschaft und Journalismus und stärken letztendlich antidemokratische Kräfte. Wichtig ist deshalb, dass Jugendliche als die Wählerschaft von morgen schon früh lernen, Informationen kompetent zu bewerten und einzuordnen und sich eine auf Fakten beruhende politische Meinung zu bilden.

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Warnung nach erfolgreichem Betrug: angebotenes Erbe über Facebook

Am 04.03.2021 wurde im Polizeihauptrevier Demmin eine Betrugsanzeige erstattet, bei welchem einer geschädigten Dame ein Schaden von mehr als 8.000 Euro entstanden ist.

Nach Angaben der Geschädigten ist sie im September 2020 bei Facebook auf eine Anzeige aufmerksam geworden, in welcher ein Erbe für den Betrag von 350.000 Euro gesucht wurde. Sie hat sich auf diese Anzeige gemeldet und in der Folge per E-Mail und whattsapp Kontakt zu dem vermeintlichen Gönner aufgenommen. Es gab dann eine Kommunikation mit privaten Fragen und Antworten, wodurch die Betrüger das Vertrauen der gutgläubigen Dame gewinnen wollten, was ihnen gelungen ist.

In der Folge wurde die Geschädigte an einen vermeintlichen Anwalt in Frankreich verwiesen, welchem sie nach dessen Aufforderung ihre persönlichen Daten, eine Kopie ihres Ausweises und ihre Kontonummer mitgeteilt hat. Weiterhin wurde sie aufgefordert, Zertifikate auszudrucken, diese unterschrieben zurückzusenden und verschiedene Geldbeträge als Gebühren auf unterschiedliche Konten zu überweisen. Die Geschädigte hat das insgesamt achtmal getan und so insgesamt 8.045 Euro an die Betrüger überwiesen. Zur Zahlung der Gebühren hat sie sogar einen Kredit aufgenommen, in der Hoffnung auf die Auszahlung des Erbes.

Nach der erneuten Aufforderung am 02.03.2021 über eine Summe von 1775,23 Euro teilte die geschädigte Dame dem Anwalt mit, dass sie nicht bereit sei, mehr Geld zu zahlen. Sie blockierte die Nummer, so dass es dann keinen Kontakt mehr mit den Betrügern gab. Anschließend offenbarte sie sich ihrem Ehemann und erstattete gestern Strafanzeige bei der Polizei.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Demmin haben die Ermittlungen wegen des Betruges aufgenommen. Dazu wird der Schriftverkehr ausgewertet und die begünstigten Kontodaten überprüft.

Neben der regelmäßigen Warnung, fremden Personen niemals Geld zu übergeben bzw. zu überweisen liegt der Polizei ein Tipp am Herzen: besprechen Sie vor einer Geldübergabe bzw. -überweisung Ihr Vorhaben mit einem Verwandten oder Bekannten. Meist wird nämlich schon im Gespräch deutlich, dass es sich um einen Betrug handeln könnte. Natürlich sind auch wir als Polizei jederzeit erreichbar.

Zeugenaufruf nach Wohnungseinbruch – Elektronikartikel im Wert von 3.000 Euro entwendet

Im Zeitraum vom 02.03.2021, 09:30 Uhr, bis zum 04.03.2021, 12:30 Uhr, ist es auf dem Neubrandenburger Datzeberg zu einem Wohnungseinbruch gekommen, bei welchem Elektronikartikel im Wert von ca. 3.000 Euro entwendet wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter über den Balkon gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung in der Erich-Zastrow-Straße verschafft und in der Folge einen neuen 80-Zoll Fernseher der Marke Samsung, eine Playstation und eine Nintendo Switch entwendet. Der Wert der entwendeten Gegenstände beträgt ca. 3.000 Euro. Die angegriffene Wohnung befindet sich in dem Wohnblock in der Erich-Zastrow-Straße der Nummern 1-13.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung vor Ort. Zeugen, die im genannten Tatzeitraum auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder sachdienliche Hinweise zu dem Wohnungseinbruch oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Zwei Betrugsfälle in Zusammenhang mit GoogleKarten

In Neubrandenburg ist es am 03.03.2021 zu zwei Betrugsversuchen in Zusammenhang mit dem Erwerb von Google-Play Karten gekommen. Dank aufmerksamer Mitarbeiter wurde in einem Fall die Polizei rechtzeitig informiert, sodass der drohende, eintretende Schaden abgewendet werden konnte. Im einem weiteren Fall richtete sich der Betrugsversuch gegen eine neue Opfergruppe.

