„Früher konnten Helden fliegen, heute kommen sie mit dem Boot!“

Der AStA der Neubrandenburger Hochschule und das AJZ veranstalten gemeinsam einen SeaWatch Soliabend im AJZ Neubrandenburg, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind. Neben Informationen aus erster Hand von AktivistInnen in Vortrag und Diskussion kann man auch tolle Preise bei einer Tombola gewinnen. Der Chor „roter Hering“ aus Rostock hat an dem Abend ebenso seinen Auftritt wie die Querbeetdisko, bei deren Musik man für den guten Zweck tanzen kann. Auch für Essen und Getränke ist gesorgt.

Termin: 25. Januar ab 17:00 Uhr im Alternativen Jugendzentrum (AJZ) Neubrandenburg

Sea-Watch e.V. ist eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Menschen auf dem Mittelmeer verschrieben hat. Angesichts der humanitären Katastrophe leistet Sea-Watch Erste Hilfe und fordert sichere und legale Fluchtwege. SeaWatch ist politisch und religiös unabhängig und finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Brandursache zum Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung

Wie bereits berichtet, ist es am gestrigen Sonntag, 19.01.2020, gegen 21:40 Uhr zum Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Blumenstraße in Malchin gekommen. Alle Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden, so dass niemand verletzt wurde.

Den Kameraden der Feuerwehr ist es zudem gelungen, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen, so dass eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren im Einsatz.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg kam am Montag ein Brandursachenermittler zum Einsatz, da die Brandursache nicht eindeutig geklärt war. Der Brandursachenermittler hat zusammen mit den Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin den Brandort am heutigen Vormittag untersucht.

Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. Weitere Einzelheiten dazu kann die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekannt geben.

Reinhold Beckmann in der Konzertkirche Neubrandenburg

Am Samstag, den 25.01.2020, um 19:30 Uhr, ist Reinhold Beckmann mit seinem Programm „Freispiel“ zu Gast in der Neubrandenburger Konzertkirche. Mit Herzblut und Feinsinn kommt mit dem beliebten Moderator, Schauspieler und Entertainer nicht nur ein Könner, sondern auch ein Kenner guter Musik auf die Bühne. Was an ihm am meisten verblüfft, ist die Selbstverständlichkeit seines musikalischen Auftretens. Charmant, nachdenklich und angenehm selbstironisch erzählt er seine Songgeschichten. Das selbstbezweifelnde Scheitern gehört genauso dazu, wie der Blick auf die kleinen Macken des Alltags.

Dabei hat Reinhold Beckmann sich seinen forschenden, kritischen Blick durchaus bewahrt: Wenn er gesellschaftliche und politische Themen in seinen Liedern aufgreift, dann hat er es nicht nötig, mit dem moralischen Zeigefinger zu fuchteln. Seine Stärken sind die leisen, fast schon zerbrechlichen Songs. Balladen, die von großen Gefühlen erzählen, wohltuend unprätentiös und ohne Kitsch. In „Beckmann – Freispiel“ wird er begleitet von Johannes Wennrich auf der Gitarre.

Vorverkaufsstellen:

Ticket-Service Neubrandenburg (Marktplatz 1, 0395-5595127)
Nordkurier-Servicepunkt (Medienhaus, Friedrich-Engels-Ring 29)
Nordkurier-Ticketservice unter 08004575 033 (Anruf kostenfrei).
Lokalfuchs-Büro, Turmstraße 13, Neubrandenburg

Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Malchin

Am Sonntagabend (19.01.2020) gegen 21:40 Uhr wurde der Polizei ein Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Blumenstraße in Malchin gemeldet. Vor Ort wurde durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin starke Rauchentwicklung im Kellergeschoss des Gebäudes festgestellt.

Die Bewohner, sechs Kinder und Jugendliche sowie eine Betreuerin, hatten bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Einrichtung bereits selbstständig und unverletzt verlassen. Durch die Freiwillige Feuerwehr Malchin konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte. Allerdings wurde bei dem Brand eine Versorgungsleitung des Heizungssystems beschädigt, infolgedessen das Gebäude nicht mehr bewohnbar war.

