Nachmeldung und Zeugenaufruf zur Meldung "Junge Frau mit Kind in Neubrandenburg überfallen! (PM vom 05.04.2020 17:05 Uhr)

Wie bereits berichtet wurde, soll es am gestrigen Sonntag, den 05.04.2020 zu einer räuberischen Erpressung zum Nachteil einer 32-jährigen deutschen Frau gekommen sein. Nach Angaben der 32-Jährigen befand sie sich zusammen mit ihrem einjährigen Sohn am Ihlenpool in Neubrandenburg, als sie plötzlich von hinten angegriffen wurde. Ein bislang unbekannter Tatverdächtiger soll von ihr mehrfach die Herausgabe von Bargeld gefordert und ihr dabei mit einem unbekannten Gegenstand einen Schlag gegen den Kopf im Stirnbereich versetzt haben. Zudem soll er versucht haben, seine Zigarette in ihrem Gesicht auszudrücken und gedroht haben, ihr Kind in den Ihlenpool zu schubsen.

Erst, als auf der gegenüberliegenden Seite des Ihlenpools ein Radfahrer den Angriff beobachtete und schrie, dass der Täter die Frau in Ruhe lassen soll, ließ der Täter von ihr ab und soll anschließend fußläufig in Richtung Norma geflüchtet sein.

Zu dem Tatverdächtigen kann gesagt werden, dass er ca. 25 Jahre alt, ca. 1,75 bis 1,85 m groß, schlank, sportlich mit nach hinten gegeltem Haar und einem gepflegten Vollbart beschrieben wurde. Er soll zudem eine graue Jogginghose und schwarze Strickjacke mit Kapuze getragen und gebrochen deutsch gesprochen haben.

Im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden die Ermittlungen wegen der räuberischen Erpressung aufgenommen. Dazu werden Zeugen gesucht. Insbesondere der Fahrradfahrer, der sich am 05.04.2020 gegen 14:00 Uhr am Ihlenpool aufgehalten haben und den Täter in die Flucht getrieben haben soll, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch die Bewohner der Rudolf-Virchow-Straße 11 – 21 könnten Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen könnten. Die Polizei bittet alle Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

FLIMMO 05/2020: TV, Streaming, YouTube – Die Highlights an Ostern

Was eignet sich für welches Alter? Was ist nichts für Kinder?

Rund um die Osterfeiertage stehen bei TV-Sendern und Streaming-Anbietern besonders viele Filme auf dem Programm. In Zeiten von Corona erhalten diese Angebote sicher noch mehr Aufmerksamkeit, schließlich fällt das Familienfest mit den Großeltern oder die Ostereiersuche im Park flach.

Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes rund um die Feiertage zusammengestellt. Für jedes Alter und für die ganze Familie ist etwas dabei. Außerdem finden Eltern Hinweise, was Kinder besser nicht sehen sollten. Verschiedene YouTube-Tipps regen zum Basteln, Singen und Spielen an.

Die komplette Übersicht gibt es ab sofort auf www.flimmo.de/ostern:

  • Für 3- bis 6-Jährige: Kurze, unkomplizierte Geschichten, die immer ein gutes Ende nehmen. Zusammenhalt und Freundschaft spielen eine große Rolle.
  • Für 7- bis 10-Jährige: Hier darf es auch schon richtig spannend werden. Außergewöhnliche Helden wachsen über sich hinaus und erleben Abenteuer.
  • Für 11- bis 13-Jährige: Die Ältesten finden Gefallen an starken Figuren und einem mitreißenden Erzähltempo. Themen wie das Streben nach Unabhängigkeit und abenteuerliche Bewährungsproben sprechen sie besonders an.
  • Für die ganze Familie: Diese Filme gefallen jüngeren und älteren Kindern. Selbst Erwachsene können an der einen oder anderen Stelle schmunzeln.
  • Fallen und Schocker: Diese Filme sind nicht für Kinder. Gewalt, blutige Schlachten und eine bedrohliche Atmosphäre können Kindern Angst machen und sie überfordern. Ab 20 Uhr sollten Eltern besonders darauf achten, ob eine Sendung für Kinder geeignet ist.

Raus in die Natur – es gibt viel zu entdecken

Buschwindröschen: Das Buschwindröschen ist recht häufig und bildet oft große Blütenteppiche. Die weißen Blüten öffnen sich besonders bei schönem Wetter.

Naturerwachen im Müritz-Nationalpark

Auch zu Zeiten der Coronakrise sind Spaziergänge erlaubt. Warum nicht in den Müritz-Nationalpark? Denn dort gibt es aktuell viel zu entdecken.

Frische Luft und Sonnenschein sind gut – daran zweifelt kein Mediziner. Und wenn dann noch die ersten Pflanzen voller Kraft in den Frühling starten und die ersten bunten Blüten zu sehen sind, dann ist dies Balsam für unsere Seele.