Im ersten Fall wurde eine Mitarbeiterin eines Lebensmittelfachmarktes in der Neubrandenburger Innenstadt zur Mittagzeit des 03.03.2021 stutzig, als ein Kunde Gutscheinkarten im Wert von 900 EUR kaufen wollte. Aufgrund der hohen Anzahl der Gutscheinkarten und zeitgleich stattfindenden Telefonaten zwischen dem Geschädigten und einer Frau, die scheinbar auf die Aktivierung der Karten ausgerichtet war, vermutete die Mitarbeiterin einen Betrug. Verkauft hat sie dem Kunden lediglich zwei Gutscheinkarten, so wie es die interne Marktanweisung vorsieht.

Der Kunde verließ das Geschäft anschließend zielgerichtet zu einem nahegelegenen Drogeriefachmarkt. Die aufmerksame Mitarbeiterin handelte umsichtig und informierte neben der Polizei ebenso die Mitarbeiter der Drogerie über ihren Verdacht. Sie lag goldrichtig: Der Mann hatte die Absicht, in der Drogerie weitere Gutscheinkarten zu kaufen.

Gegenüber eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gab der 68-jährige, deutsche Geschädigte an, am Vortag einen Anruf einer Frau Klein erhalten zu haben. Diese teilte ihm mit, dass er in einem Gewinnspiel des Veranstalters Andreas Hoffmann 38.000 EUR gewonnen hätte. Zur Auszahlung dieses Betrages müsse er Google-Play-Karten im Wert von 900 EUR erwerben. Der finanzielle Schaden für den Geschädigten konnte glücklicherweise abgewendet werden. Die Mitarbeiterin des Lebensmittelmarktes konnte die gekauften Gutscheinkarten zurückbuchen und dem Geschädigten die 200 EUR wieder auszahlen.

Im zweiten Fall richtete sich der versuchte Betrug gegen eine Mitarbeiterin eines Neubrandenburger Lebensmittelmarktes. Sie erhielt am 03.03.2021 gegen 17:30 Uhr, während ihrer Tätigkeit im Kassenbereich des Marktes, einen Anruf auf dem dienstlichen Telefon. Ein bislang unbekannter Mann gab sich als Mitarbeiter der Firma „Google-Play“ aus und übermittelte der Geschädigten, dass in Zukunft keine Google-Play-Karten im Wert von 15 EUR bis 500 EUR verkauft werden dürfen. Um diese Karten aus dem Verkauf zu nehmen, sei es erforderlich, eine Sperrung der Karten vorzunehmen. Hierzu übergab der unbekannte Mann den Hörer an seine „Mitarbeiterin“, eine bislang ebenfalls unbekannte Person. Sie schilderte der Geschädigten die weiteren Schritte. Nun musste die Geschädigte alle Google-Play-Karten an jeder vorhandenen Kasse des Marktes einscannen und den Aktivierungscode am Telefon übermitteln.

Nachdem die 55-jährige, deutsche Geschädigte mehrere Gutscheinkarten aktivierte, fiel ihr der Betrug auf. Es ist Schaden in Höhe von 2800 EUR entstanden. Beamte des Kriminalkommissariates Neubrandenburg führen die Ermittlungen wegen der Betrugsstraftaten.

Die Polizei weist weiterhin eindringlich darauf hin, dass es im Falle eines Gewinns in einem Gewinnspiel niemals eine Vorkasse gibt, insbesondere nicht in Form von Gutschein-Codes oder Ähnlichem. Hören Sie in solchen Fällen auf Ihr Bauchgefühl. Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, scheuen Sie nicht, um Rat zu bitten. Die Betrugsmaschen der Kriminellen ändern sich, aber Ihr Instinkt bleibt. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrer Außenwelt, sprechen Sie z.B. mit Angehörigen oder Freunden und informieren Sie die Polizei.

Frauenaktionswoche 2021

Aufgrund des aktuellen Lockdown können in diesem Jahr die traditionelle Veranstaltung zum Frauentag nicht stattfinden. In der Zeit vom 8. bis 15. März findet eine „FRAUENAKTIONSWOCHE“ in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg statt.

