Brand eines Ackerschleppers in Neubrandenburg

Brennender Ackerschlepper (Foto: Polizei)

Am Dienstagnachmittag, 22.09.2016, kam es gegen 15:15 Uhr auf der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg auf Höhe der dortigen ARAL-Tankstelle zu einem Brand eines Ackerschleppers „John Deere“.

Der 63-jährige deutsche Fahrzeugführer des Ackerschleppers befuhr in Neubrandenburg die Neustrelitzer Straße stadtauswärts, als dieser plötzlich starken Qualm und wenig später Flammen aus dem Bereich unter der Fahrerkabine wahrnehmen konnte. Der Fahrzeugführer steuerte daraufhin den Ackerschlepper geistesgegenwärtig auf die mittlere Grünfläche der Neustrelitzer Straße und verließ unverzüglich das Fahrzeug.

Der Brand griff kurze Zeit später auf den gesamten Ackerschlepper über und es kam zum Vollbrand. Das Fahrzeug wurde in der weiteren Folge durch die Kameraden der eintreffenden Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht.

Während des Einsatzes musste die Neustrelitzer Straße stadtauswärts für die Dauer von einer Stunde voll gesperrt werden. Personen wurden bei dem Fahrzeugbrand nicht verletzt.

Nach gegenwärtigen Erkenntnissen kam es aufgrund eines technischen Defekts am Fahrzeug zu dem Brand, bei dem der Ackerschlepper vollständig zerstört wurde. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000,- Euro.

Achtung! Vergessene Befreiung vom Rundfunkbeitrag kann zur Verschuldung führen

Verbraucherzentrale berät zur Befreiung, Abmeldung und Vollstreckungsverfahren.

Leider kommt es immer wieder vor, dass auch gegen Studierende Rundfunkbeiträge vollstreckt werden. Dabei sind die Gründe verschieden. Entweder können sie keine Nachweise für den Zugang von Befreiungsanträgen oder Abmeldemitteilungen vorweisen oder sie haben einfach nicht an die Stellung der entsprechenden Anträge gedacht. Da die Forderungen des Beitragsservice einen Zeitraum von mehreren Jahren umfassen können, entstehen so teils vierstellige Beträge.

Auch wenn die Vollstreckung während der Studienzeit aufgrund des geringen Einkommens oft ins Leere läuft, bleiben die Forderungen über einen Zeitraum von 30 Jahren bestehen. Die Vollstreckung der Beiträge kann dann auch nach dem Ende des Studiums erfolgen, wenn man ins Arbeitsleben starten möchte.

Tipp: Studierende, die BAföG beziehen, sollten daran denken, dass sie für eine Befreiung einen Antrag stellen müssen. Häufig herrscht die Vorstellung, dass man automatisch befreit wäre. Dem ist leider nicht so. Man sollte stets einen ausdrücklichen Befreiungsantrag stellen und den Nachweis vom BAföG-Amt beifügen.

Im Fall von Abmeldemitteilungen – insbesondere bei Umzügen oder Wohngemeinschaften – sollte dem Beitragsservice mitgeteilt werden, wohin man zieht, ob und wer unter der neuen Adresse Rundfunkbeiträge zahlt sowie dessen Beitragsnummer. Da man im Streitfall den Zugang des Schreibens nachweisen muss, ist es wichtig, das Schreiben nachweislich, z. B. per Einschreiben zu versenden.

Fragen rund um die Rundfunkbeiträge beantwortet die Verbraucherzentrale.

Polizeibeamte entdecken Cannabispflanzen in einem Gewächshaus

Am Sonntagnachmittag, 20.09.2020, gegen 14:40 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Malchin auf Grund einer Körperverletzung in einen Ortsteil von Malchin gerufen. Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellten die Beamten ein Gewächshaus auf dem dortigen Grundstück fest, bei welchem Cannabispflanzen aus dem oberen geöffneten Fenster ragten.

Bei der anschließenden genauen Überprüfung bestätigte sich der Verdacht. Die Beamten haben sechs ausgewachsene und fest verwurzelte Cannabispflanzen mit Blütenansätzen festgestellt. Da der Verdacht bestand, dass sich weitere Betäubungsmittel in der Wohnung oder auf dem Grundstück befinden, erfolgte anschließend die Durchsuchung der Räumlichkeiten und des Grundstücks. Dabei haben die Beamten mehrere Tüten und einen Eimer mit getrockneten Cannabispflanzenteilen sowie mehrere Gegenstände zum Konsum und Handel mit Betäubungsmitteln aufgefunden.

Die festgestellten Gegenstände und Pflanzen wurden sichergestellt und zum Polizeihauptrevier Malchin gebracht. Es wurde eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Die Ermittlungen gegen die 23-jährige deutsche Tatverdächtige sowie den 33-jährigen deutschen Tatverdächtigen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin aufgenommen.

Krankenversicherung für Studenten: privat oder lieber gesetzlich versichern?

Die Frage zum Krankenversicherungsschutz stellt sich den meisten Studenten erst zum Zeitpunkt der Immatrikulation. Doch gerade Studenten, die bisher – zum Beispiel durch die Eltern – privat versichert waren, sollten zum Studienbeginn genau überlegen, ob sie weiter privat versichert sein wollen oder der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung der Studenten (KVdS) die bessere Alternative ist.

Für manche Studenten kann die Private Krankenversicherung sinnvoll sein. Wenn zum Beispiel über die verbeamteten Eltern ein Beihilfe­anspruch besteht, ist die private Versicherung meistens günstiger als die gesetzliche KVdS. Studenten sollten sich vor der Wahl des Vertrages in jedem Fall über Vor- und Nachteile unabhängig beraten lassen. Denn fällt während des Studiums der Kindergeld­anspruch weg, muss der private Vertrag umgestellt werden. Das hat einen entsprechend hohen Beitrag zur Folge, der meistens über dem Niveau der gesetzlichen Krankenkasse liegt.