Mit seiner Größe von rund 32.000 Hektar bietet der Müritz-Nationalpark genug Platz für Ausflüge – ohne dass sich Menschen begegnen oder in Gruppen bewegen müssten. Viele Wander-, Rad- und Erlebniswege bieten den Gästen tolle Erlebnisse inmitten ungestörter Natur.

Leberblümchen: Sobald die ersten Blüten sich öffnen, wie hier beim Leberblümchen, bietet sich den Insekten ein reich gedeckter Tisch mit Pollen und Nektar.

Geophyten nennt man die Pflanzen, die mit Hilfe von Speicherorganen den Winter im Boden überdauern. Bereits vor dem Laubaustrieb der Bäume nutzen sie Licht und Wärme, um aus dem Erdreich auszutreiben, daher auch der Name Frühlingsgeophyten für unsere bekannten Frühblüher.

Die nötige Energie für das zeitige Austreiben im Frühjahr liefert das Speicherorgan (Zwiebel, Knolle oder Rhizom). Zu den Geophyten gehören beispielsweise das Buschwindröschen, Leberblümchen oder die Schlüsselblume. Für Menschen sind es die lang ersehnten bunten Farben nach dem Winter.

Schlüsselblume: Die Schlüsselblume verdankt ihren Namen der Pflanzenform, die an einen Schlüsselbart erinnert.
(Alle Fotos: B. Lüthi Herrmann)

Aber auch die Tierwelt erwacht: Beobachten Sie doch mal das scheinbar chaotische Gewimmel an einem Waldameisenhaufen – ein faszinierender Anblick der Geschäftigkeit. Also gehen Sie raus in die Natur. Es gibt viel zu entdecken.

 

Umbau der Kreisstraße MSE 70 in Breesen

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Demmin/Altentreptow, die Gemeinde Breesen und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte führen die Erneuerung der Kreisstraße MSE 70 ab dem 20. April 2020 in der Ortsdurchfahrt Breesen als Gemeinschaftsmaßnahme durch. Die Straßenbaumaßnahme umfasst den grundhaften Vollausbau in einer Breite von 5,50 m auf einer Länge von 816 m und die Herstellung einer kanalgebundenen Regenentwässerung.

Der Neubau eines Regenwasserkanals ist für die Ableitung des Oberflächenwassers der Fahrbahn und des Gehweges erforderlich, weil der bisher zum Teil genutzte Mischwasserkanal des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Demmin/ Altentreptow außer Betrieb genommen wird. Die Straße weist starke Schäden auf, weil es keine kanalgebundene Regenentwässerung gibt.

Von der Gemeinde Breesen wird der vorhandene, 629 m lange Gehweg saniert. Die jetzt vorhandene Breite von 1,40 m entspricht nicht den Anforderungen, und der bauliche Zustand ist schlecht. Nach dem Umbau ist der Gehweg 1,50 m breit und durch einen 0,50 m breiten Sicherheitsstreifen von der Fahrbahn getrennt.

Wegen des desolaten Zustands des vorhandenen Mischwasserkanals ist der Wasser- und Abwasserzweckverband Demmin/Altentreptow in der Pflicht, diesen durch einen neuen, reinen Schmutzwasserkanal zu ersetzen. Der neue Hauptkanal hat eine Länge von 1.625 m. Die Schmutzwasserhausanschlüsse werden ebenfalls erneuert. Weiterhin erneuert der Zweckverband die Trinkwasserversorgungsleitung auf einer Länge von 1.079 m. Die Hausanschlussleitungen werden auch ausgewechselt.

Die geplante Bauzeit umfasst den Zeitraum vom 20. April 2020 bis 15. Juli 2021. In dieser Zeit wird die Straße für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt. Es ist kein Durchgangsverkehr möglich, eine Umleitung wird ausgeschildert. Mögliche neue Regelungen für den Personennahverkehr und den Schülerverkehr werden von der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft mbH getroffen und gesondert bekannt gegeben. Es werden je nach Baufortschritt provisorische Bushaltestellen hergestellt.

Neubrandenburg geht gegen Dreckecken vor

Oberbürgermeister Silvio Witt appelliert an die Vernunft der Vier-Tore-Städter

Foto: Stadt Neubrandenburg

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg muss derzeit vermehrt gegen Müllhalden vorgehen. In fast allen Stadtteilen fallen immer wieder Dreck- und Müllecken auf, weil sich illegal seines Abfalls entledigt wird. „Ich kann nur an die Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger appellieren, unsere Stadt sauber zu halten“, betont Oberbürgermeister Silvio Witt. „Dies müsste in unser aller Interesse sein. Die Müllabfuhr, die Leerung der Papierkörbe, Straßenreinigung und Sperrmüllabholung finden nach wie vor regelmäßig statt. Niemand hat einen Grund seinen Unrat in der Natur oder am Straßenrand zu entsorgen. Das ist entgegen jeglicher Vernunft und nahezu dumm. Ich appelliere aber an die Vernunft der Vier-Tore-Städter, denn illegal entsorgter Müll tut dem Ansinnen unserer Stadt nicht gut. Die Entsorgung und die derzeitigen Sondereinsätze kosten zusätzlich Geld aus der Stadtkasse – also unser aller Geld.“

