Wohnungseinbruch in einem Mehrfamilienhaus

Am Sonntag, 23.02.2020, kam es in der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg im Zeitraum zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr zu einem Einbruch in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Unbekannte gelangten über den Balkon gewaltsam in die Wohnung.

In der Wohnung wurde Modeschmuck entwendet. Die Kriminalpolizei Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Unterstützung aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise können an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 55825224, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de mitgeteilt werden.

Verkehrsunfall mit erheblichen Sachschaden auf der L 271 bei Utzedel

Am Sonntag, dem 23.02.2020, kam es gegen 16:40 Uhr auf der Landstraße 271 zwischen Utzedel und dem dortigen Bundeswehrdepot zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden.

Dem 55-jährigen deutschen Fahrer eines Milchtankers kam auf dieser Strecke ein Lkw entgegen. Aufgrund einer baulichen Fahrbahnverengung, wich dieser soweit wie möglich nach rechts aus und geriet dabei auf die Bankette. Hier sank der vollbeladene Lkw so tief ein, dass er nicht mehr selbständig heraus kam. In der weiteren Folge berührte der Lkw drei Straßenbäume und beschädigte diese. Bei der Berührung der Bäume wurden Äste abgerissen und Erdreich herumgeschleudert. Durch die herabfallenden Äste und das herumgeschleuderte Erdreich wurde ein im Gegenverkehr befindlicher Pkw beschädigt.

Am Lkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Es ist laut Schätzung ein Gesamtschaden in Höhe von 131.600 EUR entstanden. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Die Landstraße 271 war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Spaziergänger findet Erdlöcher mit Tierresten

Bereits am 22.02.2020 ging eine 30-jährige Frau aus Neubrandenburg spazieren und fand entlang eines Feldweges bei Ballin zwei
Erdlöcher, in denen zahlreiche Tierreste entsorgt wurden.

Bei den aufgefundenen Resten handelt es sich vermutlich um zwei Füchse, eine Katze und unzählbare Teile von Wildschweinen, wie
Schwarten, Beine und Schädel. Wem die Tiere gehörten bzw. wer die Reste dort ablegte, ist derzeit noch unklar. Durch das Polizeirevier Friedland wurde zeitnah ein Veterinär eingeschaltet, der sich vor Ort den Fund ansah und Sofortmaßnahmen zur Beseitigung veranlasste.

Der Verursacher muss nun, wegen des Verstoßes gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz, mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige rechnen. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300 224 entgegen.

Trunkenheitsfahrt eines Kraftfahrzeugführers und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Neubrandenburg

Am Sonnabend, 22.02.2020, um 23:20 Uhr fiel Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg ein Pkw VW Golf auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit den Kreuzungsbereich Große Krauthöfer Straße/Gebrüder-Boll-Straße überfuhr.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle wurde starker Atemalkoholgeruch beim 39-jährigen deutschen Fahrzeugführer wahrgenommen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,17 Promille. Bei der anschließenden Überstellung zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg beleidigte der Kraftfahrzeugführer die Polizeibeamten und leistete Widerstand. Dabei wurde ein Beamter am Handgelenk leicht verletzt.

Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Roter Teppich ans Meer – Mecklenburg-Vorpommern soll Filmland werden

„Unser roter Teppich führt heute nicht nur ans Meer, sondern direkt in eine neue Ära der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir schaffen klare Strukturen, geben mehr Geld und positionieren Mecklenburg-Vorpommern als Filmland“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue anlässlich des Empfangs zur 70. Berlinale in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Unser Land wird wieder verstärkt als Film- und Fernsehland wahrgenommen. Das wollen wir gemeinsam mit den Verantwortlichen ausbauen und stärken.“

„Wir wollen die große filmische Tradition Ostdeutschlands pflegen und weiterentwickeln“, kündigte Geue an. „Unsere Filmförderung soll helfen, Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern zu erzählen. Erzählt von erfahrenen Filmemacherinnen und Filmemachern, aber auch von jungen Talenten, die wir auf ihrem Weg begleiten wollen.“