Die Bewohner der Einrichtung mussten daher in umliegenden Einrichtungen untergebracht werden. Die entstandene Sachschadenshöhe ist derzeit nicht bestimmbar. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Malchin mit fünf Einsatzfahrzeugen und 25 Kameraden waren ein Rettungswagen, ein Notarztwagen sowie zwei Funkstreifenwagen des Polizeireviers Malchin im Einsatz.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Diskussionsrunde zum Radverkehr

Neubrandenburg – eine Stadt für Radfahrer? Darüber möchte die Stadtverwaltung gern mit den Einwohnern ins Gespräch kommen.

Am Mittwoch, 22. Januar, sind alle Interessierten – egal ob Radfahrer oder nicht – eingeladen, über den Radverkehr in der Vier-Tore-Stadt zu sprechen. In dieser Diskussionsrunde sollen gemeinsame Ziele definiert und Ideen entwickelt werden.

Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung eines leistungsfähigen Netzes für den Alltags- und den Freizeitverkehr, die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs, um die objektive Sicherheit und ums Fahrradparken.

Wann? Mittwoch, 22. Januar 2020
Wann? 17 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
Wo? HKB-Saal

14. Neustrelitzer Lesenacht „Ausgezahlt und hingetuscht“

Trister Januar? Von wegen! In Neustrelitz bringt der Hans-Fallada-Klub am 25. Januar mit der 14. Neustrelitzer Lesenacht Farbe in die Innenstadt. „Ausgezahlt und hingetuscht“ lautet diesmal das Motto des literarischen Potpourris mit halbstündlich wechselndem Programm an sechs Lese-Orten. Ausgezahlt, weil die Veranstaltung diesmal Abschied nimmt von den Zahlenspielen der vergangenen Jahre wie zuletzt „Jetzt schlägt’s 13“; hingetuscht, weil die einzelnen Schauplätze mit hintersinnigem Farbenspiel benannt sind: Da wetteifern „Das Gelbe vom Ei“ und „Das Blaue vom Himmel“ um „Die rosarote Brille“, kommen aber auch die „Weiße Weste“ und „Goldene Zeiten“ zu dem Schluss: „Schwarz ist die Seele“.

Nach mehreren Jahren am Stadthafen kehrt die beliebte Veranstaltung diesmal in die Innenstadt zurück: Das Kunsthaus und das Kulturquartier in der Schlossstraße, das Borwinheim in der Bruchstraße, das ISBW am Markt sowie der WeinWeltLaden und der shop2rock in der Zierker Straße fungieren als Schauplätze für die literarischen Kostproben im Halbstundentakt. Menschen aus unterschiedlichsten Berufen beteiligen sich mit Kostproben ihrer Lieblingslektüre, so zum Beispiel der Leiter des Polizeireviers, Danilo Kohagen, oder die Tänzer Halka und Axel Rothe; Fielmann-Filialleiter Steffen Schmidt und Nordkurier-Journalistin Marlies Steffen; Feuerwehrmann Jörg Westphal und die langjährige Tanzremise-Patriarchin Andrea Lichterfeld; der Neubrandenburger Museumsleiter Rolf Voß oder Hotelier Thomas Kraus in „Tateinheit“ mit Schauspielerin Martina Block; Lesepatin Lilly Sauer oder Stadtführerin Ruth Koziel … und viele mehr!

Von einigen Texten über literarische Werke aus alter und neuer Zeit bis hin zu einer Einstimmung auf das Beethoven-Jahr reicht das literarische Spektrum. Für den einmal entrichteten Eintritt kann jeder Besucher den ganzen Abend lang unterwegs sein; mal hier, mal dort zuhören oder auch mal zum Plaudern Station machen. Das Programm dauert von 19 bis 23 Uhr. Ein Flyer mit dem detaillierten Programm soll demnächst an vielen Orten in Neustrelitz ausliegen.

Regionalbibliothek lädt ein

23. Januar 2020 | 18:30 Uhr | Meine Suche nach dem Nichts | Autorenlesung und Gespräch mit Lena Schnabl

„Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden“ (Quelle: Goldmann Verlag).

Lena Schnabl ist freie Journalistin und studierte Japanologie, Sinologie und Politik. Ihre Reportagen erscheinen unter anderem im Spiegel oder in der Süddeutschen Zeitung. Anne-Marie Stark moderiert den Abend. Sie studierte Japanologie und Politikwissenschaft, sie lebte drei Jahre in Japan.