Nachdem der städtische Frühjahrsputz in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden konnte, sind Mitarbeiter des Bauhofs und von Unternehmen verstärkt in den Stadtgebieten unterwegs, um gegen illegal entsorgte Abfälle vorzugehen. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Neustrelitzer Straße mit dem Stargarder Bruch. Rund um den Sportplatz Weidenweg und an der Schwimmhalle wird Müll gesammelt. Sämtliche Grünzüge in der Oststadt werden beräumt, genau wie die Hänge und Treppenanlagen auf dem Datzeberg. Auch den Grünzügen im Reitbahnweg und am Reitbahnsee wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Zahlreiche Hinweise sind dazu über den städtischen Mängelmelder eingegangen oder direkt von Bürgerinnen und Bürgern an die Stadtverwaltung.

Blutspendetermine KW 15

Auf Grund der aktuellen Situation arbeiten die MitarbeiterInnen des DRK Blutspendedienstes mit Hochdruck daran, dass unsere geplanten Termine stattfinden können.

Hier finden Sie die Spendetermine/Öffnungszeiten vom 06.04.2020 bis
09.04.2020 (KW 15) im Sendegebiet.

DRK-Blutspendeinstitut Neubrandenburg, An der Marienkirche 4
Mo-Do: 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Montag, 06.04.2020

Bützow, Grundschule und Freizeithaus
13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Dienstag, 07.04.2020

Ärztehaus Stralsund, Schwedenschanze
13:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Penzlin, Diakonie-Sozialstation
15:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Stand: 03.04.2020, 14:00 Uhr

Alle gesunden Erwachsenen zwischen 18 und 72 Jahren (Erstspender bis 60 Jahre) werden aufgerufen, Blut zu spenden!

Man muss gesund sein, darf in den letzten 4 Wochen keine Erkältungssymptome oder Kontakt zu Infizierten gehabt haben und ist nach Aufenthalten im Ausland und im Kreis Heinsberg für 4 Wochen gesperrt.

Bitte Personalausweis mitbringen! Zu allen Terminen kann man ohne Voranmeldung kommen.

Bei Fragen kann man sich an unsere Hotline 0800 11 949 11 wenden.

Wir halten uns an die vorgegebenen Hygiene-Empfehlungen des RKI, ermöglichen den erforderlichen Abstand zwischen den Spendern und teilen aus gegebenem Anlass zur Zeit nur Lunchpakete oder Imbissbeutel für den gemütlichen Genuss zu Hause aus.

Ehrenamtsstiftung unterstützt das Ehrenamt in Corona-Krise

Als Soforthilfe für das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement in Mecklenburg-Vorpommern können gemeinnützige Vereine und Körperschaften des öffentlichen Rechts, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, von der Ehrenamtsstiftung MV finanzielle Unterstützung erhalten, um akute Notlagen zu verhindern oder zu beseitigen. Das Land MV stellt der Ehrenamtsstiftung dafür aus dem Sozialfonds 500.000 Euro zur Verfügung.

Trotz der Einschränkungen in allen Lebensbereichen engagieren sich auch viele Menschen weiterhin sehr aktiv für die Gemeinschaft. Überall im Land bilden sich Nachbarschaftsinitiativen, stellen Einkaufshilfen und Besorgungen für ihre Nachbarn bereit, helfen mit Gesprächen per Telefon und vermitteln Hilfen im Internet. Auch diese sollen mit dem neuen Programm unterstützt werden.

Der Landtag hatte am 1.4.2020 die Einrichtung des Sozialfonds – ausgestattet mit 20 Mio. Euro – beschlossen, aus dem u.a. ehrenamtliches Engagement, gemeinnützige Organisationen und Vereine bei der Bewältigung von Einnahmeausfällen und Mehrkosten in Folge der Corona-Krise unterstützt werden.

500.000 € davon können als Soforthilfe ab sofort über die Ehrenamtsstiftung MV beantragt werden. Die Höhe der Förderung beträgt im Regelfall bis zu 1.000 Euro, in besonderen Fällen bis max. 3.000 Euro. Die Ehrenamtsstiftung steht auch mit rechtlichem Rat zur Seite.

Insgesamt stehen 5 Millionen für das Ehrenamt zur Verfügung. Das Kabinett wird am 7.4.2020 über die Verwendung der weiteren Mittel beraten.

Anträge: www.ehrenamtsstiftung-mv.de/foerderung/soforthilfe

Angeboten und Aktivitäten der Ehrenamtsstiftung: www.ehrenamtsstiftung-mv.de