Kern der Pläne ist die Gründung einer landeseigenen „MV Filmförderung gGmbH“ mit Sitz in Schwerin und Wismar. Diese soll für die Filmförderung zuständig sein, Filmemacherinnen und Filmemacher beraten und auch die Festival- und Kinoförderung übernehmen. Mit der neuen Fördergesellschaft wird unter anderem die Förderung von Spielfilmen von Produzentinnen und Produzenten aus Mecklenburg-Vorpommern möglich. „Eine eigene Filmförderung ist Voraussetzung dafür, dass heimische Produktionen auch von der Filmförderung des Bundes profitieren können, sagte Geue. Zu den zur Verfügung stehenden Mitteln ergänzte er: „Es stehen künftig deutlich mehr Mittel für die Filmförderung zur Verfügung.“ Dafür sei bereits mit dem Doppelhaushalt 2020/2021 Vorsorge getroffen worden. „In diesem Jahr werden es drei Millionen, 2021 vier Millionen Euro sein.“

Angemerkt

Wie sage ich doch immer schon sehr gern: „Wir haben ja nicht viel hier, aber wenn wir etwas haben, dann ist es Gegend.“ Die kann sich auch wunderbar in Film und Fernsehen nicht nur als Kulisse machen. Also ist eine Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern sicher eine gute Idee. Der Standort Wismar bietet sich da auf jeden Fall an, sitzt doch auch schon das Landesfilmzentrum in der Hansestadt, konzentrieren sich hier Kompetenzen und vielleicht auch etwas Infrastruktur. Aber warum Schwerin? Ok, es ist unsere Landeshauptstadt. Und sonst?

Wenn man einer solchen Einrichtung schon zwei Sitze gönnt, warum beide im westlichsten Teil Westmecklenburgs? Wird die Osthälfte auch hier wieder mal abgehängt? An mangelnder Expertise kann es nicht liegen; wohl nur mal wieder daran, dass aus Schweriner Sicht des Landes gefühlte Ostgrenze die A19 ist.

Körperverletzung auf dem Wall

Am Freitag, 21.02.2020, gegen 18:55 Uhr kam es auf der Wallanlage zwischen dem Treptower Tor und dem Abzweig zur Fritz-Reuter-Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand gingen zwei unbekannte männliche Personen in Begleitung eines Hundes über die Wallanlage vom Treptower Tor kommend in Richtung Bahnhof. Beim Passieren einer sich auf der Wallanlage befindlichen Personengruppe, entstand aus noch unbekannten Gründen ein Streitgespräch zwischen einem der Spaziergänger und einem 18-jährigen russischen Staatsangehörigen aus der Gruppe.

Im weiteren Verlauf der verbalen Auseinandersetzung schlug der unbekannte Tatverdächtige dem 18-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin versuchten mehrere Personen aus der Gruppe die Auseinandersetzung zu beenden und schlichtend auf den Tatverdächtigen einzuwirken.

Zwei schlichtende 15-jährige deutsche Staatsangehörige erhielten daraufhin vom Tatverdächtigen ebenfalls Faustschläge ins Gesicht. Nach der Auseinandersetzung flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Hund und seiner männlichen Begleitung von der Örtlichkeit über die Wallanlage in Richtung Bahnhof.

Die drei Geschädigten erlitten leichte Blessuren im Gesicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. dem flüchtigen Täter können an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, an die Internetwache der Landespolizei sowie jeder anderen Polizeidienststelle gerichtet werden.

Lesung mit Linda Winterberg aus der "Hebammen-Saga"

Die Autorin stellt die ersten beiden Teile Ihrer Hebammen-Saga vor. Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin
historischer Romane. Der erste Teil der Hebammen-Saga „Aufbruch in eines Leben“ erschien 2019.

Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten nicht unterschiedlicher sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung in Berlin kennen lernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit – als Flucht vor dem dominanten Vater, vor der Armut der Großfamilie oder den Schatten der Vergangenheit.

Der zweite Teil der Saga „Jahre der Veränderung“ erscheint Ende Januar 2020. Die Autorin erzählt im Jahr 1929 die Geschichte der Hebammen weiter.

Die drei Freundinnen haben ihren Weg gefunden: Edith arbeitet als Hebamme in der Klinik und einer Beratungsstelle für Frauen. Margots Leben steht Kopf, nachdem sie sich in einen verheirateten Mann verliebt hat, und Luise unterrichtet inzwischen Hebammen-Schülerinnen und stürzt sich ins Nachtleben der schillernden Metropole Berlin. Gleichzeitig zeigen sich die Spuren der Weltwirtschaftskrise nur zu deutlich. Armut und Leid sind allgegenwärtig.

Donnerstag, 27.02.2020, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt 12,00 €, mit Kundenkarte ermäßigter Eintritt

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Hugendubel, Reservierungen unter 0395 568 345 12 oder neubrandenburg@hugendubel.info.