Das Programm:
08. MÄRZ 2021

10-11 Uhr, Ort: Marktplatz Neubrandenburg
BLUMEN-VERTEIL-AKTION
Veranstalter: Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V und Gleichstellungsbeauftragte der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

10 Uhr, Ort: Interkultureller Garten oder https://www.skbz-nb.de
FRÜHSTÜCKS-GESPRÄCH UND VORTRAG
„Tradition und Moderne – Was Frauen bewegen und was sie bewegt“
Veranstalter: Soziokulturelles Bildungszentrum Neubrandenburg e.V.

12 Uhr, Livestream, https://frauen.dgb.de
LUNCH-SESSION
Veranstalter: Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V

Gedenkort „Clara-Zetkin“ (Südstadt)
FREIE GEBINDE-NIEDERLEGUNG
Veranstalter: Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V

Gedenkort „Frauenehrenmal“ (Oststadt)
FREIE GEBINDE-NIEDERLEGUNG
Veranstalter: Fraueninitiative Neubrandenburg

Gedenkort „Trauernde“ (Innenstadt)
FREIE GEBINDE-NIEDERLEGUNG

01.- 08.03.2021, Facebook-Aktion
DIGITALE FRAUEN-PORTRAIS AUS DER NORDSTADT
Veranstalter: NordStart NB

08.03.2021, 15 Uhr, Ort: Marktplatz Neubrandenburg
FRAUEN*KAMPFTAG
Veranstalter: Studierendengruppe

08.03.2021, 15 Uhr, Digital, https://hs-nb.webex.com/meet/rose
DIGITALES KAFFEE-TRINKEN MIT LESUNG
Veranstalter: Hochschule Neubrandenburg

08.03.2021, 17 Uhr, Zoom-Meeting, Anmeldung: https://landfrauen-mv.de
DIGITALE BUCHLESUNG „Spätsommergewitter – eine Liebesgeschichte aus Milch und Tönen“ mit der Autorin und Vorsitzenden des Verbandes Dr. Heike Müller
Veranstalter: LAND-FRAUENVERBAND Mecklenburg-Vorpommern e.V.

08.03.2021, 19:30 Uhr, https://www.familienzeit-nb.de
FRAUENTAGS-SPEZIAL „DANCE & PROSECCO“
Veranstalter: Familienzeit e.V.

08.03.2021, Facebook-Aktion und https://www.cjd-rz.de
PODCAST Gehört. Gesagt. Getan. „Frauen in Führungspositionen“
Veranstalter: Regionalzentrum für demokratischen Kultur Mecklenburgische Seenplatte

08.03.2021, Facebook-Post und https://www.cjd-rz.de
ERKLÄR-VIDEO „Gleichstellung, Feminismus, Gender? Alles nur Frauenkram?“
Veranstalter: Regionalzentrum für demokratischen Kultur Mecklenburgische Seenplatte

09. MÄRZ 2021

09.03.2021, 14:30 Uhr, https://www.skbz-nb.de
LITERATUR-CAFÈ „Die unheilige Familie” von Necla Kelek – Frauenrechte und die Rolle des Islam in Deutschland
Veranstalter: Soziokulturelles Bildungszentrum Neubrandenburg e.V.

10. MÄRZ 2021
10.03.2021, 17-18 Uhr, Livestream, https://youtu.be/VKbJsTHA7hY
LIVE-TREAM „Starke Frauen-Starkes MV“
Veranstalter: Aktionsbündnis für Mecklenburg-Vorpommern

15. MÄRZ 2021
15.03.2021, 10-11:30 Uhr, ONLINE-FORUM, https://hs-nb.webex.com/meet/gst-mitarbeiterin
ONLINE-FORUM zum „EQUAL PAY DAY“
Der „PAY GAP“ beginnt im Kinderzimmer! Referentin: Almut Schnerring, Initiatorin Equal Care Day & Autorin von ‚Die Rosa-Hellblau-Falle‘, Statemens: Stefanie Drese, Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern und Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg
Veranstalter: Hochschule Neubrandenburg, Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH Neustrelitz, Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und Deutscher Gewerkschaftsbund Region Ost M-V