Ist zu Beginn des Studiums die Wahl einmal getroffen, bleibt diese Entscheidung für die gesamte Studien­dauer bindend. Also Achtung: Wer sich privat versichert, kommt während des Studiums nicht mehr in die gesetzliche Kranken­kasse hinein.

Bei gesetzlich versicherten Eltern ist der Studienanfänger bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres kostenfrei familienversichert. Diese Zeit verlängert sich bei geleistetem Wehr- bzw. Ersatzdienst entsprechend. Eine beitragsfreie Familienversicherung ist jedoch nur möglich, wenn das regelmäßige Einkommen des Studenten unter 455 Euro liegt bzw. bei einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) 450 Euro nicht überschreitet. In diesem Fall und ab dem 26. Lebensjahr ist dann aber die studentische Versicherung gemäß KVdS möglich. Seit 2019 kostet dieser 76,04 Euro plus den individuellen Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenversicherung. Hinzu kommt der Beitrag zur Pflegeversicherung in Höhe von 22,69 Euro (24,55 Euro für kinderlose Studenten ab dem 23. Lebensjahr).

Fragen rund um die Krankenversicherung beantwortet die Verbraucherzentrale.

Ausstellungseröffnung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale, 25. September 2020, 14-15 Uhr, Regionalmuseum

Am 25. September 2020 wird Rektor Professor Gerd Teschke im Neubrandenburger Regionalmuseum die Ausstellung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale eröffnen. Zusammen mit den Zeitzeugen Heinz Schewe, Irmtraut Steinert und Jörgen Sönderby soll die Ausstellung vorgestellt und erlebbar gemacht werden.

Professor Gerd Teschke zur Ausstellung: „Die Ausstellung Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale geht für mich zurück auf eine Diskussionsrunde an der evangelischen Akademie Loccum zum Thema „30 Jahre Mauerfall: Unterschiede in der Entwicklung von west- und ostdeutschen Berufsbiografien“.

In diesem Kontext wurden über die Treuhandausstellung verschiedene persönliche Berufsbiografien in der Nachwendezeit näher beleuchtet. Dieses Thema reicht in meiner Wahrnehmung bis in die heutige Zeit hinein und ist verbunden mit ganz persönlichen Schicksalen.

Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Regionalmuseums und der Hochschule ist es gelungen, diese Ausstellung für die Zeit vom 26.09. bis 08.11. nach Neubrandenburg zu holen. Von besonderem Interesse sind sicher vier „Treuhand Schicksale“ aus der Neubrandenburger Nachwendezeit, die einen zusätzlichen Ausstellungteil ausmachen werden; sie gewähren einen besonderen und ganz persönlichen Einblick in jene Zeit, mit ihren speziellen Umständen.“

Aktueller Stand Corona-Infektionen in MV (21.09.2020)

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informieren:

Seit Freitag wurden dem LAGuS 19 neue Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt wurden bislang 1123 Menschen in MV positiv auf das Virus getestet.

Kreis/kreisfreie Stadt Veränderung im Vergleich zum Vortag Kumulative Erkrankungszahl seit Erfassungsbeginn
Stand 21.09., 16:19 Uhr
Hansestadt Rostock +15 185
Landkreis Rostock 0 94
Mecklenburgische Seenplatte +2 155
Schwerin 0 128
Nordwestmecklenburg 0 108
Vorpommern-Rügen 0 122
Vorpommern-Greifswald +1 176
Ludwigslust-Parchim +1 155
Summe +19 1123

139 Personen mussten/müssen bislang insgesamt im Krankenhaus behandelt werden, davon 23 in einer Intensivstation. Insgesamt gab es in Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion 20 Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind etwa 1020 der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer COVID-19-Erkrankung genesen.

Weitere Details sind dem Lagebericht zu entnehmen.

Fahrzeugführer weicht Wild aus – Fahrzeug überschlägt sich

Am Montagmorgen, 21.09.2020, gegen 05:30 Uhr ist bei Rosenow zu einem Verkehrsunfall gekommen, in deren Folge der alleinbeteiligte Fahrzeugführer schwerverletzt wurde. Der 41-jährige deutsche Fahrzeugführer befuhr die K68 (Tarnower Straße) in Richtung der B104. Nach Angaben des 41-Jährigen lief kurz vor der Auffahrt auf die B104 ein Wild auf die Fahrbahn.

Der Fahrzeugführer wollte dem Wild ausweichen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Danach lenkte der 41-Jährige wieder zurück auf die Straße und weiter nach links in den Straßengraben. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Transporter überschlug sich in der Folge und kam auf dem Dach zum Liegen.

Der 41-Jährige wurde leichtverletzt und musste mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Der Transporter ist Totalschaden und musste geborgen werden.

Aus gegebenem Anlass möchte die Polizei die Fahrzeugführer auf das richtige Verhalten bei Wild im Straßenverkehr hinweisen. Wenn Sie ein Tier auf der Straße sehen, dann halten Sie bitte das Lenkrad fest in der Hand. Bitte versuchen Sie nicht, dem Tier auszuweichen. Durch ein Ausweichmanöver könnten Sie gegen einen Baum, die Leitschutzplanken oder in den Straßengraben fahren, wodurch Sie meist in noch größere Gefahr geraten und dabei selbst verletzt werden könnten. Wir raten Ihnen, wenn möglich, die Geschwindigkeit zu verringern, zu hupen und das Lenkrad festzuhalten.